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Auszeichnungen

Im Schloss Kleßen wurde in den Abendstunden des 22. Septembers der Wirtschaftsförderpreis 2009 des Landkreises Havelland, unter dem Motto "Stärkung der Wirtschaftskraft des Havellandes", ausgelobt.

Der Preis wird jährlich an Unternehmen, berufliche Ausbildungseinrichtungen, wirtschaftsnahe Vereine und Einzelpersonen verliehen, die sich besonders für die wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis engagiert haben.

Überreicht wurde der Preis durch Landrat Dr. Burkhard Schröder und Jürgen Tschirch, von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam, an zwei Unternehmen aus dem Osthavelland und zwei Unternehmen aus dem Westhavelland.

"...auf dem richtigen Weg..."

In der Kategorie "Unternehmen bis 50 Mitarbeitern" überzeugte der Photovoltaikgroßhändler und Projektentwickler B5 Solar aus Wustermark und konnte sich somit in allen wichtigen Kriterien durchsetzen.

Geschäftsführer Fred Kehler äußerte sich sehr erfreut über dieses Ergebnis "Wir hatten nicht damit gerechnet, jedoch zeigt es uns, dass wir mit unserer Arbeit auf den richtigen Weg sind."

B5 Solar engagiert sich seit längerem regional in havelländischen Einrichtungen, Vereinen und Verbänden. So wurden im letzten Jahr viele Projekte mit Kindergärten, Schulen und Berufsbildungseinrichtungen mit dem Ziel durchgeführt, die Jugend an die regenerative Energietechnik heranzuführen und aufzuklären.

Zudem kann B5 Solar in den letzten drei Jahren auf ein stetiges Wachstum weit über die Landesgrenzen hinaus zurückblicken ohne das Augenmerk auf die regionale Herkunft zu verlieren.

Quelle: B5 Solar by Havelland-Wind GmbH

Die SolarWorld AG ist für die Qualität und Transparenz ihrer Kommunikation ausgezeichnet worden. Beim jährlichen Wettbewerb des Manager Magazins "Die besten Geschäftsberichte 2009" wurde der Bericht des Unternehmens wie im Vorjahr als Zweitbester in der Kategorie TecDAX prämiert. Im Gesamtranking, das die Indizes DAX, TecDAX, MDAX, SDAX und Stoxx 50 beinhaltet, zählt der Geschäftsbericht der SolarWorld zur Top 25.

Das Manager Magazin berichtet in seiner heutigen Ausgabe ausführlich über die Ergebnisse des Wettbewerbs. Die Jury unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Jörg Baetge von der Universität Münster bewertete die Kriterien Inhalt, Gestaltung und Sprache. "Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung", sagt Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Zeigt sie uns doch, dass gewürdigt wird, wie wir mit unseren Aktionären, Investoren und Stakeholdern kommunizieren."

Die SolarWorld AG setzt auf einen konsequenten und offenen Dialog, bei dem auch ökologische und soziale Themen einbezogen werden. So veröffentlicht die SolarWorld AG als einziges Unternehmen der Solarbranche einen integrierten Nachhaltigkeitsbericht im Berichtsrahmen der Global Reporting Initiative.

Zudem hat die SolarWorld für den Bericht 2008 als Pionierunternehmen die Kernleistungsindikatoren für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) angewandt. Mit der Offenlegung dieser zusätzlichen Reportinganforderungen nimmt die SolarWorld eine Vorreiterrolle für alle börsennotierten Unternehmen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung ein.

"Wir stellen uns nicht nur mit unserer Berichterstattung den höchsten internationalen Anforderungen", erklärt der Vorstandssprecher Frank H. Asbeck. Auch die Produktion erfolgt an allen Standorten nach weltweiten konzernspezifischen Standards, alle Produkte sind nach anerkannten Normen wie TÜV, UL, IEC oder CE zertifiziert. Zudem werden alle qualitäts- und umweltrelevanten Aktivitäten durch ein integriertes Managementsystem nach ISO 9001 und ISO 14001 gesteuert.

In den vergangenen Monaten gewann die SolarWorld mit ihren besonders ertragsstarken Modulen nicht nur den Langzeittest der Fachzeitschrift Photon, das Unternehmen wurde auch mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis für die "Nachhaltigste Produktion" ausgezeichnet. Frank H. Asbeck: "Nachhaltigkeit ist für uns eine grundlegende Managementstrategie in der ökonomische, ökologische und soziale Aspekte gleichberechtigt nebeneinander stehen. Sie ist die Basis unseres Erfolges."

Quelle: SolarWorld AG

Mit ihrer gemeinsamen Entwicklung von Micronal® PCM, dem mikroverkapselten Latentwärmespeicher für Baumaterialien, wurden Fraunhofer ISE und BASF am 22. September für den Deutschen Zukunftspreis 2009 nominiert.

Der Deutsche Zukunftspreis ist eine vom Bundespräsidenten verliehene Auszeichnung. Mit seinem Preis für Technik und Innovation würdigt der Bundespräsident Forscher und Entwickler, die ausgehend von exzellenter Forschung, neue Produkte erfolgreich auf den Weg in den Markt bringen.

Die Grundlage der von den drei nominierten Forschern Prof. Dr. Volker Wittwer, Fraunhofer ISE, Dr. Ekkehard Jahns, BASF SE und Dr.-Ing. Peter Schossig, Fraunhofer ISE, entwickelten Innovation bilden Latentwärmespeicher oder Phasenwechselmaterialien (Phase Change Materials, PCM).

Der Nutzen dieser Werkstoffe basiert auf einem physikalischen Effekt: Beim Phasenübergang, zum Beispiel vom festen in den flüssigen Zustand, nehmen PCM große Mengen an Energie aus der Umgebung auf, ohne sich selbst zu erwärmen. Dies geschieht bei einem vorher festgelegten Temperaturbereich zwischen 21 und 26 Grad Celsius.

Die aufgenommene Wärme wird im Inneren des Latentwärmespeichers „versteckt“ (lateinisch: latens = verborgen) und erst freigegeben, wenn die Umgebungstemperatur wieder fällt. Dadurch verzögern Latentwärmespeicher wesentlich, dass sich Wohn-, Schul- oder Büroräume im Sommer über einen angenehmen Temperaturbereich hinaus erhitzen und im Winter darunter abkühlen. Im besten Fall kann man mit PCM im Sommer gänzlich auf Kühlgeräte verzichten.

Um Latentwärmespeicher als Bestandteil von Baustoffen nutzbar zu machen, ersannen Volker Wittwer und Peter Schossig am Fraunhofer ISE einen Trick. Er besteht darin, einzelne Tröpfchen des Speichermaterials in winzige Hülsen zu verpacken – Experten sprechen von Mikroverkapselung.

Ekkehard Jahns entwickelte bei der BASF die dafür nötige Technologie und stieß auf hochreines Paraffinwachs als geeigneten Latentwärmespeicher. Die Wachströpfchen werden in wenige Mikrometer kleinen Hohlkugeln aus Acrylglas eingeschlossen. Diese Mikrokapseln lassen sich leicht in Baustoffe wie Mörtel, Gips und Holz integrieren und sind sehr robust: Baustoffe mit Micronal® PCM können wie gewohnt verarbeitet werden, auch Bohren oder Nageln stellen kein Problem dar.

Die zahlreichen, mikroskopisch kleinen Speicherkapseln können durch ihre insgesamt sehr große Oberfläche schnell Energie mit ihrer Umgebung austauschen. Indem sie überschüssige Wärme, die sie tagsüber aufnehmen, nachts wieder abgeben, dämpfen sie Temperaturschwankungen und schaffen ein ausgeglichenes und komfortables Raumklima.

Die Forscher von BASF und Fraunhofer ISE starteten 1999 mit der Entwicklung von mikroverkapselten Latentwärmespeichern für Gebäude. Die PCM-Mikrokapseln von BASF kamen bereits europaweit bei etlichen Bauprojekten zum Einsatz und stoßen bei Bauherren und Architekten weltweit auf reges Interesse.

Denn Baustoffe mit Micronal® PCM können eingebunden in das Energiekonzept von Gebäuden herkömmliche Kühlanlagen ganz oder teilweise ersetzen – und das ohne Strom und Wartungskosten. Auch der CO2-Ausstoß wird dadurch verringert.

Quelle: BASF SE / Fraunhofer ISE

Die Echelon Corporation gab heute bekannt, dass sie bei den diesjährigen Wall Street Journal 2009 Technology Innovation Awards in der Kategorie Energie für ihre LonWorks®-Technologie unter die Besten gewählt wurde.

Die Technologie dient der Fernüberwachung und -steuerung von Straßenbeleuchtungssystemen und erzielt eine Energieeinsparung von bis zu 50 Prozent. Nach der Auswertung von Hunderten von Beiträgen wurden am Ende die besten sieben Prozent mit einem Technology Innovation Award geehrt.

Mit einem auf der intelligenten Steuertechnologie von Echelon basierenden Straßenbeleuchtungsnetz haben Städte die Möglichkeit, auf innovative Art und Weise ihre Kosten zu kontrollieren. Eine solche Vernetzung kann die Energie- und Wartungskosten für eine Stadt erheblich senken und gleichzeitig die Lichtqualität erhöhen, die Lichtverschmutzung reduzieren und die Sicherheit verbessern.

