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Börse/Aktien

Münster, 18. November 2010, Der weltweite Aktienindex für erneuerbare Energien, der RENIXX World, ist auf den tiefsten Stand seit Juli 2005 gefallen. Vor allem Verluste bei den Solaraktien haben das regenerative Börsenbarometer auf zwischenzeitlich unter 515 Punkte gedrückt, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Allein seit Jahresbeginn 2010 hat der RENIXX World mittlerweile über 30 Prozent eingebüßt. Ende 2007 notierte der Index noch bei über 1.900 Punkten.

"Das Marktumfeld für die regenerative Energiewirtschaft ist derzeit schwierig", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise wirkt sich mit zeitlicher Verzögerung auf die Branche aus. Zudem dämpfen derzeit der aktuell niedrige Ölpreis und die Wirtschaftsprobleme in einzelnen Ländern das nationale politische Engagement für erneuerbare Energien und den Klimaschutz, so Allnoch.

Quelle: IWR

Aachen/Wien, 30. August 2010, In den PHOTON Photovoltaik-Aktien Index PPVX werden zum 30.8.2010 mit den Schlusskursen der letzten Woche (1,81 HKD bzw. 25,05 USD) die chinesischen Firmen GCL Poly Energy und Jinkosolar aufgenommen. Nach einer Performance von 814 Prozent in den Jahren 2003 bis 2009 – der Erdöl-Aktien-Index NYSE Arca Oil (vormals AMEX Oil) wuchs im gleichen Zeitraum um 75 Prozent - liegt der PPVX seit Jahresanfang 2010 mit einem Minus von 8,7 Prozent gut 8 Prozentpunkte hinter dem NYSE Arca Oil (0,3 Prozent). Die Marktkapitalisierung der 30 Firmen im PPVX beträgt derzeit rund 34,5 Milliarden Euro.

In den internationalen PHOTON Photovoltaik-Aktien Index (PPVX) werden ab 30. August 2010 die chinesischen Titel  GCL Poly Energy (Börsensymbol 3800 in Hong Kong) und Jinkosolar (Börsenkürzel JKS in New York) aufgenommen.

Die Neuaufnahmen erfolgen zu den Börsenschlusskursen  vom 27. August 2010: bei Jinkosolar, das seit Mitte Mai 2010 an der New Yorker Börse notiert, liegt dieser Kurs bei 25,05 US Dollar – und damit rund 128 Prozent höher als der Emissionskurs von 11 USD  je ADR. GCL Poly Energy (1,81 Hong Kong Dollar) notiert schon mehrere Jahre an der Börse, das Unternehmen erfüllt aber erst jetzt die Aufnahmekriterien für den PPVX, nachdem im 1. Halbjahr 2010 der Solaranteil 50 Prozent des Gesamtumsatzes überschritten hat: von den 5,79 Mrd. HKD Umsatz stammten 3,65 Mrd HKD (ca. 63 Prozent) aus dem Silizium- und Wafergeschäft.

Die deutsche Conergy AG und die chinesische Solargiga - mit einer Marktkapitalisierung von rund 240 bzw. 291 Millionen Euro zuletzt  die kleinsten PPVX-Titel - scheiden im Gegenzug aus.

Die 30 PPVX-Firmen, die Marktkapitalisierungen zwischen rund 300 Millionen Euro (NPC) und rund 8,6 Milliarden Euro (First Solar) aufweisen, haben ihren Sitz in China (10), Taiwan (7), Deutschland (5), USA (4), Japan (1), Korea (1), Norwegen (1) und der Schweiz (1). Die Gewichtung der neuen Aktien im Index beträgt derzeit 2,9 bzw. 3,9 Prozent, entsprechend der Gewichtungsklassen 3 und 4 (Marktkapitalisierung zwischen 200 und 800 Millionen bzw. 0,8 bis 3,2 Mrd. Euro).

Als Hersteller von Wafern, Solarzellen und -modulen  konnte Jinkosolar (http://www.jinkosolar.com/) mit rund 5.600 Mitarbeitern seinen Umsatz von 549 Millionen Chinesischen Renminbi im ersten Quartal um rund 64 Prozent auf 901 Millionen Renminbi im zweiten Quartal 2010 steigern.

Die Jinkosolar-Aktie belegt mit rund 428 Millionen Euro Börsenwert - zwischen DelSolar mit 416 Millionen Euro und Neo Solar mit 436 Millionen Euro Marktkapitalisierung – derzeit den 24. Rang im PPVX-Index, dessen Volumen sich seit Anfang 2004 von rund 0,4 Milliarden Euro auf rund 31,6 Milliarden Euro erhöht hat.

GCL Poly Energy kommt auf einen Börsenwert von 2,83 Mrd. Euro und liegt damit an dritter Stelle im PPVX, knapp nach SMA Solar Technology mit 2,9 Mrd. Euro.

Quelle: Photon/oeko-invest

Berlin, 07. Janaur 2010 - Anlässlich der ab Januar 2010 beginnenden Versteigerung von Klimazertifikaten an der Leipziger Strombörse EEX erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Joachim Pfeiffer MdB:

Die im Januar 2010 beginnende Versteigerung von C02-Zertifikaten ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Effizienz im Emissionshandel zu steigern. Damit schafft Deutschland die Voraussetzung, dass auch die Vollauktionierung ab dem Jahr 2013 nach marktwirtschaftlichen und damit kostengünstigen Kriterien erfolgen kann.

Die zugeteilten oder im Handel erworbenen Zertifikate berechtigen die Unternehmen, während der Produktion eine bestimmte Menge Kohlendioxid auszustoßen. Bereits seit zwei Jahren erhalten die Unternehmen im Emissionshandel nicht mehr alle Zertifikate kostenlos zugeteilt. Knapp 10 Prozent der Gesamtmenge, das sind 40 Millionen Berechtigungen pro Jahr, werden am Markt veräußert.

Bis Ende 2009 erfolgte die Abwicklung über die bundeseigene KfW-Bankengruppe. Dieses Verfahren wird nun durch die Versteigerung an der Leipziger Strombörse abgelöst. An der EEX können neben deutschen auch Zertifikate anderer EU-Mitgliedsstaaten gehandelt werden. Die EEX hat damit die Chance, ein europaweiter Handelsplatz für C02-Zertifikate zu werden.

Quelle: CDU/CSU

SolarWorld AG

Bonn, 08. Januar 2010 - Die Aktien der SolarWorld AG haben sich seit dem Börsengang der Gesellschaft vor zehn Jahren so gut entwickelt wie keine andere deutsche Aktie in diesem Zeitraum. Das geht aus einer Analyse des Handelsblattes (Ausgabe 8. Januar 2010) hervor. „Wir freuen uns über diesen Erfolg, der bestätigt, dass wir mit der richtigen Idee zur richtigen Zeit am richtigen Ort angetreten sind“, sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.

Die SolarWorld AG zählte bei ihrem Börsengang 1999 zu einer der ersten Solaraktien weltweit. Die Anleger haben dabei frühzeitig das Potential der Solarstromtechnologie erkannt. In den letzten zehn Jahren hat sich die SolarWorld AG von einem solaren Handelshaus zu einem der weltweit größten Hersteller hochwertiger kristalliner Solarstromtechnologie entwickelt. Hierbei setzt der Qualitätsanbieter auf High-Tech Standorte in seinen Hauptzielmärkten. Einheitliche Standards verbinden die internationalen Standorte. Das konzernübergreifende nachhaltige und vollintegrierte Produktionskonzept gewährleistet eine gleichbleibende Qualität der Produkte.

„Mit unseren Produkten werden wir Solarstrom in den nächsten Jahren günstiger machen als den Strom aus endlichen Energiequellen“, erklärt Frank H. Asbeck. „Solarenergie wird weltweit der wesentliche Pfeiler einer klimaschonenden und ressourcenschützenden Energieversorgung.“

Quelle: SolarWorld AG

Freiburg, 23. Dezember 2009 - Die S.A.G. Solarstrom AG hat heute beschlossen, im Rahmen der Hauptversammlungs-Ermächtigung vom 13. Juli 2009 das derzeit laufende Aktienrückkaufprogramm zeitlich und bezüglich des Umfangs zu erweitern und mit Beginn des heutigen Tages bis zum 30. April 2010 weitere maximal 500.000 eigene Aktien zurückzukaufen.

Dieser Beschluss erfolgte aufgrund der aktuell guten Geschäftsentwicklung und der positiven Erwartungen für das nächste Geschäftsjahr. In ihrer Meldung vom gestrigen Tage hatte die S.A.G. Solarstrom AG ihre  Prognose für das Gesamtjahr 2009 mit einem Umsatz zwischen 125 Mio. € und 140 Mio. € und einem EBIT zwischen 5 Mio. € und 8 Mio. € bestätigt und für das Geschäftsjahr 2010 einen  Umsatz zwischen 190 Mio. € und 210 Mio. € und ein EBIT zwischen 8 Mio. € und 11 Mio. € angekündigt.

Neben den in der Zeit vom 2. Juli 2009 bis zum 10. Juli 2009 erworbenen 15.378 S.A.G.-Aktien hat das Unternehmen seit dem 17. Juli 2009 bis zum Ablauf des gestrigen Tages bereits insgesamt  529.557 eigene Aktien erworben. Da 7.735 Aktien im August 2009 zur Bedienung von Wandlungsrechten eingesetzt wurden, hatte die S.A.G. Solarstrom AG mit Ablauf des gestrigen Tages demnach 537.200 eigene Aktien im Bestand. Mit der unabhängigen Durchführung des erweiterten Aktienrückkaufprogramms wurde erneut die CloseBrothers Seydler Bank, Frankfurt/Main, beauftragt.

Die Bank darf im Rahmen des Programms täglich nicht mehr als 25 % des durchschnittlichen Handelsvolumens an allen deutschen Wertpapierbörsen an den jeweils dem Handelstag vorangegangenen zwanzig Handelstagen nicht überschreiten. Der Erwerbspreis darf das arithmetisches Mittel der Eröffnungskurse im XETRA-Handel an der Wertpapierbörse Frankfurt am Main an den fünf Börsentagen vor Eingehen der Verpflichtung zum Erwerb eigener Aktien um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.

Die so erworbenen Aktien dürfen nach der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 13. Juli 2009 zu allen gesetzlichen Zwecken verwandt werden, insbesondere dürfen sie gegen Sachleistung veräußert werden, insbesondere auch im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen und dem Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen und Unternehmensbeteiligungen. Ferner dürfen sie auch in anderer Weise als über die Börse oder über ein Bezugsangebot unter Wahrung des Bezugsrechts aller Aktionäre veräußert werden, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet (§ 186 Abs. 3 S. 4 AktG).

Die Gesellschaft kann eigene Aktien, die aufgrund dieser Ermächtigung erworben werden, auch zur Erfüllung von Wandel- oder Optionsrechten bzw. im Rahmen eines Aktienoptionsplans verwenden. In den genannten Beispielsfällen kann auch das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden.

„Die S.A.G. Solarstrom AG befindet sich nach wie vor auf einem ertragsorientierten Wachstumskurs. Die Fortsetzung des Rückkaufprogrammes  erlaubt es uns, bei  strategischem Bedarf auf eigene Aktien, die auf dem derzeitigen Kursniveau erworben werden können, zurückgreifen zu können. Wie schon im August geschehen, können wir die Aktien zudem auch zur Erfüllung von Wandel- oder Optionsrechten verwenden. Damit vermeiden wir bei der Nutzung  der eigenen Aktien eine Verwässerung und steigern so die Attraktivität der S.A.G.-Aktien“, so Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG