photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie unsere Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Auszeichnungen

 

Düsseldorf, 08. Februar 2011, Die hessische Stadt Hattersheim ist für ihr Engagement von der Agentur für Erneuerbare Energien als „Energie-Kommune“ des Monats Januar 2012 geehrt worden. Einer der Gründe für die Auszeichnung: naturstrom versorgt die kommunalen Liegenschaften seit Anfang 2008 mit hochwertigem Ökostrom. Jahr für Jahr vermeidet Hattersheim dadurch CO2- Emissionen in Höhe von fast 400 Tonnen. Durch die im Strompreis enthaltene Förderung neuer Regenerativkraftwerke konnte naturstrom, unabhängiger Ökostromanbieter der ersten Stunde, außerdem ein Solarkraftwerk auf einem städtischen Dach installieren.

„Hattersheim hat sich diese Anerkennung aufgrund des kontinuierlichen Einsatzes für die regionale Energiewende und der beachtlichen Erfolge mehr als verdient“, so naturstrom-Vorstandsprecher Dr. Thomas E. Banning. „Wir gratulieren der Stadt daher sehr herzlich zu der Ehrung.“ Mit der Kommune westlich von Frankfurt verbindet naturstrom eine lange und bewährte Partnerschaft. Neben den kommunalen Gebäuden wie dem Rathaus, der Bücherei und den städtischen Kindertagesstätten versorgt der unabhängige Düsseldorfer Ökostromanbieter auch die Ampeln, Springbrunnen und die freiwillige Feuerwehr mit hundert Prozent sauberer Energie.

„Uns war wichtig, dass die Stadt Hattersheim Ökostrom von einem unabhängigen Anbieter bezieht, der nicht mit den Atom- und Kohlekonzernen verbandelt ist und dessen Stromtarif einen erwiesenen Umweltnutzen hat“, erläutert die Hauptamtliche Erste Stadträtin Karin Schnick die Entscheidung für naturstrom vor rund vier Jahren. Dabei stellte sich heraus, dass „echter“ Ökostrom nicht teurer sein muss als konventioneller Graustrom. Die Hattersheimer hatten den Preis im Vorfeld verglichen. Mit dem Ergebnis, dass das Angebot von naturstrom knapp unter dem Preisniveau des vorhergehenden Anbieters lag, inklusive einer Preisbindung von 36 Monaten. Auch nach Ablauf dieser Bindung zahlt die Stadt nicht mehr, als früher an den konventionellen Anbieter.
 
Vom Effekt des Ökostrombezugs konnten sich Stadträtin Schnick und alle anderen Hattersheimer Ende 2010 selbst überzeugen, als naturstrom eine Photovoltaikanlage auf der Kindertagesstätte im „Haus der Vereine“ errichtete. Dort, im Haus der Verein, hielt naturstrom als Zeichen der partnerschaftlichen Verbundenheit mit Hattersheim im vorigen Jahr die Hauptversammlung ab und feierte den 200.000sten Kunden. Durch zahlreiche Photovoltaikanlagen auf städtischen und Gewerbedächern werden vor Ort bereits 120 Megawattstunden Sonnenstrom pro Jahr produziert.

„Hattersheim beweist, beispielsweise durch findige baugesetzliche Anreize, dass sich der Ausbau der Erneuerbaren Energien auch in dicht besiedelten Metropolregionen forcieren lässt“, zeigt sich Dr. Thomas E. Banning beeindruckt vom konsequenten Weg, den der Magistrat der Stadt eingeschlagen hat. Stadträtin Karin Schnick erklärt dazu: „Gerade bei einem angespannten Haushalt muss man als Kommune kreativ mit Vorschriften umgehen, um die Energiewende vor Ort möglich zu machen.“ Dabei lässt sie keinen Zweifel daran, dass Hattersheim auch in Zukunft den Wandel hin zu einer dezentralen Versorgung aus Erneuerbaren Energien mit Elan vorantreiben wird.

Quelle: NaturStromHandel GmbH

 

Berlin, 14. Dezember 2011, Der Hersteller von Solarmodulen sowie Montagesystemen Inventux Technologies AG, erhält für das Flachdachmontagesystem fiXflat die Auszeichnung zum „Produkt des Jahres 2012“. Die Auszeichnung verleiht der Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. Ausschließlich Produkte, die mindestens zur Hälfte aus Kunststoff bestehen und sich durch eine gelungene Kombination von Innovation, Design und Funktionalität hervorheben, erhalten die begehrte Auszeichnung.

Inventux - Montagesystem fiXflat

Roland Sillmann, Vorstand Technik und Vorstandssprecher bei Inventux: „Wir freuen uns, dass neben unserem preisgekrönten Solarmodul nun auch eine unserer Systemkomponenten ausgezeichnet wurde. Dies bestätigt uns, dass wir als Systemanbieter etabliert und anerkannt sind. Gemeinsam mit der erfahrenen Georg Utz GmbH schaffen wir so auch im Flachdachsegment beste Qualität „Made in Germany“.“

Die Modulpalette fiXflat aus UV-stabilisiertem Kunststoff wurde speziell für die Montage von Inventux Dünnschicht-Solarmodulen auf Flachdächern entwickelt. Das geringe Eigengewicht der Unterkonstruktion sowie das intelligente Installationskonzept ermöglichen eine optimale Ausnutzung der Dachfläche, eine hohe Zeitersparnis und damit einen effektiven Kostenvorteil. Die Montage erfolgt werkzeugfrei und ohne Dachdurchdringung. Darüber hinaus ist fiXflat nach Ablauf der Lebensdauer vollkommen recyclebar und passt so perfekt zur ressourcenschonenden und umweltfreundlichen mikromorphen Technologie des Berliner Solarunternehmens.

Das patentierte fiXflat System wurde gemeinsam mit der niedersächsischen Georg Utz GmbH entwickelt. Im Vordergrund stand dabei das Kundenbedürfnis nach einer einfachen und kosteneffektiven Montage. Die leichte und langlebige Kunststoffpalette mit anwenderfreundlichem Verbindungssystem erfüllt diese Anforderung optimal.

Mit der Auszeichnung zum „Produkt des Jahres“ werden seit 30 Jahren innovative, kreative und funktional hervorragend gestaltete Produkte aus Kunststoff prämiert. Die eingereichten Produkte bewertet eine hochkarätige, unabhängige Experten-Jury. Insgesamt werden achtzehn Produkte aus neun Kategorien ausgezeichnet. Die Gewinner werden vom 10 –14. Februar 2012 auf der weltweit größten Konsumgütermesse Ambiente vorgestellt. Außerdem ermöglicht die Auszeichnung die Nominierung für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland.

Quelle: Inventux Technologies AG

Berlin/Wörrstadt 08. Dezember 2011, Die rheinhessische juwi-Gruppe ist zum wiederholten Mal für klimaverträgliches Wirtschaften ausgezeichnet worden. Im Rahmen des Zertifizierungsprojektes „COnull“ wurde der Wörrstädter Projektentwickler vom Bundesverband der grünen Wirtschaft, UnternehmensGrün e. V., heute in Berlin zum „Pilotunternehmen“ ernannt und mit dem „Goldenen COnull-Label“ geehrt.

juwi - klimaverträgliches Wirtschaften

Bild: juwi ist als „CO2-neutrales wirtschaftendes Unternehmen“ ausgezeichnet worden. Matz Mattern, Director Internal Services der juwi Holding AG und Dr. Nina Scheer, Geschäftsführerin UnternehmensGrün e.V bei der Urkundenübergabe.

Für Matz Mattern, Director Internal Services der juwi Holding AG, ein Grund stolz zu sein. „Es freut uns sehr, dass wir nach dem Clean Tech Media Award, dem Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz und dem Deutschen Klimaschutzpreis eine weitere Auszeichnung erhalten haben. Unser konsequentes Engagement für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen durch den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien zahlt sich aus“, sagt Mattern bei der Entgegennahme des Zertifikates. „Wir sehen darin eine Anerkennung unserer Vorreiterrolle, die juwi als Motor der Energiewende einnimmt.“

Zum klimaneutralen Energiekonzept der juwi-Gruppe gehört neben der Mitfahrerbörse für private Fahrgemeinschaften auch der eigene Shuttleservice, der von Bahnhöfen und Mitfahrerparkplätzen zum Unternehmenssitz pendelt. Das neue Zentralgebäude, dessen Bau vor kurzem begonnen wurde, wird weitere Maßstäbe für Energieeffizienz setzen: Ein energiesparendes Design sowie ein neuartiges LED-Konzept werden den Energiebedarf minimieren. Auch die neue, energieeffiziente Großküche wird ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten: Wie bereits bisher werden in der neuen Mensa überwiegend Lebensmittel aus der Region verarbeitet und somit Transportwege reduziert.

Mit dem Zertifizierungsprojekt COnull verfolgt der Bundesverband der grünen Wirtschaft das Ziel, immer mehr Unternehmen für klimaverträgliches Wirtschaften zu begeistern. Besonderen Wert legt man dabei auf eine glaubwürdige Umsetzung eines klimaneutralen Unternehmenskonzepts: Im Vordergrund stehen nicht Kompensationsmaßnahmen in anderen Teilen der Welt, sondern konkrete Schritte zur Emissionsminderung am Unternehmensstandort. Damit unterscheidet sich die Zertifizierung nach dem COnull-Standard grundlegend von anderen Labels, die mit Klimaneutralität werben.

Im Falle der juwi-Gruppe wurde nicht nur der Firmensitz in Wörrstadt, der als eines der energieeffizientesten Gebäude der Welt gilt, bewertet, sondern unter anderem auch die ökologischen Konzepte beim Fuhrpark des Unternehmens (Elektrofahrzeuge) sowie den Richtlinien für Dienstreisen (vorzugsweise Bahn statt Flugzeug).

Unter dem Motto „Vorbilder müssen sichtbar sein“ ging das Zertifizierungsprojekt im März 2011 an den Start. Seither können Unternehmen die Überprüfung der CO2-Bilanz von betrieblichen Prozessen vornehmen lassen. Hierfür beantragen sie bei UnternehmensGrün und einer auf der Homepage www.conull.de gelisteten Prüfstelle die Erteilung eines Zertifikats. Je nach Erfüllung der Kriterien kann die Berechtigung zur Verwendung des Gold-Labels „CO2-neutral wirtschaftendes Unternehmen“ oder des Silber-Labels „klimaverträglich wirtschaftendes Unternehmen“ erlangt werden.

„Klimawandel und fossile Ressourcenverknappung kann erfolgreich nur über den Umstieg auf erneuerbare Energien begegnet werden. UnternehmensGrün benennt mit den Prüfkriterien von COnull, welcher Maßnahmen es bedarf, um die Wirtschaft auf diesen Weg zu führen“, erläuterte Dr. Nina Scheer, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün, und beglückwünschte als „Goldene Unternehmen“ neben juwi auch die Brauerei Clemens Härle, die ebenfalls mit dem COnull-Label ausgezeichnet wurde.

Quelle: juwi-Gruppe

 

Shanghai, 12. Dezember 2011, Die Solarmodule des Herstellers JinkoSolar Holding Co., Ltd (NYSE: JKS) wurden bei einem Modultest, durchgeführt vom Fachmagazin PHOTON, für ihren hohen Ertrag ausgezeichnet. Zwei monokristalline

Modultypen wurden vom PHOTON Labor auf einer Freifläche getestet. Dabei wurde der Ertrag eines jeden Moduls gemessen und miteinander verglichen.

Bei den Tests wurde u.a. festgetellt, wie viele Kilowattstunden pro Kilowatt installierter Leistung vom Photovoltaik-System in den Wechselrichter fließt. Getestet wurden über 100 Solarmodule verschiedener Hersteller. Der Solarmodultyp JKM190M-72 von JinkoSolar erreichte einen monatlichen Ertrag von 126,9 kWh/kW, der Modultyp JKM255M-96 einen monatlichen Ertrag von 123,8 kWh/kW.

Kangping Chen, CEO von JinkoSolar: "Der Solarmodultest unter freiem Himmel belegt, dass die Solarmodule von JinkoSolar zu den Modulen mit dem höchsten Ertrag gehören, die es derzeit auf dem Markt gibt. Wir freuen uns, dass unsere Module in diesem wichtigen Test ausgezeichnete Resultate erzielt haben."
 
Quelle: Jinko Solar GmbH

 

Memmingen, 08. Dezember 2011, Das Solarunternehmen Phaesun gewinnt den Europäischen Solarpreis in der Kategorie One-World-Cooperation. Das Memminger Solarunternehmen wurde für ein Konzept zur Verbreitung von kleinen Solaranlagen in den ländlichen Gebieten Afrikas ausgezeichnet. In Kooperation mit der KfW Bankengruppe hat die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. am 2. Dezember in Berlin zum 18. Mal den Europäischen Solarpreis verliehen.

Eurosolar-Preis für die Phaesun GmbH

Phaesun entwickelt innovative Lösungen zur Stromversorgung von netzfernen Regionen. Mit dem Konzept zur Verbreitung von PicoPV-Systemen will die Phaesun GmbH die Menschen der unteren Einkommensschichten in Afrika erreichen. PicoPV sind kleine PV-Systeme mit 1-10 Watt, die die Grundbedürfnisse der elektrischen Stromversorgung wie Beleuchtung und Handycharging abdecken und schon für unter 100 US$ erhältlich sind.

Phaesun baut bei der Umsetzung des Konzeptes auf Distributionspartner in den Zielländern. Eine lokale Partnerfirma ist in jedem Zielland als Masterdistributor für den Import der PicoPV-Systeme und die Auswahl von unabhängigen Solarhändlern verantwortlich. Die lokalen Solarhändler betreiben sogenannte Solar Shops und Solar Kiosks in Dörfern, wo die Bevölkerung PicoPV-Produkte und Dienstleistungen erhält. Phaesun unterstützt die Masterdistributoren mit einem Service- und Marketingpaket, um den Aufbau des Händlernetzwerkes zu begleiten. Was in Mozambique mit Unterstützung der Entwicklungshilfe begann, läuft in Angola nun ohne Zuschüsse auf rein privatwirtschaftlicher Basis. Die ersten Solar Shops haben in Angola im Sommer 2011 eröffnet.

Power Kits zur Erweiterung des Konzeptes

Mit dem Ausbau des Konzeptes wurde bereits begonnen. Phaesun will zukünftig auch selbst entwickelte "Power Kits" über die Shops vertreiben, die größere Anwendungen wie Kühlschränke und Ventilatoren bedienen.

"Wir fangen von unten an", erklärt Tobias Zwirner, Geschäftsführer der Phaesun GmbH. "PicoPV-Systeme bringen den Solarhändlern und der ländlichen Bevölkerung die Vorteile der Solarenergie näher. Darauf kann dann aufgebaut werden. Unsere "Power Kits" sind beispielsweise für Lebensmittelhändler oder Schulen einsetzbar. Wir liefern alle benötigten Komponenten als Set, sodass eine individuelle Systemauslegung durch den lokalen Solarhändler nicht notwendig ist. Die Auszeichnung mit dem europäischen Solarpreis zeigt uns, dass wir mit unserem Ansatz auf dem richtigen Weg sind und das Thema ländliche Elektrifizierung auch in Europa ernst genommen wird."

Der Europäische Solarpreis wird seit 1994 von EUROSOLAR vergeben. Ausgezeichnet werden herausragende innovative Projekte und Initiativen zur Nutzung Erneuerbarer Energien. Die Auszeichnung wird in acht Kategorien vergeben und ging in diesem Jahr nach Deutschland, Bulgarien, Dänemark, Italien, Österreich, Spanien, Türkei und in die Schweiz.

Quelle: Phaesun GmbH

Unterkategorien