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Finanzierung/Investition

Köln, 06. Juni 2011, Der unabhängige Prüfdienstleister TÜV Rheinland bietet Investoren sowie Projektpartner weltweit die Überprüfung und Zertifizierung von Solarkraftwerken. Die auf diesem Gebiet seit Jahren erfahrenen Fachleute zertifizieren die Bankability von Anlagen nach einem neuartigen umfassenden Kriterienkatalog. Das Zertifikat zielt darauf ab, Investoren oder Anlagenbetreibern größtmögliche Transparenz und Sicherheit für qualitativ hochwertige Photovoltaikanlagen auf dem Stand der Technik und damit für einen rentablen, sicheren und langlebigen Betrieb zu geben.

„Bedeutsam ist diese unabhängige Überprüfung und Risikobewertung beispielsweise für Banken, Versicherungen oder Kapitalgeber“, so Wilhelm Vaaßen, Geschäftsfeldleiter Regenerative Energien von TÜV Rheinland. So haben die Experten beispielsweise jüngst in Italien die Prüfung eines 24 Megawatt-Kraftwerks mit über 100.000 Photovoltaikmodulen vorgenommen. Weitere Projekte wurden bereits in Spanien, Frankreich, Portugal, USA, Asien sowie Deutschland umgesetzt.

Auch wenn der größte Investitionsposten bei Solarkraftwerken die Wahl der optimal geeigneten Module betrifft, beschränken sich die Leistungen von TÜV Rheinland nicht auf diesen Bereich. Sie reichen vielmehr vom Ertragsgutachten mit Standortevaluierung und Beschattungsanalyse über die Baubegleitung bis zum sicheren Betrieb und dem Ertragsmonitoring. Zu den Leistungen zählen beispielsweise die Erstellung von Ertragsprognosen, Prüfung von Ertragsgutachten hinsichtlich Plausibilität und Berücksichtigung von erkennbaren Ertragsminderungen, Ausschreibungsunterstützung sowie Angebotsbewertung. Hinzu kommen die Beurteilung des Anlagenkonzepts mit Komponentenauswahl, Komponentenprüfung, und auf Stichproben basierende Leistungsmessungen der Solarmodule.

Die technische Umsetzung mit der Baubegleitung durch unabhängigen Experten von TÜV Rheinland betrifft beispielsweise die sichere elektrische und mechanische  Installation, die optimale und entsprechend der Ertragsprognose zu überprüfende Funktion sowie die Inbetriebnahme inklusive Einspeisenachweis. Abgerundet wird das Angebot durch ein Anlagenmonitoring mit Ertragskontrolle, die bei entsprechenden Kalibrierungen zu einer Ertragszertifizierung führen kann und schließt regelmäßige Überwachungen und auch gutachterliche Tätigkeiten ein.

TÜV Rheinland hat 1995 im Labormaßstab mit der technischen Prüfung von Solarkomponenten begonnen. Das Expertennetzwerk von TÜV Rheinland für die Solarbranche umfasst heute über 200 Fachleute in derzeit sechs Laboratorien weltweit. TÜV Rheinland ist Weltmarktführer in der Prüfung und Zertifizierung von Solarmodulen und betreibt dazu Testlabore in Bangalore (Indien), Köln (Deutschland), Shanghai (China), Taichung (Taiwan), bei TÜV Rheinland PTL in Tempe Arizona (USA) sowie in Yokohama (Japan). Weltweit gehören rund 500 Hersteller von Photovoltaik-Modulen zu den Kunden des unabhängigen Prüfdienstleisters TÜV Rheinland. Die Fachleute prüfen nicht nur Module und Komponenten, sondern entwickeln auch neue Testmethoden, arbeiten an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Nutzung von Sonnenenergie mit und begleiten international den Aufbau von Solarkraftwerken.

TÜV Rheinland auf der Intersolar Europe 2011: 8. bis 10. Juni 2011, Neue Messe München, Halle A2 Stand 119

Quelle: TÜV Rheinland

Göttingen, 30. Mai 2011, In Zusammenarbeit mit der DSL-Bank, ein Tochterunternehmen der Postbank, bietet PAIRAN Hauseigentümern ein günstiges Energiedarlehen zur Finanzierung einer eigenen Photovoltaikanlage an. Der Kredit kann bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gewährt werden und wird mit einem festen Zins und gleichbleibenden Raten finanziert.

Das PAIRAN-Finanzierungsangebot ermöglicht Hauseigentümern eine schnelle und sichere Anschaffung einer Photovoltaikanlage und macht sie zu umweltfreundlichen Solarstromproduzenten. Für den Erhalt der Finanzierung ist lediglich der Nachweis eines geregelten Einkommens und des Gebäudeeigentums zu erbringen. Eine Grundbuchsicherung ist nicht erforderlich, da eine Besicherung auf Basis der abzutretenden Einspeisevergütung stattfindet. Die Laufzeit der PAIRAN-Finanzierung beträgt 18 Jahre und fällt somit in den Zeitraum der staatlich garantierten Einspeisevergütung, die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für die nächsten 20 Jahre festgelegt ist.

Auf staatliche Förderung zurückgreifen und von der Eigenverbrauchs-vergütung profitieren

Mit einer Photovoltaikanlage können Hauseigentümer den benötigten Strom selbst sauber produzieren und den Energieüberschuss ins deutsche Stromnetz einspeisen. Um die Entwicklung im Bereich Photovoltaik zu fördern, garantiert das EEG Solarstromproduzenten einen Mindestpreis für die Einspeisung. Zusätzlich gibt es eine Vergütung für den Strom, den der Betreiber selbst verbraucht oder der von Dritten in unmittelbarer Nähe verbraucht wird. Hauseigentümer bekommen so die Möglichkeit, später wirtschaftlich sinnvoll Solarstrom zu verkaufen. Durch den Eigenverbrauch entsteht vielmehr eine Unabhängigkeit vom Energieversorger und von steigenden Strompreisen. So finanziert sich die Anlage mit der Zeit von selbst.

Quelle: PAIRAN GmbH

Köln, 12. Mai 2011, Wattner aus Köln hat den Bau eines Megaprojektes beauftragt: Die auf Solar- und Infrastrukturanlagen spezialisierte Gruppe lässt auf den Dächern des Autoherstellers Opel in Rüsselsheim die größte Aufdachanlage Deutschlands errichten. Auf fünf Dächern des Autokonzerns entsteht ein Projekt mit einer Gesamtleistung von 9,2 MW (Megawatt). Bei dessen Einspeisung gibt es keine Verluste durch Kabelwege, da der Strom direkt auf den Dächern abgenommen wird und damit ohne Umwege in die Produktionsanlagen von Opel fließt. "Das Projekt unterstreicht damit die umweltfreundliche und nachhaltige Firmenphilosophie des Opel-Konzerns", sagt Ulrich Uhlenhut, Vorstand der Wattner AG.

Die EWT SolServ GmbH, ebenfalls Vertragspartner der Adam Opel AG, wurde von Wattner mit der Errichtung der Anlagen beauftragt. Verbaut werden bis zu 40.000 Solarmodule, die mittels 500 Wechselrichtern mit dem Betriebsnetz von Opel verbunden werden.

In Rüsselsheim werden rund 20 Millionen Euro für Wattner Fonds investiert. Kurz zuvor hatte sich Wattner zwei weitere attraktive Solarparks gesichert, die gemeinsam auf ein ähnlich hohe Leistung und Investitionssumme kommen: Fürstenwalde bei Berlin mit aktuell 3,15 MW und einem Investitionsvolumen von 6,5 Millionen Euro sowie das Solarkraftwerk in Harbke in Sachsen-Anhalt mit nun 4,9 MW Leistung und einer Investition von fast 10 Millionen Euro.

Quelle: Wattner AG

Hannover, 26. Mai 2011, Anlegerkapital produziert Solarstrom: Die Windwärts Energie GmbH hat den Solarfonds Burgweisach mit einem Eigenkapitalvolumen von 3 Millionen Euro erfolgreich geschlossen. 201 Anleger haben in der bayerischen Marktgemeinde Vestenbergsgreuth in eine Freiland-Photovoltaikanklage mit einer Gesamtleistung von 4,8 Megawatt peak investiert. Die Windwärts Energie GmbH hat das Solarprojekt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 14,7 Millionen Euro errichtet und im Dezember 2010 in Betrieb genommen. Der Solarfonds Burgweisach ist der 19. geschlossene Fonds im Bereich erneuerbarer Energien, den das hannoversche Unternehmen konzipiert, platziert und in die technische sowie kaufmännische Betriebsführung übernommen hat.

