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Anlagenbau

Hamburg/Madrid, 06. Juli 2012, Der langjährige Partner der Conergy AG Solaer (Spanien), setzt erneut auf den Solarsystemanbieter und errichtet im Vereinigten Königreich ein Solarprojekt mit 5 MW. Über 21.000 Solarmodule von Conergy werden für das solare Großprojekt geliefert. Das Photovoltaik-Kraftwerk befindet sich im Dorf EastCott nahe Bude in Cornwall und liefert künftig rund 5,3 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom im Jahr. Gleichzeitig vermeidet der Solarpark über 1.900 Tonnen CO2-Emissionen.

Conergy AGConergy Spanien-Chef Luis Jimenez Gutierrez: „Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel für solare Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. Wir freuen uns sehr, dass unser  langjähriger Partner Solaer bei seinem Markteintritt im Vereinigten Königreich auf unsere Expertise vertraut und wir unsere gemeinsame Zusammenarbeit erfolgreich weiter vorantreiben. Conergy ist im britischen Markt bereits seit Jahren aktiv und hat dort seither einige Großkraftwerke realisiert – so auch den mit 5 MW damals größten Solarpark der Insel in Hawton.“

 

Ignacio Arganza, Geschäftsführer von Solaer: „Conergy verfügt über fundierte Kenntnisse des Solarmarkts im Vereinigten Königreich. Dieses Know-how und unsere hervorragenden Erfahrungen mit den Conergy Produkten gaben für uns den Ausschlag. Gerade bei diesem wichtigen ersten Projekt im neuen Markt steht uns mit Conergy ein erfahrener Partner und Experte zur Seite, auf den wir uns jederzeit zu hundert Prozent verlassen können.“

Quelle: Conergy AG

 

Kyoto/Neuss, 05. Juli 2012, Pünktlich zum Start der neuen japanischen Einspeisevergütung am 1. Juli ging auch der erste Teil der mit Solarmodulen von Kyocera ausgestatteten Mega-Solarinstallation im japanischen Kyoto in Betrieb. Die Kyocera Gruppe und SB Energy Corp., eine auf erneuerbare Energien spezialisierte Tochter der Softbank Gruppe, bauen und betreiben dort gemeinsam den Softbank Kyoto Solar Park mit einer geplanten Gesamtleistung von 4,2 MWp. Die japanische Regierung fördert den Ausbau von Großanlagen: Ab Juli werden Photovoltaikanlagen, die zehn Kilowatt und mehr erzeugen mit 42 japanischen Yen pro KWh vergütet. Das entspricht umgerechnet etwa 42 Cent. Damit gehört das Programm in Japan zu einem der attraktivsten weltweit.

Kyocera Gründer Kazuo Inamori: „Nur wenige Meilen entfernt von hier, hat Kyocera vor mehr als 30 Jahren die Initiative ergriffen und ein Forschungszentrum zur Entwicklung von Photovoltaikzellen gegründet. Damals war das Interesse an Solarenergie noch gering, aber Kyocera trieb – trotz roter Zahlen im Solarbereich Jahr für Jahr – Forschung und Entwicklung unermüdlich voran. Die harte Arbeit zahlte sich schließlich aus: Kyocera konnte weltweit als erstes Unternehmen multikristalline Siliziumsolarzellen in Masse produzieren. Es bewegt mich, diesen spektakulären Solarpark zu sehen […] – und es hat Symbolcharakter, dass dieses Mega-Solarprojekt in der Gegend entstanden ist, in der auch Kyocera die ersten Schritte zur Forschung und Entwicklung von Solarenergie unternahm.“

Das etwa ein Jahr nach der Katastrophe in Fukushima beschlossene Erneuerbare-Energien-Gesetz nach deutschem Vorbild soll die Energiewende in Japan beschleunigen und in Zukunft Stromengpässen infolge des Herunterfahrens von Atomkraftwerken entgegenwirken. Es sind nachhaltige Lösungen gefordert, um insbesondere in heißen Sommermonaten die Energieversorgung sicherzustellen, wenn der Betrieb von Klimaanlagen den Energiebedarf zusätzlich erhöht. „Die Einführung des Einspeisevergütungssystems für Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist ein bedeutender Schritt für den Ausbau des Photovoltaikmarktes in Japan“, erklärt Tetsuo Kuba, Präsident von Kyocera. Experten erwarten, dass Japan bis zum Jahr 2013 einen Photovoltaik-Weltmarktanteil in Höhe von 10 bis 15 Prozent erreichen wird. Die Gesamtleistung des in Japan generierten Solarstroms wird auf etwa 3,0 Gigawatt ansteigen.

Zwei Kategorien für Solarförderung in Japan

Mit dem Stichtag 1. Juli 2012 werden Solarinstallationen, die mehr als 10 KW Solarstrom produzieren, 20 Jahre lang mit einer Einspeisevergütung von 42 Yen pro Kilowattstunde gefördert. Installationen mit einer Leistung von weniger als 10 kW erhalten die gleiche Einspeisevergütung – über zehn Jahre hinweg. Für die Festlegung der Förderung wird der gesamte erzeugte Strom berechnet, nicht nur der ins Netz eingespeiste Anteil. Mit Inkrafttreten der neuen Einspeisevergütung ist die Förderung in Japan für kleine Anlagen etwa doppelt so hoch wie in Deutschland – für Großanlagen sogar dreimal so hoch wie die deutsche.

Neben dem Solarstrom werden mit dem Stichtag auch andere erneuerbaren Energien in Japan mehr gefördert: Strom aus Wind, Geothermie, Wasserkraft sowie Biomasse sollen ebenso der Erderwärmung vorbeugen.

Quelle: Kyocera Solar

 

Hamburg, 04. Juli 2012, Die Conergy AG gibt den Bauabschluss eines weiteren Solarkraftwerks in Griechenland bekannt. So vermeldet das Unternehmen, dass auf dem Dach des Logistikunternehmen N. Kornilakis MEPE mit Sitz in Magoula Attikis, über 13.000 Dünnschicht-Solarmodule verbaut wurden. Conergy zeichnete sich für die komplette Planung, Konstruktion, Auslegung und Lieferung bei diesem Photovoltaikprojekt mit einer Gesamtleistung von über 1 MW verantwortlich.

Conergy AG

Die Photovoltaikanlage auf der etwa 68.000 Quadratmeter großen Dachfläche der Lagerhalle wurde in nur zwei Monaten realisiert und in Betrieb genommen. Die Solarstromanlage produziert jährlich 1,4 Mio. Kilowattstunden (kWh) sauberen Solarstrom für rund 360 Haushalte. Gleichzeitig vermeidet das Photovoltaik-Kraftwerk jährlich über 1.000 Tonnen CO2 Emissionen.
 
Conergy Griechenland-Chef Dr. Stefanos Melissopoulos: „Trotz der anhaltend angespannten wirtschaftlichen Lage Griechenlands sind wir in der Lage, hier weiterhin gutes Geschäft zu machen. Erst vor wenigen Wochen die Anlage für den größten griechischen Tomatenproduzenten und nun für N. Kornilakis MEPE. Dies verdeutlicht, dass Investoren mehr denn je eine sichere Anlage suchen – diese liefern wir mit unseren qualitativ hochwertigen Produkten und Services von der Planung bis zur Umsetzung. Das zahlt sich auch in Griechenland weiter aus.“
 
Nikos Kornilakis, Inhaber des Logistikunternehmens N. Kornilakis MEPE: „Conergy verfügt über langjährige, nachgewiesene Expertise in der Solarindustrie und höchste Qualität bei Dienstleistungen und Produktportfolio. Eine Solar-Anlage von Conergy bedeutet quasi eine Garantie für höchstmögliche Erträge für uns als Unternehmen. Gleichzeitig aber stellt dies eine Investition dar, die unser Land in der derzeitigen Lage dringend benötigt, um die Wirtschaft und Nachhaltigkeit zu stützen und zu fördern.“
 
Quelle: Conergy AG

 

München, 05. Juli 2012, Das Tochterunternehmen der CENTROSOLAR Group, Centrosolar France, liefert Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 3,7 MW für ein Photovoltaik-Großprojekt in Frankreich. Im Auftrag von EDF Optimal Solutions, einer Tochter der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft EDF, werden auf insgesamt 190 Dächern der Wohnungsbaugesellschaft „Habitat 76“ dachintegrierte Solaranlagen installiert.

Centrosolar Group AG

Centrosolar France erhielt den Zuschlag für das solara Großprojekt nicht nur wegen der hohen Qualität der Solarmodule, sondern auch aufgrund der umfassenden Trainings und Services, die das Unternehmen als einziger Anbieter in Frankreich in dieser Form seinen Kunden anbietet.

Mit diesem Großprojekt untermauert CENTROSOLAR die starke Position im Spezialgebiet der dachintegrierten Photovoltaiktechnik und knüpft an die bereits in den vergangenen Jahren im französischen Solarmarkt erarbeitete Führungsposition an. In Frankreich werden Solarstromanlagen, die dachintegriert sind und dabei eine wasserführende Schicht zusammen mit den Ziegeln bilden, besonders gefördert.

Quelle: CENTROSOLAR Group AG

 

Pfungstadt, 29. Juni 2012, An der Ostendstraße in Pfungstadt auf dem Gelände des RSV Germania 03 Pfungstadt e.V., der SGD ARENA, wurde ein Carport für 25 PKWs errichtet, der mit einer Photovoltaik-Anlage von 30 kW bestückt wurde. Zukünftig kann dort bei Bedarf Strom gezapft werden für Elektrofahrzeuge und -fahrräder. Am vergangenen Samstag wurde der Solarcarport in Anwesenheit von Bürgermeister Horst Baier, dem Kreisbeigeordneten Christel Fleischmann, Vereinsvertretern, Mitwirkenden am Bau sowie Investor Peter Bender in Betrieb genommen.

Parkplatz als Elektro-Tankstelle

Martin Flossmann vom ausführenden Betrieb ESD-Energiesysteme Deutschland GmbH aus Pfungstadt erläuterte die Einzelheiten: „Die Solaranlage mit Zusatzfunktion ist ein wegweisender Lösungsansatz den Strom da zu erzeugen, wo in Zukunft der Strom verbraucht wird: Das Parken eines Autos mit der Ladung seiner Speicher zu verbinden, wird ermöglicht durch die Verbindung von Parkplatz und Solaranlage, einen Solarcarport. Wir sind der Meinung, Elektromobilität kann ohne Erneuerbare Energien nicht sinnvoll zum Einsatz kommen, weil für die Umwelt Entlastung nur über emissionsfreie Erzeugung des Stroms mittels Erneuerbarer Energien erreicht wird. Hier in Pfungstadt wurde ein Baustein der künftig erforderlichen Infrastruktur geschaffen: Und die Umwelt wird ein wenig entlastet.

ESD-Energiesysteme - SGD Arena

 

Bild: "Strahlende Gesichter an der Seitenlinie", v.l.n.r.: Martin Flossmann (Geschäftsführer ESD), Kreisbeigeordneter Christel Fleischmann, Werner Briese (RSV Germania 03 Pfungstadt e. V., zuständig für das Sportgelände), Investor Peter Bender, Bürgermeister Horst Baier, Gerd Kabot (1. Vors. RSV Germania 03 Pfungstadt e. V.), Thomas Rick u. Kerstin Krell (beide ESD), Ulrike Schmidt, Wolfgang Schmidt (Architekten).

Generell sorgt dezentrale Erzeugung des Stroms für eine Entlastung der Netze und speziell helfen Solarcarports eine flächendeckende Betankung von Elektroautos zu sichern. Eine Parkplatzüberdachung wurde mit den Funktionen einer Tankstelle ausgestattet. So stellen wir uns zukünftig auch ohne Förderung die wirtschaftliche Zukunft der Solarenergie vor. Solarcarports sehen obendrein gut aus und runden den Eindruck des neuen Gebäudes der Studiengemeinschaft Darmstadt und der neuen Spielfläche des Sportvereins optisch ab. Die Entwicklung und der Bau von hinreichend vielen Stromparkplätzen ist unser Beitrag zum Umweltschutz in den Jahren 2012/2013“.

Gewinnbringende Investition – Intelligentes Projekt

Für den Vereinsvorsitzenden Gerd Kabot ist für die Überdachung des Parkplatzes mit Ener-gie etwas ganz besonderes – auch die Studiengemeinschaft Darmstadt hatte die Idee unter-stützt, da sie in erster Linie die Parkplätze nutzt. Den Kontakt zu Investor Peter Bender hatte Martin Flossmann hergestellt, als dieser im Jahr 2011 die Tribüne der Germania mit einem neuen Dach und einer Photovoltaik-Anlage ausstattete.

Peter Bender dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit, einschließlich des öster-reichischen Lieferanten Hilbersolar, der Pfungstädter Baufirma De Robio und den Architekten: Wolfgang und Ulrike Schmidt – sowie den Mitarbeitern der Firma ESD. Photovoltaik-Anlagen seien nach wie vor eine gewinnbringende Investition, so Dipl.-Mathematiker Bender. Für Martin Flossmann ist die Errichtung einer PV-Anlage heute weniger eine technische denn ein juristische Herausforderung:

So dauerte die Planungsphase für den Solarcarport 6 Monate, die Aufstellung 1 Woche. „Ohne Unterstützung und Vertrauen der vielen Beteiligten wäre es nicht gelungen. Wir danken den freiwilligen Helfern im Verein ebenso wie dem Bauamt des Landkreises für die schnelle Bearbeitung“, so Flossmann.

Bürgermeister Horst Baier dankte ausdrücklich dem Verein und seinem Vorstand: „Wir sind sehr froh, dass sich immer mehr Menschen der Bewegung zu mehr Umweltschutz anschließen“. Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent Christel Fleischmann schließlich lobte sol-che „intelligenten Projekte und Lösungen in Netzwerken“ und strich besonders die erreichte intelligente Nutzung dieser Flächen für eine Solaranlage hervor.

Quelle: ESD – Energiesysteme Deutschland GmbH