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Auszeichnungen

Frankfurt, 17. Juni 2011, SolarTraders.com ist der innovative Online-Marktplatz für Waren und Dienstleistungen der Photovoltaikbranche. Denn hier treffen Angebot und Nachfrage direkt und ohne Umwege aufeinander. Mit nur einem Klick stellen Hersteller und Händler Ihre Produkte einer Vielzahl von Interessenten in der ganzen Welt zur Verfügung. Einfach, unkompliziert und absolut preistransparent.

Das Konzept überzeugt nicht nur mittlerweile zahlreiche Unternehmen im In- und Ausland, die inzwischen über die Plattform Handel mit Solarmodulen und Wechselrichtern betreiben, sondern auch die Jury der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und Stadtrat Markus Frank, der den Gründern der Sonix Solar GmbH den zweiten Preis übereichte. 44 Firmen aus dem Frankfurter Raum hatten sich um den begehrten Preis beworben. http://www.solartraders.com

Quelle: Sonix Solar GmbH

München/Kolitzheim, 15. Juni 2011, BELECTRIC Drive ist auf der diesjährigen Intersolar in München für seine intelligente Ladeinfrastruktur mit dem begehrten Intersolar Award ausgezeichnet worden.

"Der Weltmarktführer im Photovoltaik-Kraftwerksbau zeigt die schlüssigste Lösung für die Verknüpfung von PV und Elektromobilität. Eine preiswürdige Entwicklung", begründet Laudator und Chefredakteur des Magazins "photovoltaik" Dr. Michael Fuhs die Entscheidung.

Die Jury überzeugte insbesondere, dass das System vom ersten bis zum letzten Schritt überzeugend durchdacht ist. Modular aufgebaut und flexibel im Design koppelt die BELECTRIC Ladebox Photovoltaik und Elektromobilität. Dazu entwickelte das Unternehmen ein Ladesystem zur Verknüpfung eines regenerativ gespeisten Stromnetzes mit der Elektromobilität. Das lokale Lastenmanagement stimmt die Ladezeiten der Elektroautos mit der Stromerzeugung ab. "Die BELECTRIC Ladebox maximiert den Sonnenstromanteil in den Elektrofahrzeugen und entlastet die lokalen Stromnetze", erläutert Sebastian Bachmann, Geschäftsführer BELECTRIC Drive.

"Wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung und werden mit Nachdruck an der Weiterentwicklung der Technologie arbeiten, so dass Elektromobilität schon in wenigen Jahren zum Alltag gehören wird.".

Bereits zum vierten Mal wurden die jeweils drei Awards in den Kategorien Photovoltaik, PV-Produktionstechnik und Solarthermie verliehen. Die Gewinner wählte eine Jury von Experten aus Forschung, Wissenschaft, Industrie und Fachmedien unter 128 internationalen Bewerbern aus. Bewertet wurden dabei vor allem der technologische Innovationsgrad, der Nutzen für Industrie, Umwelt und Gesellschaft sowie die Wirtschaftlichkeit der Produkte.

Quelle: BELECTRIC Drive GmbH

Oberhausen, 14. Juni 2011, Die neue Generation des Messgeräts µsurf solar der NanoFocus AG, Spezialist für optische 3D-Oberflächenmesstechnik, hat den international bedeutenden Intersolar Award in der Kategorie PV-Produktionstechnik gewonnen. Die Fachjury überzeugte insbesondere die Möglichkeit einer optimalen Qualitätskontrolle von Solarzellen in Forschung und Produktion. Der Intersolar Award prämiert wegweisende Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen und Institutionen der Solarwirtschaft. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Intersolar, der weltweit größten Solarmesse, am 08. Juni 2011 in München verliehen.

Genaue Anpassung an branchenspezifische Messaufgaben

Das µsurf solar, die Branchenlösung für die Solarindustrie, wurde von der Fachjury für seine Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und hohe Präzision ausgezeichnet, die eine optimale Qualitäts- und Prozesskontrolle in der Forschung und Produktion von Solarzellen ermöglichen. Überzeugend war ebenso die Vielseitigkeit des 3D-Oberflächenmesssystems im Hinblick auf die Anforderungen der Solarindustrie. Mit dem Messgerät auf Basis der flexiblen Konfokaltechnologie lassen sich Applikationen an mono- und polykristallinen Solarzellen nanometergenau abbilden - von der Analyse strukturierter Oberflächen über Fingermessungen bis hin zur exakten Vermessung von Isolationskanälen.

Ein neu entwickeltes, mehrfarbiges Beleuchtungsmodul ermöglicht die Vermessung verschiedener solarer Oberflächen mit der jeweils optimalen Wellenlänge. Die integrierte Analysesoftware ist mit branchenspezifischen Auswertealgorithmen sowie Automatisierungsfunktionen für verschiedene Aufgabenstellungen ausgestattet. Das µsurf solar liefert DIN EN ISO konforme Rauheitsbestimmungen solarer Oberflächen sowie wiederholgenaue 3D-Messwerte innerhalb weniger Sekunden. Zudem sind für die Vermessung ganzer Solarmodule Positioniertische bis in den Meterbereich wählbar.

Langjährige Erfahrung in der Photovoltaikbranche

Das µsurf solar wurde 2009 in den Markt eingeführt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. In die neue Generation des Systems sind Erfahrungen aus einer langjährigen Zusammenarbeit mit Kunden aus der Solarbranche eingeflossen. Für die PV-Industrie wird die Qualitäts- und Effizienzsteigerung von Solarzellen zunehmend wichtiger. Führende Solarhersteller und -zulieferer setzen daher die optische 3D-Oberflächenmesstechnik von NanoFocus in der Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung ein. "Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung mit dem Intersolar Award. Der Preis bestätigt, dass unsere Messtechnik die Entwicklungen und Innovationen der Solarindustrie gewinnbringend unterstützt", sagt Jürgen Valentin, Technologievorstand und Vorstandssprecher der NanoFocus AG. "Wir wollen auch in Zukunft die enge Kooperation mit Kunden aus der Branche fortsetzen."

Der Intersolar Award würdigt die Innovationskraft der Branche und ehrt Neuentwicklungen ebenso wie signifikante Weiterentwicklungen von erprobten Produkten. In diesem Jahr wurde der Bewerberkreis für die Auszeichnung nochmals erweitert. Mit über 3.000 teilnahmeberechtigten Unternehmen ist der Intersolar AWARD mittlerweile internationalste Preis der Solarwirtschaft.

Quelle: NanoFocus AG

München/Reutlingen, 15. Juni 2011, Der Intersolar Award 2011 in der Kategorie PV Produktionstechnik geht an das internationale Maschinenbau-Unternehmen Manz Automation AG für den Manz One-Step Selective Emitter. Die unabhängige Fachjury begründete ihre Entscheidung mit der besonderen Effizienz und Wirtschaftlichkeit des Verfahrens. "Wir haben das richtige Produkt zur richtigen Zeit", sagte Firmengründer Dieter Manz auf einer Analystenkonferenz auf der weltweit größten Fachmesse der Solarbranche, der Intersolar Europe in München, "denn die lang erwartete Konsolidierung im Markt für kristalline Solarzellen werden die Hersteller nur überleben, wenn sie in Hightech-Equipment zur Effizienzsteigerung investieren, um ihre Kosten zu senken. Mit der Preisverleihung für den Selective Emitter spiegelt die Jury genau die aktuellen Tendenzen im Solarmarkt wider."

Branchenbeobachter hatten bereits im Vorfeld der Intersolar darauf hingewiesen, dass sinkende Einspeisevergütungen, Überkapazitäten und der damit einhergehende Preisdruck die Solarindustrie an einen Wendepunkt bringen werden. Zukünftige Investitionsentscheidungen in Solar-Equipment würden deshalb noch stärker mit dem Fokus auf Effizienz und niedrigeren Produktionskosten getroffen.

Der One-Step Selective Emitter von Manz bietet eine Steigerung des Wirkungsgrads von bis zu einem halben Prozent bei gleichzeitig sinkenden Produktionskosten: Ein laserbasierter Prozess erzeugt hochdotierte Bereiche im Emitter einer kristallinen Silizium-Solarzelle. Anwender benötigen dabei keine zusätzlichen Verbrauchsmaterialien und nur minimalen Energie-Einsatz. Das speziell angepasste Laserprofil ermöglicht eine Wirkungsgradsteigerung ohne Schädigung des Emitters und mindert zugleich die Verwendung umweltschädlicher Chemikalien in der Solarzellenproduktion. Die geringen zusätzlichen Produktionskosten machen den "Manz One-Step SE" bereits innerhalb eines Jahres rentabel.

