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Finanzierung/Investition

Tauberbischofsheim, 01. Februar 2012, Die mittelständische TAUBER-SOLAR System GmbH bietet erstmals Solarstrom-Lösungen an, die neben qualitätsgeprüften Komponenten optional auch die Finanzierung, die Versicherung und die steuerrechtliche Beratung von Käufern beinhalten. Privatkunden können das Angebot ebenso nutzen wie Installateure und Elektriker. Bisher mussten Interessenten eine Bank für die Finanzierung finden und zusätzlich Solarmodule auswählen, die die Bank in Bezug auf Preis und Qualität akzeptiert.

Bis zu einer Leistung von 30 kWp stellt das Finanzhaus Main-Tauber die Finanzierung bundesweit zu attraktiven Konditionen sicher. Neben der Solaranlage werden keine zusätzlichen Sicherheiten benötigt. Auch eine Versicherung und die steuerrechtliche Beratung der Investoren werden durch Partner von TAUBER-SOLAR bereitgestellt. Voraussetzung ist lediglich die Installation der Anlage durch einen TAUBER-SOLAR Systempartner, um die Qualität von Installation und Modulen zu sichern. Dadurch werden ein hoher spezifischer Solarstromertrag und die Verlässlichkeit der Anlage gesichert – beides sind wichtige Faktoren für den Investor und die finanzierende Bank.

„Durch unser Angebot können PV-Anlagen gebaut werden, die bisher nicht realisierbar waren. Der Grund: Unsere Komplettlösung baut Hürden ab die sonst bei der Finanzierung entstehen können.“, so Philipp Wüst, Geschäftsführer der TAUBER-SOLAR System GmbH.

Die verwendeten Module werden von TAUBER-SOLAR in großen Stückzahlen direkt beim Modulhersteller eingekauft. Installateure und Privatkunden profitieren auch bei kleineren Anlagen von den Preisvorteilen durch den Großeinkauf.

Die von den TAUBER-SOLAR Systempartnern verwendeten Module werden zusätzlich durch das unabhängige Institut PV-Lab Germany auf Qualität, Sicherheit und Leistung geprüft. Alle bisherigen Anlagen der TAUBER-SOLAR Gruppe zeichnen sich durch einen höheren Stromertrag aus, als zuvor mittels Softwarelösungen prognostiziert wurde.

Quelle: TAUBER-SOLAR Gruppe

 

Bonn, 25. Januar 2012, Das auf nachhaltige Geldanlagen spezialisierte Unternehmen Murphy&Spitz, vereinte den Murphy&Spitz Umweltfonds Welt (WKN A0Q632) zum Ende des letzten Jahres mit dem Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland (WKN A0QYL0). Mit dieser Verschmelzung möchte sich das Unternehmen Murphy&Spitz voll auf den Wirtschaftsstandort Deutschland konzentrieren.

Ziel ist es, mit der Verschmelzung der beiden Umweltfonds das attraktive Wertsteigerungspotenzial deutscher Nachhaltigkeits-Unternehmen verstärkt zu nutzen. Deutschland verfügt über eine besonders hohe Dichte nachhaltiger mittelständischer Unternehmen. Der Umweltfonds investiert ausschließlich in nachhaltige Branchen und konzentriert seine Portfolioallokation auf Small und Mid Caps aus Deutschland. Er ist damit der einzige auf Deutschland fokussierte Nachhaltigkeitsfonds. Die Verschmelzung erfolgte für die Anleger steuerneutral.

Konsequent nachhaltige Anlagestrategie

„Wir verfolgen die konsequente Anlagestrategie, ausschließlich in Unternehmen nachhaltiger Branchen zu investieren. In Deutschland finden wir überdurchschnittlich viele gute mittelständische Unternehmen aus nachhaltigen Branchen“, erläutert Philipp Spitz, Geschäftsführer von Murphy&Spitz und Fund-Advisor des Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland.

„Die Verschmelzung der Murphy&Spitz Umweltfonds Welt und Deutschland ermöglicht nun eine konzentrierte Fortführung des erfolgreichen Konzeptes des Umweltfonds Deutschland.“ Besonderen Wert lege das Unternehmen auf das hauseigene Research. Die Marktnähe zu den deutschen Unternehmen erlaube eine intensive Analyse und Einflussnahme, bspw. durch regelmäßige Managementgespräche oder der Teilnahme an Hauptversammlungen.

Quelle: Murphy&Spitz

 

Bitterfeld-Wolfen, 24. Januar 2012, Der Solarmodul- und Zellhersteller Q-Cells ist weiterhin damit beschäftigt, für seine Finanzverbindlichkeiten eine Restrukturierung durchzuführen. Dazu strebt das Unternehmen ein zweistufiges Verfahren an, in dem zunächst eine Einigung mit den Inhabern der Ende Februar 2012 fällig werdenden Wandelschuldverschreibung geplant ist und in einem  zweiten Schritt sollen kurzfristig mittels eines Schulden- und Kapitalschnitts (sogenannter Debt-to-Equity-Swap) die 2014 und 2015 fälligen Wandelschuldverschreibungen in Eigenkapital überführt werden.

Q-Cells SE

Ob die intensiven Verhandlungen mit verschiedenen Gläubigergruppen bezüglich einer Einigung mit den Inhabern der Ende Februar 2012 fällig werdenden Wandelschuldverschreibung fruchten, bleibt zu hoffen.

Das Landgericht Frankfurt hat am Montag, den 23. Januar, entschieden, dass das neue Schuldverschreibungsgesetz (SchVG) von 2009 nicht auf die im Februar 2012 fällig werdende Wandelschuldverschreibung der Q-Cells International Finance B.V. anwendbar ist. Damit ist die Bestellung eines Gemeinsamen Vertreters, der die 2012 fällig werdende Wandelschuldverschreibung im Auftrag der Gläubiger hätte stunden können, nicht rechtskräftig. Das Unternehmen wird beim Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Landgerichts einlegen, um sich die Option der Stundung gemäß SchVG offen zu halten.

Aufgrund der Unwägbarkeit einer rechtzeitigen Entscheidung des OLG sind nunmehr voraussichtlich Individualvereinbarungen mit den Inhabern der Ende Februar 2012 fälligen Wandelschuldverschreibung erforderlich. Das Unternehmen wird diesen Gläubigern dafür zeitnah ein öffentliches Angebot unterbreiten.

Des Weiteren hat Q-Cells auf Basis des Ende 2011 aktualisierten und validierten mittelfristigen Geschäftsplans eine Neubewertung der Beteiligungsansätze von Tochtergesellschaften sowie des Sachanlagevermögens vorgenommen. Diese Neubewertung zieht im Einzelabschluss der Q-Cells SE nach HGB einen Fehlbetrag nach sich, der zum Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals zum 31. Dezember 2011 führt. Zu diesem Stichtag weist der Einzelabschluss nach HGB ein negatives Eigenkapital aus. Der endgültige Jahresfehlbetrag steht derzeit noch nicht fest.

Der Verlust des Grundkapitals löst nach Artikel 9 Abs. 1 c) lit. ii) SE-VO i.V.m. § 92 Abs. 1 AktG eine gesetzliche Informationspflicht und die Pflicht zur unverzüglichen Einladung der Aktionäre zu einer außerordentlichen Hauptversammlung aus. Die Einladung wird in den nächsten Tagen mit der Veröffentlichung der Tagesordnung erfolgen.

Diese bilanziellen Wertkorrekturen nach HGB sind nicht zahlungswirksam und haben deshalb keinen unmittelbaren Einfluss auf die Liquidität der Gesellschaft. Der Geschäftsverlauf im vierten Quartal 2011 lag im Rahmen der Erwartungen. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr kann die Umsatzprognose (rund 1 Mrd. Euro) bestätigt werden, die Liquiditätsprognose (bis zu 300 Mio. Euro) wurde mit 304 Mio. Euro leicht übertroffen.

Geschäftsplan sieht mittelfristig Rückkehr in Gewinnzone vor

Der vom Unternehmen im November aufgestellte und von der Unternehmensberatung McKinsey im Dezember validierte Geschäftsplan der Q-Cells geht für das anspruchsvolle Geschäftsjahr 2012 weiterhin von Verlusten aus. So weist der Geschäftsplan für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 865 Mio. Euro, ein EBITDA vor Restrukturierungskosten von -14 Mio. Euro und ein EBIT vor Restrukturierungskosten in Höhe von -90 Mio. Euro aus. Wesentliche Voraussetzung für die Rückkehr in die Gewinnzone der mittelfristigen Geschäftsplanung ist die zügige Umsetzung der Finanzrestrukturierung aller drei ausstehenden Wandelschuldverschreibungen. Darüber hinaus basiert der Geschäftsplan auf der Annahme, dass zumindest führende Unternehmen der PV-Branche ihre Kapitalkosten verdienen und akzeptable Margen erzielen werden können. Ein weiterer Preiskampf könnte jedoch eine Preispremium-Strategie konterkarieren. Auf Grundlage dieser Annahmen erwartet Q-Cells im Jahr 2013 wieder ein positives EBITDA von 61 Mio. Euro und im Jahr 2014 ein positives operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 8 Mio. Euro.

Q-Cells könnte damit nach der erwarteten massiven weltweiten Konsolidierung der Branche weiterhin als unabhängiges Unternehmen von einem ab dem Jahr 2014 erwarteten hohen Marktwachstum in der Photovoltaik profitieren. Durch die vorgeschlagene Finanzrestrukturierung könnte Q-Cells seine Bilanzstruktur deutlich verbessern. Das Unternehmen plant, seine 2010 begonnene Strategie, sich vom Solarzellenproduzenten hin zum internationalen Anbieter von Photovoltaik-Lösungen zu entwickeln, konsequent weiter umzusetzen. Dabei setzt das technologisch führende Unternehmen auf eine Premiumstrategie in ausgewählten Marktsegmenten.

Quelle: Q-Cells SE

 

Freiburg, 25. Januar 2012, Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008) schließt die Zeichnung der 7,5 Prozent-Unternehmensanleihe zum morgigen Tag. Bis zum heutigen Tag konnte das Unternehmen über 16,8 Mio. Euro platzieren (max. Emissionsvolumen: 25 Mio. Euro). Durch die solide Kapitalausstattung durch Bankenfinanzierungen und die erwarteten Zuflüsse aus dem Verkauf des 48 MW Solarprojektes, verzichtet das Solarunternehmen auf ein weiteres öffentliches Angebot.  

Die Anleihe ist seit dem 30. Juni 2011 im Entry Standard für Unternehmensanleihen der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und in den Handel einbezogen. Sie ist mit einem festen Zinssatz von 7,5 Prozent p.a. und einer Laufzeit von 6 Jahren bis zum 10. Juli 2017 ausgestattet. Mit dem Erlös plant die Unternehmensgruppe, die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen mit Fokus auf Europa durch die Unternehmensgruppe zu beschleunigen, die Projektfinanzierungskosten zu reduzieren sowie das eigene Kraftwerksportfolio weiter auszubauen.

Das öffentliche Angebot der Teilschuldverschreibungen erfolgte auf der Grundlage des von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) am 19. November 2010 gebilligten Basisprospekts sowie des am 24. Juni 2011 von der BaFin gebilligten Nachtrags Nr. 1 und am 1. Juli 2011 gebilligten Nachtrags Nr. 2 zu diesem Basisprospekt.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

 

Paris/Gelsenkirchen, 23. Januar 2012, Crédit Agricole Private Equity beteiligt sich mit Mitteln aus ihrem Investmentfonds Capenergie 2 im Rahmen einer Kapitalerhöhung an der abakus solar AG, einem führenden, international tätigen Systemhaus für Photovoltaik. Darüber hinaus gründen Crédit Agricole Private Equity und abakus solar gemeinsam die Investmentgesellschaft "abakus solar Power". Diese Gesellschaft wird künftig Kapital in Projekte der abakus solar AG investieren. Das Gesamtinvestitionsvolumen seitens Crédit Agricole Private Equity beläuft sich auf 10 Millionen Euro.

Mit Standorten in Gelsenkirchen, Köln, München und Berlin ist abakus solar Entwickler und Errichter von PV-Kraftwerken auf Dächern sowie Solarparks auf der Freifläche und betreibt Großhandel mit Komplettsystemen und Komponenten. Neben dem deutschen Markt ist abakus solar in ausgewählten Schlüsselmärkten präsent, wie z.B. Italien, Taiwan und den USA. Seit 2008 dokumentiert die Entwicklung des Unternehmens einen vielversprechenden Wachstumstrend, es geht für 2011 von einem Umsatz in Höhe von 112 Millionen Euro aus und beschäftigt 95 Mitarbeiter.

Mit Neuinstallationen von 7,4 GWp im Inland und einem Anteil von 44,5 % an neuen, global realisierten Kapazitäten in 2010 ist der deutsche Photovoltaikmarkt der größte weltweit. Die Beteiligung von Crédit Agricole Private Equity ermöglicht abakus solar, die internationale Entwicklung weiter auszubauen und erschließt eine externe Finanzierungslösung für Photovoltaikprojekte.

Marc-Philippe Botte, Direktor Erneuerbare Energien bei der Crédit Agricole Private Equity: "Wir freuen uns über die Investition in abakus solar. Das Unternehmen hat das Potenzial, eines der führenden Photovoltaikunternehmen Europas zu werden. Unsere Kapitalzuführung ermöglicht es dem starken Managementteam der abakus solar, seine internationale Ausweitung weiter zu beschleunigen."

Serge Savasta, Leiter Erneuerbare Energien bei Crédit Agricole Private Equity: "Unsere Investition in abakus solar ist ein weiterer Beleg für den Erfolg unseres Ansatzes eines doppelten Investments, den wir in Frankreich, Belgien und Italien bereits erfolgreich umgesetzt haben. Wir freuen uns, diese Strategie nun auch auf Deutschland anzuwenden, wo der europäische Photovoltaikmarkt historisch betrachtet am stärksten ist."

Thomas Sandner, CEO der abakus solar AG: "Wir freuen uns, einen Finanzpartner mit profunden Kenntnissen im Photovoltaiksektor gefunden zu haben. Crédit Agricole Private Equity stellt nicht nur finanzielle Mittel bereit, sondern bringt gleichzeitig wesentliche strategische Einblicke mit ein."

Quelle: abakus solar AG