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Auszeichnungen

Hans-Joachim Ritter (rechts), der Vorsitzende der Stiftung für Ökologie und Demokratie, überreicht den Umweltpreis „Ökologia“ an den Leiter der juwi-Unternehmenskommunikation, Christian Hinsch. Foto:juwi

Wörrstadt, 6. November 2009 - Die Wörrstädter juwi-Gruppe ist mit dem Umweltpreis „Ökologia“ der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. ausgezeichnet worden. Die Stiftung honoriert mit dem Preis den großen Einsatz des Projektentwicklers von Wind-, Solar- und Bioenergieanlagen für eine Umstellung der Energieversorgung auf 100 Prozent erneuerbare Energien und würdigt den großen unternehmerischen Erfolg der Firmengründer Fred Jung und Matthias Willenbacher.

Der Vorsitzende der Stiftung, Hans-Joachim Ritter, überreichte den Preis heute am Unternehmenssitz in Wörrstadt. Ritter begründete die „Ökologia“-Preisverleihung an die juwi Holding AG mit dem „großen Engagement und Erfolg des Unternehmens“, die Energieversorgung so schnell wie möglich auf 100 Prozent erneuerbare Ressourcen umzustellen. „Der unternehmerische Erfolg der beiden Firmengründer und Vorstände Jung und Willenbacher mit erneuerbaren Energien, beginnend mit dem Bau eines Windrads vor 13 Jahren bis zum heutigen Weltunternehmen mit einem Jahresumsatz von 600 Millionen Euro und mehr als 700 Mitarbeitern, ist einzigartig“, sagte

Ritter bei der Preisverleihung in Wörrstadt.

„Wir freuen uns sehr über den Ökologia-Preis. Stellt er doch in den Fokus, dass eine 100prozentige Versorgung mit erneuerbaren Energien auch eine hoch soziale Komponente hat. Während die Preise für konventionelle Energieträger immer weiter steigen, wird Strom aus Wind- und Sonnenenergie, die unendlich und kostenlos zur Verfügung stehen, immer billiger. Erneuerbare Energien sorgen also dafür, dass Strom auch in Zukunft erschwinglich bleibt. Darüber hinaus fördert ein dezentrales Konzept der Versorgung mit erneuerbaren Energien, wie auch wir es verfolgen, den Frieden in der Welt. Denn um regionale Wind- und Solarparks wird es keine Kriege geben“, betonte juwi-Vorstand Matthias Willenbacher.

Der Ökologia-Preis ist nach dem CleanTech Media Award, dem rheinland-pfälzischen Umweltpreis und dem Entrepreneur des Jahres bereits die vierte Auszeichnung, die juwi in diesem Jahr erhalten hat. Die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. vergibt den Preis seit 2002 jährlich an Unternehmen, die sich durch ihre ökologische Firmenphilosophie auszeichnen und einen Beitrag leisten zu einer von der Stiftung angestrebten ökologisch-sozialen Marktwirtschaft. Die Auszeichnung besteht aus einer künstlerisch gestalteten Skulptur und einer Urkunde.

Quelle: juwi-Gruppe

Systaic gewinnt den BATIMAT Innovationspreis in Paris

Erfolgreicher Messeauftakt in Paris: Zum zweiten Mal in Folge wurde das Solartechnologieunternehmen SYSTAIC mit dem Innovationspreis der Bau- und Architekturmesse Batimat ausgezeichnet. Prämiert wurde das neue Energiedachsystem, das in Verbindung mit einer speziellen Wärmepumpe Elektrizität und Heizkraft aus der fotovoltaischen Stromerzeugung generiert. In einer feierlichen Preisverleihung am späten Abend des 2. November 2009 im Théâtre Marigny auf den Champs Elysées wurde der systaic AG der Hauptpreis der Messe in Gold verliehen.

Die systaic AG ist auf der diesjährigen Batimat – mit 2.800 Ausstellern und 450.000 Besuchern eine der bedeutendsten Baumessen der Welt – vorrangig mit ihrem Geschäftsbereich Energiedachsysteme vertreten. Auf 290 Quadratmetern zeigt das europaweit aufgestellte Unternehmen unter anderem die neue Generation des bereits vielfach preisgekrönten, gebäudeintegrierten Energiedachs: Die selbstentwickelten Indach-Solarmodule, sogenannte Energieeinheiten, bilden auf Wunsch nunmehr wie Dachziegel leicht übereinandergelegt die wasserführende Schicht.