Anlegerkapital unterstützt Energiewende

 

"Wir freuen uns sehr, dass die Nachfrage nach Beteiligungen im Bereich erneuerbarer Energien weiter zunimmt", sagt Rolf Levermann, der bei der Windwärts Energie GmbH für den Vertrieb der Kapitalanlagen verantwortlich ist. "So tragen auch Anlegerinnen und Anleger maßgeblich zur Energiewende bei." Entscheidend für den langfristigen Erfolg einer Fondsbeteiligung im Bereich erneuerbarer Energien sind vor allem die im Projekt verbauten Anlagekomponenten. Im Solarpark Burgweisach wurden als Hauptkomponenten monokristalline Photovoltaikmodule des Herstellers Suntech Power und Zentralwechselrichter der SMA Solar Technology AG eingesetzt.

Neuer Solarfonds in Vorbereitung

 

Für den Herbst dieses Jahres plant die Windwärts Energie GmbH die Emission eines neuen Solarfonds. Im Landkreis Straubing-Bogen rund 50 Kilometer südlich von Regensburg haben in der Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg auf einer Konversionsfläche bereits die Bauarbeiten begonnen. Auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube wird eine Freiland-Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 3,4 Megawatt peak errichtet. Zum Einsatz kommen monokristalline Module des Herstellers Canadian Solar sowie Zentralwechselrichter der SMA Solar Technology AG.

Quelle: Windwärts Energie GmbH

München, 11. Mai 2011, WHEB Partners (WHEB), eine der führenden Kapital-beteiligungsfirmen für Umwelttechnik in Europa, investiert in das deutsche Unternehmen pvXchange GmbH (pvXchange), eines der wachstumsstärksten Start-ups in der europäischen Cleantech-Branche.

pvXchange ist der global führende online Business-to-Business (B2B)-Handelsplatz für Fotovoltaik-Produkte. Das Unternehmen wurde 2004 in Berlin gegründet und ist in ganz Europa, den USA, Kanada und Ostasien aktiv.

Die Hauptfunktion der Handelsbörse ist es, eine umfangreiche Auswahl an Solarkomponenten zu bieten und die unterschiedlichen Teilnehmer in der Solar Wertschöpfungskette zusammen zu führen. Für Käufer - wie Solarinstallateure und -vertreiber - ist pvXchange eine wichtige Bezugsquelle und Entscheidungshilfe im Beschaffungsprozess. Für Verkäufer - wie Hersteller und Großhändler - bietet die Handelsbörse einen attraktiven Absatzweg. Mehr als 7.000 Solar-Fachbetriebe nutzen bereits erfolgreich den Vermittlungsservice von pvXchange.

In den vergangenen vier Jahren konnte pvXchange seinen Handelsumsatz jährlich um mehr als 100 Prozent steigern; es ist damit eines der wachstumsstärksten Start-Ups in der europäischen Cleantech-Branche. Das Unternehmen erwirtschaftet seit seiner Gründung einen Gewinn. Diese Finanzierungsrunde versetzt pvXchange in die Lage, sein weltweites Wachstum durch Investitionen in technologische Entwicklungen und die Erschließung neuer internationaler Märkte zu beschleunigen.

Jörg Sperling, Partner von WHEB, erklärt: "Für WHEB ist pvXchange aufgrund der Skalierbarkeit und universellen Anwendbarkeit des erprobten Geschäftsmodells attraktiv. Unseren Schätzungen zufolge betrug der adressierbare Markt für diesen Service im Jahr 2010 rund 7 GW bzw. 10,7 Milliarden Euro und wird laut Prognose bis 2015 auf 21,6 GW bzw. 19 Milliarden Euro anwachsen. Wir freuen uns auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Managementteam, um die Entwicklung des Unternehmens zu einer globalen Erfolgsstory zu machen."

Kai Malkwitz, Mitgründer und Geschäftsführer von pvXchange, sieht WHEB als idealen Partner für die Expansion: „WHEB Partners bringt eine hohe Expertise aus der Cleantech-Branche mit. Bereits in der frühen Finanzierungsphase haben wir WHEB als einen vertrauensvollen Partner kennengelernt. Sie haben uns von Beginn an in ihr umfangreiches internationales Netzwerk integriert: Die wertvollen Kontakte helfen uns im weiteren Ausbau unseres Geschäfts. “

Die rechtliche Prüfung und Vertragsverhandlung wurden mit Unterstützung der Kanzlei Hogan Lovells durchgeführt. Die finanzielle Due-Diligence-Prüfung übernahm RoeverBroenner.

Quelle: WHEB Partners