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Finanzierung/Investition

Hamburg, 14. Juli 2011, Die amtierenden Aufsichtsräte der Conergy AG werden ihre Ämter mit Wirkung zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung der Conergy AG am 26. August 2011 sämtlich niederlegen. Damit trägt das Kontrollgremium der künftig veränderten Eigentümerstruktur im Unternehmen Rechnung, wie sie sich nach dem inzwischen abgeschlossenen Bezugsangebot der Barkapitalerhöhung ergibt. Die zukünftigen Mitglieder des Aufsichtsrats werden auf der ordentlichen Hauptversammlung im August gewählt.

Conergy AG

Wie gestern bekannt gegeben, zeichneten Altaktionäre innerhalb der Bezugsfrist, die am 12. Juli 2011 endete, insgesamt rund 13,2 Mio. neue Aktien zum Bezugspreis von € 1,05. Den Nettoemissionserlös aus der Barkapitalerhöhung in Höhe von rund € 13,2 Mio. wird Conergy, wie auf der Hauptversammlung vom 25. Februar 2011 beschlossen, zur Rückführung von Darlehensverbindlichkeiten verwenden.

 

In einem zweiten Schritt wird jetzt ein Teil der Kreditgeber im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung Aktien gegen Einbringung von Darlehensforderungen zeichnen. Hierfür werden diese Kreditgeber Schulden mit einem Abschlag von 40% auf den Nominalbetrag gegen Ausgabe von rund 96.807.229 Mio. Aktien tauschen. Durch beide Maßnahmen kann Conergy im Ergebnis eine Gesamtentlastung von rund € 188 Mio. realisieren. Im Wege dieses so genannten Debt Equity Swaps der betreffenden Kreditgeber erlangen diese eine Beteiligung von rund 60 % am Aktienkapital der Conergy AG.

 

Conergy Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Schmelzle dazu: „Die finanzielle Restrukturierung des Konzerns ist geglückt. Auch auf dem langen und schwierigen Weg dahin haben wir dieses Unternehmen als Aufsichtsrat begleitet – und geholfen, die richtigen Weichen für Conergy zu stellen. Jetzt ist es auch im Aufsichtsrat der Gesellschaft Zeit für einen Neuanfang.“

 

Als ihren Beitrag zum Neuanfang wollen die amtierenden Aufsichtsräte zum Ablauf der kommenden Hauptversammlung ihre Ämter niederlegen und folgende Personen als neue Mitglieder des Kontrollgremiums zur Wahl vorschlagen: Pepyn Dinandt (Vorstandsvorsitzender der Monier Group), Jeremy Blank (YCML Ltd.), Dr. Philip Comberg (Geschäftsführer der Alcosa Capital GmbH & Co KG), Werner Paschke (Selbständiger Unternehmensberater), Dr. Klaus-Dieter Rasch (Geschäftsführer der Azur Space Solar Power GmbH) und Dr. Andreas Pleßke (Geschäftsführer der PRYM Holding GmbH).

 

Vor der ordentlichen Hauptversammlung setzt Conergy in den nächsten Tagen noch die letzten, technischen Schritte des Refinanzierungspakets um: Die Durchführung der Bar- und der Sachkapitalerhöhung haben Vorstand und Aufsichtsrat der Conergy AG heute beschlossen. Die Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister wird für den 21. Juli 2011 erwartet.

 

Die neuen Aktien aus der Bar- und der Sachkapitalerhöhung werden voraussichtlich am 25. Juli 2011 geliefert. Zu diesem Zeitpunkt soll auch die Einbeziehung der neuen Aktien in die bestehende Notierung im regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgen.

 

Mit dem erfolgreichen Abschluss aller Maßnahmen wird Conergy seine Verschuldung wie geplant um insgesamt rund € 190 Mio. reduzieren und seine Zinslast erheblich verringern. Über die Restverschuldung in Höhe von € 135 Mio. hat das Unternehmen einen neuen Kreditvertrag abgeschlossen. Dieser läuft über vier Jahre zu marktüblichen Konditionen. Erst nach drei Jahren sind so genannte „financial covenants“ vorgesehen.

 

Quelle: Conergy AG

Hamburg, 13. Juli 2011, Nach Ablauf der Bezugsfrist stehen nunmehr die Ergebnisse der auf der außerordentlichen Hauptversammlung vom 25. Februar 2011 beschlossenen Barkapitalerhöhung der Conergy AG fest. Während der zweiwöchigen Bezugsfrist, die am 12. Juli endete, übten Aktionäre das Bezugsrecht für insgesamt 13.226.962 neue Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital in Höhe von insgesamt 13.226.962 Euro zum Bezugspreis von 1,05 Euro je neue Aktie aus. Den Nettoemissionserlös aus der Bezugsrechtskapitalerhöhung wird Conergy, wie auf der Hauptversammlung beschlossen, zur Rückführung von Darlehensforderungen bei seinen Kreditgebern verwenden.

Conergy AG

In einem zweiten Schritt werden jetzt Kreditgeber der Gesellschaft im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung weitere Aktien gegen Einbringung von Darlehensforderungen zeichnen, so dass die gesamte Refinanzierungsmaßnahme einen Umfang von rund € 188 Mio. haben wird.

Quelle: Conergy AG

Frankfurt, 09. Juli 2011, Die KfW Entwicklungsbank sieht große Chancen im Ausbau Erneuerbarer Energien in Afrika. "Wir werden unsere Angebote zur Finanzierung von erneuerbaren Energien auch in Afrika weiter verstärken, denn die Möglichkeiten zu ihrem Einsatz dort sind vielversprechend", sagt Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Nach Schätzungen des KfW sind auf dem Kontinent 90 Prozent des Potenzials Erneuerbarer Energien ungenutzt. Die KfW Entwicklungsbank unterstützt bereits Unternehmen in Afrika dabei, erneuerbare Energien zu fördern. "Wir machen das im Auftrag des Entwicklungshilfeministeriums", sagt Charis Pöthig, Sprecherin der KfW, in einem pressetext-Gespräch. Allerdings ist der Strom für die Menschen vor Ort nicht umsonst - die Unternehmen verdienen nachhaltig an ihren Projekten.

Wer das beste Angebot macht

Allein im Jahr 2010 hat die KfW Entwicklungsbank zur Förderung Erneuerbarer Energien 150 Mio. Euro für Subsahara-Afrika und noch einmal 200 Mio. Euro für den Norden des Kontinents zugesagt. Die KfW-Tochter DEG sagte im selben Jahr mehr als 100 Mio. Euro für Erneuerbare-Energien-Projekte privater Unternehmen zu. Grundsätzlich werden die Projekte in den jeweiligen Ländern ausgeschrieben - wer das beste Angebot macht, bekommt eine KfW-Finanzierung.

Die KfW unterstützt vornehmlich deutsche Unternehmen, die Projekte werden allerdings international ausgeschrieben. Dass sich afrikanische Unternehmer melden, ist selten. Die Sonnenenergie, Wasser- und Windenergie sowie die Geothermie sollen zwar in einer "Energiepartnerschaft" gefördert werden, aber am Ende des Tages profitieren nicht-afrikanische Unternehmen durch die Investition in Erneuerbare Energien für Afrika.

Redakteur: Oranus Mahmoodi

Quelle: pressetext

Holzkirchen, 11. Juli 2011, Die Carpevigo-Gruppe, ein Projektierer und Betreiber von Anlagen und Kraftwerken für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, setzt bei der Finanzierung von PV-Kraftwerken weiterhin auf einen Mix von Eigen- und Mezzaninekapital – und erzielt dabei eine beträchtliche Hebelwirkung.

Zwei Jahre Laufzeit, 7,2 Mio. Euro Emissionsvolumen und acht Prozent Verzinsung lauten die Eckdaten der jüngsten Festzinsanlage, die der Projektentwickler aus dem oberbayerischen Holzkirchen über seine Carpevigo Finanzierungs GmbH & Co 2. KG erfolgreich am Markt platziert hat. Sie richtete sich vor allem an Privatinvestoren in Deutschland.

