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Auszeichnungen

Freiburg, 02. November 2010, Dr. Rainer Grießhammer, Mitglied der Geschäftsführung des Öko-Instituts wird mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgezeichnet. Der Preis wurde ihm am 31. Oktober 2010, in einem feierlichen Festakt von Bundespräsident Christian Wulff in Bremen verliehen. Grießhammer erhielt den Preis für seine Forschungsarbeit zur Bearbeitung umweltpolitischer Probleme und sein Engagement für eine nachhaltige Produktions- und Lebensweise. Michael Sailer, Sprecher der Geschäftsführung gratuliert dem Preisträger aus den eigenen Reihen herzlich: „Rainer Grießhammer hatte stets Lösungen für den Umwelt- und Klimaschutz im Blick – auf politischer Ebene, für Unternehmen und auch alltagspraktisch für Verbraucherinnen und Verbraucher. Wir freuen uns deshalb sehr, dass dieses Prinzip seiner Arbeit nun Europas höchste Umweltschutz-Auszeichnung findet.“

„Der Umweltpreis ist für mich ist auch eine Auszeichnung für das Öko-Institut“, sagt Rainer Grießhammer vor der Preisverleihung. „Die Erfolge beim Verbot von Problemchemikalien, die produktpolitischen Konzepte, die Entwicklung der Produktnachhaltigkeitsanalyse PROSA und die Produktplattform EcoTopTen waren Projekte am Öko-Institut und ohne das tolle Team des Öko-Instituts nicht denkbar.“

Rainer Grießhammer und die WissenschaftlerInnen des Öko-Instituts begleiten die Entwicklung und Einführung neuer Technologien und beraten Politiker auf Bundes- und EU-Ebene bei der Ausrichtung politischer Leitplanken für den Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz. Sie unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung innovativer Produkte, bewerten Produkte und Dienstleistungen und liefern konkrete Entscheidungshilfen für VerbraucherInnen und die Beschaffung in Unternehmen und Behörden.

Weitere Preisträger des mit insgesamt 500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreises Europas sind die Unternehmer Dr. Winfried Barkhausen und Edwin Büchter von der Firma Clean-Lasersysteme. Den Ehrenpreis der DBU erhält der ehemalige Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, für sein internationales Umweltschutzengagement.

Quelle: Öko-Institut

Speyer/Bonn, 11. Oktober 2010, Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. hat am 9. Oktober im Historischen Ratssaal des Alten Rathauses der Stadt Speyer den Deutschen Solarpreis 2010 vergeben. Die Auszeichnungen wurden von EUROSOLAR-Präsident Dr. Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises, und von Margit Conrad, Staatsministerin für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz, verliehen. Die Laudatio hielt Ronald Feisel, Redaktionsleiter „Stichtag/ZeitZeichen“ des Westdeutschen Rundfunks.

EUROSOLAR e.V.

In seiner Ansprache hob Scheer hervor, dass alle Preisträger eine Vorbildwirkung haben, um das Umsteuern von fossilen und atomaren Energien auf die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien zu beschleunigen. „Die heute Ausgezeichneten haben mit ihren Ideen, ihrem Handeln und durch ihre Konsequenz bewiesen, dass es nicht nur möglich ist, die Energieversorgung selbst in die Hände zu nehmen, sondern dass eine 100 Prozent-Versorgung binnen eines Vierteljahrhunderts keine wirklichkeitsfremde Wunschvorstellung, sondern eine greifbare, reale Zielvorstellung ist.“

Der Deutsche Solarpreis 2010 wurde in verschiedenen Kategorien vergeben. Die Preisträger sind:

Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke

  • Verbandsgemeinde Schweich
  • HEAG Südhessische Energie AG (HSE), Darmstadt

Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/ Unternehmen

  • Kirchner Solar Group GmbH, Alheim
  • Handelshaus Runkel, Weiterstadt

Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften

  • Betriebsrat der Volkswagen AG, Werk Emden

Solares Bauen und Stadtentwicklung

  • Erbbauverein Köln eG

Medien

  • Bernward Janzing, freier Journalist, Freiburg

Bildung und Ausbildung

  • Prof. Dr. Elmar Altvater, Berlin

Sonderpreis für persönliches Engagement

  • Dr. Joachim Nitsch, Stuttgart
  • Wolfgang Schlagwein, Bad Neuenahr-Ahrweiler

Außerdem wurden Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien wie privater Plusenergiehäuser, Schulen und andere Bildungseinrichtungen mit Plaketten ausgezeichnet. Diese Preisträger werden auf den Internetseiten von EUROSOLAR präsentiert.

Der Deutsche Solarpreis wird von EUROSOLAR seit 1994 jährlich an Kommunen, Unternehmen, lokale Vereine oder Gemeinschaften sowie an Einzelpersonen vergeben, die sich um die Nutzung und Anwendung Erneuerbarer Energien besonders verdient gemacht haben. Es werden herausragende innovative Projekte, Initiativen und Engagements ausgezeichnet.

