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Finanzierung/Investition

Bonn, 20. September 2011, Chinesische Behörden schlossen nach mehrtägigen Ausschreitungen in der Ortschaft Hongxiao in der ostchinesischen Provinz Zhejiang die Fabrik einer Tochtergesellschaft von JinkoSolar Holding Co. Ltd (China), eines an der New York Stock Exchange notierten, weltweit operierenden Herstellers von Photovoltaikmodulen. Die Fabrik stellte nach eigener Darstellung mono- und polykristalline Solarmodule, Wafer und Solarzellen her.

Mehrere hundert Anwohner hätten wegen der Verschmutzung eines Flusses nach Protesten schließlich das Fabrikgelände gestürmt sowie Büros und Fahrzeuge beschädigt, bevor die Polizei einschritt.

Den Unruhen vor Ort sei ein Massenfischsterben in einem nahegelegenen Fluss vorausgegangen. Bewohner machten die Fabrik außerdem für ein gehäuftes Auftreten von Krebserkrankungen verantwortlich. Es sollen nun Untersuchungen über das Ausmaß der Schäden erfolgen. Jinko Solar selbst bestätigt die Schließung und erklärt, es gebe nach ersten Untersuchungen Hinweise auf unsachgemäße Lagerung von fluoridhaltigen Abfällen.

Murphy&Spitz Research veröffentlichte zu Umwelt- und Sozialaspekten in der Photovoltaikindustrie vor kurzem eine umfangreiche Studie mit besonderem Augenmerk auf chinesische Unternehmen mit weltweiter Geltung. Dabei wurden zwei chinesische Unternehmen mit Weltrang positiv gewertet. Jinko Solar war nicht Gegenstand der Untersuchung.

Die Schließung des Photovoltaikherstellers demonstriert die Notwendigkeit eines verlässlich funktionierenden Umweltmanagements auch in gemeinhin als „grün“ klassifizierten Branchen. Der Murphy&Spitz Umweltfonds Welt ist aktuell nicht in JinkoSolar Holding Co. Ltd. investiert und entfernte das Unternehmen nach Bekanntwerdung des Vorfalls umgehend von der Liste möglicher Investitionskandidaten.

Murphy&Spitz ist seit 1999 erfolgreich auf den Bereich des nachhaltigen Investments fokussiert und gehört zu den wenigen Experten im deutschsprachigen Raum, die ein eigenes Researchteam mit Schwerpunkt auf nachhaltiges Investment unterhalten. Murphy&Spitz Research berät u.a. den Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland (WKN:A0QYL0) und den Murphy&Spitz Umweltfonds Welt (WKN:A0Q632).

Quelle: Murphy&Spitz 

Waghäusel, 19. September 2011, Das Solarunternehmen Wirsol Solar AG unterzeichnete Ende August einen Konsortialkreditvertrag über 65 Millionen Euro. Damit erhöht das Unternehmen seine Kreditlinie um das Dreifache. Die kreditgebenden Banken stützen die Erhöhung des Kredites auf das Vertrauen des Vorstands sowie der Stratgie des Unternehmens.

Den Umfang der Ausweitung in dieser Form möchte Wirsol?Finanzvorstand Bernd Kästner als ein sehr positives Rating verstanden wissen: „Wirsol hat sich in Organisation und Struktur nochmals verstärkt und erhält nun als Ergebnis ihrer Anstrengungen die Bestnote von der Bankenseite.“ Die genannten Finanzinstitute hätten das Unternehmen zum Teil seit Jahren begleitet und in dieser Zeit die Überzeugung gewonnen, dass Wirsol sich permanent neu erfinden könne und in der Lage sei, sich immer wieder selbst zu überbieten. Dieser Vertrauensbeweis der Banken inmitten eines insgesamt schwierigen Marktumfelds komme einem Ritterschlag gleich, sagt Kästner.

Peter Bertling, Mitglied der Geschäftsleitung Firmenkunden Deutschland bei der Deutschen Bank AG begleitet die Geschäftstätigkeit von Wirsol seit Jahren. Er stellt den singulären Charakter der Vereinbarung heraus: „Das Geschäftsmodell und das Management haben die Fremdkapitalgeber überzeugt. Die Transaktion unter Führung der Deutschen Bank war trotz der turbulenten Entwicklung an den Kapitalmärkten überzeichnet.

Quelle: Wirsol Solar AG

Bonn, 07. September 2011, Die SolarWorld AG gründet ein Joint Venture und ist an dem neuen Unternehmen SolarCycle GmbH mit 24 Prozent beteiligt. Die SolarCycle GmbH, an der auch der Preiss-Daimler-Chemiepark sowie weitere Firmen beteiligt sind, recycelt Solarmodule und stellt daraus Metallprodukte und andere wertvolle Materialien her. Sitz der neuen Gesellschaft wird der Chemiepark Bitterfeld/Wolfen (Sachsen-Anhalt) sein.

SolarWorld AG

Am Standort Bitterfeld/Wolfen wird ab Herbst dieses Jahres mit dem Bau der neuen, weitgehend automatisierten Anlage begonnen. Die Gesamtinvestition für das Vorhaben beträgt 12,7 Millionen Euro und wird in zwei Stufen umgesetzt.

„Wir bauen mit unseren kompetenten Partnern ein Unternehmen auf, das einen aktiven Beitrag zur Schonung der Ressourcen und Gewinnung wertvoller Rohstoffe aus Sekundärquellen in Deutschland leisten wird. Neben unseren eigenen, jahrelangen Erfahrungen im Modulrecycling werden auch die Erfahrungen unserer Joint-Venture-Partner in der Behandlung von Verbundwerkstoffen und der Chemie zur Gewinnung wertvoller Metalle und anderer Materialien in das Projekt mit einfließen“, so Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.

„Das Freiberger Recycling-Team hat in den vergangenen vier Jahren parallel zum Betrieb der Pilotanlage in Freiberg am Konzept einer Modulrecyclinganlage der zweiten Generation getüftelt. Wir freuen uns daher besonders, dass wir die Nutzung dieser Technik nun noch viel universeller, zur Gewinnung von Metallen aus Sekundärquellen und für die Behandlung von Verbundwerkstoffen, einsetzen können. Die für die Erzielung hoher Reinheit und bester Ausbeuten notwendigen Separationstechniken werden weitgehend automatisiert vonstattengehen. Mit dieser Technologie wird es zukünftig möglich sein, bis zu 30.000 Tonnen Recyclingmaterial pro Jahr zu verarbeiten und in zahlreiche neue Produkte umzusetzen“, so Dr. Karsten Wambach, Geschäftsführer der Sunicon GmbH.

Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts der Anlage ist für Ende 2012 geplant. In der neuen Anlage können neben kristallinen Solarmodulen auch andere Solarmodultypen und Verbunde verwertet werden.

Quelle: SolarWorld AG

Heilbronn, 12.September 2011, Am 28. Juli 2011 wurde der 5 MWp große Solarpark in Betrieb genommen, wodurch der attraktive Einspeisetarif für die nächsten 25 Jahre gesichert wurde. Dieser liegt in England bei 30,70 Pence/kWh (34,60ct.*) zuzüglich Exportaufschlag, für die Parks, die Strom einspeisen und nicht eigenständig verbrauchen. Der Einspeisetarif gilt für sämtliche Anlagen, die bis zum 1. August 2011 ans Netz gegangen sind und wird über 25 Jahre garantiert. Es findet eine Inflationsanpassung über 25 Jahre statt.

Die Anlage besteht aus TÜV-zertifizierten kristallinen Solarmodulen von Bosch Solar Energy AG mit einer 25-jährige Garantieperformance. Bosch Solar war gleichzeitig Generalübernehmer der Anlage. Die Wechselrichter und die Anlagenüberwachung lieferte der Weltmarktführer SMA Technologie AG und die technische Abnahme wurde durch Evergy Engineering GmbH als unabhängiger Gutachter durchgeführt.

Modernste Technologie und deutsches Know-how garantieren maximalen Ertrag

Eine konservative Kalkulation schafft für alle Anleger eine maximale Investitionssicherheit. Thorsten Eitle, Vorstandsvorsitzender der hep capital AG: „ Abermals sind wir in der Lage ein hochinteressantes Produkt an den Markt zu bringen und unterstreichen dadurch wiederholt ein Gespür für nichtalltägliche und dennoch ausgewogene und renditestarke Investments. So prognostizieren wir den Anlegern für den Solarpark England 1 einen Rückfluss vor Steuern von über 352 Prozent bei einer Laufzeit von 25 Jahren – und dies zu den gewohnt hohen Standards unseres Hauses.“

Laut Emissionshaus ergibt sich somit eine prognostizierte Gesamtausschüttung von über 352 % vor Steuern über die gesamte Laufzeit von 25 Jahren. Eine Finanzierung über eine deutsche Großbank soll darüber hinaus für eine Zinssicherheit über die gesamte Fondslaufzeit sorgen. Der Solarfonds England 1 kann über zahlreiche Volksbanken, Raiffeisenbanken sowie ausgewählte Vermögensverwalter bezogen werden.

Quelle: hep capital AG

Freiburg/Brilon, 29. August 2011, Die Industrial Solar GmbH gewinnt die im SDAX notierte CENTROTEC Sustainable AG, Brilon als Investor zur Finanzierung des weiteren Wachstums. Die CENTROTEC Sustainable AG ist Anbieter von Heiz-, Klima- und Lüftungstechnik in Europa. Mit ihren Tochtergesellschaften Wolf, Brink Climate Systems, Ned Air, Centrotherm und Ubbink ist das Unternehmen in mehr als 50 Ländern weltweit vertreten. Das Produktspektrum umfasst energieeffiziente Systemlösungen im Bereich der Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik, darunter Solarthermie-Systeme, Wärmepumpen, BHKW, Klimatisierungs- und Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung für Wohnhäuser und den gewerblichen Einsatz.

Die aus dem Umfeld des Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg hervorgegangene Industrial Solar GmbH verfügt über langjährige Erfahrung und ein umfangreiches Netzwerk im Bereich der solaren Prozesswärme. Das hocheffiziente Fresnel-Kollektorsystem für Anwendungen im Temperaturbereich von 130° bis ca. 400°C und im thermischen Leistungsbereich von einigen 100 kW bis in den zweistelligen Megawattbereich eignet sich hervorragend für verschiedenste Fertigungsprozesse in der Industrie, als auch für die Klimatisierung von Gebäuden. Noch attraktiver ist die zusätzliche Kombination von Kältemaschinen mit anderen Prozesswärme-Anwendungen in sogenannten Cogeneration oder Polygeneration Systemen.

Industrial Solar konnte erste erfolgreiche Projekte in Spanien, Italien, Deutschland, Tunesien sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten und zuletzt im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zur solaren Kühlung für die Stadien der Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar installieren. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über ein umfangreiches Netzwerk von industriellen Partnern aus unterschiedlichen Branchen und Anwendungsbereichen, darunter mehrere international führende deutsche Unternehmen aus dem Anlagenbau mit denen der Einsatz der Technologie weiterentwickelt wird.

Das Produkt- und Serviceangebot der Industrial Solar ergänzt damit das bestehende Angebot solarthermischer Systeme sowie klassischer Heiz- und Klimatechnik der CENTROTEC-Tochtergesellschaft Wolf in idealer Weise. Neben Synergien in Technologie und Beschaffung soll insbesondere das bestehende Vertriebs- und Servicenetzwerk der CENTROTEC-Gruppe die schnelle Verbreitung der energieeffizienten Technologie unterstützen.

Quelle: Industrial Solar GmbH