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Anlagenbau

 

Hannover, 20. Juli 2012, Auf dem Dach des Logistikzentrums von Volkswagen ist auf über 30.000 qm eine Solarstromanlage errichtet worden. Es handelt sich um die größte Photovoltaikanlage auf einem Dach in Hannover, realisiert von GEOSOL aus Berlin.

GEOSOL hat das Dach für 20 Jahre vom Eigentümer Goodman European Logistics Fund angepachtet. Die Solarmodule von ReneSola erzeugen jährlich etwa 950 MWh sauberen Solarstrom. Das Solarkraftwerk soll Ende Juli dieses Jahres in Betrieb genommen werden.

Quelle: GEOSOL Gesellschaft für Solarenergie mbH

 

Hannover, 07. Juli 2012, Das Solarunternehmen AS Solar GmbH installierte auf einem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik in Groß Munzel einen Solarpark. Das Solarkraftwerk entand im Auftrag des Investors Karl-Heinz Schorn (Köln). Auf einer Fläche von etwa 90.000 Quadratmetern wurden über 25.000 Solarmodule für die Photovoltaikanlage installiert. Insgesamt hat der Solarpark eine Leistung von 5,8 MW. Somit können  1.500 Haushalte mit sauberen Solarstrom versorgt werden. Erst kürzlich installierte die Wirsol Solar AG ebenfalls einen Solarpark auf ehemalige Flächern der Nordzucker (Wir bericheten: WIRSOL errichtet Solarpark mit 31 MW auf ehemaligen Nordzucker-Flächen). Die Solarmmodule von REC und LG passen sich optimal in das bauliche Umfeld ein, der Abstand zu den angrenzenden Grundstücken beträgt mindestens 20 Meter. Die Wechselrichter kommen vom Weltmarktführer SMA Solar Technology AG.

AS Solar GmbH - Größte Photovoltaikanlage der Region Hannover

Michael Walkling, Geschäftsführer der AS Solar Projekte GmbH: „Wir sind sehr stolz, dass wir dieses herausragende Projekt schnell und konsequent umsetzen konnten. Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern, aber auch die Kommunikation mit den Nachbarn vor Ort verlief und verläuft sehr eng und konstruktiv. Unser Motto „30 Tage Bauzeit, 30 Jahre Ruhe“ und die zukunftweisende saubere und sichere Energieerzeugung hat die Anwohner von unserer Idee überzeugt.“

Jetzt erfolgen noch die üblichen notwendigen Arbeiten zum Anschluss der Anlage an das Mittelspannungsnetz der E.ON Avacon, dann heißt es dauerhaft „Sauber und sicher Sonnenenergie ernten“. Die Überwachung der Anlage ist automatisiert. AS Solar sorgt mit seiner langjährigen Erfahrung für die notwendige regelmäßige Wartung.

Quelle: AS Solar GmbH

Hamburg/Madrid, 06. Juli 2012, Der langjährige Partner der Conergy AG Solaer (Spanien), setzt erneut auf den Solarsystemanbieter und errichtet im Vereinigten Königreich ein Solarprojekt mit 5 MW. Über 21.000 Solarmodule von Conergy werden für das solare Großprojekt geliefert. Das Photovoltaik-Kraftwerk befindet sich im Dorf EastCott nahe Bude in Cornwall und liefert künftig rund 5,3 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom im Jahr. Gleichzeitig vermeidet der Solarpark über 1.900 Tonnen CO2-Emissionen.

Conergy AGConergy Spanien-Chef Luis Jimenez Gutierrez: „Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel für solare Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. Wir freuen uns sehr, dass unser  langjähriger Partner Solaer bei seinem Markteintritt im Vereinigten Königreich auf unsere Expertise vertraut und wir unsere gemeinsame Zusammenarbeit erfolgreich weiter vorantreiben. Conergy ist im britischen Markt bereits seit Jahren aktiv und hat dort seither einige Großkraftwerke realisiert – so auch den mit 5 MW damals größten Solarpark der Insel in Hawton.“

 

Ignacio Arganza, Geschäftsführer von Solaer: „Conergy verfügt über fundierte Kenntnisse des Solarmarkts im Vereinigten Königreich. Dieses Know-how und unsere hervorragenden Erfahrungen mit den Conergy Produkten gaben für uns den Ausschlag. Gerade bei diesem wichtigen ersten Projekt im neuen Markt steht uns mit Conergy ein erfahrener Partner und Experte zur Seite, auf den wir uns jederzeit zu hundert Prozent verlassen können.“

Quelle: Conergy AG

 

Ravensburg, 07. Juli 2012, Das Solarunternehmen MAGE SOLAR USA liefert für historische Bauten in Louisiana über 3.300 Solarmodule. Für ein Sanierungsprogramm historischer Gebäude im amerikanischen Bundesstaat Louisiana, gehören auch die legendäre American Can Fabrik sowie die Blue Plate Mayonnaise-Fabrik in New Orleans. In Houma, 90 Kilometer von New Orleans entfernt, wurden auf 69 Hausdächern und 26 überdachten Parkplätzen der River Garden Apartments und der Bonne Terre Apartments MAGE POWERTEC PLUS Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung von 564 kW verbaut.

MAGE SOLAR Referenz New Orleans American Can Fabrik

 

Bild: Die überdachten Parkplätze der früheren American Can Fabrik in New Orleans mit den MAGE POWERTEC PLUS Modulen ermöglichen den Bewohnern Schattenparkplätze für ihre Autos und grünen, günstigen Strom.

Designt, geplant und ausgeführt wurde das Projekt von Pontchartrain Mechanical, New Orleans, einem der größten Bauunternehmer an der US-Golfküste. MAGE SOLAR arbeitete eng mit Pontchartrain Mechanical zusammen, um optimal auf die historischen Gebäude abgestimmte Solarstromanlagen zu konzipieren. Finanziert wurde das Projekt durch den American Recovery and Reinvestment Act und der Initiative „EmPower Louisiana“ vom Louisiana Department of Natural Resources. Der Einspeisetarif für den Sonnenstrom wurde mit regionalen Energieversorgungsunternehmen verhandelt.

MAGE SOLAR Referenz New Orleans Blue Plate Mayonnaise Fabrik

 

Bild: Die historische Blue Plate Mayonnaise Fabrik wurde in energieeffiziente Apartments für Künstler umgebaut.

Quelle: MAGE SOLAR AG

 

Kyoto/Neuss, 05. Juli 2012, Pünktlich zum Start der neuen japanischen Einspeisevergütung am 1. Juli ging auch der erste Teil der mit Solarmodulen von Kyocera ausgestatteten Mega-Solarinstallation im japanischen Kyoto in Betrieb. Die Kyocera Gruppe und SB Energy Corp., eine auf erneuerbare Energien spezialisierte Tochter der Softbank Gruppe, bauen und betreiben dort gemeinsam den Softbank Kyoto Solar Park mit einer geplanten Gesamtleistung von 4,2 MWp. Die japanische Regierung fördert den Ausbau von Großanlagen: Ab Juli werden Photovoltaikanlagen, die zehn Kilowatt und mehr erzeugen mit 42 japanischen Yen pro KWh vergütet. Das entspricht umgerechnet etwa 42 Cent. Damit gehört das Programm in Japan zu einem der attraktivsten weltweit.

Kyocera Gründer Kazuo Inamori: „Nur wenige Meilen entfernt von hier, hat Kyocera vor mehr als 30 Jahren die Initiative ergriffen und ein Forschungszentrum zur Entwicklung von Photovoltaikzellen gegründet. Damals war das Interesse an Solarenergie noch gering, aber Kyocera trieb – trotz roter Zahlen im Solarbereich Jahr für Jahr – Forschung und Entwicklung unermüdlich voran. Die harte Arbeit zahlte sich schließlich aus: Kyocera konnte weltweit als erstes Unternehmen multikristalline Siliziumsolarzellen in Masse produzieren. Es bewegt mich, diesen spektakulären Solarpark zu sehen […] – und es hat Symbolcharakter, dass dieses Mega-Solarprojekt in der Gegend entstanden ist, in der auch Kyocera die ersten Schritte zur Forschung und Entwicklung von Solarenergie unternahm.“

Das etwa ein Jahr nach der Katastrophe in Fukushima beschlossene Erneuerbare-Energien-Gesetz nach deutschem Vorbild soll die Energiewende in Japan beschleunigen und in Zukunft Stromengpässen infolge des Herunterfahrens von Atomkraftwerken entgegenwirken. Es sind nachhaltige Lösungen gefordert, um insbesondere in heißen Sommermonaten die Energieversorgung sicherzustellen, wenn der Betrieb von Klimaanlagen den Energiebedarf zusätzlich erhöht. „Die Einführung des Einspeisevergütungssystems für Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist ein bedeutender Schritt für den Ausbau des Photovoltaikmarktes in Japan“, erklärt Tetsuo Kuba, Präsident von Kyocera. Experten erwarten, dass Japan bis zum Jahr 2013 einen Photovoltaik-Weltmarktanteil in Höhe von 10 bis 15 Prozent erreichen wird. Die Gesamtleistung des in Japan generierten Solarstroms wird auf etwa 3,0 Gigawatt ansteigen.

Zwei Kategorien für Solarförderung in Japan

Mit dem Stichtag 1. Juli 2012 werden Solarinstallationen, die mehr als 10 KW Solarstrom produzieren, 20 Jahre lang mit einer Einspeisevergütung von 42 Yen pro Kilowattstunde gefördert. Installationen mit einer Leistung von weniger als 10 kW erhalten die gleiche Einspeisevergütung – über zehn Jahre hinweg. Für die Festlegung der Förderung wird der gesamte erzeugte Strom berechnet, nicht nur der ins Netz eingespeiste Anteil. Mit Inkrafttreten der neuen Einspeisevergütung ist die Förderung in Japan für kleine Anlagen etwa doppelt so hoch wie in Deutschland – für Großanlagen sogar dreimal so hoch wie die deutsche.

Neben dem Solarstrom werden mit dem Stichtag auch andere erneuerbaren Energien in Japan mehr gefördert: Strom aus Wind, Geothermie, Wasserkraft sowie Biomasse sollen ebenso der Erderwärmung vorbeugen.

Quelle: Kyocera Solar