„Die Echelon-Technologie für intelligente Straßenbeleuchtung nutzt die bestehenden Stromleitungen einer Stadt, um die Kommunikation zwischen den Straßenlampen und einem IP-basierten Netzwerk herzustellen, das mit einem städtischen Steuerzentrum verbunden ist“, so Ken Oshman, CEO und Chairman von Echelon. „Wir sind sicher die einzigen in der Branche, die über eine einzige, vernetzte Infrastruktur intelligente Funktionen in alle bestehenden Lichttechnologien sowie neuen Technologien integrieren können.“

Die Technologie von Echelon wurde bereits in Straßenbeleuchtungsprojekten auf der ganzen Welt eingesetzt, z.B:

  • Mit einem intelligenten Außenbeleuchtungssystem konnte Norwegens Hauptstadt Oslo den Energieverbrauch um 62 % senken. Die Investitionen in dieses System sollen sich bereits nach fünf Jahren amortisiert haben.
  • Der Energieverbrauch der britischen Stadt Milton Keynes konnte um 40 % gesenkt werden, und auch die Lichtverschmutzung sowie die CO2-Emissionen wurden reduziert.
  • In Ville de Québec in der kanadischen Provinz Québec ist der Energieverbrauch gegenüber dem vorherigen System um 30 % zurückgegangen.
  • Die Städte San Francisco, San Jose und Palo Alto in Kalifornien installierten kürzlich Pilotprojekte für Straßenbeleuchtungen auf Basis der LonWorks-Technologie von Echelon.

Die Lösung

Fernüberwachte Straßenbeleuchtungslösungen senken Energieverbrauch und Wartungskosten durch den Einsatz von elektronisch dimmbaren Vorschaltgeräten. Diese sind mit Hilfe der Powerline-Netzwerktechnologie von Echelon integriert (einem internationalen Kommunikationsstandard).

So wird die Kommunikation und Steuerung der Straßenlampen über die bereits vorhandenen Stromleitungen ermöglicht. Der i.LON® SmartServer von Echelon fungiert als Segmentcontroller, der die Straßenlampen über eine IP-Verbindung von jedem Ort aus überwachen und steuern kann. Der i.LON sammelt die Daten der Straßenlampen und sendet sie an ein Überwachungszentrum der Stadt. So können die Wartungsteams dort in Echtzeit Entscheidungen zu Beleuchtungsreduzierung und Wartungseinsätzen treffen.

Quelle: Echelon Corporation

Der diesjährige SolarWorld Einstein-Award geht an den „Cap Anamur“-Gründer und Chef der Hilfsorganisation „Grünhelme“ Dr. Rupert Neudeck. Damit verleiht der Konzern bereits zum fünften Mal den renommierten Preis an Persönlichkeiten, die sich im Bereich der Photovoltaik verdient gemacht haben.

Die feierliche Preisverleihung des Einstein-Awards fand am Montagabend anlässlich der 24. Europäischen Photovoltaikkonferenz in Hamburg statt. Neudeck hat unter anderem mit einer solar elektrifizierten Berufsschule in Ruanda gezeigt, dass Solarstrom eine nachhaltige Entwicklung in ländlichen Regionen ermöglicht. Anstelle des Preisgeldes erhält der Verein „Grünhelme“ eine Solarstromanlage für eine Sozialstation an der mauretanischen Küste, die auch der Ausbildung von Solartechnikern dienen soll.

„Es sind immer Einzelne, die aufbrechen zu verändern und zu bewegen. Es braucht viele, um aus einer Idee eine weltweite Bewegung zu machen. Dr. Rupert Neudeck hat mit seinem jahrzehntelangen Engagement eine solche Bewegung angestoßen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der SolarWorld AG Frank H. Asbeck auf der Preisverleihung im Alten Hauptzollamt im Hamburger Hafen.

Junior Einstein-Award geht an Nachwuchswissenschaftler der FernUniversität in Hagen

In diesem Rahmen wurde zudem zum vierten Mal der SolarWorld Junior Einstein-Award verliehen. Preisträger ist der Dortmunder Nachwuchswissenschaftler Dr. Thomas Müller.

In seiner Promotionsarbeit hat sich der 31-jährige wissenschaftliche Mitarbeiter der FernUniversität in Hagen mit amorphen Siliziumschichten zur Oberflächenpassivierung, Emitter- und Rückseitenbeschichtung auf kristallinem Silizium beschäftigt. „Die Arbeit zeugt von einem tiefen Verständnis der Materialien und Verfahren. Dabei verfolgte Dr. Thomas Müller gleich mehrere Wege, um effizientere Solarzellen zu entwickeln“, heißt es in der Begründung der Einstein-Award-Jury.

Quelle: SolarWorld AG

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