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Anlagenbau

München, 23. Mai 2013, Anstatt Solarmodule mit dem Siegel "Made in Germany", schmücken nun hübsche PV-Module von Trina Solar die Bayerische Staatskanzlei in München. Auf dem Dach der Staatskanzlei installierte die OneSolar International GmbH auf über 800 qm eine Solarstromanlage mit einer Gesamtleistung von 72,52 kW. Die Bayerische Staatskanzlei ist die oberste Landesbehörde und zugleich der Amtssitz von Ministerpräsident Horst Seehofer, der gleichzeitig  Vorsitzender der CSU ist.

Photovoltaik-Anlage auf der bayerischen Staatskanzlei in München (Quelle: solarinitiative-muenchen.de)

Die Photovoltaik-Anlage mit chinesischen Solarmodulen leistet rechnerisch 70 Megawattstunden sauberen Solarstrom pro Jahr. Wie der Europachef von Trina Solar, Ben Hill, erklärt, "wird die Staatskanzlei mit der PV-Anlage auf dem eigenen Dach zum Vorbild für andere staatliche Einrichtungen". Ja, aber nur wenn es sich bei den Solarmodulen aus Modulen deutscher Herstellung handelt?! Ausschreibung hin oder her? Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema?

Wörrstadt, 23. Januar 2013, Auch in Thailand ist die juwi-Gruppe Motor der Energiewende: In zwei Provinzen im Norden des Landes, Kamphaeng Phet und Ubon Ratchathani, baut das Unternehmen insgesamt fünf PV-Freiflächenanlagen. Die Solarparks haben eine Gesamtleistung von 48 Megawatt (MW) und befinden sich auf einem Gebiet, das 2011 mehrfach von Hochwasser heimgesucht wurde – eine Folge des Klimawandels. Deshalb wird juwi die Parks mit Hochwasserschutzmaßnahmen ausstatten. Die Bauarbeiten hierzu haben gerade begonnen.

juwi-Gruppe - Die Energie ist da

Amiram Roth-Deblon, juwi Regional Director Asien-Pazifik: „Der Klimawandel stellt uns hier vor besondere Herausforderungen. Damit die Anlagen auch bei starken Regenfällen zuverlässig Strom produzieren können, werden diese zum Beispiel mit Wasserrückhaltebecken und Deichen ausgestattet. So werden sie allen Witterungsverhältnissen trotzen.“ Für jeden Standort hat der Spezialist für erneuerbare Energien hydrologische Überschwemmungsstudien durchgeführt, um maßgeschneiderte Lösungskonzepte zu finden. Sollte sich Wasser aufgrund starker Regenfälle in dem Bereich der Solarparks sammeln, kann es durch Pumpsysteme wieder abgeleitet werden.

Dafür sorgt die juwi Operations & Maintenance GmbH als Teil der juwi-Gruppe. Sie übernimmt die technische Betriebsführung der Solarparks. Der Bau der PV-Freiflächenanlagen stärkt die regionale Wirtschaft: juwi bindet lokale Firmen ein und beschäftigt so indirekt etwa 200 Arbeitskräfte pro Park. Die Solarparks haben insgesamt eine Modulfläche von 314.667 Quadratmeter und produzieren jährlich mehr als 70 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom, der zu einem festen Preis in das lokale Stromnetz eingespeist wird. Die jährlich produzierte Strommenge reicht aus, um 30.000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Dank des sauberen Solarstroms werden jährlich rund 37.000 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 eingespart. Diesen Sommer sollen die Solaranlagen ans Netz gehen. Amiram Roth-Deblon sagt: „Thailand ist ein interessanter Markt, auf dem wir uns langfristig engagieren wollen.“

Auch aus Indien gibt es gute Neuigkeiten für das Klima. Gemeinsam mit seinem Partner Green Infra Limited realisiert juwi zwei weitere PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von insgesamt 26 MW – davon sind bereits 17 MW ans Netz angeschlossen. Die Anlagen befinden sich auf einer früheren Militärfläche und produzieren mit der Kraft der Sonne jährlich etwa 46.500 Megawattstunden sauberen Strom. Das schont die Umwelt. Denn im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen verhindern die Sonnenkraftwerke den Ausstoß von jährlich rund 12.000 Tonnen des Klimagases Kohlendioxid.
 
„Indien ist mittlerweile einer der vielversprechendsten Solarmärkte weltweit. Green Infra und juwi möchten eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des indischen Solarmarktes einnehmen und zukünftig große Anlagen ans Netz bringen“, sind sich Shiv Nimbargi, Geschäftsführer und Vorstand von Green Infra, und Rajeshwara Bhat, Geschäftsführer von juwi India, einig. Mit seinen Projekten in Thailand und Indien verstärkt juwi sein Engagement in Asien und trägt entscheidend zur Energiewende bei.
 
Quelle: juwi-Gruppe

Niestetal/Tokio, 04. Oktober 2012, Der Wechselrichterhersteller und Weltmarktführer SMA Solar Technology AG liefert die Wechselrichter für Japans größtes Photovoltaik-Kraftwerk. Erst im Juni dieses Jahres erhielt der Solarhersteller als erster europäischer die JET-Zertifizierung für den Vertrieb von zwei Wechselrichter-Modellen für Aufdachanlagen in Japan. Der Einstieg in Japans Solarmarkt sollte damit gelungen sein. Im Bereich industrieller Solarprojekte wurde SMA als alleiniger Wechselrichter-Lieferant für Japans größtes Solarkraftwerk ausgewählt.

SMA

Betrieben wird das 70 MW Solarprojekt von der Kagoshima Mega Solar Power Corporation. Errichtet wird das Sonnenkraftwerk derzeit in der Stadt Kagoshima, das im Herbst dieses Jahres in Betrieb genommen werden soll. Insgesamt 140 Zentralwechselrichter vom Typ Sunny Central 500CP-JP wird SMA nach Japan liefern, die speziell auf die Anforderungen des japanischen Markts angepasst wurden.

Pierre-Pascal Urbon, Vorstandssprecher und Vorstand Finanzen der SMA Solar Technology AG: "Dass wir von der Kagoshima Mega Solar Power Corporation als alleiniger Wechselrichter-Lieferant für Japans größtes Photovoltaik-Kraftwerk ausgewählt wurden, ist ein weiterer Meilenstein für SMA in Japan. Darüber hinaus werden wir noch in diesem Monat mit dem Vertrieb unserer JET-zertifizierten Sunny Boy Wechselrichter für Aufdachanlagen beginnen. Mit der vor drei Monaten eingeführten Einspeisevergütung für Solarstrom und der im vergangenen Monat verkündeten Entscheidung, bis 2040 aus der Atomenergie auszusteigen, unterstreicht die japanische Regierung ihren Willen, Japan zu einem der weltweit bedeutendsten Photovoltaikmärkte zu machen. Für die kommenden Jahre erwarten wir ein starkes Wachstum in allen Marktsegmenten."  

Quelle: SMA Solar Technology AG

 

München, 18. Januar 2013, Ausverkauf beim asiatischen Photovoltaik-Hersteller Trina Solar? Solarmodule mit einer Leistung von insgesamt 111 MW gehen bei Trina über die Ladentheke. Trina hat jüngst grünes Licht für den Bau eines netzgekoppelten 50 MW Solarparks in Wuwei in der chinesischen Provinz Gansu erhalten. Die Genehmigung wurde von der Entwicklungs- und Reformkommission der Provinz Gansu erteilt. Der erzeugte Strom soll den lokalen Bedarf decken, aber auch an andere Regionen weiterverkauft werden.

Weitere 61 MW an Solarmodulen lieferte Trina für das Green Tower-Projekt nach Brandenburg. Dort ist kürzlich ein Solarpark auf dem ehemaligen Flugplatz Preschen im südbrandenburgischen Jocksdorf, einer militärischen Konversionsfläche, in Betrieb genommen worden.

Quelle: Trina Solar

 

Hamburg, 31. Juli 2012, Vom weltweit größten Karottenproduzenten Grimmway Enterprises Inc. hat das Solarsystemhaus Conergy AG einen Auftrag für Solarprojekte mit insgesamt 3,4 MW erhalten. Es handelt sich hierbei um drei Solarkraftwerke, die am Unternehmenssitz realisiert werden sollen. Weitere 2,3 MW starke Solarparks sollen an anderen Standorten des Unternehmens folgen. Bereits im letzten Jahr hatte Conergy bei Grimmway für grüne Karotten gesorgt und eine Solaranlage mit einer Leistung von 230 Kilowatt auf der „Berry Booster Plantage“ in Arvin (Kalifornien) errichtet (Wir berichteten: USA - Conergy AG mit Aufträgen von über 5 Megawatt).

Karotten von Conergy

Bild: Conergy, tu mal lieba die mörchen... Das sang schon Helge Schneider: marijohana ist nich gut, sacht die mama und der papa, die finden dat nicht guta. tu mal lieba die mörchen...

30 Prozent des Energiebedarfs der Grimmway-Farmen durch Photovoltaikanlage gedeckt

Bis Ende 2012 baut Conergy zunächst drei Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 3,4 MW auf drei Karottenplantagen im kalifornischen „Central Valley“, in Malaga, Bakersfield und Lamont. Danach sollen weitere 2,3 MW starke PV-Kraftwerke auf anderen Grimmway Farmen folgen. Die drei Kraftwerke produzieren mehrere Millionen Kilowattstunden sauberen Strom pro Jahr. Damit spart der Konzern erheblich Stromkosten und deckt 30 Prozent des Energiebedarfs auf seinen Karottenplantagen, darunter auch auf seiner 100 Prozent Bio-Karottenfarm. Zudem vermeiden die Kraftwerke jährlich über 2.700 Tonnen schädlicher CO2 Emissionen. Damit sind die Karotten gleich doppelt grün: durch rein biologischen Anbau und saubere Energieproduktion.

Quelle: Conergy AG