photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Auszeichnungen

Hamburg/Trübbach, 06. September 2011, Zum dritten Mal in Folge hat Oerlikon Solar den Solar Industry Award in der Kategorie Dünnschicht-Innovationen gewonnen. Der international ausgeschriebene Preis wird einmal jährlich von der britischen Fachzeitschrift Solar PV Management vergeben. Die Jury wählte Oerlikon Solars neue Produktionslinie ThinFab™ als Gewinner des „Thin Film Innovation Award“ aus.

Die Preisverleihung fand heute anlässlich der 26sten European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (EU PVSEC) in Hamburg statt. „Die Verleihung des Solar Industry Awards 2011 für unsere ThinFab™ erfüllt uns mit Stolz und ist nach dem Verkauf der ersten 120-MW-Micromorph®-Produktionslinie nach Asien eine weitere Bestätigung für die hohe Akzeptanz und Innovationskraft unserer Dünnschichtsilizium-Solartechnologie“, sagte Helmut Frankenberger, CEO von Oerlikon Solar.

Die ausgezeichnete ThinFab™ von Oerlikon Solar ist eine Produktionsanlage zur Grossserienfertigung von ökologisch nachhaltigen Dünnschichtsilizium-Solarmodulen. Im Juni 2011 erteilte ein Kunde aus Asien den ersten Auftrag für eine komplette 120-MW-Micromorph®-Produktionslinie (ThinFab™). Zudem gewann Oerlikon Solar seit der Markteinführung der ThinFab™ Upgrade-Aufträge bei verschiedenen bestehenden Kunden.

Die ThinFab™ bietet die folgenden Vorteile:

  • Herstellungskosten: Die ThinFab™ reduziert die "Total Cost of Ownership" für Solarmodule auf EUR 0,50/Wp – den niedrigsten Wert in der Solarindustrie.
  • Energieeffizienz: Im Vergleich zu anderen Solarherstellungsverfahren erfordert die Herstellung der Oerlikon Dünnschichtsilizium-Module am wenigsten Energie. Die "Energy Payback Time" beträgt bei der Oerlikon-Technologie weniger als ein Jahr.
  • Praxisvorteile: Dünnschichtsilizium-Module sind unter realen Betriebsbedingungen vorteilhaft, z. B. bei bedecktem Himmel oder hohen Temperaturen, während die Effizienz kristalliner Solarzellen dort deutlich zurückgeht.
  • Umweltfreundlichkeit: Die Dünnschichtsilizium-Module enthalten keine giftigen Zusatzstoffe wie Cadmium.
  • Nachhaltigkeit: Die Solartechnologie von Oerlikon hat weiteres Potenzial zur Steigerung von Effizienz und Produktivität, wie die ThinFab™-Labor-Weltrekordzelle mit einem Wirkungsgrad von 11,9% beweist.

Oerlikon Solarmodule sind für alle Dacharten und Freiflächenanwendungen geeignet. Durch ihr attraktives Design und ihre Transparenz lassen sie sich auch in Gebäude integrieren.

„Mit der Verleihung des Solar Industry Awards werden unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung und unsere Vorreiterstellung in der Dünnschichttechnologie bereits zum dritten Mal bestätigt. Wir werden unseren Kunden auch in Zukunft höchste Produktionsqualität mit einem wettbewerbsstarken Preis-/Leistungsverhältnis bieten“, so Peter Tinner, Head of Sales & Marketing von Oerlikon Solar.

Quelle:

Sandvika, 06. September 2011, Die Renewable Energy Coporation (REC) erhielt heute den Solar Industry Award 2011 für das firmeneigene Wirbelschichtreaktorverfahren (FBR-Verfahren). Mit dem FBR-Verfahren wird der Energiebedarf bei der Herstellung von Solarsilizium signifikant gesenkt. Dank dieser einzigartigen Technologie kann REC als erstes Unternehmen Solarmodule mit einer Energierückgewinnungszeit von nur einem Jahr herstellen. REC ist der weltweit größte Produzent von Silizium-Granulat.

Durch das FBR-Verfahren wird bei der Herstellung von NextSiTM Silizium-Granulat mehr Energie eingespart als bei vergleichbaren Prozessen. Zusätzlich wird die Anzahl der leistungsstarken Ingots erhöht, wodurch die Effizienz der PV Module gesteigert wird. Das Produktionsverfahren vergrößert zudem die Materialdichte des Granulats, wodurch mehr Silizium verarbeitet, die Herstellungskosten gesenkt und der Umsatz erhöht wird.

Die Verleihung des Solar Industry Awards 2011 fand im Rahmen der EU PVSEC, der wichtigsten Technologiekonferenz der Solarindustrie, statt. Die Gewinner wurden von einer Jury aus Vertretern branchenführender Unternehmen ausgewählt. REC hat den Preis zum zweiten Mal in Folge gewonnen.

„Wir freuen uns sehr über den Solar Industry Award“, erklärt Ron Reis, Vice President Technology, REC Silicon. „Er ist eine Anerkennung der großartigen Leistung unseres Teams bei der Entwicklung und Umsetzung des FBR-Verfahrens. Mit dieser innovativen Technologie erzielen wir weitere Kostenvorteile bei der Herstellung von Polysilizium und können unsere führende Rolle in der Branche weiter ausbauen. Nicht zuletzt profitieren auch unsere Kunden von den qualitativ hochwertigen Produkten”, so Reis.

REC ist weltweit führender Produzent von Silizium-Granulat, hochreinem Polysilizium und Silangas und betreibt zwei Produktionsstandorte im Westen der USA.

Quelle: REC

Berlin, 06. September 2011, Der Clean Tech Media Award wird nun zum vierten Mal verliehen. In Europas Umwelthauptstadt 2011, Hamburg, gastiert der mittlerweile begehrteste deutsche Umweltpreis. Über 81 Unternehmen und Einzelpersonen haben sich für den annerkannten Preis beworben.

Ein Gewinner der feierlichen Preisverleihung steht jedoch bereits fest: Die Deutsche Lufthansa AG erhält einen Sonderpreis für das Projekt burnFAIR, der außerhalb der Jurywertung für die Awards in den fünf Kategorien von den beiden Initiatoren Marco Voigt und Sven Krüger vergeben wird.

Preiswürdig: das Projekt burnFAIR der Deutschen Lufthansa AG

„Für uns als Ingenieure ist ein Projekt wie burnFAIR besonders faszinierend, weil es den Anforderungen einer nachhaltigen Lebensweise Rechnung trägt, ohne die Mobilität des modernen Menschen einzuschränken“, erklärt Marco Voigt die Entscheidung für die Lufthansa als Sonderpreisträger des diesjährigen Clean Tech Media Award. Lufthansa ist weltweit die erste Fluggesellschaft, die Biokraftstoff im täglichen, kommerziellen Flugbetrieb testet. Über eine Dauer von sechs Monaten fliegt zwischen Hamburg und Frankfurt ein Lufthansa Airbus A321, bei dem sich ein Triebwerk aus 50 Prozent bio-synthetischem Kerosin speist.

Ziel ist es, die Auswirkungen von Biokraftstoffen auf Wartung und Lebensdauer von Triebwerken zu untersuchen sowie zuverlässige Messdaten zu sammeln, die langfristige Erkenntnisse für den Routinebetrieb mit Biokraftstoffen ermöglichen. Allein in der Testphase wird Lufthansa bereits 1.500 Tonnen CO2 einsparen. Damit ist das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt Vorreiter auf dem Gebiet der zukünftigen Nutzung alternativer Kraftstoffe in der Luftfahrt, die es im Rahmen seiner Initiative „PURE Sky“ seit 2009 erforscht und testet.

Quelle: Clean Tech Media Award

Berlin/Süßen, 06. September 2011, Ideen, die einen Beitrag zur Gestaltung der Stadt der Zukunft leisten, waren gefragt beim Bundeswettbewerb „Vision - elektromobile Stadt der Zukunft“. Im Mittelpunkt standen dabei innovative Lösungen, die wirksame Impulse zur raschen Weiterentwicklung nachhaltiger Elektromobilität geben. Prämiert wurde in einer der vier Kategorien die Solarladestation Point.One der EIGHT GmbH& Co. KG.

Das  Unternehmen aus Süßen bei Stuttgart setzte sich in der Kategorie „Gebaut“ gegen zahlreiche Wettbewerber durch und wird sich und seine neuartige Solarladestation am kommenden Mittwoch in Berlin vorstellen. Koordiniert wurde der Wettkampf der Ideen unter anderem vom Fraunhofer Institut, und gefördert wurde der Preis vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, wo die Auszeichnung am 07. September übergeben wird.

Solarladestation Point.One der EIGHT GmbH& Co. KG

„Der Beitrag der EIGHT GmbH & Co. KG besticht vor allem im Bereich Umsetzbarkeit, einem hohen Konkretisierungsgrad sowie dem ökologischen Nutzen. Durch die formschöne Architektur zusammen mit der Sichtbarkeit der Integration erneuerbarer Energien in das System der Elektromobilität stellt die Idee von Point.One einen konkreten Beitrag für die elektromobile Stadt der Zukunft dar“, erklärte die Fachjury in ihrer Begründung. Mitglieder des Expertengremiums sind unter anderem Franz Loogen, Geschäftsführer der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg GmbH sowie Prof. Dieter Spath, der Institutsleiter IAT der Universität Stuttgart und des Fraunhofer IAO. Zusätzlich zu der Fachjury konnten auch interessierte Bürger im Internet über die verschiedenen Wettbewerbsbeiträge abstimmen.

Neben zahlreichen anderen Unternehmen stellte EIGHT mit der neuartigen Solarladestation Point.One eine neue Idee im Rahmen des Wettbewerbs vor. Die Solarladestation macht das Potenzial von emissionsfreier Mobilität auf eine neue Art und Weise erlebbar und sichtbar - inspiriert von neusten technologischen Möglichkeiten, die auch eine sehr nachhaltige und ressourcenschonende Fertigung ermöglichen. Da Point.One weit mehr als eine Idee oder Vision ist, sondern eine reale Lösung, die dem Markt für Elektromobilität zum heutigen Tag schon zur Verfügung steht, können Interessenten die Solarladestation beispielsweise auf der Fachmesse eCarTec Ende Oktober in München begutachten. 

„Die Auszeichnung motiviert uns sehr, und sie bestärkt uns in der Überzeugung, dass der Markt der Elektromobilität ähnlich der ersten Tankstellen ein Identifikationsbild benötigt.  Mit Point.One haben wir modernes Design, innovative Technologie, nachhaltige Prozesse, Solarenergie und Elektromobilität zusammengeführt“, erklärt Christoph Rössner, geschäftsführender Gesellschafter der EIGHT GmbH & Co. KG. „Die Solarladestation ist ein Symbol für Elektromobilität, das sowohl rational als auch emotional wirkt, und dessen Sichtbarkeit Werbung für das Thema Elektromobilität macht. Die Verbindung der durchdachten Funktionen mit dem ansprechenden Design ist es, die Point.One von ähnlichen Lösungen unterscheidet.“

Die Solarladestation ist modular aufgebaut und kann individuell den Anforderungen des jeweiligen Kundenstandorts angepasst werden. So können beispielsweise mehrere Module in Reihe montiert werden, um große Flächen zu nutzen. Die Solarpanels auf dem Dach erzeugen in Deutschland pro Jahr und Stellplatz ausreichend Strom, um etwa 10.000 km zurückzulegen. Außerdem dient die Dachkonstruktion als Witterungsschutz, wodurch die Belastung der Batterien durch Kühlung und Heizung gesenkt wird.

Die Funktionsweise ist einfach: Die Elektrofahrzeuge werden unter dem Solardach von Point.One abgestellt und über ein Kabel oder später via Induktionstechnik an die Ladestation angeschlossen. Ein großes Touch-Display liefert dem Kunden Informationen und ist mit dem Server des Betreibers verbunden. Nicht genutzter, überschüssiger Sonnenstrom wird direkt ins öffentliche Netz eingespeist. Mittelfristig ist auch die Integration von Speicherlösungen für den durch Sonnenenergie gewonnenen Strom angedacht.

Auch die Herstellung der Solartankstelle Point.One steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit, die vor allem durch die neuartige Fertigungstechnik ermöglicht wird. Außerdem werden bei der Produktion priorisiert Materialen mit einer herausragenden Recycling-Effizienz eingesetzt. Die modernen Produktionsanlagen in Süßen arbeiten ausschließlich mit Strom aus regenerativer Energieerzeugung. Die bei der Solarladestation verwendeten Solarzellen sind hocheffizient und besonders ressourcenschonend denn bei Point.One kommen ehemals defekte Zellen zum Einsatz, die mit moderner Lasertechnik wiederhegestellt wurden.

Quelle: EIGHT GmbH & Co. KG

Berlin, 06. September 2011, Der Solarmodule-Designer der Odersun AG erlaubt es, kundenspezifische Solarmodule für die Gebäudeintegration (BiPV) zu definieren. Es handelt sich hierbei um eine Online-Konfigurationssoftware, das nun mit dem renommierten Designpreis „red dot design award 2011“ für Communication Design ausgezeichnet worden ist. Seit Mai 2011 ist das Tool online kostenfrei verfügbar. Die passende App für das iPad ist bei iTunes erhältlich.

Die Anwendung und die entsprechende App wurden von der Odersun AG und dem Designnetzwerk Plural, Kilian Krug und Markus Lerner, entwickelt und ermöglicht Architekten, Fassadeningenieuren und Fassadenbauern die einfache und individuelle Gestaltung von Solarmodulen in Form, Größe, optischer Gestaltung, Aufbau und Stromanschluss. Das vom Nutzer kreierte Solarmodul kann als PDF oder CAD-Datei exportiert werden und so direkt Eingang in architektonische Entwürfe finden.

„Der Solarmodule-Designer macht auf einfache Weise mit dem Dogma Schluss, dass Solarmodule für die Gebäudeintegration nicht einsetzbar wären, da sie angeblich unattraktiv und in Form, Größe, Material und Design nicht flexibel genug sind“, sagt Dr. Hein van der Zeeuw, Vorstandsvorsitzender der Odersun AG. „Die Herausforderung war, hochkomplexe technische Inhalte begreifbar und nutzbar zu machen, ohne zu überfrachten. Der Solarmodule-Designer hat genau diese Aufgabe für uns gelöst. Wir freuen uns sehr über die Anerkennung, die der Anwendung und den Designern mit diesem Qualitätssiegel gezollt wird.“

Der red dot ist einer der international größten und renommiertesten Designwettbewerbe. 15 Juroren, allesamt international anerkannte Designexperten, beurteilten in einem mehrtägigen Prozess jede einzelne der mehreren tausend Einreichungen aus 40 Ländern. Nur ausgewählte Arbeiten wurden mit einem red dot ausgezeichnet.

Quelle: Odersun AG

Unterkategorien