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Finanzierung/Investition

Erlangen, 15. Dezember 2011, Die Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406) hat die Unternehmensanleihe 8 für Neuzeichnungen vorzeitig geschlossen. Ursprünglicher wesentlicher Zweck der Anleihe war die Finanzierung der solarthermischen Kraftwerksprojekte im Südwesten der USA.

Solar Millennium AG 
In einem Nachtrag zum Anleiheprospekt wurde bereits vor einigen Wochen der Wechsel der Technologie von Solarthermie zu Photovoltaik dokumentiert. Die anschließend eingeleiteten Verhandlungen über eine Veräußerung der Projektpipeline dauern an.
 
Mit der Schließung der Anleihe schafft der Vorstand der Solar Millennium AG in dieser Situation Klarheit für zeichnungswillige Investoren. Geleistete Zahlungen, denen bisher keine Depoteinbuchung gegenübersteht, werden zurücküberwiesen.
 
Quelle: Solar Millennium AG

Wörrstadt/Mainz 14. Dezember 2011, Über Kapitalmarktprodukte wollen Fred Jung und Matthias Willenbacher künftig private Anleger stärker am Umbau unseres Energiesystems beteiligen. Sie setzen damit ihre regionale Strategie fort, die sie seit Gründung der juwi-Gruppe vor 15 Jahren erfolgreich verfolgt haben. Ziel ist es, die Versorgung einer Region mit 100% erneuerbarer Energie möglichst schnell zu realisieren und dabei zusätzlich die örtliche Wirtschaftskraft zu verbessern: Beispielsweise durch erhöhte Wertschöpfung, aber auch durch Schaffung von Arbeitsplätzen.

juwi-Gruppe

„Jeder soll die Möglichkeit erhalten, vom Ausbau der erneuerbaren Energien zu profitieren, indem er sich an solchen Anlagen in einer Region beteiligt“, erläutert Matthias Willenbacher die Motivation, Kapitalmarktprodukte aufzulegen. „Wir wollen damit möglichst vielen Menschen die Gelegenheit bieten, den persönlichen Überzeugungen zum Thema sichere und umweltfreundliche Energie Taten folgen zu lassen. Was bei anderen Kapitalanlagen meist offen bleibt, ist hier festgelegt: Klare Investitionsgrundsätze für eine ökologisch sinnvolle Geldanlage“, ergänzt Fred Jung.

Ab sofort können Wertpapiere gezeichnet werden, die unter dem Titel „juwi RegioEnergie I Festzins“ angeboten werden. Herausgegeben werden diese von einer neu gegründeten Gesellschaft, die mit dem Geld der Anleger Anteile an Projektgesellschaften erwirbt und so in verschiedene erneuerbare Energien (z.B. Windparks, Solar- oder Biogasanlagen) investiert. Eine Zeichnung ist bereits ab 1.000 Euro möglich. Die Wertpapiere werden ins persönliche Depot eingebucht. Die für die gesamte Laufzeit festgelegten Zinsen (5,75% p.a. für 5 Jahre und 6,75% p.a. für 9 Jahre Laufzeit) werden jährlich über das jeweilige Wertpapierdepot ausgezahlt.

Das Gesamtemissionsvolumen beträgt zehn Millionen Euro. Erneuerbare Energien sind ein riesiger Zukunftsmarkt: Bereits heute werden über 20 Prozent des Stroms von Windrädern, Solaranlagen, Wasser- und Bioenergie-Anlagen erzeugt. Bis 2050 sollen es nach dem Willen der Bundesregierung 80 Prozent sein. Von diesen guten Aussichten können jetzt auch diejenigen profitieren, die nicht die Möglichkeit haben, eigene Anlagen zu errichten – etwa zur Nutzung von Solarstrom auf dem Dach oder zum Heizen mit Holzpellets.

Die Emittentin der Anleihen ist die neu gegründete juwi RegioEnergie I GmbH & Co. KG. Besonderheit der Anleihen ist eine Selbstverpflichtung der Emittentin in Form von Investitionsgrundsätzen. In diesen Vorgaben ist festgeschrieben, dass die Investition in ein Portfolio von Projektgesellschaften mit einem Mix verschiedener Technologien und Anlagen erfolgen soll, um die wirtschaftliche Entwicklung zu stabilisieren und Risiken aus Einzelanlagen zu streuen. Der regionale Ansatz sieht vor, dass die Anlagen vorrangig in einem Radius von 100 Kilometern um Wörrstadt (Rheinhessen) stehen. Investitionen im Ausland sind ausgeschlossen. Auch muss die Projektentwicklungsphase abgeschlossen sein, um Risiken und Unwägbarkeiten des normalen Projektentwicklungsgeschäfts weitestgehend zu minimieren.

Um eine hohe Qualität bei der Betreuung der Anleger sicherzustellen, haben Fred Jung und Matthias Willenbacher in Mainz die juwi Invest GmbH gegründet.

Quelle: juwi Invest

 

Dornach, 02. Dezember 2011, Im November dieses Jahres veräußerte die Gerhlicher Solar AG an den Investor White Owl Capital AG zwei Solarparks in Frankreich. Die Solarparks haben eine Gesamtleistung von 4,5 MW und befinden sich in der Nähe der französischen Stadt Villeneuve-sur-Lot. Die White Owl Capital AG, ein auf erneuerbare Energien spezialisierter Investor, erwarb schon mehrere Solarparks von Gehrlicher Solar in den Ländern Spanien und Italien.  

Gehrlicher Solar AG

Tobias Pehle, Vorstand der White Owl Capital AG, sagt: „Wir freuen uns, dass sich schon jetzt eine hervorragende Performance der Anlagen abzeichnet. Die hohe technische Expertise von Gehrlicher Solar ermöglicht unseren Investoren ein sicheres und zugleich renditestarkes Investment. Wir planen, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Gehrlicher Solar auch in Zukunft mit weiteren gemeinsamen Projekten voranzutreiben.“ Klaus Gehrlicher, Vorstandsvorsitzender der Gehrlicher Solar AG, ergänzt: „Aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten wir die Solaranlagen deutlich schneller als geplant realisieren. Wir freuen uns, erneut die White Owl Capital AG als Geschäftspartner gewonnen zu haben.“

Innerhalb weniger Wochen hat Gehrlicher Solar insgesamt 59.520 Module des Herstellers First Solar, sieben SMA-Wechselrichter sowie die eigene Unterkonstruktion Gehrtec Base verbaut. Dr. Wolfgang Rosenberg, Geschäftsführer der Gehrlicher Solar France SAS: „Mit einem jährlichen Stromertrag von rund 5,5 Millionen Kilowattstunden können die Anlagen rechnerisch rund 1.600 Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgen. Trotz veränderter gesetzlicher Rahmenbedingungen sehen wir weiterhin Potenzial für die Solarenergie in Frankreich. Unser Fokus wird dabei vor allem auf größeren Dachanlagen und dem Vertriebsgeschäft liegen.“

Quelle: Gehrlicher Solar AG

 

München, 05. Dezember 2011, Die BayWa AG geht mal wieder in der Solarbranche auf Einkaufstour. Die BayWa r.e, ein Tochterunternehmen der BayWa AG, in der alle Geschäftsaktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energien gebündelt sind, kauft für 8 Mio. Euro einen Photovoltaik-Fachgroßhandel in Südtirol. Das Großhandelsunternehmen Tecno Spot GmbH mit Sitz in Bruneck, gehört nun mit einer 70%-Beteiligung der BayWa r.e, die restlichen 30% verbleiben im Besitz der Gremes GmbH. Die Gremes GmbH ist der eigentliche Eigentümer der italienischen Tecno Spot GmbH. Der neue Geschäftsführer bleibt der alte - Gert Gremes.

Neben dem Basiskaufpreis von rund 8,0 Mio. Euro, einigten sich die Unternehmen zuzüglich auf eine erfolgsabhängige Komponente von maximal 14,5 Mio. Euro, die über die nächsten drei Jahre ausgezahlt wird. Der Kauf steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.

„Mit dem Erwerb von Tecno Spot ist die BayWa in allen wesentlichen europäischen Ländern im Bereich der erneuerbaren Energien aktiv. Wir sind mittlerweile eines der führenden Handels- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich erneuerbare Energien in Europa geworden“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der BayWa AG, Klaus Josef Lutz.
 
„Gerade die Märkte in Südeuropa sind für den BayWa Konzern sehr attraktiv, da die hohen Einstrahlungswerte und die langen Einstrahlungszeiten es ermöglichen sehr bald ohne staatliche Förderung auszukommen. Dies unterstreicht die Vorteilhaftigkeit von Photovoltaik. Wir erwarten innerhalb kurzer Zeit Netzparität in Italien“, ergänzt der für Energie bei der BayWa zuständige Vorstand Roland Schuler. Das Marktvolumen in Italien wird auf 3 bis 5 Gigawatt Zubau pro Jahr in den nächsten Jahren geschätzt.
 
Das 1998 gegründete Unternehmen Tecno Spot deckt als etablierter Premiumanbieter die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Systemintegration für den Großhandel von Photovoltaikanlagen ab. Es handelt sich um ein marktetabliertes wachstumsstarkes Unternehmen, das im letzten Geschäftsjahr 2010 über 50 MW an PV-Anlagen vertrieben und einen Umsatz von rund 146 Mio. Euro erwirtschaftet hat. Das Unternehmen konnte seine Mitarbeiterzahl in den letzten drei Jahren auf 30 verdoppeln. Seit 2008 ist Tecno Spot mit seiner Tochtergesellschaft GE-TEC GmbH in Österreich sowie seit 2009 mit der Eröffnung von Tecnospot Solar USA Inc. auf dem amerikanischen Markt tätig.
 
Quelle: BayWa r.e GmbH

Bonn, 22. November 2011, Die Murphy&Spitz Green Energy AG hat mit Wirkung zum 1. Januar 2011 den tschechischen Solarpark Buzzing purple lines s.r.o. erworben. Mit dem Kauf des Solarparks mit einer Leistung von 1.225 kWpeak erweitert das Unternehmen seine Energieerzeugungskapazität auf rund 2.500 kWpeak. Der Kauf wurde  mit der Projektfinanzierung durch ein lokales Kreditinstitut und Eintragung der Murphy&Spitz Green Energy AG ins Handelsregister abgeschlossen.

Strenge Investitionskriterien

Investitionskriterium war neben der soliden technischen Ausführung die hohe Wirtschaftlichkeit der Anlage. Der Kaufpreis des Solarparks berücksichtigt daher die derzeit in der Tschechischen Republik gültige Sondersteuer von 26 Prozent auf Solarstromtarife. Philipp Spitz, Vorstand der Murphy&Spitz Green Energy AG, erläutert: "Der Kaufpreis bezieht die tschechische Sondersteuer auf die Festvergütung für die solare Stromerzeugung mit ein. So haben wir einen attraktiven Preis für diesen überdurchschnittlich profitablen Solarpark erzielt. Mit dem Kauf zum 1. Januar 2011 erhält Murphy&Spitz Green Energy außerdem die vollständigen Erträge des Jahres 2011." Der rückwirkende Kauf zum 1. Januar 2011 ermöglichte Murphy&Spitz Green Energy, einen signifikanten Anteil der eingesetzten Eigenmittel aus den liquiden Mitteln der Buzzing purple lines s.r.o. zu decken. Langfristig profitiert Murphy&Spitz Green Energy zudem von dem in der Tschechischen Republik gültigen Inflationsausgleich auf den garantierten Einspeisetarif.

Der Solarpark Buzzing purple lines mit einer Spitzenleistung von 1.225 kWpeak liegt nahe der Stadt Brno in der sonnenreichsten Region der Tschechischen Republik. Er wurde im Jahr 2009 mit Trina Solar-Modulen und dezentralen SMA-Wechselrichtern errichtet und Ende 2009 in Betrieb genommen. Der auf 20 Jahre festgeschriebene Einspeisetarif wird jährlich abhängig von der Inflation um mindestens zwei Prozent erhöht und liegt aktuell bei 13,32 CZK, umgerechnet 0,52 Euro (Stand: 18. November 2011, Quelle: EZB) pro erzeugter kWh. Die für das Jahr 2011 prognostizierten Jahreserträge hat der Solarpark bereits in den ersten drei Quartalen erbracht.

Die Murphy&Spitz Green Energy AG erwirbt und betreibt Großanlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie. Derzeit betreibt Murphy&Spitz Green Energy neun Solarkraftwerke mit einer Spitzenleistung von über 2.500 kWpeak in Deutschland und der Tschechischen Republik. Mit ihnen erzeugt das Unternehmen über 2,5 Millionen kWh reinen Sonnenstrom pro Jahr. Im ersten Halbjahr 2011 erzielte Murphy&Spitz Green Energy ein deutlich positives Ergebnis. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der börsennotierten Murphy&Spitz Green Capital AG (WKN: A0KPM6), die als Beteiligungsgesellschaft auf Erneuerbare Energien und Nachwachsende Rohstoffe fokussiert ist.

Quelle: Murphy&Spitz Green Energy AG