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Anlagenbau

Wörrstadt, 23. Januar 2013, Auch in Thailand ist die juwi-Gruppe Motor der Energiewende: In zwei Provinzen im Norden des Landes, Kamphaeng Phet und Ubon Ratchathani, baut das Unternehmen insgesamt fünf PV-Freiflächenanlagen. Die Solarparks haben eine Gesamtleistung von 48 Megawatt (MW) und befinden sich auf einem Gebiet, das 2011 mehrfach von Hochwasser heimgesucht wurde – eine Folge des Klimawandels. Deshalb wird juwi die Parks mit Hochwasserschutzmaßnahmen ausstatten. Die Bauarbeiten hierzu haben gerade begonnen.

juwi-Gruppe - Die Energie ist da

Amiram Roth-Deblon, juwi Regional Director Asien-Pazifik: „Der Klimawandel stellt uns hier vor besondere Herausforderungen. Damit die Anlagen auch bei starken Regenfällen zuverlässig Strom produzieren können, werden diese zum Beispiel mit Wasserrückhaltebecken und Deichen ausgestattet. So werden sie allen Witterungsverhältnissen trotzen.“ Für jeden Standort hat der Spezialist für erneuerbare Energien hydrologische Überschwemmungsstudien durchgeführt, um maßgeschneiderte Lösungskonzepte zu finden. Sollte sich Wasser aufgrund starker Regenfälle in dem Bereich der Solarparks sammeln, kann es durch Pumpsysteme wieder abgeleitet werden.

Dafür sorgt die juwi Operations & Maintenance GmbH als Teil der juwi-Gruppe. Sie übernimmt die technische Betriebsführung der Solarparks. Der Bau der PV-Freiflächenanlagen stärkt die regionale Wirtschaft: juwi bindet lokale Firmen ein und beschäftigt so indirekt etwa 200 Arbeitskräfte pro Park. Die Solarparks haben insgesamt eine Modulfläche von 314.667 Quadratmeter und produzieren jährlich mehr als 70 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom, der zu einem festen Preis in das lokale Stromnetz eingespeist wird. Die jährlich produzierte Strommenge reicht aus, um 30.000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Dank des sauberen Solarstroms werden jährlich rund 37.000 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 eingespart. Diesen Sommer sollen die Solaranlagen ans Netz gehen. Amiram Roth-Deblon sagt: „Thailand ist ein interessanter Markt, auf dem wir uns langfristig engagieren wollen.“

Auch aus Indien gibt es gute Neuigkeiten für das Klima. Gemeinsam mit seinem Partner Green Infra Limited realisiert juwi zwei weitere PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von insgesamt 26 MW – davon sind bereits 17 MW ans Netz angeschlossen. Die Anlagen befinden sich auf einer früheren Militärfläche und produzieren mit der Kraft der Sonne jährlich etwa 46.500 Megawattstunden sauberen Strom. Das schont die Umwelt. Denn im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen verhindern die Sonnenkraftwerke den Ausstoß von jährlich rund 12.000 Tonnen des Klimagases Kohlendioxid.
 
„Indien ist mittlerweile einer der vielversprechendsten Solarmärkte weltweit. Green Infra und juwi möchten eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des indischen Solarmarktes einnehmen und zukünftig große Anlagen ans Netz bringen“, sind sich Shiv Nimbargi, Geschäftsführer und Vorstand von Green Infra, und Rajeshwara Bhat, Geschäftsführer von juwi India, einig. Mit seinen Projekten in Thailand und Indien verstärkt juwi sein Engagement in Asien und trägt entscheidend zur Energiewende bei.
 
Quelle: juwi-Gruppe

 

München, 18. Januar 2013, Ausverkauf beim asiatischen Photovoltaik-Hersteller Trina Solar? Solarmodule mit einer Leistung von insgesamt 111 MW gehen bei Trina über die Ladentheke. Trina hat jüngst grünes Licht für den Bau eines netzgekoppelten 50 MW Solarparks in Wuwei in der chinesischen Provinz Gansu erhalten. Die Genehmigung wurde von der Entwicklungs- und Reformkommission der Provinz Gansu erteilt. Der erzeugte Strom soll den lokalen Bedarf decken, aber auch an andere Regionen weiterverkauft werden.

Weitere 61 MW an Solarmodulen lieferte Trina für das Green Tower-Projekt nach Brandenburg. Dort ist kürzlich ein Solarpark auf dem ehemaligen Flugplatz Preschen im südbrandenburgischen Jocksdorf, einer militärischen Konversionsfläche, in Betrieb genommen worden.

Quelle: Trina Solar

 

Hamburg, 31. Juli 2012, Vom weltweit größten Karottenproduzenten Grimmway Enterprises Inc. hat das Solarsystemhaus Conergy AG einen Auftrag für Solarprojekte mit insgesamt 3,4 MW erhalten. Es handelt sich hierbei um drei Solarkraftwerke, die am Unternehmenssitz realisiert werden sollen. Weitere 2,3 MW starke Solarparks sollen an anderen Standorten des Unternehmens folgen. Bereits im letzten Jahr hatte Conergy bei Grimmway für grüne Karotten gesorgt und eine Solaranlage mit einer Leistung von 230 Kilowatt auf der „Berry Booster Plantage“ in Arvin (Kalifornien) errichtet (Wir berichteten: USA - Conergy AG mit Aufträgen von über 5 Megawatt).

Karotten von Conergy

Bild: Conergy, tu mal lieba die mörchen... Das sang schon Helge Schneider: marijohana ist nich gut, sacht die mama und der papa, die finden dat nicht guta. tu mal lieba die mörchen...

30 Prozent des Energiebedarfs der Grimmway-Farmen durch Photovoltaikanlage gedeckt

Bis Ende 2012 baut Conergy zunächst drei Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 3,4 MW auf drei Karottenplantagen im kalifornischen „Central Valley“, in Malaga, Bakersfield und Lamont. Danach sollen weitere 2,3 MW starke PV-Kraftwerke auf anderen Grimmway Farmen folgen. Die drei Kraftwerke produzieren mehrere Millionen Kilowattstunden sauberen Strom pro Jahr. Damit spart der Konzern erheblich Stromkosten und deckt 30 Prozent des Energiebedarfs auf seinen Karottenplantagen, darunter auch auf seiner 100 Prozent Bio-Karottenfarm. Zudem vermeiden die Kraftwerke jährlich über 2.700 Tonnen schädlicher CO2 Emissionen. Damit sind die Karotten gleich doppelt grün: durch rein biologischen Anbau und saubere Energieproduktion.

Quelle: Conergy AG

Niestetal/Tokio, 04. Oktober 2012, Der Wechselrichterhersteller und Weltmarktführer SMA Solar Technology AG liefert die Wechselrichter für Japans größtes Photovoltaik-Kraftwerk. Erst im Juni dieses Jahres erhielt der Solarhersteller als erster europäischer die JET-Zertifizierung für den Vertrieb von zwei Wechselrichter-Modellen für Aufdachanlagen in Japan. Der Einstieg in Japans Solarmarkt sollte damit gelungen sein. Im Bereich industrieller Solarprojekte wurde SMA als alleiniger Wechselrichter-Lieferant für Japans größtes Solarkraftwerk ausgewählt.

SMA

Betrieben wird das 70 MW Solarprojekt von der Kagoshima Mega Solar Power Corporation. Errichtet wird das Sonnenkraftwerk derzeit in der Stadt Kagoshima, das im Herbst dieses Jahres in Betrieb genommen werden soll. Insgesamt 140 Zentralwechselrichter vom Typ Sunny Central 500CP-JP wird SMA nach Japan liefern, die speziell auf die Anforderungen des japanischen Markts angepasst wurden.

Pierre-Pascal Urbon, Vorstandssprecher und Vorstand Finanzen der SMA Solar Technology AG: "Dass wir von der Kagoshima Mega Solar Power Corporation als alleiniger Wechselrichter-Lieferant für Japans größtes Photovoltaik-Kraftwerk ausgewählt wurden, ist ein weiterer Meilenstein für SMA in Japan. Darüber hinaus werden wir noch in diesem Monat mit dem Vertrieb unserer JET-zertifizierten Sunny Boy Wechselrichter für Aufdachanlagen beginnen. Mit der vor drei Monaten eingeführten Einspeisevergütung für Solarstrom und der im vergangenen Monat verkündeten Entscheidung, bis 2040 aus der Atomenergie auszusteigen, unterstreicht die japanische Regierung ihren Willen, Japan zu einem der weltweit bedeutendsten Photovoltaikmärkte zu machen. Für die kommenden Jahre erwarten wir ein starkes Wachstum in allen Marktsegmenten."  

Quelle: SMA Solar Technology AG

Wörrstadt/Bad Staffelstein/Weil der Stadt, 25. Juli 2012, Die Solarunternehmen juwi, IBC Solar und Krannich Solar errichteten bzw. errichten an verschiedenen Standorten Solarparks. Der Solarpark der juwi-Gruppe und von Krannich Solar wurden bereits in Betrieb genommen. Der Bürgersolarpark von IBC Solar wird gerade gebaut.

juwi-Gruppe: Solarpark Elmenhorst mit 25 MW

Ende Juni, gerade mal zweieinhalb Monate nach dem Spatenstich, hat der rheinhessische Projektentwickler juwi zusammen mit den Stadtwerken Mainz den Solarpark Elmenhorst (Schleswig-Holstein) ans Netz gebracht. Seitdem liefert es sauberen, klimafreundlichen Strom für mehr als 7.700 Haushalte. Betrieben wird der Solarpark von der Rio Energie GmbH&Co. KG – einem Joint Venture der juwi-Gruppe mit der Stadtwerke Mainz AG.

Auf dem rund 60 Hektar großen Gelände einer ehemaligen Bundeswehrkaserne haben die Energiespezialisten der juwi Solar GmbH über 103.500 polykristalline Photovoltaik-Module installiert. Somit entstand ein Solarkraftwerk mit einer Nennleistung von rund 25 MW, das in der Lage ist, in einem einzigen Jahr über 23 Millionen Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom zu erzeugen und somit 7.700 Haushalte mit Solarstrom zu versorgen.

IBC SOLAR AG: Bürgersolarpark in Staats mit 13,6 MW

In der Gemeinde Staats (Sachsen-Anhalt) hat das Solarunterehmen IBC Solar begonnen, einen Bürgersolarpark mit einer Kapazität von insgesamt 13,6 MW zu realisieren. Die Inbetriebnahme soll noch vor Ende September 2012 stattfinden.

IBC SOLAR AG - Bürgersolarpark bald in Staats

Auf dieser Konversionsgläche enteht bald ein Bürgersolarpark (IBC SOLAR AG)

Der Solarpark wird auf dem ehemaligen sowjetischen Kasernengelände der Gemeinde Staats installiert. Es handelt sich um eine 27 Hektar große militärischen Konversionsfläche. Nach einer zweimonatigen Bauphase werden die circa 57.800 Solarmodule zukünftig rund 13.264.000 Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom pro Jahr und damit genug Energie für 3.264 Haushalte liefern. Die Errichtung des Solarparks stellt für das Unternehmen eine besondere Herausforderung dar, weil vor Baubeginn die Bergung der Altlasten mit dem Munitionsbergungsdienst koordiniert werden müssen. Zusätzlich werden zwei angrenzende, leerstehende sowjetischer Offiziersblöcke abgerissen.

Das Besondere für Ortschaft und Einwohnende ist das Bürgerbeteiligungsmodell. Die Bürger/innen vom Ortsteil Staats und Umgebung können mit ihrem Vorzugsrecht Anteile am Bürgersolarpark erwerben. Damit erhalten sie die Möglichkeit eine zukunftssichere und vorausschauende Investition zu tätigen und sich gleichzeitig aktiv an der Energiewende zu beteiligen - auch ohne eigenes mit Solarzellen belegtes Dach.

Krannich Solar: Solarpark an der Bahnlinie zwischen Rostock und Stralsund mit 4 MW

Entlang eines knappen Kilometers Bahnlinie der Deutschen Bahn wird seit Juli 2012 Strom für über 1.000 Haushalte produziert. In Niepars (Mecklenburg-Vorpommern) ging im Juli eine von Krannich Solar projektierte und realisierte Photovoltaikanlage ans Netz. Die über 16.000 Solarmodule liefern 4 MW Leistung.

Krannich Solar Solarpark Bahnlinie Niepars 2012

Bild: Solarpark entlang der Bahnlinie (Krannich Solar)

Interessant dabei ist, dass freies Gelände, das 110 Meter parallel von Schienenwegen verläuft, im EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) aufgrund seiner eingeschränkten Nutzbarkeit als Nutzfläche für die Solarstromerzeugung gilt und somit in die Förderung fällt.

Ein knapper Kilometer liefert Strom für 1.000 Familienhaushalte. Insofern kann eine Familie pro Schienenmeter mit sauberen Solarstrom versorgt werden. Das deutsche Bahnnetz besteht aus 34.000 Kilometern, sonstige Schienenwege nicht mitgerechnet. Mit Sicherheit ist das eine oder andere Solar Rail Ticket mit Direktanschluss ins solare Zeitalter noch zu haben – die Weichen sind gestellt.

Quelle: juwi-Gruppe / IBC SOLAR AG / Krannich Solar