Für den Hightech-Maschinenbauer Manz ist der Award auch Auszeichnung für die Kompetenz und Innovationskraft des Unternehmens im Prozessmaschinenbereich. "Vor über 20 Jahren sind wir als Automatisierungsspezialist gestartet. Heute ist die Photovoltaik nur einer von drei Wachstumsmärkten, für die wir Prozesstechnologie entwickeln. Effizienz und Kostenreduzierung für die Kunden ist dabei immer Ziel Nr. 1, auch in den beiden anderen Zukunftsmärkten Touch Screens und Lithium-Ionen-Batterien", erläutert Dieter Manz, CEO des Unternehmens.

 

Der Intersolar Award würdigt in drei Kategorien die je drei innovativsten Unternehmen der Branche. Beworben hatten sich 125 Unternehmen aus 15 Ländern.

Quelle: Manz Automation AG

München, 10. Juni 2011, Bereits zum vierten Mal in Folge wurde der Intersolar AWARD auf der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik Intersolar Europe in München verliehen. Der internationale Preis der Solarwirtschaft würdigt Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen „Photovoltaik“ und „Solarthermie“ sowie der Kategorie „PV Produktionstechnik“. Jeweils drei Unternehmen wurden prämiert. Die Verleihung fand statt ab 15:30 Uhr auf der Neuheitenbörse der Intersolar Eu-rope in der Halle B2 der Messe.

Verliehen wird der Preis jährlich von den Veranstaltern der Intersolar Europe, der Solar Promotion GmbH, Pforzheim und der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) gemeinsam mit dem Bundesverband Solar-wirtschaft (BSW-Solar) e.V. Teilnahmeberechtigt waren die Aussteller der Intersolar Europe in München, der Intersolar North America in San Francisco und erstmals auch die Aussteller der Intersolar India in Mumbai und damit mehr als 3.000 Unternehmen.

Die interessierten Unternehmen konnten ihre Bewerbungen vom 15. Februar bis zum 1. April 2011 einreichen. Insgesamt nutzten in diesem Jahr 129 Unternehmen aus 15 Nationen die Gelegenheit, um sich für den Intersolar AWARD zu bewerben. Jeweils 10 Unternehmen aus den Bereichen Photovoltaik und Solarthermie sowie der Kategorie PV-Produktionstechnik wurden schon vorab für den Intersolar AWARD nominiert. Aus der Gruppe der nominierten Unternehmen kürten drei unabhängige Fachjurys mit Experten aus Forschung, Wissenschaft, Industrie und Fachmedien die jeweils drei Gewinner je Sparte, die heute bekanntgegeben wurden.

Für den Intersolar AWARD waren Produkte und Lösungen zugelassen, die 2011 erstmals auf der Intersolar Europe oder auf der Intersolar North America ausgestellt werden oder im Dezember 2010 auf der Intersolar India ausgestellt wurden. Dazu zählten auch Produkte oder Lösungen, die eine signifikante Weiterentwicklung bestehender Technologien darstellen. Die Einreichungen sollten erprobt sein oder sich bereits in der Anwendungsphase befinden. Die Bewertungskriterien orientierten sich dabei an den Herausforderungen des Marktes: dem technologischen Innovationsgrad, dem Nutzen für Industrie, Umwelt und Gesellschaft, der Wirtschaftlichkeit der Lösung und dem Nachweis der Innovation.

In diesem Jahr spiegelt der Intersolar AWARD in besonderem Maße die Internationalität der Branche wider: Erstmals waren in diesem Jahr auch die Teilnehmer der Intersolar India in Mumbai aufgefordert, sich um den Intersolar AWARD zu bewerben.

Die Gewinner im Bereich „Photovoltaik“

Die Photovoltaik Jury zeichnete unter den zehn nominierten Unternehmen drei mit dem Intersolar AWARD aus. Als Laudator ehrte Dr. Michael Fuhs, Chefredakteur des Magazins „photovoltaik“ die drei Preisträger bei der Preisverleihung.

Die Autarcon GmbH, Kassel hat sich auf die Wasseraufbereitung für strukturarme Regionen spezialisiert. In vielen Regionen der Welt herrscht eine Unterversorgung mit sauberem Wasser. Autarcon stellt nach Ansicht der Jury dazu eine zuverlässige mechanische Anlage zur Förderung, Filterung und Desinfektion von Wasser zur Verfügung. Das „SuMeWa|SYSTEM“ von Autarcon erzeugt selbständig Strom und ist damit unabhängig von einer externen Energieversorgung. Dank elektrolytisch erzeugten Chlors wird das Wasser entkeimt und lässt sich problemlos speichern. Bei der Lösung von Autarcon überzeugte die Jury die einfache Technik, deren Wartung größtenteils per Zahnbürste und Zitronensäure erfolgen kann. Die Lösung ist geeignet für die Massenproduktion und für den Einsatz in Schwellen- und Entwicklungsländern, wo es helfen kann, die Lebensgrundlage von 800 Millionen Menschen zu sichern, die täglich verunreinigtes Wasser trinken müssen. Aus Sicht der Jury handelt es sich dabei um eine beispielhafte ökologische Lösung.

Die BELECTRIC Drive GmbH, Kolitzheim, stellt eine neuartige Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Dazu entwickelte das Unternehmen Technologien zur Verknüpfung eines regenerativ gespeisten Stromnetzes mit der Elektromobilität der Zukunft. Ein lokales Lastenmanagement-System stimmt die Ladezeiten der Elektroautos mit der Sonnenstromerzeugung ab. Auf diese Weise wird der Sonnenstromanteil in den Fahrzeugbatterien maximiert und der Bezug von teurem Spitzenlaststrom vermieden. Die zugehörige Ladebox ist modular aufgebaut, flexibel anpassbar und koppelt Solarstrom und Elektromobilität zu einer schlüssigen Lösung. Das System ist so aufgebaut, dass Autofahrer die getankte Energie mit dem Parkscheinautomaten abrechnen können. Die Jury überzeugte dabei vor allem, dass das System vom ersten bis zum letzten Schritt überzeugend durchdacht ist.

Die Aluminium Féron GmbH & Co. KG, Düren, ist spezialisiert auf die Beschichtung und Laminierung bahnförmiger Materialien. Folien für die Rückseitenbeschichtung von Photovoltaikmodulen sind ein wesentlicher Bestandteil photovoltaischer Systeme. Die neuen "HelioX PV® backsheets CPC" des Unternehmens erhöhen die Effizienz von kristallinen Solarmodulen und zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus, was zu geringeren Produktionskosten und damit zu Preisvorteilen für den Kunden führt. Funktionstüchtige Module mit der neuen Folie durchlaufen derzeit noch einige Tests, doch die Folie selbst hat alle Einzeltests mit Bravour bestanden, was auch die Jury überzeugte.

Die Gewinner im Bereich „PV Produktionstechnik“

Auch die Jury für den Bereich „PV Produktionstechnik“ wählte drei Gewinner aus. Prämiert wurden in dieser Kategorie Unternehmen, die sich durch besondere Innovationen im Bereich von Maschinen, Rohstoffen und Dienstleistungen für die Produktion von Photovoltaikmodulen und -zellen hervorgetan haben. Als Laudator ehrte Dr.-Ing. Frank Schitthelm, Head of Engineering, Deutsche Cell GmbH, Freiberg/Sachsen die drei Preisträger bei der Preisverleihung.

Die Erzeugung erneuerbarer Energien fordert auch eine nachhaltige Wertschöpfungskette für die Technologien und Produkte, die dazu eingesetzt werden. Diesem Thema hat sich die die Decker Anlagenbau GmbH, Berching, gewidmet. Das Unternehmen ist spezialisiert auf nasschemische Anlagen für die Photovoltaik, die Halbleiter- und die metallverarbeitende Industrie. Jetzt ist es dem Unternehmen erstmals gelungen, feinteilige Siliziumreste mit einem optimalen Einsatz von Chemikalien wiederzuverwerten. Dafür hat Decker Anlagenbau eine technologisch sehr anspruchsvolle Lösung entwickelt, die sich für Korngrößen von bis zu 0,1 mm eignet. Die neuen Möglichkeiten die sich daraus für das Recycling von Silizium ergeben, haben die Jury überzeugt.

Die Manz Automation AG, Reutlingen, ist ein international tätiges Maschinenbau Unternehmen. Mit der neuen Produktionsanlage "Manz One Step SE" ist es Manz Automation gelungen, eine vollautomatisierte Produktionsanlage zu entwickeln. Sie erzeugt aufgrund eines laserbasierten Prozesses mit höchster Präzision hochdotierte Bereiche im Emitter einer kristallinen Silizium Solarzelle. Damit erhalten die Solarzellen die gewünschte elektrische Leitfähigkeit. Nach Ansicht der Jury zeichnet sich die Lösung durch besondere Effizienz und Wirtschaftlichkeit aus, weshalb das Unternehmen dafür mit dem Intersolar AWARD geehrt wird.

Die NanoFocus AG, Oberhausen, entwickelt technologische Lösungen für die optische dreidimensionale Oberflächenanalyse im Mikro- und Nanometerbereich. Mit dem neuen Messsystem „µsurf solar 2“ widmet sich das Unternehmen der Qualitäts- und Prozesskontrolle in der Fertigung von Solarzellen. Nach Ansicht der Jury erlaubt das neue System eine deutliche Verbesserung der Qualitätskontrolle in der Fertigung hinsichtlich Schnelligkeit, Handhabung und Zuverlässigkeit und das bei höchster Präzision.

Die Gewinner im Bereich „Solarthermie“

Ähnlich wie in der Photovoltaik ist auch die technologische Entwicklung der Solarthermie derzeit getrieben von der Entwicklung preiswerter Angebote für Wohnhäuser und industrielle Anlagen. Auch hier gilt das Augenmerk also innovativen und vor allem effizienten Lösungen. Die Solarthermie Jury zeichnete unter den zehn nominierten Unternehmen drei mit dem Intersolar AWARD aus, die diese Anforderungen in besonderer Weise erfüllen. Als Laudator ehrte Prof. Dr. Klaus Vajen vom Institut für Thermische Energietechnik der Universität Kassel die drei Preisträger bei der Preisverleihung.

Die Absolicon Solar Concentrator AB, Härnösand/Schweden, verbindet die Erzeugung von Sonnenstrom mit der Nutzung der Sonnenwärme, mit Hilfe so genannter PVT Kollektoren. Der „Absolicon X10 PVT“ ist der erste konzentrierende PVT-Kollektor, bei dem die Wärmeerzeugung im Vordergrund steht. Nach Ansicht der Jury ermöglicht die technische Konstruktion dabei einen signifikant höheren Ertrag als bei bisherigen Systemen. Dabei überzeugten die Jury vor allem der erfolgreiche Einsatz in ersten Objekten und die in Prüfberichten dokumentierten Technikeigenschaften.

Die Dr. Vetter Gesellschaft für Medizinische Datentechnik, Bio- und Umwelttechnik mbH, Baden-Baden, entwickelt Lösungen im Bereich der Meß- und Regeltechnik. Der von dem Unter-nehmen entwickelte Parabolrinnenkollektor „IT.collect“ bietet nach Ansicht der Jury vielfältige Montagemöglichkeiten, beispielsweise auf schrägen Industriedächern oder öffentlichen Einrichtungen, die bisher nicht oder nur bedingt für eine Nutzung geeignet waren. Das System besteht aus günstig zu produzierenden Kunststoffkomponenten und ist modular erweiterbar. Solares Kühlen und Solare Prozesswärme können dabei jeweils mit einem hohen Ertrag nutzbar gemacht werden.

Savo-Solar Oy, Mikkeli/Finland und Hydro Aluminium Precision Tubing, Tønder/Dänemark überzeugten die Jury mit einem Gemeinschaftsprojekt, dem "Savo-Solar Al-MPE" Absorber, der vollständig aus speziell legiertem Aluminium gefertigt ist. Der neue Absorber ist preiswert in der Herstellung und die Länge des Absorbers und damit auch die Größe der Absorberfläche sind frei wählbar. Erreicht wurde dies unter anderem durch die Entwicklung eines Beschichtungsprozesses im Batchbetrieb, der die Bandbeschichtung ermöglicht und durch den Wegfall von Produktionsschritten die für andere Absorberlösungen nötig sind, was die Jury letztendlich überzeugte.

Quelle: Intersolar Europe 2011

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