Die Mittel aus dem Mezzanine-Darlehen fließen in konkrete, klar benannte Projekte und bleiben hier bis zum Abschluss der Baumaßnahmen, der Anbindung an das öffentliche Stromnetz und den Abschluss eines Pilotbetriebs gebunden. Danach erfolgt eine Refinanzierung über eine klassische Kreditfinanzierung. Eigen- und Mezzaninekapital werden frei und für die Finanzierung der nächsten Projekte genutzt. Diese sind für die Investoren nicht nur transparent, sie haben auch die Möglichkeit, nach Ende der Laufzeit in eine der realisierten Anlagen direkt zu investieren.

Für Projektentwickler wie Investoren birgt dieses Modell zahlreiche Vorteile. Investoren wissen, wo konkret ihr Kapital eingesetzt wird oder zu einem Zeitpunkt gebunden ist. Sie kennen die Ertragssituation der Anlagen und die Werthaltigkeit des Investments. Die Carpevigo AG als Projektentwickler umgeht die Risikoaufschläge, die Banken vor und während der Bauphase zuschlagen, so denn in dieser Projektphase überhaupt mit vertretbarem Aufwand eine klassische Bankfinanzierung zu bekommen ist.

Mit diesem Finanzierungsmodell hat die Carpevigo AG in diesen Tagen vier weitere Solarparks in Italien mit einer Leistung von gut fünf Megawatt fertig gestellt. Dabei setzt der Projektentwickler nicht einseitig auf den besonders sonnenverwöhnten Absatz der italienischen Halbinsel. Auch wenn dort die geographischen Rahmenbedingungen mit einer Solarstrahlung von bis zu 1.750 kWh pro Quadratmeter und Jahr besonders attraktiv sind. Diversifikation lautet das Schlüsselwort. In der Toskana betreibt das  Unternehmen zwei Solarparks bei einer Solarstrahlung von 1.450 kWh.

„Der auf der ersten Blick deutlich niedrigeren Solarstrahlung stehen jedoch niedrigere Baukosten, kürzere Wege und eine besser ausgebaute Infrastruktur gegenüber“, erläutert Wolfgang Rehse, Geschäftsführer der Carpevigo Finanzierungs GmbH & Co 2. KG. „Unter dem Strich erreichen wir damit die gleichen Erträge und Renditen wie mit den Anlagen in

Süditalien. Alles eine Frage der spezifischen Kosten.“

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Bereich solare Stromerzeugung sind in Italien nach Einschätzung von Carpevigo mit der jüngsten Revision des ´Conto Energia´ nochmals anspruchsvoller geworden. Bei dem italienischen ´Conto Energia´ handelt es sich um ein Gesetz, in dem ähnlich dem deutschen EEG Netzeinspeisung und Vergütung von Strom aus erneuerbaren Energien geregelt sind. „Für unser Engagement ausschlaggebend ist jedoch die Stabilität des Marktes“, erläutert Jens F. Neureuther, Vorstand der Carpevigo AG, die Strategie des Unternehmens.

Bis Ende 2011 will die Gruppe in Italien weitere Anlagen mit einer Leistung von 20 MW fertig stellen und ans Netz bringen. Die Platzierung des Mezzanine-Darlehens wurde von der Münchener HOFMANN-FINANZ Management GmbH betreut.

Quelle: Carpevigo AG

Freiburg, 07. Juli 2011, Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008), Freiburg i. Br., verlängert die Zeichnungsfrist der 7,5 %-Unternehmensanleihe (WKN: A1K0K5, ISIN: DE000A1K0K53) unter Vorbehalt einer vorzeitigen Schließung bis zum 29. Juli 2011.

Die Anleihe mit einem Volumen von bis zu 25 Mio. € ist mit einem Ausgabekurs von 100 %, einem festen Zinssatz von 7,5 % p.a. und einer Laufzeit von 6 Jahren ausgestattet. Mit dem Erlös plant die Unternehmensgruppe, ihr profitables Wachstum bei der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen in Europa zu beschleunigen, die Projektfinanzierungskosten zu reduzieren sowie das eigene Kraftwerkportfolio weiter auszubauen.

Das öffentliche Angebot der Teilschuldverschreibungen erfolgt auf der Grundlage des von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) am 19. November 2010 gebilligten Basisprospekts sowie des am 24. Juni 2011 von der BaFin gebilligten Nachtrags Nr. 1 und am 1. Juli 2011 gebilligten Nachtrags Nr. 2 zu diesem Basisprospekt.

Website: http://www.solarstromag.com/Anleihe

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG