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Anlagenbau

Bad Staffelstein/Vestby, 24. Oktober 2014, Der norwegische Fachpartner der IBC SOLAR AG und Solarteur, die Solenergi FUSen AS, hat innerhalb von nur neun Tagen Norwegens größtes Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Spitzenleistung von 370 kW errichtet. Norwegens Öl- und Energieminister Tord Lien weihte die PV-Anlage in Vestby am 7. Oktober offiziell ein. Die erzeugte Energie nutzt der Investor ASKO, der größte Lebensmittelgroßhandel in Norwegen, für die direkte Versorgung seines Logistikzentrums. Das Unternehmen verfügt über 14 Standorte und hat sich zum Ziel gesetzt, klimaneutral zu werden. Das erste von FUSen und IBC SOLAR realisierte PV-System für den Eigenverbrauch ist für ASKO ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel.
 
ASKO setzte mit seiner Investition einen neuen Maßstab hinsichtlich des direkten Verbrauchs von Solarstrom in Industrie und Gewerbe. Die PV-Anlage ist für das Unternehmen die erste Etappe auf dem Weg zur umfassenden Nutzung von Solarenergie. Am selben Standort, einem Logistikzentrum in Vestby, besteht die Möglichkeit, die Kapazität der Solaranlage zu verzehnfachen. Weiteres Potenzial für die Installation von Eigenverbrauchsanlagen besteht an den weiteren ASKO-Standorten in ganz Norwegen. ASKO und seine Dachgesellschaft Norgesgruppen haben das Ziel, ein klimaneutrales Unternehmen zu werden und damit einen wesentlichen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Norwegen zu leisten. Der Einsatz von Solar- und Windenergie sowie anderen erneuerbaren Kraftstoffen ist dafür ein wesentlicher Baustein.
 
„Das ASKO-Solarkraftwerk ist ein beeindruckender Bau. Es wird wertvolle Erkenntnisse über die Erzeugung von Solarstrom in Norwegen liefern. Unternehmen wie ASKO sind wegbereitend im Bestreben, eine CO2-arme Gesellschaft zu schaffen“, so Minister Tord Lien. Torbjørn Johannson, ASKO-Geschäftsführer ergänzt: „Wir haben die Absicht, in den nächsten Jahren genügend Photovoltaik-Anlagen zu installieren, um 20 Prozent unseres Energiebedarfs mit Sonnenstrom decken zu können. Um den verbleibenden Strombedarf abzudecken, werden wir in Windenergieanlagen investieren.“
 
André Tangerud, CEO ASKO Øst: „Die Beteiligung an einer so wichtigen Entwicklung wie Photovoltaik in Norwegen, ist aufregend. ASKO möchte dabei eine Führungsrolle einnehmen. Wir haben nur neun Tage vom Beginn der Montagearbeiten bis zur Erzeugung der ersten Energie benötigt. Zusätzlich zu den Komponenten für die Energieerzeugung wurden Sensoren und Messeinrichtungen installiert, sodass Universitäten und Studierende die Anlage wissenschaftlich nutzen können.“
 
Das norwegische Unternehmen Solenergi FUSen AS übernahm für ASKO das Projektmanagement für die schlüsselfertige Installation der Anlage. Thor Christian Tuv, CEO FUSen, leitete die Arbeiten: „Wir haben dieses Kraftwerk zusammen mit örtlichen Elektrikern und Dachdeckern errichtet. So wurden lokale Kompetenzen geschaffen, was zukünftig den Weg für mehrere kleine und große Solarprojekte bereitet.“
 
„Die Einweihung des bis dato größten Solarkraftwerks durch ASKO bringt die gesamte norwegische Solarenergiesparte einen Schritt nach vorn“, so Åse Lekang Sørensen, Generalsekretärin des norwegischen Solarverbands.
 
Solenergi FUSen entwickelte das Projekt zusammen mit seinem Vertriebs- und Projektpartner IBC SOLAR. Das in Deutschland ansässige PV-Systemhaus unterstützte die Auslegung und die Montage der Solarstromanlage mit seinen über 30 Jahren Erfahrung bei Solarsystemen jeder Größe. Zudem lieferte IBC SOLAR PV-Module mit einer linearen Leistungsgarantie von 25 Jahren, das eigens für Flachdächer entwickelte Montagesystem IBC AeroFix sowie weitere Komponenten. Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen ist eine hochwertige Installation, die exakt auf die klimatischen Verhältnisse am Standort abgestimmt ist und nun jahrzehntelang saubere Solarenergie liefern wird.
 
Quelle: IBC SOLAR AG

Bad Staffelstein, 08. Oktober 2014 – Die IBC SOLAR AG und der japanische Projektentwickler Deneb Renewable Energy KK haben jetzt den Bau einer 1,6-MW-Pholtovoltaikanlage in Otawara (Tochigi), Japan, fertiggestellt. Am 24. September ging die Anlage offiziell ans Netz der Tokyo Electric Power Co. Ltd. (TEPCO). Das Projekt vereint deutsches Know-how beim Großanlagenbau und lokale Erfahrungen bei der Projektentwicklung. Diese Kombination ermöglichte es den Beteiligten, die Zeit- und Kostenvorgaben des Großprojekts einzuhalten.

IBC SOLAR AGDie Übergabe der schlüsselfertigen Anlage an das in Tokio ansässige Immobilienunternehmen, das in das Projekt investierte, fand am 26. September, zwei Tage nach dem Netzanschluss statt. Das Projekt erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen, um dem Anleger einen Einspeisetarif von 36 YEN pro kW/h plus Verbrauchssteuer zu gewährleisten. Ab dem Zeitpunkt der Netzanbindung hat der Eigentümer der PV-Anlage für einen Zeitraum von 20 Jahren einen staatlich garantierten Anspruch auf die Vergütung, die vom Netzbetreiber für den erzeugten Strom ausbezahlt wird. Dies macht das Projekt für den Investor besonders attraktiv.
 
Das PV-Kraftwerk besteht aus 6408 Modulen des Typs IBC PolySol 255 und wird ungefähr 2,1 Mio. kW/h Energie pro Jahr erzeugen. „Die Anbindung dieser beeindruckenden PV-Anlage an das Stromnetz stellt einen Meilenstein in der Firmengeschichte von IBC SOLAR dar. Sie liefert einen wertvollen Beitrag zum Umbau der Energieversorgung in Japan, der von der Nuklearenergie weg zu erneuerbarer Energie führt“, so Antoni Beltran, Director Project Business Development bei IBC SOLAR. Der Solarpark befindet sich zirka 150 Kilometer nördlich von Tokio in der Präfektur Tochigi. Da die Regierung der Präfektur den Ausbau erneuerbarer Energien anstrebt, unterstützte sie den Bau des PV-Kraftwerks in höchstem Maße.
 
„Wir sind sehr erfreut, dass wir bei diesem Projekt mit IBC SOLAR zusammenarbeiten konnten. Mit dem Know-how des Unternehmens und dem Einsatz lokaler Firmen beim Bau der Anlage ist es uns gelungen, die Erstellungskosten zu senken und eine hocheffiziente Anlage zu errichten. Zudem standen und stehen wir in engem Kontakt mit den Anrainern, um die Akzeptanz dieser PV-Anlage und deren reibungslosen Betrieb für mindestens die nächsten 20 Jahre zu gewährleisten“, so Dr. Steffen David, Representative Director bei Deneb Re.
 
Otawara ist das erste PV-Projekt von IBC SOLAR, das in Japan ans Netz ging. Dank der über 30-jährigen Erfahrung des international tätigen Unternehmens kann sich der Investor auf höchste deutsche Qualitäts- und Leistungsstandards sowie eine 25-jährige lineare Leistungsgarantie für die verwendeten Module verlassen. Das PV-Kraftwerk in Otawara ist eines von drei Projekten, die IBC SOLAR in Japan in Zusammenarbeit mit lokalen Projektentwicklern und Bauunternehmen realisiert. Die zweite japanische Solaranlage des Unternehmens in Sakura City, Tochigi, soll innerhalb der nächsten Wochen ans Stromnetz angeschlossen werden.

Autarke Energiefabrik EnFa: Energiezukunft beginnt schon heute
 
Das PV-Unternehmen Endreß & Widmann Solar GmbH hat in Neuenstadt am Kocher (Baden-Württemberg) einen vollständig energieautarken Büro- und Werkstattkomplex in Betrieb genommen. EnFa – Die Energiefabrik kommt zu 100 Prozent ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz aus und nutzt ausschließlich Erneuerbare Energien. Photovoltaik- und Speicheranlagen für die unabhängige Stromversorgung lieferte die IBC SOLAR AG. Entwickler und Bauherr der EnFa ist der Solarunternehmer Friedhelm Widmann, ein „Zertifizierter Fachpartner“ von IBC SOLAR und Visionär, wenn es um die Energieversorgung der Zukunft geht.
 
Nach neunmonatiger Bauzeit ist es geschafft: EnFa – Die Energiefabrik versorgt die Nutzer der gut 350 m² großen Produktions- und ca. 600 m² großen Bürofläche ausschließlich mit Erneuerbaren Energien. Einen Anschluss an das öffentliche Stromnetz gibt es nicht. Auf einer Grundfläche von rund 30 m² ist die komplette Energiezentrale als Herzstück des autarken Gebäudekomplexes aufgebaut worden.
 
„Die Motivation für den Bau der EnFa liegt in der unsäglichen Diskussion um die Machbarkeit und die Finanzierung der Energiewende“, sagt Bauherr und Diplom-Ingenieur Friedhelm Widmann. „Ich wollte zeigen, dass wir schon im Jahr 2014 in der Lage sind, eine stabile und wirtschaftlich interessante Energieversorgung zu realisieren, welche ausschließlich auf Erneuerbaren Energien basiert. Die EnFa zeigt schon jetzt eine Möglichkeit, wie Deutschland im Jahr 2050 einzig und allein mit Erneuerbaren Energien versorgt wird.“ Die Gestehungskosten für den EnFa-Strom sprechen für sich. Widmann kann, je nach Erzeugungsform, mit dauerhaft niedrigen Preisen zwischen 6 und 20 Cent pro Kilowattstunde (kWh) rechnen. Deutlich weniger, als jeder Energieversorger verlangt.
 
Photovoltaik liefert 80 Prozent

 

Die autarke Versorgung der EnFa basiert auf einem Mix verschiedener Erzeugungs- und Speicherarten. Ein Photovoltaiksystem mit 112 Kilowattpeak (kWp) stellt eine gleichmäßige Energieerzeugung über den gesamten Tag sicher. Dafür wurden die Module auf dem Dach und an der Fassade in unterschiedliche Himmelrichtungen ausgerichtet. Ist überschüssige Sonnenenergie vorhanden, die nicht direkt verbraucht werden kann, wird diese in einen 400 kWh großen Batteriespeicher geladen. Ein mit Biogas gespeistes Blockheizkraftwerk (BHKW) mit 40 kW elektrischer Leistung wird dann eingesetzt, wenn an strahlungsarmen Tagen die Sonnenenergie nicht ausreicht. Photovoltaik- und Batteriesystem wurden von IBC SOLAR geliefert. Der Anteil des Photovoltaiksystems an der Gesamtenergieversorgung der EnFa liegt bei rund 80 Prozent.
 
Da für die autarke Versorgung nicht nur Strom benötigt wird, werden die Büroräume mit einer Wärmepumpe gekühlt und beheizt. Büros mit hohen Raumtemperaturen gehören damit der Vergangenheit an: Gerade im Sommer, wenn Kühlung benötigt wird, scheint die Sonne besonders  intensiv und versorgt so die Wärmepumpe. Reicht hingegen im Winter die Sonnenenergie für die Beheizung der EnFa durch die Wärmepumpe nicht aus, wird das BHKW zusätzlich als Energielieferant angefordert.
 
Genügend Kapazität auch für E-Mobilität

Bei der Nutzung der Energie geht die EnFa aber noch einen entscheidenden Schritt weiter. Über drei Elektrotankstellen werden die firmeneigenen E-Fahrzeuge vor Ort geladen: „Das Fahrgefühl mit Elektroautos, welche ausschließlich mit erneuerbarem Strom betrieben werden, ist fantastisch“, erläutert Friedhelm Widmann. Und günstig ist es obendrein: 100 Kilometer Fahrt mit dem grünstrombetanktem E-Auto kosten gerade mal 85 Cent, wohingegen der klassische Benzinbetrieb mit satten 9 Euro zu Buche schlägt.
 
Die Abstimmung zwischen Erzeugern und Verbrauchern erfolgt über eine eigens entwickelte Software. In diese hat der Diplom-Ingenieur Widmann das Know-how seiner 20-jähringen Berufserfahrung einfließen lassen. Die Software greift auf eine Wettervorhersage über drei Tage zu, errechnet daraus den Wärme- bzw. Kühlbedarf für das Gebäude und managt die variable Gestaltung der Raumtemperaturen, die Nutzung von abschaltbaren Verbrauchern, die optimierte Beladung der Elektroautos sowie die Stabilisierung des autarken Stromnetzes. EnFa – Die Energiefabrik zeigt damit in prototypischer Weise, wie ein vernetztes und intelligentes Stromnetz funktionieren sollte. Ganz so, wie man es sich für das Jahr 2050 deutschlandweit erhofft.

Quelle: IBC SOLAR AG

München, 23. Mai 2013, Anstatt Solarmodule mit dem Siegel "Made in Germany", schmücken nun hübsche PV-Module von Trina Solar die Bayerische Staatskanzlei in München. Auf dem Dach der Staatskanzlei installierte die OneSolar International GmbH auf über 800 qm eine Solarstromanlage mit einer Gesamtleistung von 72,52 kW. Die Bayerische Staatskanzlei ist die oberste Landesbehörde und zugleich der Amtssitz von Ministerpräsident Horst Seehofer, der gleichzeitig  Vorsitzender der CSU ist.

Photovoltaik-Anlage auf der bayerischen Staatskanzlei in München (Quelle: solarinitiative-muenchen.de)

Die Photovoltaik-Anlage mit chinesischen Solarmodulen leistet rechnerisch 70 Megawattstunden sauberen Solarstrom pro Jahr. Wie der Europachef von Trina Solar, Ben Hill, erklärt, "wird die Staatskanzlei mit der PV-Anlage auf dem eigenen Dach zum Vorbild für andere staatliche Einrichtungen". Ja, aber nur wenn es sich bei den Solarmodulen aus Modulen deutscher Herstellung handelt?! Ausschreibung hin oder her? Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema?

Bad Staffelstein, 14. April 2014, Die IBC SOLAR AG hat im indischen Bundesstaat Rajasthan mit dem Bau einer 5,5 Megawatt großen Photovoltaikanlage begonnen. Das neue Photovoltaikkraftwerk nahe der Stadt Bhadla ist das erste Megawattprojekt, das IBC SOLAR als Generalunternehmer (EPC) in Kooperation mit seiner indischen Tochtergesellschaft realisiert. IBC SOLAR ist für das Management des gesamten Projektes verantwortlich und sichert dem Investor eine laufende Qualitätskontrolle einschließlich der abschließenden Zertifizierung durch den TÜV Rheinland zu. IBC SOLAR hat in Indien bereits fünf Projekte mit einer Gesamtleistung von 18 MW realisiert. Angesichts der über 30-jährigen Erfahrung des weltweit tätigen Systemhauses kann sich der neue Investor auf höchstmögliche deutsche Qualitätsstandards und eine hohe Kosteneffizienz verlassen.

IBC SOLAR AGMit über 300 Sonnentagen im Jahr ist Indien einer der vielversprechendsten und am stärksten wachsenden Solarmärkte der Welt. Das neue, 5,5 MW große Solarkraftwerk entsteht derzeit im Bundesstaat Rajasthan im Distrikt Jodhpur, nahe der pakistanischen Grenze. Der entlegene Standort in einer Wüstenregion macht die Projektrealisierung zu einer topographischen wie logistischen Herausforderung. So ist die nächste Zugverbindung über eine Fahrtstunde entfernt, ein Flughafen vier Stunden. Die Fläche liegt in einem Wüstengebiet, das von der Regierung Rajasthans für die Errichtung von mehreren PV-Anlagen in Megawattgröße ausgewiesenen und an mehrere Investoren verpachtet wurde.
 
„Das Projekt in Bhadla ist unsere erste Kooperation mit IBC SOLAR und seiner indischen Tochtergesellschaft. Wir haben uns für die Zusammenarbeit mit einem deutschen Generalunternehmer entschieden, weil dieser uns verlässliche Bankgarantien und ein optimales Projektmanagement bieten kann. IBC SOLAR kennen wir bereits durch seine bisherigen Aktivitäten in Indien und wissen, dass das Unternehmen über die erforderliche Kenntnis unserer Geschäftskultur verfügt“, so Shreeyash Bangur, Direktor des Investors LNB Renewable Energy (LN Bangur Group).
 
Die anspruchsvollen Klima- und Bodenbedingungen in Bhadla erfordern maßgeschneiderte technische Lösungen. Vor der Ausführung der eigentlichen Baumaßnahmen musste die Fläche begradigt, von der Wüstenvegetation befreit und der Boden verdichtet werden. Um den besonderen Herausforderungen des lockeren, sandigen Untergrunds gerecht zu werden, verwendet IBC SOLAR spezielle Pfahlfundamente für die Unterkonstruktion. Später werden dezentrale Strangwechselrichter direkt unter den Modulen installiert, um die Bauteile vor Sand und Hitze zu schützen. Dasselbe Konzept wird auch auf die extrem belastbar gewählte Verkabelung angewendet. So können Leistungsverluste schon im Vorfeld minimiert werden.
 
„Nur sorgfältig geplante und installierte Solarstromanlagen bieten Investoren langfristig stabile Erträge und damit sichere Renditen. Durch eine umfassende Qualitätssicherung und Kontrolle entlang der gesamten Wertschöpfungskette sichern wir die maximale Leistungsfähigkeit der Anlage und bieten unseren Kunden damit Planungssicherheit für ihr Investment“, so Reinhard Ling, Business Manager der IBC SOLAR Projects Private Limited in Mumbai. „Insbesondere in aufstrebenden Märkten wie Indien ist unser Ziel nicht nur die Einhaltung höchster deutscher Ingenieursstandards, sondern auch ein effektiver Wissenstransfer. Deshalb werden wir in der Bauphase in Bhadla auch möglichst viele lokale Handwerker und Spezialisten einsetzen und schulen.“
 
Der entlegene Standort der Anlage erfordert weitere besondere Maßnahmen. So wurde die gesamte Fläche durch eine Mauer eingefasst und wird sowohl in der Bauphase wie auch später im Betrieb Tag und Nacht bewacht. Während IBC SOLAR als Generalunternehmer den Anschluss des PV-Kraftwerks an das Mittelspannungsnetz übernimmt, errichtet die Regierung von Rajasthan ein Umspannwerk, das die Übertragung des Solarstroms in das Hochspannungsnetz sicherstellt.
 
Als weitere Qualitätssicherungsmaßnahme erhalten unabhängige Prüfer des TÜV Rheinland den Auftrag, die Anlage für eine abschließende Zertifizierung gemäß des internationalen Standards IEC 62446 zu prüfen. Auch die deutschen Site Manager von IBC SOLAR sind vom TÜV Rheinland als „Authorised Experts for Photovoltaic Equipment“ zertifiziert. Die Anlage soll im Juni 2014 fertiggestellt werden.
 
Quelle: IBC SOLAR AG

Wörrstadt, 23. Januar 2013, Auch in Thailand ist die juwi-Gruppe Motor der Energiewende: In zwei Provinzen im Norden des Landes, Kamphaeng Phet und Ubon Ratchathani, baut das Unternehmen insgesamt fünf PV-Freiflächenanlagen. Die Solarparks haben eine Gesamtleistung von 48 Megawatt (MW) und befinden sich auf einem Gebiet, das 2011 mehrfach von Hochwasser heimgesucht wurde – eine Folge des Klimawandels. Deshalb wird juwi die Parks mit Hochwasserschutzmaßnahmen ausstatten. Die Bauarbeiten hierzu haben gerade begonnen.

juwi-Gruppe - Die Energie ist da

Amiram Roth-Deblon, juwi Regional Director Asien-Pazifik: „Der Klimawandel stellt uns hier vor besondere Herausforderungen. Damit die Anlagen auch bei starken Regenfällen zuverlässig Strom produzieren können, werden diese zum Beispiel mit Wasserrückhaltebecken und Deichen ausgestattet. So werden sie allen Witterungsverhältnissen trotzen.“ Für jeden Standort hat der Spezialist für erneuerbare Energien hydrologische Überschwemmungsstudien durchgeführt, um maßgeschneiderte Lösungskonzepte zu finden. Sollte sich Wasser aufgrund starker Regenfälle in dem Bereich der Solarparks sammeln, kann es durch Pumpsysteme wieder abgeleitet werden.

Dafür sorgt die juwi Operations & Maintenance GmbH als Teil der juwi-Gruppe. Sie übernimmt die technische Betriebsführung der Solarparks. Der Bau der PV-Freiflächenanlagen stärkt die regionale Wirtschaft: juwi bindet lokale Firmen ein und beschäftigt so indirekt etwa 200 Arbeitskräfte pro Park. Die Solarparks haben insgesamt eine Modulfläche von 314.667 Quadratmeter und produzieren jährlich mehr als 70 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom, der zu einem festen Preis in das lokale Stromnetz eingespeist wird. Die jährlich produzierte Strommenge reicht aus, um 30.000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Dank des sauberen Solarstroms werden jährlich rund 37.000 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 eingespart. Diesen Sommer sollen die Solaranlagen ans Netz gehen. Amiram Roth-Deblon sagt: „Thailand ist ein interessanter Markt, auf dem wir uns langfristig engagieren wollen.“

Auch aus Indien gibt es gute Neuigkeiten für das Klima. Gemeinsam mit seinem Partner Green Infra Limited realisiert juwi zwei weitere PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von insgesamt 26 MW – davon sind bereits 17 MW ans Netz angeschlossen. Die Anlagen befinden sich auf einer früheren Militärfläche und produzieren mit der Kraft der Sonne jährlich etwa 46.500 Megawattstunden sauberen Strom. Das schont die Umwelt. Denn im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen verhindern die Sonnenkraftwerke den Ausstoß von jährlich rund 12.000 Tonnen des Klimagases Kohlendioxid.
 
„Indien ist mittlerweile einer der vielversprechendsten Solarmärkte weltweit. Green Infra und juwi möchten eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des indischen Solarmarktes einnehmen und zukünftig große Anlagen ans Netz bringen“, sind sich Shiv Nimbargi, Geschäftsführer und Vorstand von Green Infra, und Rajeshwara Bhat, Geschäftsführer von juwi India, einig. Mit seinen Projekten in Thailand und Indien verstärkt juwi sein Engagement in Asien und trägt entscheidend zur Energiewende bei.
 
Quelle: juwi-Gruppe