Eine Wärmepumpe nutzt die bei der Stromproduktion entstehende Abwärme für die Aufbereitung von warmem Wasser und zur Heizungsunterstützung. Auch die sommerliche Hitze in Wohnräumen kann auf diese Weise abgeleitet werden – für warmes Duschwasser bei angenehm-kühlem Raumklima.

SYSTAIC-Vorstand Olaf Achilles: „Gebäudeintegrierte Fotovoltaiklösungen werden immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Mit der Produktion von Solarstrom und Wärme durch fotovoltaische Energieeinheiten ist unser Unternehmen erneut Schrittmacher bei der Konzeption einer nachhaltigen Architektur. Wir freuen uns daher sehr über diese eindrucksvolle Auszeichnung.“

Olaf Achilles nahm den Preis gemeinsam mit systaic France-Geschäftsführer Christophe Vermersch entgegen, der sich ebenfalls von der Zukunftsfähigkeit des Wärmepumpensystems überzeugt zeigt: „Vor zwei Jahren konnten wir diesen Preis für unser Energiedach entgegennehmen, das mittlerweile zu den etablierten Premiumlösungen des deutschen und französischen Marktes zählt. Die Nutzung der fotovoltaischen Abwärme unterstreicht erneut unseren Anspruch nach homogener Ästhetik und höchster, zeitgemäßer Effizienz.“

Der Batimat Gold Award ist die höchste, von einer renommierten französischen Fachjury vergebene Auszeichnung der nach Angaben der Veranstalter weltgrößten Baumesse. Alain Maugard, Präsident der französischen Qualitätssicherungs-Organisation Qualibat, übergab den Preis in Form einer massiven goldenen Trophäe und einer Urkunde.

In seiner knapp 10-minütigen Laudatio würdigte Alain Maugard das neue Energiedachsystem als erste Transferlösung, die Strom, Wärme und Raumkühlung in einem konsequent nachhaltigen Solarsystem ermöglicht: „Die Industriegesellschaften des 21. Jahrhunderts müssen in der Lage sein, künftig genau solche Systeme anzubieten“.

Quelle: SYSTAIC

EUROSOLAR e.V.

Karlsruhe/Bonn, 17.10.2009 - Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. hat am 17. Oktober im Bürgersaal des Rathauses in Karlsruhe die Deutschen Solarpreise 2009 vergeben. Die Laudatio hielt der Publizist Franz Alt. Die Auszeichnungen wurden von EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises, verliehen.

In seiner Ansprache hob er hervor, dass alle Preisträger eine Vorbildwirkung haben, um das Umsteuern von fossilen und atomaren Energien auf die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien zu beschleunigen. "Dass dies nicht nur eine Vision ist, sondern praktiziert wird, haben nicht nur die jetzt Ausgezeichneten, sondern zahlreiche Bewerbungen nachgewiesen, die ebenfalls auf klassischen und auf originellen Wegen Lösungen finden, um die Energiewende voranzutreiben", sagte Scheer zur Preisverleihung.

Die Deutschen Solarpreise 2009 wurden in acht Kategorien vergeben. Die Preisträger:

Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke:

Gemeinde Wildpoldsried, Bayern

Gemeinde Saerbeck, Nordrhein-Westfalen

Industrielle, kommerzielle und landwirtschaftliche Unternehmen/Betriebe:

Brauerei Clemens Härle, Baden-Württemberg

Hofgemeinschaft Heggelbach, Baden-Württemberg

Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften:

Kloster Himmerod, Rheinland-Pfalz

Medien:

Wir-Klimaretter.de, Berlin

Transportsysteme:

SolarWaterWorld AG, Berlin

Bildung und Ausbildung:

Forschungsprojekt SUN-AREA, Hessen

Eine-Welt-Zusammenarbeit:

KA?TO Projekt GmbH, Bayern

Sonderpreis für persönliches Engagement:

Detlef Leinberger, Frankfurt a.M.

Außerdem wurden Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien wie privater Plusenergiehäuser, Schulen und andere Bildungseinrichtungen sowie 100 %-Kommunen - also Gemeinden, die Initiativen ergreifen, um sich vollständig aus Erneuerbaren Energien zu versorgen - mit Plaketten ausgezeichnet. Diese Preisträger werden auf den Internetseiten von EUROSOLAR präsentiert.

Die Deutschen Solarpreise werden von EUROSOLAR seit 1994 jährlich an Kommunen, Unternehmen, Einzelpersonen und an Organisationen vergeben, die sich um die Nutzung und Anwendung der Erneuerbaren Energien in allen verfügbaren Formen verdient gemacht haben. Es werden herausragende innovative Projekte, Initiativen und Engagements ausgezeichnet. Die Europäischen Solarpreise 2009 werden von EUROSOLAR am 11. Dezember in Berlin verliehen.

Quelle: EUROSOLAR e.V. Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien

Hans-Joachim Bender (rechts) und Ministerialdirektor Dr. Hans Freudenberg

Freudenstadt / 21. Oktober 2009 - Hans-Joachim Bender hat am Mittwoch, 21. Oktober, die Wirtschaftsmedaille des Landes erhalten. Dr. Hans Freudenberg, Ministerialdirektor des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums, würdigte damit am Stammsitz in Freudenstadt die unternehmerischen Verdienste des geschäftsführenden Gesellschafters der Robert Bürkle GmbH.

Bender erhält die Medaille für seine unternehmerischen und beruflichen Leistungen. Der gebürtige Hanauer ist seit 1993 Geschäftsführer und seit 1997 Mitgesellschafter und Sprecher der Geschäftsleitung der Robert Bürkle GmbH.

Der Schwarzwälder Anlagenhersteller steuert der aktuellen Wirtschaftskrise mit neuen Produkten und Innovationen entgegen. So hat das auf die Herstellung von Pressen- und Flüssigbeschichtungsanlagen für die holzbearbeitende und Leiterplatten-Industrie spezialisierte Unternehmen unter Benders Führung den Photovoltaikmarkt als neues Geschäftsfeld erschlossen.

Mit einer speziell für diese Branche weiterentwickelten Laminiertechnologie können  Bürkle-Anlagen auf mehreren Ebenen Solarmodule herstellen. Mit diesem Entwicklungsschritt ist es dem Maschinenbauer gelungen, sich neben seiner Marktführerschaft im Holz- und Elekroniksegment binnen zwei Jahren in der Photovoltaik als Pionier und führender Anlagenhersteller zu etablieren.

Bender hat in den 60-er Jahren an der Technischen Universität Karlsruhe Maschinenbau studiert. Seine erste Stelle trat er bei der Degussa (heute Evonik) in Frankfurt als Rationalisierungsingenieur an. In den 70-er Jahren folgten mit Dossenheim und Schwäbisch-Gmünd weitere Stationen innerhalb des Chemieunternehmens. Der Ingenieur arbeitete als Betriebsleiter und nahm unter anderem mehrere Produktionen in Betrieb.

1976 wechselte Bender zur Badischen Maschinenfabrik Durlach GmbH (BMD), Karlsruhe, wo er unterschiedlichste Geschäftsbereiche leitete und ausbaute. 1989 wurde er zum alleinigen Geschäftsführer bestellt, verantwortlich für 60 Millionen Euro Umsatz und 500 Mitarbeiter.

Seit Jahren engagiert sich der begeisterte Skiläufer, Segler und Tennisspieler im Vorstand des VDMA Holzbearbeitungsmaschinen und dem Verband der Metall- und Elektroindustrie Südwestmetall. Zudem sitzt Bender in der Vollversammlung der IHK Nordschwarzwald. Er ist verheiratet und lebt in Karlsruhe.

Quelle: Robert Bürkle GmbH

DEGERenergie

Horb a.N. / Innerkip, 15. Oktober 2009. Das kanadische Pilotprojekt des Betreibers Arntjen Solar, die SunSaver 1 Solar Farm in Innerkip, Ontario, ist für den begehrten kanadischen „Agricultural Award of Excellence“ nominiert, der im April 2010 vergeben wird. Arntjen Solar, ein Unternehmen der Arntjen Group International, ist spezialisiert auf den Vertrieb von Photovoltaik-Systemen. Laut einer aktuellen Berechnung ist DEGERenergie Weltmarktführer im Bereich von Nachführsystemen für Solaranlagen.

Seit Februar 2009 speisen die ersten Photovoltaik-Module des SunSaver1 Solar Parks in Innerkip Strom ins öffentliche Netz ein. Das Pilotprojekt unter Federführung von Arntjen Solar ist entstanden auf der Basis des „Standard Offer Program“ der Ontario Power Authority, das Betreibern für das Einspeisen von Solarstrom 0,42 kanadische Dollar pro Kilowattstunde (kWh) über 20 Jahre garantiert.

Zugleich entspricht das Projekt den politischen Rahmenbedingungen in Ontario, das landwirtschaftlich geprägten, kleineren Solarfarmen den Vorzug vor Mammutprojekten gibt. Rolf Maurer, Vice President North America bei Arntjen Solar: „Politisch gewünscht sind vor allem überschaubare Projekte, die sich auch von kleineren Gemeinden, landwirtschaftlichen Betrieben oder Genossenschaften finanzieren und betreiben lassen. Wir haben unser Pilotprojekt SunSaver1 entsprechend geplant.“

Im Endausbau wird SunSaver1 aus 568 mono-Si Solarmodulen bestehen, die auf zwölf Trackern von DEGERenergie montiert sind und eine Kapazität von 115 kWp erreichen. Das gesamte Projekt umfasst etwa einen Hektar Fläche. Die jährliche Produktion von Solarstrom wird im Endausbau bis zu 200 MWh erreichen. Zugleich wird SunSaver1 den Ausstoß von Treibhausgasen (CO2) um bis zu 98 Tonnen pro Jahr reduzieren. Arntjen Solar setzt bei seinem Projekt in Innerkip auf die kleineren Modelle vom Typ TOPtraker 8.5 und auf die großen DEGERtraker 7000NT.

Mit der sensorgesteuerten Nachführ-Technologie von DEGERenergie lassen sich bis zu 46 Prozent Mehrertrag gegenüber starr installierten Systemen erzielen. Dies belegen aktuelle Vergleichsrechnungen des spanischen Solarparkbetreibers Picanda Solar. Artur Deger, Gründer und Geschäftsführer von DEGERenergie. „Solch hohe Mehrerträge lassen sich nicht mit astronomisch gesteuerten oder sonstigen Nachführsystemen erreichen. Nach unserer Kenntnis bringen Nachführsysteme, die mit dem patentierten Steuermodul DEGERconecter ausgestattet sind, weltweit die höchsten Erträge.“

Die sensorgesteuerten Systeme von DEGERenergie richten die angeschlossenen Solarmodule automatisch immer am hellsten, also energiereichsten Punkt am Himmel aus. Herzstück der intelligenten Steuerung ist das von DEGERenergie entwickelte, patentierte Steuermodul DEGERconecter. Er misst ständig Intensität und Winkel der einfallenden Lichtstrahlen. Das heißt, auch reflektiertes Licht oder diffuse Einstrahlung, die durch die Wolken dringt, werden bei der Ausrichtung der Solarmodule mit berücksichtigt. Der Effekt: Das angeschlossene Solarmodul nimmt tatsächlich immer die höchst mögliche Energiemenge auf und gibt sie als Nutzenergie ab. 

Demgegenüber erreichen zweiachsige Nachführsysteme, die auf der Basis astronomischer Daten arbeiten, nach Angaben des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) lediglich bis zu 28 Prozent mehr Ertrag als starr installierte Solarmodule. „Wenn wir diesem Wert die mit unserer Technologie erzielten Erträge gegenüber stellen, dann liegt der mit unseren sensorgesteuerten Nachführsystemen erzielte Mehrertrag um rund 70 Prozent über dem astronomischer Systeme“, so Artur Deger.

Kein Wunder, dass auch die Betreiber des SunSaver1 Solar Parks konsequent auf den Einsatz der Technologie von DEGERenergie setzen. Kein Wunder auch, dass das kanadische Projekt jetzt für den „Agricultural Award of Excellence“ in der Kategorie „Innovation“ nominiert ist. Die Gewinner des „Agricultural Award of Excellence“ werden im April 2010 bekanntgegeben.

Quelle: DEGERenergie

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