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Auszeichnungen

Wien, 05. Dezember 2011, Der Europäische Solarpreis 2011 wurde am 2. Dezember in Berlin von EUROSOLAR e.V. in Kooperation mit der KfW Bankengruppe verliehen. Die Auszeichnungen gingen in diesem Jahr nach Deutschland, Italien, Österreich, Spanien, Dänemark, Bulgarien sowie die Türkei und die Schweiz. Eurosolar Austria gratuliert dem Leiter der landwirtschaftlichen Fachschule in Tulln, Direktor Dipl-Ing. Josef Meisl zu seiner Auszeichnung und bedankt sich besonders für seinen Einsatz auch im Verein.

Würdigung

Dipl-Ing Josef Meisl setzt sich seit Jahrzehnten führend in Österreich für Energie aus der Landwirtschaft ein - besonders bei Politikern und Meinungsbildnern sowie vor Publikum aus dem In- und Ausland und selbstverständlich bei seinen Schülern und Schülerinnen.

Meisl zeigt als Direktor mit seinem Team in der Praxis nicht nur an seiner landwirtschaftlichen Fachschule in Tulln an der Donau wie Landwirte als Energiewirte 100 Prozent des Energiebedarfes Österreichs mit einem Mix aus Erneuerbaren Energien bei rationeller Energieanwendung regional und dezentral sicherstellen können und Bauern in den Ortschaften damit auch ein gesichertes Grundeinkommen erhalten, das zu einer Eindämmung der Landflucht beitragen kann.

Die landwirtschaftliche Fachschule Tulln in Niederösterreich ist für ihr Engagement und ihr Wissen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien bekannt. Seit dem Jahr 1999 ist sie unter der Leitung von Josef Meisl, der die Ausrichtung der Fachhochschule seitdem wesentlich mitbestimmen konnte. Ihm und seinem Team ist es zum Beispiel gelungen, den Ausbildungsschwerpunkt der Schule mit der Ausbildung in gewerblichen Berufen zu verbinden.

Aufgrund des österreichweit einmaligen Ausbildungsprogramms für regenerative Energien und Nachhaltigkeit konnte die Schülerzahl seitdem verdoppelt werden. Mit seinen Seminaren leistet er enorme Öffentlichkeitsarbeit für Erneuerbare Energien. Durch seine Initiative und seinen unermüdlichen Einsatz wurde die Landwirtschaftliche Fachschule Tulln zum „Österreichischen Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energie“.

Auch privat zeichnet sich Josef Meisl durch hohes Engagement für die Umstellung des Energiesystems auf regionale Energieträger aus. Er besitzt eine Biomasseheizung und betreibt seinen PKW mit Pflanzenöl. Darüber hinaus motiviert er auf Seminaren und Tagungen viele Menschen und Firmen auch selbst erneuerbare Energien zu nutzen. Über 25.000 Teilnehmer nehmen jährlich an seinen Veranstaltungen teil, darunter auch zahlreiche aus den osteuropäischen Ländern.

Quelle: EUROSOLAR AUSTRIA

 

München, 01. Dezember 2011, Das japanische Unternehmen Showa Shell Sekiyu und seine Tochterfirma Solar Frontier erhalten den „PVSEC Special Award“, eine der wichtigsten Auszeichnungen der internationalen Solarbranche. Beide Unternehmen sowie Dr. Katsumi Kushiya, Executive Officer und General Manager der Technology Strategy Planning Division bei Solar Frontier, werden für ihren herausragenden Beitrag zur Erforschung der CIS-Dünnschicht-Technologie geehrt. Der „PVSEC Special Award“ würdigt Unternehmen oder Personen, die mit ihren Leistungen maßgeblich zur Weiterentwicklung der Solarbranche beigetragen haben. Showa Shell Sekiyu und Solar Frontier nahmen den Preis am 28. November 2011 im Rahmen der 21. International Photovoltaic Science and Engineering Conference (PVSEC-21) in Fukuoka, Japan, entgegen.

Solar Frontier

Das PVSEC Award Komitee begründet die Entscheidung folgendermaßen: „Showa Shell Sekiyu ist ein Gründungsmitglied der japanischen Photovoltaik Energy Association und trägt seit Jahren entscheidend zum Wachstum der Photovoltaik-Industrie bei. Durch die Entscheidung, die CIS-Technologie langfristig zu erforschen, hat Showa Shell Sekiyu als Energieunternehmen maßgeblich zum Wohle der Gesellschaft beigetragen. Wir würdigen Solar Frontier als das Unternehmen, das den Weg zum kommerziellen Durchbruch der CIS-Technologie geebnet hat. Unter anderem durch den Bau der größten CIS-Fertigungsstätte ist Solar Frontier zu einem weltweit führenden Solarunternehmen geworden. Wir schätzen Dr. Kushiya, der die CIS-Forschung leitet, für seine Erfolge bei der Kommerzialisierung der Technologie sowie für die kontinuierlichen Wirkungsgradrekorde.“

„Wir sind stolz, dass unsere Leistung von PVSEC in diesem Rahmen anerkannt wird. Showa Shell Sekiyu und Solar Frontier werden weiterhin in die Forschung und Weiterentwicklung der CIS-Technologie investieren, um den ökonomischen und ökologischen Mehrwert der Solar Frontier Dünnschichtmodule noch weiter zu steigern”, so Shigeaki Kameda, CEO bei Solar Frontier. „Wir haben Kunden auf der ganzen Welt, die die Vorteile der CIS-Technologie kennen und werden so zur weiteren Verbreitung von Solarenergie beitragen.”

Quelle: Solar Frontier

Blaubeuren, 24. November 2011, Die centrotherm photovoltaics AG ist für das photovoltaische Schlüsselequipment „c.FIRE“ und „GP ISO-TEST. Waf“ jeweils mit einem iF product design award 2012 ausgezeichnet worden. Bei beiden Produkten, dem Feuerofen „c.FIRE“ und dem Wafer-Prüfgerät „GP ISO-TEST. Waf“, überzeugte die internationale Jury neben dem ansprechenden Design die weiteren Kriterien Funktionalität, Innovationsgrad und Umweltverträglichkeit.

Der neue Feuerofen „c.FIRE“ konnte auch bei einem taiwanesischen Kunden überzeugen

Innerhalb weniger Wochen wurden die Anlagen installiert, betriebsbereit gefahren (rampup) und die Endabnahme – der sogenannte Site Acceptance Test (SAT) – bestanden. Der „c.FIRE“, in dem die Front- und Rückkontakte bei hohen Temperaturen in den Wafer eingebrannt werden, ist die neueste Generation des etablierten Feuerofens und zeichnet sich durch eine kompakte, platzsparende Bauweise aus. Neben diesem „Footprint“ wurde die Installations- und Wartungsfreundlichkeit gegenüber dem bestehenden Feuerofen weiter optimiert, um die Betriebskosten der Zellhersteller weiter zu senken. Auch den so genannten flüchtigen organischen Verbindungen (Volatile Organic Compound, kurz VOC), die beim Einbrennprozess entstehen, wurde Rechnung getragen: Das VOC-Handling wurde vollständig in das neu gestaltete Gehäuse integriert und ermöglicht eine zuverlässige und energieeffiziente Rückführung der entweichenden Lösungsmittel.

Der „GP ISO-TEST. Waf“ zur Qualitätsprüfung von Wafern in der Solarzellenfertigung überprüft den Isolationswiderstand zwischen Vorder- und Rückseite eines Wafers und trägt dazu bei, die Herstellkosten in der Massenproduktion zu senken. Das Design vereint kostengünstige Fertigung und Langlebigkeit.

„Wir freuen uns über die hochkarätige Auszeichnung, die nicht nur für unser Design, sondern auch für unsere Technologiestärke und Innovationskraft steht“, erklärt Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics AG. „Zugleich ist die Auszeichnung für uns Ansporn, Technologie und Anlagen für die Herstellung von Solarzellen permanent weiter zu entwickeln, um Solarzellen noch effizienter und Solarstrom noch attraktiver machen.“

Der iF product design award ist einer der renommiertesten Industriedesignpreise und wird jährlich seit mittlerweile fast 60 Jahren vergeben.

Quelle: centrotherm photovoltaics AG

 

Bonn, 28. November 2011, Die Deutsche Solar GmbH, eine Tochtergesellschaft der SolarWorld AG, wurde beim MX Award (Manufacturing Excellence Award) mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die Jury würdigte damit „die innovativen Ansätze zur Transformation von der Manufaktur zur industriellen Massenproduktion“.

SolarWorld AG

Im letzten Jahr hatte die Deutsche Solar GmbH am Rande der Universitätsstadt Freiberg ihre neue Solarwaferfertigung in Betrieb genommen. Mit der Eröffnung der Fertigungslinie entstand zugleich Europas größte und modernste Waferproduktion.

Der Markt für Solarwafer ist seit 2008 einem Wandel unterworfen und hat sich von einem Anbietermarkt zu einem Nachfragemarkt entwickelt. Der zunehmend harte Wettbewerb veränderte die Anforderungen an die Waferhersteller: Bestehen kann nur, wer Produkte in effizienter Massenfertigung und hoher Qualität herstellt. In der Solarwaferfertigung  haben Ingenieure der Deutsche Solar GmbH durch hohe Inhouse-Engineering-Leistungen Anlagen und Software selbst entwickelt, um dem Unternehmen die Technologieführerschaft zu sichern. Eine Vielzahl einzigartiger Prozesstechnologien und Innovationen wurden realisiert, die auch die Nachhaltigkeit der Produktion erhöhen.

„Wir freuen uns über diese Auszeichnung. Sie unterstreicht auch die Ingenieurleistungen, die in die Umsetzung des größten Investitionsvorhabens am Standort Freiberg geflossen sind. Es ist für uns zugleich Ansporn, uns auch weiterhin dem Wettbewerb zu stellen“, sagte Mario Behrendt, Geschäftsführer der Deutsche Solar GmbH. Das dreistellige Millioneninvestment der SolarWorld AG in die Solarwaferfertigung sei zugleich ein Bekenntnis zum Standort Deutschland.

Quelle: SolarWorld AG

Erfurt, 11. November 2011, Den zum zweiten Mal von SolarInput, Solarvalley Mitteldeutschland, dem Bundesverband Solarwirtschaft und dem Europäischen Photovoltaikverband (EPIA) gestifteten Bauhaus.SOLAR AWARD 2011 gewinnt das Projekt „Sustainable Territorial Planning for the Campo Dalías Region“ von María del Mar Gonzáles Dueñas aus Granada (Spanien). Ein weiteres Projekt der Technischen Universität München erhält eine Auszeichnung. Die Bekanntgabe und Vergabe des AWARDs findet im Rahmen der Abendveranstaltung des 4. internationalen und wissenschaftlichen Bauhaus.SOLAR Kongresses auf der Messe Erfurt statt.

„Der Preis zeigt, dass junge Architekten und Planer mit immer größerer Selbstverständlichkeit und Mut die Herausforderungen der Integration Erneuerbarer Energien in ihre Konzepte annehmen“, betont Michael Frielinghaus, Juryvorsitz und Präsident des Bundes Deutscher Architekten (BDA). „Dafür danke ich den Auslobern des Preises.“

„Die Förderung des Nachwuchses in Architektur und Design ist für die Stifter des Bauhaus.SOLAR AWARDs ein bedeutendes Anliegen“, sagt Dr. Hubert Aulich, Vorstandsvorsitzender von SolarInput und Solarvalley Mitteldeutschland. „Die jungen Designer und Architekten entwickeln Gebäude, städtebauliche und regionale Konzepte, die durch die Integration von Erneuerbaren Energien wirtschaftlich und nachhaltig überzeugen und einen essentiellen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“

Gewinner des AWARDs ist das Projekt „Sustainable Territorial Planning for the Campo Dalías Region“ eingereicht von María del Mar Gonzáles Dueñas aus Granada (Spanien). Der AWARD ist mit 7.000 EUR dotiert. „Der Bauhaus.SOLAR AWARD 2011 zeigt auf überzeugende Weise, dass der Einsatz regenerativer Energien zum tragenden Element einer ganzheitlichen Planung und Strategie für eine ganze Region werden kann“, so Michael Frielinghaus. „Diese architektonische Grundhaltung ist übertragbar auf jede Stadt- und Regionalplanung – auch in Deutschland.“ „Dabei spielt die Solartechnik eine besondere und wichtige Rolle, weil sie universell einsetzbar und modular aufgebaut ist“, so Aulich.

In der Region „Comarca del Campo de Dalías“ haben Gebietsumwandlungen, die Auswirkungen menschlicher Eingriffe und die dort vorwiegend betriebene intensive Landwirtschaft zu einer funktionalen Krisensituation geführt. Der nachhaltige Strategieplan der Preisträgerin setzt für diese Region umfassende raumplanerische Betrachtungen mit ökologischem und energetischem Fokus an.

Außer dem Bauhaus.SOLAR AWARD erhalten Franziska Militz und Carina Steidele für ihr Projekt „FACELIFT, Energetische Sanierung Charlottenhochhaus Stuttgart“ eine Auszeichnung von 3.500 EUR. „Dieses Projekt besticht besonders durch die Verknüpfung der klimatischen Anforderungen und Energieerzeugung zu einem eleganten architektonischem Element“, so Aulich. Alle weiteren neun Nominierten erhalten eine Anerkennung der Stifter von je 500 EUR pro Projekt.

Der Bauhaus.SOLAR AWARD ist insgesamt mit 15.000,- € dotiert und zeichnet Arbeiten aus Architektur und Design aus, die in herausragender Weise den Einsatz Erneuerbarer Energien demonstrieren. Er bietet dem talentierten Designer- und Architekten-Nachwuchs die Chance, Entwürfe, Projekte und Innovationen der Öffentlichkeit und Unternehmen zu präsentieren. Zur Teilnahme waren Studierende aller europäischen Design- und Architekturstudien­richtungen sowie junge Gestalter/innen und Architekten/innen bis zu zwei Jahren nach Studienabschluss eingeladen. Die eingereichten Arbeiten durften nicht älter als zwei Jahre sein und mussten während des Studiums oder maximal zwei Jahre danach entstanden sein.

Die international besetzte, hochkarätige Jury wählte in der 1. Wettbewerbsstufe aus über 40 eingereichten Arbeiten aus 8 Ländern 11 Beiträge aus, die für den Bauhaus.SOLAR AWARD nominiert waren und an der 2. Wettbewerbsstufe teilnahmen. Am 7. November 2011 kam die Jury zusammen, um den Preisträger zu küren. Der internationalen Jury aus Architekten, Designern und Vertretern der Solarindustrie und Forschung unter dem gewählten Juryvorsitz von Michael Frielinghaus, Präsident des Bundes Deutscher Architekten, gehörten an:

  • Prof. Heiko Bartels, Bauhaus-Universität Weimar
  • Dipl.-Ing. Michael Frielinghaus, Präsident des BDA (Bund Deutscher Architekten), BLFP-Frielinghaus Architekten
  • Prof. Daniel Hausig, Hochschule der Bildenden Künste Saar
  • Dr.-Ing. Rüdiger Kirsten, Stadtplaner + Landschaftsarchitekt BDLA Erfurt
  • Prof. Daniel Kündig, Präsident des Schweizer Ingenieur- und Architektenvereins
  • Dr.-Ing. Hans Jürgen Pritzl, Leiter des Hochbauamtes Frankfurt/Main
  • Dr. Ing. M. A. Heide Schuster, WSGreenTechnologies GmbH
  • Dr. Arch. Alessandra Scognamiglio, Italian National Agency for New Technologies, Energy and Sustainable Economic Development (ENEA)
  • Prof. Bernhard Weller, Technische Universität Dresden

Quelle: SolarInput und Solarvalley Mitteldeutschland

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