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Finanzierung/Investition

Erlangen, 29. August 2011, Die Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406) hat ihren Anteil an der Vertriebstochter Solar Millennium Invest AG auf 100 Prozent erhöht. Solar Millennium übernahm die Anteile von Prof. Dr. Wolfgang Gerke, der mittelbar mit 45 Prozent beteiligt war, zum Nominalwert.

Solar Millennium AG

Mit diesem Schritt strafft und vereinfacht Solar Millennium die Konzernstrukturen und sorgt so für mehr Transparenz. Prof. Dr. Wolfgang Gerke, ausgewiesener Experte für das Bank- und Börsenwesen und Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums, engagiert sich weiterhin im Aufsichtsrat der Solar Millennium Invest AG.

Dr. Christoph Wolff, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium und Aufsichtsratsvorsitzender der Solar Millennium Invest AG: „Ich freue mich, dass Prof. Gerke auch weiterhin sein Know-how im Finanzbereich in den Aufsichtsrat der Solar Millennium Invest AG einbringt und so die Solar Millennium Gruppe bei ihren Aufgaben am Kapitalmarkt unterstützt.“

Prof. Dr. Wolfgang Gerke: „Die Tätigkeit im Aufsichtsrat dieses Finanzdienstleistungsunternehmens ist mir ein persönliches Anliegen, da ich die Kombination aus umweltfreundlicher Technologie, den Zukunftsaussichten eines boomenden Markts und einem interessanten Anlage- und Finanzkonzept gerne unterstütze.“

Die Solar Millennium Invest AG wurde im November 2009 gegründet. Die Vertriebstochter der Solar Millennium AG vermittelt Kapitalmarktprodukte wie Unternehmensanleihen im Zusammenhang mit Solarkraftwerksprojekten. Mit der Gründung dieses regulierten Finanzdienstleistungsunternehmens setzte sich Solar Millennium vom Grauen Kapitalmarkt ab und unterwarf die Vertriebsaktivitäten freiwillig der Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Solar Millennium Invest AG unterliegt als Finanzdienstleister den Vorgaben der Gesetze über das Kreditwesen (KWG) und über den Wertpapierhandel (WpHG). Das Unternehmen muss Transparenzrichtlinien und hohe Prüfungsstandards erfüllen. Außerdem ist das Unternehmen Zwangsmitglied in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW), die besonders Kleinanlegern einen Mindestschutz vor einem möglichen Verlust ihrer Ansprüche aus Wertpapiergeschäften gewährleistet.

Quelle: Solar Millennium AG

Erlangen, 23. August 2011, Die dritte Unternehmensanleihe der Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406) in Höhe von 20 Millionen Euro, die zum 22. August 2006 aufgelegt wurde, wurde gestern vollständig an die Anleger zurückgezahlt. Die Anleihe mit einem Festzins von 6,5 Prozent p.a. hat in den letzten fünf Jahren zur erfolgreichen Realisierung der ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas Andasol 1 bis 3 in Südspanien beigetragen. Insbesondere wurde das Kapital zur Besicherung der Finanzierung des solarthermischen Kraftwerks Andasol 2 und zur Ausstattung der spanischen Projektgesellschaften verwendet. 

Solar Millennium zahlt die Anleihe mit Erlösen aus dem operativen Geschäft zurück. Die ersten beiden Unternehmensanleihen über insgesamt 50 Millionen Euro hatte das Unternehmen bereits 2009 und 2010 planmäßig und vollständig zurückgezahlt.

„Im Namen des Unternehmens danken ich allen Zeichnern der Anleihe für das entgegengebrachte Vertrauen“, so Dr. Christoph Wolff, Vorstandsvorsitzender der Solar Millennium AG. „Ihre Investitionen haben einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende geleistet und die Realisierung des Leuchtturmprojekts Andasol, Europas ersten Parabolrinnen-Kraftwerken, möglich gemacht.“

Der Inbetriebnahmeprozess beim Kraftwerk Andasol 3 ist nach nur zwei Jahren Bauzeit derzeit in vollem Gange. Im Oktober 2011 wird Andasol 3 Strom einspeisen und in den kommerziellen Betrieb übergehen. Gemeinsam mit den Anlagen Andasol 1 und 2 versorgt das Kraftwerk 500.000 Menschen mit sauberem Strom.

Andasol 3 ist bereits das dritte von Solar Millennium in Spanien realisierte Kraftwerk, mit Arenales und Ibersol befinden sich zwei weitere solarthermische Kraftwerke in Spanien in der Umsetzung.

Aktuell können sich Interessenten an der am 7. März 2011 begebenen Anleihe in Höhe von 100 Millionen Euro beteiligen, die bereits zu über 60% platziert ist. Sie kann gezeichnet werden, bis das Volumen vollständig platziert ist, längstens jedoch bis zum 6. März 2012.

Quelle: Solar Millennium AG

Berlin, 11. August 2011, Die schwäbische Gemeinde Weissach im Tal ist für ihr Engagement als „Energie-Kommune“ des Monats August 2011 ausgezeichnet worden. Mit diesem Titel würdigt die Agentur für Erneuerbare Energien vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie auf dem Infoportal http://www.kommunal-erneuerbar.de/ ausführlich vor.

 

Kommunen können einen entscheidenden Beitrag für den erfolgreichen Start einer Energiegenossenschaft liefern, etwa indem sie als Experten die notwendige Vorarbeit leisten, die Bürger auf Veranstaltungen informieren und Dachflächen für Photovoltaikanlagen bereitstellen. Dies zeigt das Beispiel der Gemeinde Weissach imTal, unweit der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Dort legten Vertreter der Kommune, der örtlichen Raiffeisenbank und des Genossenschaftsverbands Baden-Württemberg den Grundstein der Energiegemeinschaft Weissacher Tal eG.

Im August 2011, drei Jahre nach der Gründung, liegt die Mitgliederzahl der Energiegenossenschaft bereits bei 239 – Tendenz steigend. Mehr als 14.000 Geschäftsanteile zu je 50 Euro konnten durch die Bürger eingebracht werden. Davon wurden vor allem auf Dächern kommunaler Gebäude zehn Photovoltaikanlagen errichtet, die pro Jahr etwa 330.000 Kilowattstunden Strom produzieren. Das entspricht einer Einsparung von ca. 230 Tonnen CO2. Aber nicht nur das Klima profitiert, sondern auch die Genossenschaftler, die eine jährliche Rendite von etwa vier Prozent erzielen.

„Es war uns besonders wichtig, jedem Interessenten aus der Region die Möglichkeit zu geben, bei diesem Projekt mitzuwirken. Deshalb haben wir als Beteiligungsmodell die gleichberechtigte und damit demokratische und weithin akzeptierte Form der Genossenschaft gewählt“, erklärt der Bürgermeister von Weissach im Tal, Ian Schölzel, der auch ehrenamtlicher Aufsichtsratsvorsitzender der Energiegenossenschaft ist.

„Die Energiegenossenschaft Weissacher Tal zeigt beispielhaft,  wie Kommunen und Bürger beim Ausbau der Erneuerbaren Energien erfolgreich zusammenarbeiten können“, meint Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Gerade in kleinen Kommunen ohne Gemeinde- oder Stadtwerk sind Energiegenossenschaften ein geeignetes Instrument, um die Bürger zu beteiligen und die Akzeptanz für Erneuerbare-Energien-Projekte vor Ort zu schaffen.“

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien e.V.

Frankfurt, 19. August 2011, Ein Bankenkonsortium aus Deutsche Bank, Helaba Landesbank Hessen-Thüringen und KfW IPEX-Bank hat die Fremdfinanzierung von fünf bedeutenden Photovoltaik-Solarkraftanlagen in Italien ermöglicht. Das Konsortium hat hierzu Kreditmittel in Höhe von über 110 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Die Fremdfinanzierung wurde unter Einbindung zinsgünstiger Refinanzierungsmittel aus dem Finanzierungsprogramm für Erneuerbare Energien der KfW strukturiert.

Italien zählt zu den wachstumsstärksten Photovoltaik-Märkten der Welt. Die fünf neuen Solarkraftwerke verfügen über eine Kapazität von 30,4 Megawatt (MW). Während die Anlagen Piazza Armerina (3,594 MW) und Troina (5,266 MW) im Zentrum Siziliens liegen, befinden sich die Kraftwerke Carlino 1 (5,535 MW), Carlino 2 (9,915 MW) und Carlino 3 (6,086 MW) im Norden des Landes in der Provinz Udine, Region Friaul-Julisch Venetien.

Auf einer Fläche von insgesamt 129 ha wurden 145.000 polykristalline Solarmodule führender Hersteller verbaut. Die fünf Solarparks produzieren 47 Mio. kWh Strom aus umweltfreundlicher Sonnenenergie, ausreichend für die Versorgung von umgerechnet 10.500 Vier-Personen-Haushalten. Alle Projekte sind bis Ende April 2011 an das Stromnetz angeschlossen worden und unterliegen somit den Regelungen der Einspeisevergütungen Conto Energia 2 und Conto Energia 3.

Generalunternehmer für den Bau der fünf Solaranlagen sowie verantwortlich für deren Betrieb und Servicewartung sind die a+f Italia S.r.l. und die a+f GmbH, beides Tochterunternehmen des Bielefelder Maschinenbauers Gildemeister. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen des Klimaschutz-Projekts auf 180 Mio. Euro. Die Eigenmittel sind von der KGAL, Initiator der Finanzierung, über die zwei bereits erfolgreich platzierten geschlossenen Fonds European Solar Power Funds Nr. 1 und InfraClass Energie 5 eingebracht worden. 

Quelle: Deutsche Bank AG

Bonn, 05. August 2011, Die Murphy&Spitz Green Capital AG (WKN: A0KPM6) gibt eine positive Entwicklung im ersten Halbjahr 2011 bekannt. Das laufende Geschäftsjahr war bislang von der Betreuung und Unterstützung der Partnerunternehmen geprägt. Die Beteiligungen der Murphy&Spitz Green Capital AG haben ihre positive Entwicklung des Vorjahres fortgesetzt. Neue Beteiligungen wurden nicht eingegangen. Für das gesamte Geschäftsjahr geht Murphy&Spitz Green Capital von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.

Positive Entwicklung nahmen alle drei Beteiligungen der AG:

Murphy&Spitz Green Energy AG

Zum Jahresende 2010 nahm die Tochtergesellschaft weitere 475 kWp an photovoltaischer Leistung in Tschechien in Betrieb. Die Gesamtleistung beläuft sich nun auf rund 1.055 kWp. Die zusätzliche Kapazität wirkte sich im zunächst sonnenstarken ersten Halbjahr 2011 deutlich auf den Cashflow aus und ermöglichte Murphy&Spitz Green Energy zusätzliche Handlungsoptionen.

Aufgrund der erhöhten operativen Aktivität der Gesellschaft, bedingt durch die gestiegene Zahl der Anlagen in Betrieb und der Expansion in ein europäisches Nachbarland, wechselte Gründungsvorstand Andrew Murphy in den neugewählten Aufsichtsrat. Der Geschäftsführer des Betriebsführers, Philipp Spitz, wechselte an seiner Stelle in den Vorstand.

KBB Kollektorbau GmbH

Im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr konnte der Berliner Hersteller von Solarkollektoren die Umsätze um rund 11 Prozent steigern, musste jedoch einen Rückgang beim Gewinn von etwa 20 Prozent hinnehmen. Gestiegene Rohstoffpreise und die Integration neuer Kapazitäten für die Herstellung von Absorbern drückten die Rentabilität.

Stefan Fintelmann, Geschäftsführer der KBB Kollektorbau, fasst die Entwicklung des Unternehmens zusammen: „Aufgrund der Wirtschaftskrise und der förderungsbedingten Verlagerung des Handwerks auf die Photovoltaik war KBB die letzten zwei Jahre mit einem dramatisch geschrumpften Markt konfrontiert, der sich bisher auch nicht erholt hat. Dies machte das Wachstum ausgesprochen schwierig.“

Die Gesellschaft steuerte entsprechend dagegen und steigerte den Absatz von Absorbern deutlich. Mittelfristig ist durch die zusätzlichen Kapazitäten mit Synergieeffekten zu rechnen. KBB Kollektorbau entwickelte außerdem eine verbesserte Kollektorserie, bei der deutlich an Material eingespart werden kann.

Eisenbeiß Solar AG

Eisenbeiß Solar konnte den Umsatz erneut ausbauen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbesserte sich der Umsatz um rund 13 Prozent. Aufgrund der sprunghaft angestiegenen Nachfrage hat sich die Lieferzeit auf sechs Wochen erhöht.

Das Ergebnis ist weiterhin positiv und unterstreicht, dass der Turnaround der Gesellschaft erreicht wurde. Operativ erreichte das Unternehmen einen Meilenstein mit der Umsetzung der zweiten Generation eines Heiz-Systems für Mehrfamilienhäuser. Des weiteren wartet die Eisenbeiß Solar mit einem umfassenden Softwareupdate des ProLine Systems auf. Dieses vereinfacht die Bedienbarkeit und zielt auf eine weitere Effizienzsteigerung ab. Ergänzt wird die Regelungstechnik durch eine neu konzipierte Fern- bzw. Wohnraumbedieneinheit.

Wertberichtigungen mussten mussten auf Ebene der Murphy&Spitz Green Capital AG nicht vorgenommen werden. Sämtliche Bewertungen werden nach HGB zum Kaufpreis angesetzt und bilanziert.

 

„Der wirtschaftliche Erfolg unserer Beteiligungen hat zunächst keine positiven Effekte auf die bilanzielle Bewertung auf Ebene der Murphy&Spitz Green Capital AG. Unsere Aufgabe ist es, die Beteiligungen schrittweise aufzubauen, voranzubringen und als wettbewerbsfähige und profitable Unternehmen wieder am Markt zu etablieren. Sobald dieser Prozess mittelfristig für jedes unserer Partnerunternehmen abgeschlossen ist, wird sich dieser Fortschritt auch bei unserer Gesellschaft abbilden“, erläutert Vorstand Andrew Murphy.

Quelle: Murphy&Spitz Green Capital AG