Quelle: EUROSOLAR e.V.,

Speyer/Bonn, 29. September 2010, Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. verleiht am Samstag, 9. Oktober, um 11 Uhr im Historischen Ratssaal des Alten Rathauses der Stadt Speyer den Deutschen Solarpreis 2010. Die Laudatio hält Ronald Feisel, Redaktionsleiter „Stichtag/ZeitZeichen“ des Westdeutschen Rundfunks. Die Umweltministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Margit Conrad, wird zusammen mit dem Präsidenten von EUROSOLAR, Dr. Hermann Scheer, die Preise vergeben.

EUROSOLAR e.V.

EUROSOLAR-Präsident Dr. Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises, erklärt zur Verleihung des Deutschen Solarpreises: „Diejenigen, die jetzt ausgezeichnet werden, sind die Pioniere des Zeitalters der Erneuerbaren Energien. Sie sind auf der Höhe der Zeit und denen voraus, die immer noch die veraltete fossile und atomare Energieproduktion verteidigen. Kohle und Atom sind keine ‚Brückentechnologien‘, wie vielfach behauptet wird. Die Preisträger sind längst am Ufer angekommen und haben - alle auf ihre Weise - die Energieversorgung selbst in die Hände genommen. Sie beweisen, dass es möglich ist, das Ziel der Stromversorgung zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien schneller zu verwirklichen als die meisten noch denken.“

Der Deutsche Solarpreis 2010 wird in verschiedenen Kategorien vergeben. Die Preisträger sind:

Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke

  • Verbandsgemeinde Schweich
  • HEAG Südhessische Energie AG (HSE), Darmstadt

Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/ Unternehmen

  • Kirchner Solar Group GmbH, Alheim
  • Handelshaus Runkel, Weiterstadt

Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften

  • Betriebsrat der Volkswagen AG, Werk Emden

Solares Bauen und Stadtentwicklung

  • Erbbauverein Köln eG

Medien

  • Bernward Janzing, freier Journalist, Freiburg

Bildung und Ausbildung

  • Prof. Dr. Elmar Altvater, Berlin

Sonderpreis für persönliches Engagement

  • Dr. Joachim Nitsch, Stuttgart
  • Wolfgang Schlagwein, Bad Neuenahr-Ahrweiler

Außerdem werden Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien wie privater Plusenergiehäuser, Schulen und andere Bildungseinrichtungen mit Plaketten ausgezeichnet. Diese Preisträger werden auf den Internetseiten von EUROSOLAR präsentiert.

Der Deutsche Solarpreis wird von EUROSOLAR seit 1994 jährlich an Kommunen, Unternehmen, lokale Vereine oder Gemeinschaften sowie an Einzelpersonen vergeben, die sich um die Nutzung und Anwendung Erneuerbarer Energien besonders verdient gemacht haben. Es werden herausragende innovative Projekte, Initiativen und Engagements ausgezeichnet.

Quelle: EUROSOLAR e.V.

Köln, 08. Oktober 2010, Die Wohnungsbaugenossenschaft Erbbauverein Köln eG verfügt mittlerweile über vier Solarsiedlungen im Kölner Stadtgebiet, davon wurden zwei mit umfassenden Sanierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand realisiert. Die Solarsiedlungen "Pyramidenpark" und "Friedrich-Karl-Höfe" sind mit ihren 182 Neubauwohnungen genossenschaftliche Wohnprojekte der Zukunft und werden mittels Solarwärme, Pellets und Holzhackschnitzeln nahezu vollständig über regenerative Energie versorgt. Das Ingenieurbüro Ortjohann, Köln begleitete die Projekte vom Konzept über die Planung bis zur Energiekontrolle.

Seit 2000 gehören systematische Investitionen zur Nutzung regenerativer Energien zum konsequenten Einsatz zukunftsweisender Systeme zur Energieeinsparung und -gewinnung bei Sanierungs- und Neubauprojekten der Wohnungsbaugenossenschaft Erbbauverein Köln eG. Bei über einem Drittel des Wohnungsbestandes unterstützen 23 Solaranlagenmit 1.500qm Kollektorfläche der rund 650 Wohnungen die Wärmeversorgung in Kombination mit einemumfassenden Wärmeschutz.

Der mittlere Solarertrag betrug 2009 mehr als 360 kWh/qm. Neben der zukunftssicheren Versorgung mit natürlichen Primärenergien und einer permanenten Reduktion der Umweltbelastung profitieren die Genossenschaftsmieterinnen und -mieter von der erheblichen Reduzierung der Energiekosten für Heizung und Warmwasser auf 20-30 ct/m2 pro Monat. Die wärmegebundenen CO2-Emissionen betrugen im Jahresmittel 2009 14,6 kg/qm.

Neben dem ressourcenschonenden Energieeinsatz unterstützt regeneratives Bauen und Sanieren die positive städtebauliche Quartiersentwicklung ganz im Sinne des besonderen Merkmals aller genossenschaftlichen Wohnungen: die funktionierende Nachbarschaft! "Unsere Investitionen zur Nutzung erneuerbarer Energien sind für unsere Mieter und uns Unabhängigkeitserklärungen an Öl, Gas und Strom," erklärt Werner Roche, Vorstandsmitglied der Erbbauverein eG, die systematische Einbindung von Solarenergie in die Entwicklung des Wohnungsbestandes.

Quelle: Erbbauverein Köln eG

Leipzig, 18. Juni 2010 - Die Freiberg Instruments GmbH aus Sachsen hat den mit 7.500 Euro dotierten Clusterpreis Solarwirtschaft beim IQ Innovationspreis Mitteldeutschland der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland gewonnen. Das Unternehmen erhielt die Auszeichnung gestern Abend im Theater der Stadt Gera vor mehr als 300 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien für  ein neuartiges Verfahren, mit dem während der Produktion die Qualität von Silizium-Wafern  festgestellt werden kann.

"Diese Innovation eröffnet eine völlig neue Dimension der Qualitätskontrolle", sagte Stephanie Mandler, vom Preisstifter Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH, Leipzig. "Damit ergeben sich gleichzeitig Verbesserungen für den gesamten Produktionsprozess", sagte Mandler. Für Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Klaus Wurpts "zeigen die Freiberger exemplarisch die hohe Innovationskraft des Solarvalley Mitteldeutschland". Die Innovation sei "im Umfeld schwieriger Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen" ein wichtiger Baustein zum Ziel Netzparität im Jahr 2013.

Silizium-Wafer dienen als Träger für Computerchips oder werden zu Solarzellen verarbeitet. Doch aufgrund von Materialmängeln oder Fehlern im Fertigungsprozess ist rund jedes fünfte der mit hohem Aufwand produzierten Bauteile unbrauchbar. Bislang konnte dies aber erst am Ende der Produktionskette festgestellt werden.

Das  Messverfahren der Freiberg Instruments GmbH, eine Ausgründung aus der TU Freiberg, ermöglicht erstmals die frühzeitige Untersuchung der elektrischen Eigenschaften und die Lokalisierung vorhandener Fehler des Materials. Beim MDP-Verfahren (microwave detected photoconductivity) werden die Ladungsträger des Siliziums in einem resonanten Hochfrequenzfeld mit einem Laser angeregt. Das absorbierte Laserlicht wird in ein Signal umgewandelt, das die Konzentration und Lebensdauer der Ladungsträger anzeigt.

Dabei ist das System bei der Lokalisierung wesentlich empfindlicher als bisherige Lösungen. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit von einer Sekunde pro Wafer kann MDP an jeder Stelle des Produktionsprozesses eingesetzt werden. Die frühzeitige Fehlererkennung reduziert die Ausschussquote und lässt so die Stückkosten drastisch sinken. MDP erlaubt erstmals auch die topografische Untersuchung der Homogenität von Prozessschritten in Produktionsgeschwindigkeit. So wird die Waferqualität gesteigert, was den Wirkungsgrad der Solarzelle erhöht.

Gemeinsam mit den Preisstiftern gab die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland gestern auch den Gesamtsieger und sechs weitere Clustersieger des IQ Innovationspreises Mitteldeutschland sowie die Sieger der lokalen Innovationspreise Halle (Saale), Jena, Leipzig und Ostthüringen bekannt. Die Preise haben einen Gesamtwert von 83.000 Euro.

Der mit 15.000 Euro dotierte IQ-Gesamtsieg ging an die Probiodrug AG für einen weltweit neuartigen Therapie-Ansatz gegen die Alzheimer-Krankheit. Das Team um Gründer Hans-Ulrich Demuth hat den Mechanismus entdeckt, der die gefährliche Ablagerung bestimmter Eiweiße im Gehirn verursacht. Ein passender Therapie-Ansatz soll ab dem Jahr 2012 erstmals am Menschen getestet werden, sodass in sechs bis acht Jahren ein Medikament gegen die Alterskrankheit entwickelt sein könnte.

Alle Clustersieger und der Gesamtsieger erhalten eine einjährige Mitgliedschaft in der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland und damit einen Zugang zum wichtigsten regionalen Netzwerk.

In der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen sowie Kammern und Städte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der Wirtschaftsregion Mitteldeutschland. Mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland fördert die Wirtschaftsinitiative neuartige, marktreife Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zur Steigerung von Innovation und Wettbewerbstätigkeit der Wirtschaft in der Region.

Quelle: Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland GmbH

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