photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Auszeichnungen

EUROSOLAR e.V.

Bonn/Berlin, 09. Dezember 2009 - Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. vergibt am 11. Dezember in den Räumlichkeiten der KfW Bankengruppe Berlin den Europäischen Solarpreis 2009. Die Laudatio hält Erik Bettermann, Intendant der Deutschen Welle. EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises, wir die Auszeichnungen überreichen.

Der Europäische Solarpreis 2009 wird in sieben Kategorien vergeben. Die Preisträger:

Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke

  • Gemeinde Morbach / Deutschland
  • Geovest S.r.l. / Italien

Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen

  • KWB - Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH / Österreich

Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien

  • grab architekten ag / Schweiz

Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften

  • Terra Foundation / Spanien
  • DAÇE - Umwelt-Verbund der östlichen Mittelmeer-Region / Türkei

Medien

  • "Here Comes the Sun" - Rob van Hattum / Niederlande

Eine-Welt-Zusammenarbeit

  • Solartaxi / Schweiz
  • INFORSE-Europe / Dänemark

Sonderpreis für persönliches Engagement

  • Claude Turmes / Luxemburg
  • Dr. Wolfhart Dürrschmidt / Deutschland

Der Europäische Solarpreis wird von EUROSOLAR seit 1994 jährlich an Kommunen, Unternehmen, Einzelpersonen sowie an Organisationen vergeben, die sich um die Nutzung und Anwendung der Erneuerbaren Energien in allen verfügbaren Formen verdient gemacht haben. Ausgezeichnet werden herausragende innovative Projekte und Initiativen von Anwendungen Erneuerbarer Energien.

Quelle: EUROSOLAR e.V.

SCHOTT Solar Receiver

Mainz/Mitterteich/München, 04. Dezember 2009 – Die SCHOTT Solar CSP GmbH ist einer von 365 Preisträgern des Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen", der seit dem Jahr 2006 unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler ausgelobt wird. Das Solarunternehmen hat die Auszeichnung "Ausgewählter Ort 2010" erhalten und wird sich am 21. Dezember 2010 im Rahmen der Initiative mit einer eigenen Veranstaltung der Öffentlichkeit vorstellen. SCHOTT Solar überzeugte die Jury mit ihrem Receiver, der bei Solarkraftwerken mit Parabolrinnen-Technologie zum Einsatz kommt. Heute kamen alle Preisträger beim Siegerempfang in München zusammen.

Mehr als 2.200 Unternehmen hatten sich bundesweit für die Auszeichnung "Ausgewählter Ort 2010" beworben. Eine unabhängige Jury wählte unter dem Vorsitz von Prof. Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, und Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, die Sieger aus. Die 365 Orte stehen dabei für die Geburtsstätten von innovativen und zukunftsträchtigen Ideen. An jedem Tag des Jahres wird ein Preisträger mit einer eigenen Veranstaltung seine Idee vorstellen. Einer dieser Orte im Jahr 2010 ist in Mitterteich, Produktionsstandort von SCHOTT Solar und Heimat des SCHOTT Receivers.

"Deutschland war und ist das Land der Ideen. Die Initiative ermöglicht es, diese Ideen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Wir freuen uns auf unsere Veranstaltung am 21. Dezember 2010", sagt Lars Waldmann, Public Relations Manager der SCHOTT Solar AG, beim Siegerempfang. "Dank unserer neuen Receiver-Generation wird es künftig möglich sein, Solarstrom noch wirtschaftlicher zu produzieren. Das ist die Basis dafür, dass sich diese Technologie weltweit im großen Stil durchsetzen kann, wie etwa beim Wüstenstromprojekt Desertec. Mit unserer Arbeit sorgen wir dafür, dass die Menschen unabhängiger von umweltschädlichen und endlichen fossilen Brennstoffen werden", so Christoph Fark, Geschäftsführer der SCHOTT Solar CSP GmbH. 

Der Receiver – Herzstück eines Solarkraftwerks

Mit der Concentrated Solar Power (CSP)-Technologie steht eine Möglichkeit der Stromgewinnung zur Verfügung, die Energieerzeugung in großem Maßstab ermöglicht. Eine Schlüsselrolle für die Effizienz von Solarkraftwerken spielen die durch eine Glashülle vakuumdicht isolierten Receiver. Sie wandeln die Sonnenstrahlen in Wärme um, die wiederum zur Stromerzeugung genutzt werden kann. Die Receiver müssen daher hohen Temperaturen standhalten und gleichzeitig minimale Wärmeabgabe aufweisen. Um dies zu erreichen, hat SCHOTT Solar für die neue Generation des SCHOTT PTR®70 Receivers eine neuartige Beschichtung des Absorberrohres  entwickelt, die mehr als 95 Prozent der Sonnenstrahlen absorbiert, weniger als 10 Prozent emittiert und auch bei weit über 400 Grad Celsius temperaturstabil ist.

Somit setzt das innovative Produktdesign der Receiver von SCHOTT Solar in punkto Strahlungsoptik, Effizienz und Langzeitstabilität schon heute Maßstäbe und bildet eine wichtige Grundlage, um die Leistung von Parabolrinnenkraftwerken in Zukunft weiter zu steigern und letztlich Strom auf eine nachhaltige und wirtschaftliche Art und Weise zu produzieren. Beispielsweise sollen Solarfelder in Zukunft entweder direkt Dampf erzeugen oder Salzschmelzen statt Thermoöl als Wärmeträger verwenden, um den Dampfprozess bei mindestens 500 Grad Celsius und dadurch mit höheren Wirkungsgraden betreiben zu können. Eine weitere Möglichkeit der Kostenreduzierung von Solarstrom ist die Entwicklung von Solarfeldern mit größeren Komponenten. Auch für diese zukunftsweisenden Entwicklungen kann SCHOTT Solar bereits Prototypen liefern, welche schon heute in Feldtests dieser Anwendungen verwendet werden.

Quelle: SCHOTT Solar AG

Hamburg/Stuttgart, 23.11.2009 – Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Bosch Geschäftsführung, erhält 2009 den renommierten B.A.U.M.-Umweltpreis des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management in der Kategorie Großunternehmen. Bei der Preisverleihung am 23. November im Hamburger Rathaus vor Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wurde Fehrenbachs langjähriges, konsequentes Engagement im Bereich Umwelt- und Ressourcenschonung in der Bosch-Gruppe gewürdigt.

Darüber hinaus wurde sein Einsatz für eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Zukunftstechnologien wie der Photovoltaik hervorgehoben. Der B.A.U.M.-Vorsitzende Professor Maximilian Gege betonte, dass Fehrenbachs Verdienst insbesondere in der Konsequenz liege, „mit der er den Gedanken der Nachhaltigkeit im Unternehmen umsetzt.“

Fehrenbach sieht den Preis als Beleg dafür, dass die Zeiten vorbei sind, wo Ökonomie und Ökologie als Gegensatz erschienen, „denn heute geben wir auf ökologische Fragen überzeugende technische Antworten.“ Gerade in den ökologischen Trends etwa der Automobil- und Industrietechnik sowie bei Gebäuden und Gebrauchsgütern stecke noch viel Wachstumspotenzial.

Bosch wendet heute rund 45 Prozent seines Forschungs- und Entwicklungsetats für Ressourcen und Energie sparende Technologien auf und erzielt damit gut ein Drittel seines Umsatzes. Unter dem Leitmotiv "Technik fürs Leben" arbeitet das Unternehmen an Themen wie Lithium-Ionen-Batterien, alternativen Antriebskonzepten im Kraftfahrzeug und an der Versorgung mit regenerativen Energien, etwa mittels Photovoltaik. Dabei ist der Aspekt der verbesserten Energieeffizienz bei allen Bosch-Produkten der wichtigste Hebel, um zur Erreichung der weltweiten CO2-Ziele beizutragen. Zudem legt etwa der genormte Bosch-Prozess "Design for Environment" fest, dass bereits in die Entwicklung von Produkten die Aspekte Energieeffizienz, Recyclingvorgaben und Stoffbeschränkungen einfließen.

Quelle: Bosch-Gruppe

Berlin, 02. Dezember 2009 - Unternehmen und öffentliche Institutionen können sich jetzt um das neue Label "Good Practice Energieeffizienz" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bewerben. Die dena zeichnet damit Projekte aus, die erfolgreich die Energieeffizienz gesteigert und den Endenergieverbrauch gesenkt haben.

Das Good-Practice-Label wird für Energieeffizienz-Projekte in verschiedenen Bereichen vergeben, zum Beispiel für die energetische Sanierung von Gebäuden, die Senkung des Energieverbrauchs von Maschinen und Prozessen, im Verkehr oder Energieeffizienzmaßnahmen in öffentlichen Einrichtungen sowie für Aktivitäten, die auf eine Änderung des Verbraucherverhaltens abzielen. Die ausgezeichneten Projekte werden detailliert im Internet veröffentlicht. Hier finden sich Informationen zu den beteiligten Akteuren, technischen Lösungen, Erfolgen und Erfahrungen bei der Projektumsetzung. Das Label kann für das Marketing sowie die interne und externe Kommunikation genutzt werden - im Internet, in Publikationen und bei Veranstaltungen.

Für das Good-Practice-Label können sich Unternehmen, öffentliche Institutionen und Privatpersonen bewerben, die beispielsweise als Auftraggeber, Planer oder Handwerker maßgeblich an Energieeffizienz-Projekten beteiligt waren. Das kann zum Beispiel eine Wohnungsbaugesellschaft sein, die die Sanierung eines Gebäudekomplexes erfolgreich durchgeführt hat, genauso wie das dafür zuständige Ingenieurbüro oder die beteiligten Handwerksbetriebe.

Die dena zeichnet Projekte aus, die nach dem Jahr 2005 gestartet und öffentlich kommuniziert wurden. Die Ergebnisse müssen nach Abschluss erfolgreich evaluiert worden sein.

Das Good-Practice-Kommunikationsangebot der dena ist Teil der nationalen Umsetzung der EU-Energiedienstleistungsrichtlinie und trägt dazu bei, aktuelle Marktentwicklungen transparent zu machen und Marktakteure zu unterstützen.

Quelle: dena

Sunways AG - Eine Antwort voraus.

Konstanz, 20. November 2009 - Bei der Vergabe der „Deutschen Solarpreise“ vor wenigen Tagen wurde ein Null-Energie-Haus in Tübingen ausgezeichnet, dessen Photovoltaik von der Sunways AG geplant und realisiert wurde. Sunways lieferte als Generalunternehmer maßgeschneiderte fassadenintegrierte Solarmodule und eine Aufdachanlage. Eurosolar e.V. vergibt die „Deutschen Solarpreise“ jährlich für innovative Projekte, Initiativen und Engagements zur Nutzung und Anwendung der Sonnenenergie. Seit 2003 werden Eigentümer oder Betreiber von beispielhaften Anlagen ausgezeichnet, wie die Tübinger Baugemeinschaft „elementar“.

Das Haus „elementar“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von 10 engagierten Bauherren. Sie hatten die Idee, ein Wohngebäude zu verwirklichen, das im Jahresmittel eine Primärenergiebilanz von Null aufweist und damit keine Energiekosten verursacht. Geplant wurde das 10-Familienwohnhaus in Passivbauweise von den Architekten Plathe, Schlierf, Sonnenmoser in Tübingen. Bestandteile des Konzepts der Architekten sind ein einfacher, kompakter Baukörper, hochwärmegedämmte Holztafel-Wandelemente, eine in die Süd- und Westfassade integrierte Photovoltaik-Anlage (78 Quadratmeter) sowie ein Fassadenkollektor zur Brauchwassererwärmung. Auch die Dachfläche dient mit aufgestellten Standard-Photovoltaik-Modulen (87 Quadratmeter) der Stromgewinnung.

Fachleute der Sunways AG waren bereits in frühen Planungsphasen beteiligt und konnten technisch machbare Lösungen entwickeln, um die Ideen der Architekten Wirklichkeit werden zu lassen. Im Vergleich zu Standard-Photovoltaik-Modulen können gebäudeintegrierte Solarmodule zusätzliche Funktionen übernehmen, zum Beispiel die Fassade ersetzen, als Dach fungieren oder Schatten spenden.

Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG, kommentierte:„Das jetzt ausgezeichnete Projekt zeigt, dass anspruchvolle Architektur und Stromerzeugung durch Photovoltaik sich nicht ausschließen. Sunways wird den Einsatz der gebäudeintegrierten Photovoltaik noch stärker fördern und insbesondere Architekten im Rahmen von Fachveranstaltungen umfassend informieren. Unsere Experten bei Sunways verfügen über die technologische Kompetenz und die Produkte, um auch anspruchsvolle, individuelle Gestaltungswünsche zu realisieren.“

Quelle: Sunways AG

Unterkategorien