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Finanzierung/Investition

Erlangen/Madrid 01. August 2011 Die Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406) hat gemeinsam mit OHL Industrial, einem Unternehmen des spanischen Baukonzerns Obrascón Huarte Lain, S.A. (OHL), 49 Prozent der Projektgesellschaft des geplanten 50 MW-Kraftwerks Arenales an eine Tochtergesellschaft des RREEF Pan-European Infrastructure Fund, L.P., eines Infrastrukturfonds, verwaltet von RREEF Infrastructure, einem Geschäftsbereich des Asset Managements der Deutschen Bank, veräußert.

Solar Millennium AG

Der Erwerb erfolgt durch den RREEF Pan-European Infrastructure Fund, L.P.  über dessen Tochtergesellschaft  Fronterasol B.V. Die übrigen 51 Prozent verbleiben bei Solar Millennium (26 Prozent) und OHL (25 Prozent). Parallel dazu wurden auch der Finanzierungsvertrag mit einer Gruppe von Banken aus Spanien und Frankreich und der Generalunternehmervertrag mit der OHL Gruppe unterzeichnet. Rund drei Viertel der Bau- und Investitionskosten werden durch einen Bankenkredit  finanziert, der Rest anteilig durch die Projektgesellschafter. 

Den Bau des Kraftwerks übernimmt die Ecolaire Espana S.A., ein Unternehmen der OHL Gruppe, als Generalunternehmer. Die baubegleitende Projektentwicklung und -steuerung wird von Milenio Solar, dem spanischen Tochterunternehmen der Solar Millennium Gruppe durchgeführt. Die Technologietochter Flagsol GmbH verantwortet im Auftrag des Generalunternehmers den Bau des thermischen Speichers und des Wärmeträgerflüssigkeits-Systems. Mit den ersten bauvorbereitenden Maßnahmen haben die Partner im Rahmen eines Early-Work-Agreements bereits begonnen.  

Dr. Christoph Wolff, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium: „Arenales ist bereits unser fünftes solarthermisches Kraftwerk in Spanien. Mit dem Finanzierungsabschluss haben wir nun unser erstes Teilziel für das laufende Geschäftsjahr erreicht. Die schnelle Umsetzung vom Kauf des Projekts zum Finanzierungsabschluss ist ein Beispiel für die angestrebte Verstetigung von Umsatz und Ergebnis durch Projekte mit kürzeren Investitionsrückflüssen. Darüber hinaus bietet die Partnerschaft mit OHL eine hervorragende Grundlage für mögliche Kooperationen in weiteren Projekten.“

Das Arenales-Projekt ist durch die spanische Regierung präregistriert. Somit ist die Vergütung des erzeugten Stroms nach dem spanischen Einspeisegesetz für erneuerbare Energien gesichert. Ab 2013 soll das Kraftwerk dann Strom ins spanische Netz einspeisen. OHL und Solar Millennium hatten Arenales erst im April 2011 von Fotowatio Renewable Ventures übernommen. 

„Durch den hohen Anteil an Fremdkapital ist die Finanzierung unseres Eigenkapitalanteils ohne Emission eines Fonds aus eigenen Mitteln möglich“, so Wolff weiter, „im Sinne unseres Geschäftsmodells schließen wir aber auch einen Verkauf weiterer Projektanteile nicht aus.“

Arenales soll in der Nähe der Stadt Morón de la Frontera in der Provinz Sevilla in Andalusien entstehen. Die Anlage soll rund 150.000 Menschen mit klimafreundlichem Strom versorgen. Dank eines thermischen Speichers kann dieses Kraftwerk wie die Andasol-Anlagen auch planbar Solarstrom nach Sonnenuntergang bereitstellen.

Über den Verkaufspreis für die Projektgesellschaftsanteile wurde mit allen Parteien Stillschweigen vereinbart. Der Anteilsverkauf steht noch unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung durch die europäischen Kartellbehörden.

Quelle: Solar Millennium AG

Freiburg, 29. Juli 2011, Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008), Freiburg i. Br., verlängert die Zeichnungsfrist der 7,5 %-Unternehmensanleihe (WKN: A1K0K5, ISIN: DE000A1K0K53). Die Beendigung der Zeichnungsfrist wird von der Gesellschaft im Wege einer Ad-hoc-Mitteilung bekanntgegeben werden.

Die Anleihe mit einem Volumen von bis zu 25 Mio. € ist mit einem Ausgabekurs von 100 %, einem festen Zinssatz von 7,5 % p.a. und einer Laufzeit von 6 Jahren ausgestattet. Mit dem Erlös plant die Unternehmensgruppe, ihr profitables Wachstum bei der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen in Europa zu beschleunigen, die Projektfinanzierungskosten zu reduzieren sowie das eigene Kraftwerkportfolio weiter auszubauen.

Das öffentliche Angebot der Teilschuldverschreibungen erfolgt auf der Grundlage des von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) am 19. November 2010 gebilligten Basisprospekts sowie des am 24. Juni 2011 von der BaFin gebilligten Nachtrags Nr. 1 und am 1. Juli 2011 gebilligten Nachtrags Nr. 2 zu diesem Basisprospekt.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

Bitterfeld-Wolfen/Berlin, 20. Juli 2011, Die Q-Cells SE, eines der weltweit führenden Solarunternehmen, hat die Solaranlage Zerbst II mit einer Leistung von insgesamt 12 Megawattpeak (MWp) an die Berliner Investmentgruppe MCG Management Capital Group verkauft. Die schlüsselfertige Übergabe der Solarstromanlage wird in Kürze erfolgen. Seit Mitte Mai 2011 baute Q-Cells den Solarpark auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflughafens nahe der Stadt Zerbst in Sachsen-Anhalt.

Q-Cells SE

Bereits gut sechs Wochen später konnte der Park durch den zuständigen Energieversorger E.ON Avacon offiziell an das Stromnetz angeschlossen werden. Als Teilprojekt eines großen Solarparks erschließen insgesamt fünf Teilanlagen eine Gesamtkapazität von rund 46 MWp. Die Solaranlage Zerbst II allein produziert jährlich über 11 Millionen kWh Solarstrom und kann damit rund 3.000 Haushalte versorgen. Davon profitiert auch die Umwelt: Die 12 MWp-Solaranlage vermeidet rund 7.000 Tonnen klimaschädigendes CO2.

MCG wird den Solarpark in das eigene Bestandsportfolio aufnehmen

Als Generalunternehmer hat Q-Cells den Solarpark errichtet und dafür auf einer Fläche von 28 Hektar 51.696 seiner hochwertigen kristallinen Solarmodule eingesetzt. Die MCG Group hat Q-Cells zudem mit der langfristigen technischen Betriebsführung, Wartung und Instandhaltung der Photovoltaik-Anlage beauftragt. 'Wir freuen uns, dass MCG erneut auf Q-Cells als zuverlässigen Partner setzt', sagte Nedim Cen, Vorstandsvorsitzender der Q-Cells SE. 'MCG hat in den vergangenen 18 Monaten bereits vier Großprojekte mit einer Leistung von insgesamt 32 MWp von uns erworben. Gerne möchten wir diese Zusammenarbeit in Zukunft weiter ausbauen.'

Mit der Realisierung des Solarparks Zerbst II setzten Q-Cells und MCG ihre Partnerschaft im Bereich erneuerbare Energien fort. Das Solarprojekt Zerbst II folgt einer Reihe von Solarprojekten, die Q-Cells als führender Systemintegrator im Auftrag der MCG entwickelt und realisiert hat und heute erfolgreich betreibt. Im Juni 2010 hatte Q-Cells im Auftrag der MCG den Solarpark Ahorn mit einer Leistung von insgesamt 11 MWp fertig gestellt.

Quelle: Q-Cells SE

Hamburg, 21. Juli 2011, Die Durchführung der Bar- und Sachkapitalerhöhung der Conergy AG ist heute ins Handelsregister eingetragen worden. Damit ist die Refinanzierung des Unternehmens erfolgreich abgeschlossen. Im Ergebnis hat Conergy jetzt seine Kreditverbindlichkeiten von € 323 Mio. um € 188 Mio. auf € 135 Mio. reduziert. Auch der neue Kreditvertrag über diese Summe ist seit heute in Kraft. Er wird für vier Jahre zu marktüblichen Konditionen gewährt.

 

Quelle: Conergy AG

München, 20. Juli 2011, Die BayernLB begleitet die HaWi Energietechnik AG weiter bei ihrem Wachstumskurs im In- und Ausland und hat für das Unternehmen mit Sitz im niederbayerischen Eggenfelden einen Konsortialkredit neu arrangiert. Die Finanzierung hat ein Volumen von 45 Mio. Euro, läuft bis zum Jahresende 2014 und dient der Betriebsmittelfinanzierung. HaWi Energietechnik will den ausgeweiteten Kreditrahmen dazu nutzen, ausländische Absatzmärkte zu er­schließen und den Marktanteil in Deutschland auszubauen. Zu dem Bankenkonsortium unter Führung der BayernLB gehören die Sparkasse Rottal-Inn, die LfA Förderbank Bayern sowie die HSH Nordbank. Die KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau beteiligte sich im Rahmen eines Sonderprogramms an der Finanzierung.

"Die BayernLB steht auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld zu ihren Kunden aus der Solarbranche", sagte Jan-Christian Dreesen, im Vorstand der BayernLB für das Firmenkundengeschäft verantwortlich. "Gerade auch vor dem Hintergrund der in Deutschland eingeleiteten Energiewende wollen wir unser seit Jahren bestehendes Engagement für die Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien und Umwelttechnik weiter ausbauen. Die Solar- und Windindustrie in Deutschland zählt im Rahmen der auf Wachstum ausgerichteten Mittelstandsstrategie der BayernLB zu einer der definierten Fokusbranchen."

"Mit der Erhöhung der Kreditlinie und der langfristigen Laufzeit signalisieren die Kapitalgeber ihr Vertrauen in die nachhaltige Entwicklung der Branche und unserer Unternehmensgruppe" , sagte Hans Wimmer, Vorstandsvorsitzender der HaWi Energietechnik AG. "Der Abschluss der neuen Finanzierung bringt uns ein hohes Maß an Planungssicherheit und ist ein wichtiger Schritt für die künftigen Entwicklungen der Unternehmensgruppe."

Quelle: BayernLB