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Finanzierung/Investition

München, 07. Juli 2011, Grüne Geldanlagen liegen im Trend, das zeigt die dynamische Entwicklung von nachhaltigen Geldanlagen in den vergangenen Jahren. Doch bisher fehlten Untersuchungen, die den Zusammenhang zwischen sozioökologischen Aspekten und den Investitionsentscheidungen von privaten Anlegern aufzeigen.

Frauen legen mehr Wert auf sozial-ökologische Kriterien ihrer Geldanlage

Die aktuelle Forsa-Studie im Auftrag der GLS Bank und dem alternativen Energiedienstleister Green City Energy zu „sozial-ökologischen Geldanlagen“ liefert dazu repräsentative Daten. Die Studie ermittelt unter anderem wichtige Aspekte bei der Entscheidung für eine Geldanlage, die Bekanntheit von sozial-ökologischen Geldanlagen und ein tatsächliches Investment in diesem Bereich. Zielgruppe der Befragung waren 1001 deutsche Finanzentscheider ab 18 Jahren mit mindestens einer Geldanlage.

Frauen legen mehr Wert auf sozial-ökologische Kriterien ihrer Geldanlage

Die vorliegende Erhebung zeigt, dass die wichtigsten Aspekte für Anleger neben der Sicherheit ihres Investments (93%), die flexible Laufzeit (87%), freie Verfügbarkeit (83%) und Rentabilität (74%) sind. Hierbei zeigen sich im Geschlechtervergleich keine signifikanten Unterschiede. Anders gestaltet sich die Lage hinsichtlich sozial-ökologischer Kriterien: Rund 70 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen soziale Gesichtspunkte bei der Geldanlage sehr wichtig oder wichtig sind. Frauen führen hier mit 74 Prozent gegenüber 65 Prozent der Männer und messen somit moralisch/ethischen Aspekten genau so viel Bedeutung bei wie dem Anspruch auf Rendite. Für 56 Prozent der Gesamtbefragten spielen ökologische Kriterien eine bedeutende Rolle. Auch hier haben die Frauen mit 61 Prozent vs. 52 Prozent der Männer die Nase vorn.

Nachhaltige Geldanlagen sind für viele Deutsche ein Fremdwort

Umso überraschender stellt sich heraus, dass bisher nur jeder dritte Finanzentscheider (33%) von sozial-ökologischen oder ethisch-sozialen Geldanlagen gehört hat. Rund 66 Prozent der Gesamtbefragten ist diese Anlageform gänzlich unbekannt. Allerdings sind Befragten mit Abitur oder Studium (51%) sowie einem monatlichen Haushaltseinkommen von mindestens 2.000 Euro (40%) sozial-ökologische Geldanlagen überdurchschnittlich bekannt. Auffällig ist, dass Männer besser informiert sind als Frauen (40% vs. 27%).

Anleger vertrauen eher ihrem Bauchgefühl als professionellem Rat

An erster Stelle für vertrauenswürdige Quellen bei der Entscheidung für eine neue Geldanlage steht das eigene Bauchgefühl: Sechs von zehn Befragten vertrauen bei der Wahl ihrer Geldanlage auf die eigene Erfahrung beziehungsweise ihrer „inneren Stimme“. Die Empfehlung eines Bank- oder Vermögensberaters ist für jeden Zweiten (48%) ausschlaggebend. Etwa jeder Dritte zählt auf Informationen aus Zeitung oder dem Internet (34%). Erst dahinter liegt die Empfehlung von Verwandten oder Bekannten (30%).

Während Männer sich bei der Entscheidung für eine Geldanlage etwas stärker von der eigenen Erfahrung leiten lassen als Frauen (63% vs. 57%) ist der Rat des Vermögensberaters und des persönlichen Umfelds für Frauen die wichtigere Entscheidungshilfe (52% vs. 44% bzw. 35% vs. 25%). „Die Zahlen spiegeln unsere praktischen Erfahrungen wieder: Männer treffen ihre Entscheidungen stärker anhand von Zahlen, Daten und Fakten, während Frauen der direkte Bezug zum Anbieter sowie die Geschichte hinter der Geldanlage überzeugt“, so Theresa Kratschmer, Mitinitiatorin der Studie und Unternehmenssprecherin von Green City Energy. „Das gravierende Wissensdefizit rund um grüne Geldanlagen zeigt aber auch, dass den Medien einen Schlüsselrolle bei der Aufklärung der Anleger zukommt. Insbesondere die Breitenpresse sowie Lifestyle- und Frauenmedien vernachlässigen dieses Themenfeld häufig.“

Nur 3 Prozent der Anleger entschieden sich bisher für grüne Geldanlagen

Nur jeder zehnte Kenner hat bereits in eine nachhaltige Geldanlage investiert, das entspricht etwa drei Prozent der privaten Finanzentscheider. Immerhin ziehen 34 Prozent der informierten Anleger eine sozial-ökologische Finanzanlage in Betracht, das entspricht 10 Prozent der Gesamtentscheider. „Die Studie zeigt uns, dass der grüne Geldmarkt noch viel Potential bereit hält und gleichzeitig einer großen Aufklärung bedarf. Als nachhaltiges Bankinstitut kommen wir diesem Auftrag gerne nach und freuen uns über eine wachsende Zahl von Anlegern, die in nachhaltige Anlageformen investieren wollen“, erklärt Carsten Schmitz, Mitinitiator der Studie und Filialleiter der GLS Bank in München. „Aufgrund des Informationsbedarfs planen wir gemeinsam mit Green City Energy eine Veranstaltungsreihe in München, um das Bewusstsein für nachhaltige Geldanlagen zu steigern.“

Anleger zeigen Sympathie für Investitionen vor der eigenen Haustüre

Als weiteres Ergebnis der Studie geht hervor, dass knapp jeder zweite Befragte in ein regionales Bürgerkraftwerk investieren würde. Insbesondere Männer zeigen sich dieser Idee aufgeschlossener als Frauen (52% vs. 41%).

Von diesem Trend profitiert auch der alternative Energieversorger Green City Energy: „In den vergangenen Monaten verzeichneten wir eine hohe Nachfrage bei unseren Bürgerbeteiligungsfonds und Genussrechten“, so Thomas Prudlo, Geschäftsführer der Green City Energy GmbH. „Wir sind zuversichtlich, dass auch in Zukunft immer mehr Menschen Vertrauen in nachhaltige Anlageformen fassen und somit persönlich an der Energiewende teilzuhaben.“

Quelle: Green City Energy GmbH

Freiburg, 01. Juli 2011, Die S.A.G. Solarstrom AG, (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008), Freiburg i.Br., hat für das 48 MWp-Photovoltaik-Projekt in Norditalien die Zusage für eine Projekt-Zwischenfinanzierung über 80 Mio. Euro von dem Deutsche Bank Konzern erhalten. Gleichzeitig hat die Unternehmensgruppe die günstigen Marktbedingungen genutzt und weitere Modulkapazitäten mit einer Gesamtleistung von 36 MWp von Trina Germany, Teil der Trina Solar Gruppe, gesichert. Sowohl die Zwischenfinanzierung der Deutschen Bank als auch ein signifikanter Anteil der zusätzlichen Modulkapazitäten sind für das 48-MWp-Projekt der S.A.G. Solarstrom AG in Norditalien bestimmt, das planmäßig bis Ende August fertiggestellt und ans Netz angeschlossen wird.  

„Wir haben bislang einen Großteil der üblichen Vorfinanzierungskosten aus unserem Cashflow finanziert“, erläutert Dr. Karl Kuhlmann. „Und die sind bei einem Projekt dieser Größenordnung nicht unerheblich. Die Zusage für die Projekt-Zwischenfinanzierung erleichtert uns nun die schnelle Fertigstellung des Projektes bis Ende August“.

Großprojekte, wie dieses 48-MWp-Projekt werden von der S.A.G. Solarstrom AG in der Regel über Projektgesellschaften realisiert. Die Projektgesellschaft hält sämtliche Rechte und Genehmigungen und erhält üblicherweise - wie in diesem Fall auch - die projektspezifische Finanzierung. Bei einem Verkauf geht die Projektgesellschaft mit sämtlichen Rechten und Pflichten sowie bestehenden Finanzierungen an den neuen Eigentümer über. Durchfinanzierte Projekte erzielen auf dem Markt in der Regel einen deutlich höheren Marktpreis.

Günstige Einkaufskonditionen

Die S.A.G. Solarstrom AG hat zudem die aktuell günstigen Einkaufskonditionen genutzt und weitere Modullieferungen von Trina vereinbart. „Wir profitieren als herstellerunabhängiger Anbieter vom aktuellen Preisdruck auf dem Komponentenmarkt“, erläutert Dr. Karl Kuhlmann. „Wir kaufen grundsätzlich nicht auf dem Spotmarkt, sondern nur von Lieferanten, die wir zuvor qualifiziert haben und die eine entsprechend hohe Produktqualität bieten können. Durch die engen Lieferantenbeziehungen erhalten wir Komponenten immer zu einem marktadäquaten Preis ohne dass wir größere Lagerbestände mit Abwertungsrisiko aufbauen müssten. Speziell für Projekte mit diesem Volumen können wir jedoch aktuell am Markt hochqualitative Komponenten zu einem Preis einkaufen, der unserer Gesamtrentabilität zu Gute kommt“.  

Weiter auf Wachstumskurs

Die S.A.G. Solarstrom AG konnte bereits im 1. Quartal 2011 mit einem hervorragenden Quartalsergebnis darlegen, dass die Unternehmensgruppe gegen den allgemeinen Markttrend stark und profitabel wächst. Der Umsatz wurde bei einem positivem operativen Cashflow im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 78,9 Mio. Euro mehr als verdoppelt und das EBIT auf 5,1 Mio. Euro mehr als verdreifacht.

Die Bilanz zum Jahresende 2010 war noch durch einige stichtagsbedingte Effekte belastet: Beispielsweise erfolgte die Kaufpreiszahlung für Photovoltaik-Anlagen aus zwei italienischen Projektgesellschaften aufgrund hohen bürokratischen Aufwandes in Italien erst im ersten Quartal 2011 und für das 48 MWp-Projekt, für das im vierten Quartal 2011 bereits erhebliche Vorarbeiten anfielen, konnte zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung noch kein Umsatz und Ertrag realisiert werden, da aufgrund der unsicheren gesetzlichen Situation hinsichtlich Einspeisevergütung in Italien ein Verkauf noch nicht hinreichend konkret war. Zudem hatte die Unternehmensgruppe weiter in den eigenen Kraftwerksbestand investiert, der aktuell 25,1 MWp umfasst.

Diese Effekte hatten trotz eines positiven EBITs in Höhe von 13,1 Mio. € die Bilanz zum Jahresende noch deutlich belastet. So hätte die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag ohne die beiden erstgenannten temporären Effekte bei soliden 33,7 Prozent gelegen. 

Die S.A.G. Solarstrom AG will den eigenen Kraftwerksbestand weiter stärken und auch in diesem Jahr noch weitere Investitionen tätigen, um mittelfristig den Mehrheitsanteil dieses attraktiven Ökostromportfolios an einen strategischen Partner abzugeben und gemeinsam mit diesem Partner, jedoch bilanzschonend für die S.A.G. Solarstrom AG, das Portfolio weiter auszubauen. 

Für 2011 prognostiziert das Management einen Umsatz zwischen 260 - 280 Mio. Euro und ein EBIT zwischen 16 -18 Mio. Euro.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

Freiburg, 30. Juni 2011, Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008) hat für das 48 MWp-Photovoltaik-Projekt in Norditalien eine Finanzierungszusage über 80 Mio. € von dem Deutsche Bank Konzern erhalten. Die Zusage und die Auszahlung des Kreditbetrages ist vorbehaltlich der Erfüllung banküblicher Bedingungen. Die Zwischenfinanzierung für das Großprojekt, das planmäßig bis Ende August 2011 komplett fertiggestellt und ans Netz angeschlossen werden wird, hat eine maximale Laufzeit bis Ende 2012.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

Sulzemoos 01. Juli 2011, Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im TecDAX notiertes Photovoltaik-Systemhaus, hat mit ihren Konsortialbanken eine vorzeitige Verlängerung des im November 2008 abgeschlossenen Konsortialkreditvertrages über 150 Millionen Euro bis November 2012 vereinbart.

Phoenix Solar AG

Der Kredit dient der Working Capital-Finanzierung der Phoenix Solar-Gruppe sowie der Finanzierung des Aval- und Akkreditivbedarfs. „Die Vertragsverlängerung in einem schwierigen Branchenumfeld beweist das Vertrauen der Konsortialbanken in die Phoenix Solar AG“, so Sabine Kauper, Vorstand Finanzen der Phoenix Solar AG.

Quelle: Phoenix Solar AG

Freiburg, 27. Juni 2011, Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008), begibt eine Unternehmensanleihe mit einem Volumen von bis zu 25 Mio. Euro. Die Anleihe (WKN: A1K0K5, ISIN: DE000A1K0K53) ist mit einem Ausgabekurs von 100 Prozent, einem festen Zinssatz von 7,5 Prozent p.a. und einer Laufzeit von 6 Jahren ausgestattet.

Die Zeichnungsfrist läuft vorbehaltlich einer vorzeitigen Beendigung vom 30. Juni bis zum 7. Juli 2011. Privatanleger haben die Möglichkeit, die Anleihe über ihre Hausbank oder ihren Online-Broker über die Börse Frankfurt zu zeichnen. Mit dem Erlös plant die Unternehmensgruppe, ihr profitables Wachstum bei der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen in Europa zu beschleunigen, die Projektfinanzierungskosten zu reduzieren sowie das eigene Kraftwerkportfolio weiter auszubauen.

Das öffentliche Angebot der Teilschuldverschreibungen erfolgt auf der Grundlage des von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) am 19. November 2010 gebilligten Basisprospekts sowie des am 24. Juni 2011 von der BaFin gebilligten Nachtrags Nr. 1 zu diesem Basisprospekt.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG