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Finanzierung/Investition

 

Paris/Gelsenkirchen, 23. Januar 2012, Crédit Agricole Private Equity beteiligt sich mit Mitteln aus ihrem Investmentfonds Capenergie 2 im Rahmen einer Kapitalerhöhung an der abakus solar AG, einem führenden, international tätigen Systemhaus für Photovoltaik. Darüber hinaus gründen Crédit Agricole Private Equity und abakus solar gemeinsam die Investmentgesellschaft "abakus solar Power". Diese Gesellschaft wird künftig Kapital in Projekte der abakus solar AG investieren. Das Gesamtinvestitionsvolumen seitens Crédit Agricole Private Equity beläuft sich auf 10 Millionen Euro.

Mit Standorten in Gelsenkirchen, Köln, München und Berlin ist abakus solar Entwickler und Errichter von PV-Kraftwerken auf Dächern sowie Solarparks auf der Freifläche und betreibt Großhandel mit Komplettsystemen und Komponenten. Neben dem deutschen Markt ist abakus solar in ausgewählten Schlüsselmärkten präsent, wie z.B. Italien, Taiwan und den USA. Seit 2008 dokumentiert die Entwicklung des Unternehmens einen vielversprechenden Wachstumstrend, es geht für 2011 von einem Umsatz in Höhe von 112 Millionen Euro aus und beschäftigt 95 Mitarbeiter.

Mit Neuinstallationen von 7,4 GWp im Inland und einem Anteil von 44,5 % an neuen, global realisierten Kapazitäten in 2010 ist der deutsche Photovoltaikmarkt der größte weltweit. Die Beteiligung von Crédit Agricole Private Equity ermöglicht abakus solar, die internationale Entwicklung weiter auszubauen und erschließt eine externe Finanzierungslösung für Photovoltaikprojekte.

Marc-Philippe Botte, Direktor Erneuerbare Energien bei der Crédit Agricole Private Equity: "Wir freuen uns über die Investition in abakus solar. Das Unternehmen hat das Potenzial, eines der führenden Photovoltaikunternehmen Europas zu werden. Unsere Kapitalzuführung ermöglicht es dem starken Managementteam der abakus solar, seine internationale Ausweitung weiter zu beschleunigen."

Serge Savasta, Leiter Erneuerbare Energien bei Crédit Agricole Private Equity: "Unsere Investition in abakus solar ist ein weiterer Beleg für den Erfolg unseres Ansatzes eines doppelten Investments, den wir in Frankreich, Belgien und Italien bereits erfolgreich umgesetzt haben. Wir freuen uns, diese Strategie nun auch auf Deutschland anzuwenden, wo der europäische Photovoltaikmarkt historisch betrachtet am stärksten ist."

Thomas Sandner, CEO der abakus solar AG: "Wir freuen uns, einen Finanzpartner mit profunden Kenntnissen im Photovoltaiksektor gefunden zu haben. Crédit Agricole Private Equity stellt nicht nur finanzielle Mittel bereit, sondern bringt gleichzeitig wesentliche strategische Einblicke mit ein."

Quelle: abakus solar AG

 

Hannover, 16.01.2012, Die Windwärts Energie GmbH hat den Solarfonds Mallersdorf mit einem Eigenkapitalvolumen von 1,6 Millionen Euro erfolgreich geschlossen. 123 Anleger haben in der bayerischen Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg in eine Freiland-Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von 3,5 Megawatt peak investiert. Die Windwärts Energie GmbH hat das Solarprojekt mit einem Investitionsvolumen von 7,8 Millionen Euro errichtet und im August 2011 in Betrieb genommen. Der Solarfonds Mallersdorf ist der 20. geschlossene  Fonds im Bereich erneuerbarer Energien, den das hannoversche Unternehmen konzipiert, platziert und in die technische sowie kaufmännische Betriebsführung übernommen hat.

Aktuelle Betriebsergebnisse unterstützen zügige Platzierung  

"Das Interesse an dem Angebot war, wie erwartet, außerordentlich groß. Nach Emission des Fonds im November verlief die Platzierung sehr zügig",  sagt Rolf Levermann, der bei der Windwärts Energie GmbH den Vertrieb der Kapitalanlagen leitet. "Für ihre Investitionsentscheidung haben viele Anleger auch die auf unserer Website tagesaktuell veröffentlichten Betriebsdaten der Anlage genutzt." Entscheidend für den langfristigen Erfolg einer Fondsbeteiligung im Bereich erneuerbarer Energien sind vor allem die im Projekt verwendeten Anlagekomponenten.

Im Solarpark Mallersdorf wurden als Hauptkomponenten monokristalline Photovoltaikmodule des Herstellers Canadian Solar und Zentralwechselrichter der SMA Solar Technology AG eingesetzt.

Beteiligungsangebote für Anwohner

Die Windwärts Energie GmbH hat seit Gründung des Unternehmens viele ihrer Windenergie- und Photovoltaikprojekte über geschlossene Publikumsfonds finanziert, an denen sich Anwohner und andere private Anleger beteiligen konnten. Bei einem Investitionsvolumen von 164 Millionen Euro stellen über 2.400 Investoren das Eigenkapital von 20 Fondsgesellschaften mit Kommanditeinlagen von 46 Millionen Euro. Neben der Konzeption der Beteiligungsangebote erstellt die Windwärts Energie GmbH auch die erforderlichen Verkaufsprospekte und erwirkt deren Gestattung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Quelle: Windwärts Energie GmbH

 

Hamburg/München, 09. Januar 2012, Erneut hat die Gehrlicher Solar AG zwei Solarparks mit einer Gesamtleistung von 11,4 MW an die Hamburger Beteiligungsgesellschaft CEE verkauft. Die Conetwork Erneuerbare Energien Holding GmbH & Co. KGaA (CEE) erweitert damit ihr Photovoltaik-Portfolio, dass mittlerweile über 70 MW beinhaltet. Die Solarparks liegen bei Ebern (Unterfranken) sowie bei Rohr (Thüringen).

Gehrlicher Solar AG

Beide Projekte wurden im Dezember 2011 in Betrieb genommen und stehen kurz vor der Fertigstellung. In Ebern kann eine Nennleistung von rund 7,1 Megawatt Solarstrom und in Rohr von 4,3 Megawatt in die örtlichen Netze eingespeist werden. Im Park Ebern kamen First Solar-Module und im Park Rohr Sunowe-Module zum Einsatz. Beide Parks wurden mit Siemens-Wechselrichtern ausgestattet.   

Projektentwickler, Generalunternehmer und technischer Betriebsführer für die neuen  Freiflächenanlagen ist die Gehrlicher Solar AG. Von dieser hat CEE seit 2008 bereits vier Photovoltaikparks erworben. Die kaufmännische Leitung für die beiden jüngsten Parks übernimmt CEE.

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Gehrlicher Solar als einem unserer wichtigsten Partner im Photovoltaik-Sektor zwei weitere Solarparks in Bayern und Thüringen umsetzen“, sagt Detlef Schreiber, CEO von CEE. „Die erfolgreiche Zusammenarbeit bei den nun insgesamt sechs Parks möchten wir auch bei zukünftigen PV-Vorhaben fortsetzen.“ Klaus Gehrlicher, Vorstandsvorsitzender der Gehrlicher Solar AG, fügt hinzu: „Auch wir sind sehr zufrieden mit dem guten Verlauf der Verhandlungen und freuen uns, die beiden Solarparks an die CEE übergeben zu können.“

CEE hat sich auf Investments in erneuerbare Energien spezialisiert. Die Hamburger verfügen bereits über ein diversifiziertes Portfolio in den Segmenten Photovoltaik, Windenergie, Biomasse und Geothermie. Neben dem kontinuierlichen Ausbau des Portfolios an Energieerzeugungsprojekten, wird sich CEE künftig auch verstärkt in der Förderung neuer Nachhaltigkeitstechnologien engagieren. Teil dieses Engagements ist die im November dieses Jahres geschlossene strategische Partnerschaft mit RWE Innogy: CEE hat sich mit 25 Mio. Euro in den Innogy Renewables Technology Fund I (IRTF I) eingebracht und 25,1 Prozent an der Komplementärin des Fonds, der Innogy Venture Capital GmbH, übernommen. Ziel ist es, das Portfolio des Fonds gemeinsam von bisher neun auf bis zu vierzehn Technologieunternehmen auszubauen. Das Fondsvolumen beläuft sich aktuell auf insgesamt 115 Mio. Euro.

Quelle: Gehrlicher Solar AG

 

Brilon, 12. Januar 2012, Der Projektentwickler solarhybrid AG ewirbt Rechte an Solarprojekten in Israel mit einem Gesamtvolumen von über 201 MWp. Erworben werden neben den Rechten auch Projektgesellschaften.

An den Projektgesellschaften sind Mitgesellschafter, vor allem die Ormat Systems Ltd., Yavne, Israel, im Durchschnitt mit 22 Prozent beteiligt. Der Erwerb erfolgte aus der Masse der insolventen Sunday Energy Ltd. und durch die neu gegründete Tochtergesellschaft solarhybrid Israel Ltd., Tel Aviv, Israel. Als Kaufpreis wurde eine Einmalzahlung von NIS 9 Millionen und eine Erfolgsprämie von NIS 240 pro realisierte kWp vereinbart.

Quelle: solarhybrid AG

 

Freiburg, 05. Januar 2012, Das Solarunternehmen S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008) verkaufte gegen Ende des letzten Jahres das 48 MW Solarprojekt „Serenissima“ an einen institutionellen Investor. Das Projekt in Norditalien wurde im August 2011 fertiggestellt und in Betrieb genommen worden.

Der Vertrag mit dem Investor steht unter den üblichen aufschiebenden Bedingungen. Die Vertragsunterzeichnung war ein wichtiger Schritt im Verkaufsprozess des bislang größten Projektes in der Unternehmensgeschichte der S.A.G. Solarstrom AG.Er dokumentiert die Flexibilität und Vertriebsstärke des Freiburger Solarspezialisten. Die finale Abwicklung und Kaufpreiszahlung, die im dreistelligen Millionenbereich liegt, sowie die Übertragung der Gesellschaftsanteile wird im ersten Quartal 2012 erfolgen.

„Serenissima ist sowohl technisch als auch vertrieblich ein wichtiger Meilenstein für die S.A.G. Solarstrom AG. Wir haben unser bislang größtes Projekt knapp vier Monate vor dem ursprünglich geplanten Termin ans Netz gebracht, speisen über ein eigens errichtetes Umspannwerk direkt in das Hochspannungsnetz ein. Die Anlage zeigt die erwartete sehr hohe Performance und nun haben wir das Projekt auch wie geplant zeitgerecht zu Ende 2011 verkauft“, so Dr. Karl Kuhlmann, CEO der S.A.G. Solarstrom AG. „Das ist der außergewöhnlichen Leistung des gesamten S.A.G.-Teams geschuldet. Bis zur Fertigstellung und bis zum Anschluss der PV-Anlage an das Stromnetz war unser Technik-Team unermüdlich im Einsatz. Und unser Vertriebs- und das Finanzierungsteam haben ohne Rücksicht auf Sonn- und Feiertage das Projekt in 2011 bis einschließlich 31. Dezember vorangetrieben.“

In den Verhandlungen hatte sich ein europäischer Finanzinvestor gegen weitere Interessenten als Käufer des attraktiven Projektes durchgesetzt. Der Abschluss des Verkaufes mit dem institutionellen Investor,  die Übertragung der Gesellschaftsanteile der Projektgesellschaft mit ihrer  Finanzierung sowie die Kaufpreiszahlung an die S.A.G. Solarstrom-Gruppe wird im ersten Quartal 2012 erfolgen.

„Wir haben mit einigen Interessenten sehr lange und intensiv über das Projekt verhandelt und uns auch gegen Angebote entschieden“, erläutert Oliver Günther, Vertriebsvorstand der S.A.G. Solarstrom AG. „Insbesondere das neue Conto Energia und die zunehmend schwierige Rahmenbedingungen in der Solarbranche haben die Verhandlungen in die Länge gezogen. Aber Serenissima ist ein hoch attraktives Projekt, deshalb haben wir uns bewusst die Zeit genommen, um mit dem richtigen Investor den passenden Preis zu verhandeln, wobei hier auch die neuen italienischen Solarsteuern berücksichtigt werden mussten“, so Günther weiter.

„Die Finanzierungsbedingungen insbesondere für Projekte dieser Größenordnung haben sich im Jahresverlauf zunehmend verschlechtert“,  so Christoph Koch, Finanzvorstand der S.A.G. Solarstrom AG. „Die Zusage der Zwischenfinanzierung in Höhe von 80 Mio. Euro durch den Deutsche Bank Konzern mitten in der Finanz- und sich abzeichnenden Bankenkrise war ein wirklich großer Erfolg und Vertrauensbeweis, auch wenn die Finanzierungskosten aufgrund der europäischen Schulden- und daraus resultierenden Bankenkrise hoch und im Jahresverlauf leider noch deutlich gestiegen sind“, erklärt Koch.

Mit diesem Projekt  hat die S.A.G. Solarstrom AG unter Beweis gestellt, dass sie aus gutem Grund zu den führenden unabhängigen Anbietern für Photovoltaik-Anlagen in Europa gehört. „Deshalb sind wir überzeugt, dass wir auch in einem sich abzeichnend sehr herausfordernden Jahr 2012 unsere Marktposition behaupten können“, so Dr. Kuhlmann abschließend.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG