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Finanzierung/Investition

Oldenburg/Prenzlau, 15. November 2011, Die aleo solar AG [ISIN: DE000A0JM634] hat neben Premium-Solarmodulen für einen 1-Megawatt-Solarpark in der italienischen Stadt Vittorio Veneto auch ein komplettes Servicepaket zur Finanzierung geliefert. Die Stadt Vittorio Veneto ist Betreiber des Solarkraftwerkes.

aleo solar AG

„Wir haben mit dem Installateur und aleo-Partner Ailita Engineering S.r.l. sowie der Bank BIIS - Banca Infrastrutture Innovazione e Sviluppo – eine Zweckgesellschaft gegründet, um neben der technischen auch eine finanzielle Lösung zu bieten“, erklärt Giovanni Buogo, Sales Manager Europe der aleo solar AG. Der Bürgermeister von Vittorio Veneto, Gianantonio Da Re, führt aus: „Eine sichere Finanzierung und die Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern stand für uns als öffentliche Institution im Vordergrund des Ausschreibungsverfahrens und des Projekts. aleo solar und seine Partner haben Qualität geliefert – in Bezug auf die Produkte und den Service in allen Phasen des Projektes.“

Der Solarpark speist seit Mai 2011 grünen Strom ins öffentliche Netz ein. Der aleo-Partner Ailita Engineering S.r.l. sorgte für eine fachgerechte Installation der Module. Die Bauzeit betrug weniger als zwei Monate. Es wird mit einem Jahresertrag von 1.200.000 bis 1.250.000 Kilowattstunden gerechnet.

Quelle: aleo solar AG

Bonn, 15. November 2011, Die Murphy&Spitz Green Energy AG begibt ab sofort das Genussrecht Photovoltaik 2011. Das Genussrecht hat eine Mindestlaufzeit von drei Jahren bei einer festen Verzinsung von 4,8 Prozent p.a. Ab dem 1. Dezember 2014 erhöht sich der Festzins auf 6,2 Prozent p.a. Das Genussrechtskapital wird für den Erwerb weiterer Photovoltaik-Großanlagen verwendet.

Erwerb neuer Photovoltaik-Großanlagen

Mit dem Genussrechtskapital wird die Gesellschaft ihre Energieerzeugungskapazität von derzeit gut 2.500 Kilowatt Peak (kWpeak) erhöhen. Geplant ist der Kauf weiterer Aufdachanlagen in Deutschland sowie die Refinanzierung des tschechischen Solarparks Buzzing purple lines s.r.o. in der Nähe der Stadt Brno. Der Solarpark mit einer Spitzenleistung von 1.225 kWpeak befindet sich bereits seit Ende 2009 in Betrieb. Die vom unabhängigen Fraunhofer-ISE prognostizierte jährliche Ertragserwartung hat der Solarpark bereits im dritten Quartal des Jahres 2011 erreicht.

Sicherheitsorientiertes Investitionskonzept

Die Murphy&Spitz Green Energy AG verfolgt grundsätzlich ein sicherheitsorientiertes Investitionskonzept. Sie erwirbt ausschließlich bereits bestehende Erneuerbare-Energien-Anlagen oder baureife Projekte ohne Projektentwicklungsrisiko. Die hohe Planbarkeit der Liquiditätsrückflüsse ist ein weiteres Investitionskriterium. Alle Anlagen befinden sich in Deutschland oder der Tschechischen Republik und profitieren von der gesetzlich fixierten Abnahmegarantie und garantierten Einspeisevergütung für den erzeugten Strom.

Philipp Spitz, Vorstand der Murphy&Spitz Green Energy AG, erläutert: „Unsere langjährige Erfahrung in der Projektierung, Finanzierung und Verwaltung von Photovoltaikanlagen ermöglicht uns die fundierte Bewertung und die gezielte Auswahl ertragreicher und verlässlicher Solaranlagen. Die gesetzlichen Grundlagen bieten uns eine zusätzliche Sicherheit, die wir in Form einer festen Verzinsung an unsere Anleger weitergeben.“  Anleger können die Erträge der Photovoltaikanlagen auf der Internetseite www.ms-green-energy.de kontinuierlich nachvollziehen.

Murphy&Spitz Green Energy AG erwirbt und betreibt Großanlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie. Derzeit betreibt Murphy&Spitz Green Energy neun Solarkraftwerke mit einer Spitzenleistung von über 2.500 kWpeak in Deutschland und der Tschechischen Republik. Mit ihnen erzeugt das Unternehmen über 2,5 Millionen kWh reinen Sonnenstrom. Im ersten Halbjahr 2011 erzielte Murphy&Spitz Green Energy ein deutlich positives Ergebnis.

Quelle: Murphy&Spitz Green Energy AG

Hamburg, 03. November 2011, Die LUXCARA GmbH hat für den institutionellen Fonds FLAVEO S.A., SICAV-FIS, einen weiteren Solarpark mit einem Gesamtvolumen von 60 MWp im brandenburgischen Briest von Q-Cells erworben. Die Freiflächen-Anlage ist Teil des derzeit größten Solarparks Europas mit einer Kapazität von insgesamt 91 MWp und entsteht auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflughafens. Eingesetzt werden 383.000 kristalline Q-Cells Solarmodule sowie Wechselrichter von ABB und Schneider. Der Netzanschluss soll bis zum 31.12.2011 erfolgen.

Die Akquisition erfolgte in einem überdurchschnittlich kurzen Zeitraum, da die Zwischenfinanzierung erneut von LUXCARA selbst strukturiert und bereitgestellt werden konnte. Der Solarpark wird Teil des Portfolios der FLAVEO S.A., SICAV-FIS, eines Luxemburger Spezialfonds für institutionelle Investoren, der von LUXCARA betreut wird.

Quelle: LUXCARA GmbH

Hannover, 15. November 2011, Der Sonnenstrom fließt schon seit Mitte August in das örtliche Versorgungsnetz. Jetzt hat die Windwärts Energie GmbH das Beteiligungsangebot zur Freiland-Photovoltaikanlage in der bayerischen Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg im Landkreis Straubing-Bogen veröffentlicht. Anleger können mit dem Solarfonds Mallersdorf in einen Solarpark investieren, der bei einer installierten Modulleistung von 3,463 Megawatt peak durchschnittlich 3,7 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr produziert. Als Hauptkomponenten kommen monokristalline Photovoltaikmodule des Herstellers Canadian Solar und Zentralwechselrichter des Herstellers SMA Solar Technology zum Einsatz. Bereits kurz nach Veröffentlichung des Fonds ist das zur Beteiligung stehende Eigenkapital vollständig reserviert.  

Windwärts übernimmt Fondsmanagement   

"Das Volumen des Solarfonds Mallersdorf beträgt 7,8 Millionen Euro", erläutert Rolf Levermann, der bei Windwärts den Vertrieb der Kapitalanlagen leitet. "Am Eigenkapitalanteil des Fonds in Höhe von 1,6 Millionen Euro können sich Anleger ab einer Summe von 3.000 Euro zuzüglich 5 Prozent Agio beteiligen." Die prognostizierte Gesamtausschüttung über eine Laufzeit von 20 Jahren beträgt 223 Prozent. Für die Geschäftsbesorgung, Betriebsführung und Anlagenwartung bleibt die Windwärts Energie GmbH über den Betriebszeitraum verantwortlich. Aufgrund der großen Nachfrage musste bereits kurz nach Veröffentlichung des Beteiligungsangebotes eine Warteliste für interessierte Anleger eingerichtet werden.

Quelle: Windwärts Energie GmbH

Berlin, 02. November 2011, Wie der Bund der Steuerzahler in einem aktuellen Bericht erklärt, hilft der Fiskus bei der Investition in Photovoltaikanlagen mit, wenn man es nur richtig anstellt. Man zähle steuerlich als Unternehmer, sobald man selbstproduzierten Strom in das öffentliche Netz einspeist. Der daraus resultierende Vergütungsgewinn unterliegt lt. Bund der Steuerzahler der Ertragsbesteuerung und die Umsätze der Mehrwertsteuer. Daselbe gelte für den privaten Verbrauch von Strom aus der Solarstromanlage.

Die Investitionskosten und die laufenden Kosten können im Gegenzug beim Finanzamt steuerlich geltend gemacht und die bezahlte Mehrwertsteuer (Vorsteuer) zurückgefordert werden. Da die Investitionskosten bei der Beschaffung der Anlage jedoch recht hoch sind, ergibt sich vor allem durch die Rückforderung der Vorsteuer ein interessanter Stundungseffekt, der wiederum zur Finanzierung der Solaranlage genutzt werden kann, so der Bund der Steuerzahler weiter.

Strittigkeiten: Was gehört den nun zur Investition?

Wie der Bund der Steuerzahler weiter angibt, gibt es immer wieder Ungereimtheiten darüber, was denn nun alles zur Investition gehört. Oftmals würden auch bauliche Veränderungen am privat genutzten Gebäude vorgenommen, die überhaupt nicht zum „Unternehmen Photovoltaikanlage“ gehören würden.

Uneinheitliche Rechtsprechung

Die Rechtsprechung in diesem Gebiet sei zum Umfang der notwendigen Investitionen bislang sehr uneinheitlich.

Finanzgericht Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen: 6 K 2607/08

Finanzgericht Nürnberg

Aktenzeichen: 2 K 784/09 und 2 K 1204/08

Beide Finanzgerichte sind der Auffassung, dass auch die Vorsteuer aus der Sanierung eines asbesthaltigen Daches zurückzuerstatten ist, da das Betreiben einer Solaranlage auf asbesthaltigen Dächern rechtlich nicht zulässig ist. Das Finanzgericht Nürnberg gewährte darüber hinaus den Vorsteuerabzug aus der Verstärkung des Dachstuhls, damit der Dachstuhl die Photovoltaikanlage trägt.

Finanzgericht Hessen

Aktenzeichen: 11 K 2735/08

Einer anderen Auffassung ist das Finanzgericht Hessen. Das Gericht ließ den Vorsteuerabzug nicht zu. Strittig ist zudem auch, ob die Sanierung eines Scheunendachs oder die Erweiterung eines Carports zum Vorsteuerabzug berechtigt, wenn auf diesen Flächen eine Photovoltaikanlage installiert werden soll.

Die Rechtsprechung ist zu beobachten

Der Bund der Steuerzahler weist darauf hin, dass die Rechtsprechung immer zu beobachten ist. Im Moment seien viele solcher Fragen von Revisionsverfahren vor dem Bundesfinanzhof anhängig. Der Bund der Steuerzahler rät Anlagenbetreibern, grundsätzlich den Vorsteuerabzug auch bei strittigen Sachverhalten zunächst zu beantragen und gegen die den Vorsteuerabzug ablehnende Umsatzsteuerfestsetzung Einspruch einzulegen sowie das Ruhen des Verfahrens zu beantragen. Da die Verfahren bereits vor dem BFH anhängig sind, besteht Anspruch auf Verfahrensruhe bis zur endgültigen Entscheidung. Die betroffenen Steuerzahler gehen somit selbst kein Kosten- und Prozessrisiko ein.

Quelle: Bund der Steuerzahler