photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

CDU

Berlin, 01. Februar 2012, Der Stellvertretende Vorsitzende der CDU Deutschlands, Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, hat mit Spitzenvertretern CDU/CSU-geführter Kommunen im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin über die Energiewende diskutiert. Eingeladen waren vor allem Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte, darunter führende Vertreter des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Unter Vorsitz des Bundesumweltministers will der Gesprächskreis mit dem Titel „Plattform Energiewende" künftig regelmäßig zur Diskussion über energiepolitische Themen zusammenkommen.

Im Zentrum des Meinungsaustauschs stand die Umsetzung der Energiewende auf lokaler Ebene. „Die CDU will gemeinsam mit den Kommunen die Energiewende gestalten. Nur unter enger Einbindung der Akteure vor Ort wird der Aufbruch in das Zeitalter der erneuerbaren Energien erfolgreich gelingen", betonte Norbert Röttgen im Anschluss an das erste Zusammentreffen.

Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass zunehmend dezentrale Lösungen, eine frühzeitige Bürgerbeteiligung und ein massiver Ausbau der Übertragungs- und Verteilernetze erforderlich seien. Insbesondere regionale Zusammenschlüsse wie etwa Energiegenossenschaften sollten vorangebracht werden. Auch zeigte man sich gemeinsam davon überzeugt, dass der energetischen Gebäudesanierung als einem wichtigen Bestandteil der Energiewende zum Erfolg verholfen werden müsse: Jeder Euro Förderung löst hier mindestens 8 Euro Investitionen und damit Wertschöpfung vor Ort aus. Norbert Röttgen unterstrich: „Die Energiewende ist ein wirtschaftliches Gestaltungsthema und verlangt nach innovativen Lösungen".

Quelle: CDU

Berlin, 09. Januar 2012, Photovoltaik ist nach wie vor die teuerste und ineffizienteste Form für die Erzeugung von erneuerbarem Strom, so die CDU/CSU. Die Bundesnetzagentur hat die vorläufigen Zubauzahlen von Photovoltaikanlagen bekanntgegeben. Dazu erklärt der Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Thomas Bareiß:
 
„Auch im Jahr 2011 hat sich gezeigt, dass der derzeitige Fördermechanismus keinen Einfluss auf die Zubaumenge hat. Der Zubau von 7.500 MW im Jahr 2011 liegt weit über dem angepeilten Zielkorridor von 2.500-3.500 MW. Auch wurde der Rekordwert von 2010 wieder geknackt. Wenn das derzeitige Ausbautempo beibehalten wird, erreichen wir das im Energiekonzept beschlossene Ausbauziel von 33 GW schon spätestens Ende 2015.

Die Bundesregierung sollte nun Vorschläge vorlegen, wie das 33-GW-Ziel erreicht und eine Kostenexplosion vermieden werden kann.

Die Photovoltaik ist nach wie vor die teuerste und ineffizienteste Form, erneuerbaren Strom zu erzeugen. So nahm die Photovoltaik 2010 rund 38 Prozent des EEG Vergütungsvolumens, also über 8 Milliarden Euro, in Anspruch, hatte aber lediglich einen Anteil von rund drei Prozent am Strommix.“

Quelle: CDU/CSU

Berlin, 16. November 2011, Die vier Übertragungsnetzbetreiber haben ihre Prognose zur mittelfristigen Entwicklung der EEG-Umlage veröffentlicht. Dazu erklären der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs, und der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer:

Die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien drohen aus dem Ruder zu laufen. Bereits im Jahr 2012 erreicht die EEG-Umlage rund 3,6 Cent pro Kilowattstunde. Damit hat sie sich in nur drei Jahren fast verdreifacht. Die heute bekanntgegebene Mittelfristprognose der Übertragungsnetzbetreiber zeigt, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren weiter verstärkt. Danach wird die EEG-Umlage schon im Jahr 2013 auf 3,66 bis 4,74 Cent pro Kilowattstunde steigen. Auch die Prognose für die Folgejahre bis 2016 zeigt steil nach oben.

Das ist eine alarmierende Entwicklung. Die Energiepreise müssen dauerhaft bezahlbar bleiben. Die Koalition hatte deshalb in ihrem Energiekonzept vom Sommer vereinbart, dass die EEG-Umlage die Größenordnung von 3,5 Cent pro Kilowattstunde nicht überschreiten und langfristig sogar sinken soll. Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen wird dieses Ziel nicht zu halten sein. Allein für die Photovoltaik rechnen die Übertragungsnetzbetreiber im Jahr 2016 mit Vergütungszahlungen von über 10 Milliarden Euro. Das wäre weit über die Hälfte der gesamten Vergütungszahlungen für erneuerbare Energien. Nur wenn es gelingt, den weiteren Anstieg der EEG-Umlage zu stoppen, bleibt die Akzeptanz für die erneuerbaren Energien in Deutschland erhalten.

Die Bundesregierung ist aufgefordert, umgehend Vorschläge vorzulegen, wie die politischen Beschlüsse vom Sommer dieses Jahres umgesetzt werden sollen. Mittlerweile sind die Energiepreise der größte Inflationstreiber. Das schadet Unternehmen und Kaufkraft der Bevölkerung in gleicher Weise.

Die deutsche Industrie leidet bereits heute unter international überdurchschnittlich hohen Energiepreisen. Das gilt insbesondere für die energieintensiven Unternehmen. Sie sind Ausgangspunkt der industriellen Wertschöpfungsketten in Deutschland. Ein weiterer unkontrollierter Anstieg der Energiekosten gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland – und damit die Grundlagen unseres Wohlstandes.
 
Quelle: CDU/CSU

Berlin, 13. Dezember 2011, Am 12. Dezember tagte erstmalig die Initiative "Speichertechnologien" der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Dazu erklärt der Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas Bareiß:

„Mit den Beschlüssen zur beschleunigten Energiewende stehen wir am Anfang eines herausfordernden Weges in der Energiepolitik. Ein entscheidender Baustein zum Gelingen der Energiewende wird sein, Speichertechnologien zur besseren Integration der erneuerbarer Energien zu entwickeln und in den Energiemarkt zu integrieren. Aus diesem Grund wurde zu einer Initiative „Speichertechnologien“ eingeladen.

In der ersten Runde haben Vertreter aus Ministerien und Fraktion mit verschiedenen Speicherunternehmen über Möglichkeiten diskutiert, wie Speichertechnologien in den Energiemarkt integriert werden können. Solarspeicher, Power-to-gas-Technologien, Großbatteriespeicher und Druckluftspeicher wurden von den Unternehmen vorgestellt. Auch mögliche Änderungen des Rechtsrahmens wurden von Unternehmen präsentiert und diskutiert. Die vorgestellten Energiespeicherlösungen sind vielversprechend und zeigen deutlich die starke Rolle deutscher Unternehmen auf diesem Markt.

Zur besseren Integration der erneuerbaren Energien sind nicht nur Speicher, sondern auch leistungsfähige Stromnetze und das Lastmanagement entscheidend. Mit den im Sommer verabschiedeten Energiegesetzen wurden diese Bereiche schon adressiert. Weitere Anpassungen des Rechtsrahmens müssen folgen.“

Quelle: CDU/CSU

Berlin, 16. November 2011, Nach einer Prognose der Übertragungsnetzbetreiber wird die Umlage für erneuerbare Energien steigen. Dazu erklärt die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött:
 
Die Bürger werden im nächsten Jahr mit ihrer Stromrechnung 3,59 Cent pro Kilowattstunde für erneuerbare Energien zahlen, im Jahr 2013 zwischen 3,66 und 4,74 Cent pro Kilowattstunde. Dies ergibt die aktuelle Prognose der vier Übertragungsnetzbetreiber.
 
Bei allen Unsicherheiten solcher Prognosen wird deutlich, dass wir beim Ausbau der erneuerbaren Energien stärker als bisher das Kosten-Nutzen-Verhältnis der unterschiedlichen erneuerbaren Energien zum Maßstab machen müssen. Ein Anstieg der Umlage auf Größenordnungen von über 4 Cent pro Kilowattstunde ist weder für die Bürger noch für die Wirtschaft akzeptabel. Er entspricht auch nicht unserem Ziel, die Umlage in einer Größenordnung von circa 3,5 Cent pro Kilowattstunde zu halten.
 
Wir stehen zu unseren anspruchsvollen Ausbauzielen bei den erneuerbaren Energien. Die Belastung der Bürger durch die EEG-Umlage muss aber so gering wie möglich gehalten werden. Wir laufen sonst Gefahr, die Akzeptanz der Bürger für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu verlieren. Zudem führt eine unangemessen hohe EEG-Umlage auch bei Unternehmen zu steigenden Strompreisen. Diese können die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und damit Arbeitsplätze gefährden.
 
Zum Erreichen unserer Ausbauziele brauchen wir die erneuerbaren Energien in ihrer gesamten Vielfalt. Es ist allerdings wichtig, vor allem solche Erzeugungsarten mit dem Erneuerbaren-Energie-Gesetz zu unterstützen, die in Deutschland zu vergleichsweise günstigen Kosten erzeugt werden können. Es ist zudem erforderlich, die erneuerbaren Energien möglichst schnell in den Markt zu integrieren.   

Mit der ab 1. Januar 2012 in Kraft tretenden Novelle des Erneuerbaren-Energien- Gesetzes haben wir wichtige Weichen für mehr Marktintegration gestellt und die Bürger bei den Kosten entlastet. Wir werden die Kostenentwicklung der einzelnen erneuerbaren Energien – wie bislang – auch im nächsten Jahr sehr genau prüfen und, falls erforderlich, zum Nutzen für die Bürger und den Wirtschaftsstandort nachsteuern.
 
Hintergrund:
Die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, EnBW Transportnetze und TenneT haben heute die Mittelfristprognose für die Entwicklung der EEG-Umlage für das Jahr 2013 abgegeben. Danach werden die Stromverbraucher zwischen 3,66 Cent pro Kilowattstunde und 4,74 Cent pro Kilowattstunde zusätzlich für Strom aus erneuerbaren Energien zahlen. Im Jahr 2012 beträgt die Umlage 3,59 Cent pro Kilowattstunde.
 
Quelle: CDU/CSU