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Anlagenbau

SunEnergy setzt verstärkt auf innovative Service-Ideen: Mit der dynamischen Elektrolumineszenz (EL) bietet das neu gegründete Tochterunternehmen SunEnergy Services jetzt eine innovative und effiziente Vor-Ort-Alternative zu den bisherigen EL-Messungen im Labor: Anlagenbetreiber sparen wertvolle Zeit sowie Kosten - und haben die Sicherheit, dass ihre Solaranlage optimale Leistung und damit auch entsprechende Erträge bringt.

Für das menschliche Auge zwar nicht sichtbar, aber mit langfristig spürbaren Folgen: Minimale Risse an einem Solarmodul können sich im Laufe von Jahren durch Alterung und durch jahreszeitlich bedingte Umwelteinflüsse (Temperatur, Wind, Schnee, etc.) zu sogenannten aktiven Cracks führen. Diese rufen bereits eine spürbare Leistungsminderung der Solarzelle hervor. Mit Hilfe des Elektrolumineszenz-Messverfahren kann direkt in die Zellen eines Solarmoduls hineingeschaut werden, um solche Mikro-Schäden sichtbar zu machen. Da das erzeugte infrarote Licht für das menschliche Auge nicht sichtbar ist, kommen beim diesem Messverfahren spezielle Kameras zum Einsatz. Das Resultat ist dann ein „Röntgenbild“ des Solarmoduls. Durch dieses Bild können dann kleinste Defekte wie Risse oder stärkere Strukturveränderung in der Zellschicht festgestellt werden. Da mittlerweile die erste Generation von Solaranlagen und -kraftwerken fast 20 Jahren Strom erzeugen, wird es umso wichtiger, diese Module genau auf ihre Funktionstüchtigkeit und Leistungsfähigkeit zu überprüfen. SunEnergy, Service-Spezialist für alle Arten von Solaranlagen mit über 13 Jahren Erfahrung, stellt jetzt eine effiziente EL-Lösung vor, die Investoren und Anlagenbetreibern im wahrsten Sinne des Wortes ein großes Stück entgegenkommt. Denn die dynamische EL sorgt für Klarheit über den tatsächlichen Zustand der eigenen Module, auch wenn sie optisch einwandfrei aussehen.

Beschädigte Solarmodule vor Ort untersuchen

Bislang konnten EL-Messungen und ähnliche Tests nur aufwändig in entsprechend dafür ausgerüsteten PV-Laboren durchgeführt werden, aber nicht an den verbauten Modulen an der Anlage selbst. D. h. der Zeit- und Kostenaufwand für so eine Prüfung ist beträchtlich, z. B. durch den Ab- und Wiederaufbau der Module, dazu noch Transport- und Logistikkosten usw. Und solange ein Modul getestet wird, fehlte es natürlich in der Anlage. SunEnergy Services bringt nun mit der dynamischen EL dieses Messverfahren direkt zu ihrer Solaranlage. Was Anlagenbetreibern klare Vorteile bietet: Zum einen können beschädigten Module z. B. aus der Anlage präzise und gezielt herausgefiltert werden, ohne das erheblich mehr (oder sogar alle) Module „auf Verdacht“ demontiert werden müssen. Durch den Einsatz des EL-Messverfahrens direkt an Ihrer Anlage senken Sie die Kosten von normalerweise durchschnittlich 500 € pro untersuchtem Modul im Labor mehr als deutlich. Mit dem mobilen Vermessungslabor liegen die Analysekosten bei ca. 35 € für ein einzelnes Modul. Mit der dynamischen EL direkt auf dem Dach oder an der Freifläche fallen die Kosten pro Modul auf unter 10 €. Und das alles ohne aufwändige und zeitraubende Montagearbeiten der alternativen Analysewege, die für zusätzliche Kosten sorgen.

Schäden durch Wind und Wetter erkennen

Sturm „Xaver“ an der Nord- und Ostseeküste hat es gezeigt: Heutzutage sorgen unberechenbare Wetterverhältnisse mit immer häufiger wechselnden Extremen für gravierende Sturm- oder Hagelschäden. Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h gehen auch nicht spurlos an Solarmodulen vorbei, auch wenn optisch womöglich zuerst den Anschein hat. Wie schon erwähnt, machen sich Mikrorisse und andere kleine Schäden an Modulen dabei zuerst gar nicht bemerkbar, führen aber mittelfristig zu deutlichem Leistungsabfall und in der Konsequenz zu erheblich Ertragseinbußen - bis hin zu möglichen Totalausfällen von Teilen der Anlage. Ein Beispiel: Hagelschäden, bei denen das Frontglas des Moduls nicht zerspringt, es aber dennoch zu nicht sichtbaren Mikrorissen kommt. Diese mikroskopisch kleinen Schäden in der Zelle führen zur Abtrennung der Kontakte von den Busbars, wodurch es im weiteren Verlauf zu Zellbrüchen kommt. Ein weiterer guter Grund, sich durch regelmäßige EL-Messungen vor Ort die Sicherheit zu verschaffen, dass die Solaranlage optimal arbeitet.

Vielseitige Vorteile und Möglichkeiten nutzen

Die Elektrolumineszenzmessung im verbauten Zustand vor Ort eröffnet Anlagenbetreibern eine ganze Reihe von verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. Falls Ursachen von Leistungsverlusten nicht sofort erkennbar sind, wie z. B. bei der Potential-Induzierte- Degradation (PID), sorgt die dynamische EL für Klarheit . Und wenn es darauf ankommt,möglichst schnell und präzise ausgefallene Module zu identifizieren oder defekte Bypassdioden zu erkennen, kann die dynamische EL von SunEnergy wartungsunterstützend eingesetzt werden und so mehr Sicherheit in kurzer Zeit bieten. Genauso, wenn es etwa um garantie- oder versicherungstechnische Fragen geht: Mit ELMessungen lassen sich genaue Zustands- und Wertbestimmungen von Module festlegen, genauso wie Transport oder Montageschäden eindeutig sichtbar gemacht werden können. Diese Untersuchungen können für mono- und polykristalline Module (HIT, String Ribbon) als auch für Dünnschichtmodule (CIS, CIGS, CdTe) durchgeführt werden.

Quelle: SunEnergy

Die IBC SOLAR AG hat in Kooperation mit ihrer indischen Tochtergesellschaft IBC SOLAR Projects Private Ltd. den Bau eines weiteren Megawatt-Projekts begonnen. Den Auftrag für die schlüsselfertige Realisierung des Projekts Pokhran mit 11 Megawatt Leistung erhielt IBC SOLAR als Folgeauftrag nach der Fertigstellung eines Projekts Ende 2014. Vom 15. bis 17. Februar nimmt IBC SOLAR außerdem an der Messe RE-INVEST in Neu-Delhi teil, um seine Position im indischen Solarmarkt weiter auszubauen.

IBC-SOLAREbenso wie das Solarkraftwerk Bhadla, das Ende Oktober 2014 schlüsselfertig an den Investor übergeben wurde, entsteht auch das Projekt Pokhran im sonnenreichen Bundesstaat Rajasthan in Nordwestindien. Auftraggeber und Investor ist erneut eine Gesellschaft der LN Bangur Group. Für IBC SOLAR entsteht mit dem Bau des neuen 11-Megawatt-Projekts das insgesamt fünfte PV-Kraftwerk, das das Systemhaus als EPC-Dienstleister in Indien errichtet. Die deutsche IBC SOLAR AG übernimmt neben Ingenieursdienstleistungen auch die technische Überwachung, während die indische IBC SOLAR Projects Private Ltd. für die Bauausführung vor Ort verantwortlich ist. Der Netzanschluss ist für Ende März geplant.
 
Angesichts der topographisch anspruchsvollen Bedingungen in Indien setzt IBC SOLAR auf ein maßgeschneidertes Kraftwerksdesign, um die bestmögliche Qualität und eine hohe Gesamtrentabilität für den Investor sicherzustellen. In Pokhran wird ehemaliger Meeresboden aus Sand-Kalk-Sediment bebaut. Um die Bodenkonstruktion gegen Korrosion durch den salzhaltigen Boden zu schützen, erhalten die Metallfundamente eine zusätzliche Betonhülle. Nicht nur der Boden, auch das Grundwasser in Pokhran ist stark salzhaltig. Dieses kann deshalb nicht für die spätere Reinigung der Module verwendet werden, die in Indien regelmäßig erforderlich ist, um die prognostizierten Erträge sicherzustellen. Für die spätere technische Betriebsführung und Wartung (Operation and Maintenance, O&M) ist daher der Bau einer Entsalzungsanlage geplant.
 
Ein wichtiges Thema für den sicheren Betrieb der Anlage in den kommenden 20 bis 25 Jahren ist in Pokhran außerdem der Hochwasserschutz. Zur Ableitung hoher Wasserstände während der Regenzeit wurde das Gelände in Ost-West-Richtung mit einem 9 Meter breiten Wasserabführgraben versehen, einem sogenannten Nallah. Elektronische Komponenten wie Trafos und Zentralwechselrichter werden zudem auf 80 bis 100 Zentimeter hohen Sockeln installiert, die einen zusätzlichen Hochwasserschutz bilden.
 
Das Projekt wird durch das JNNSM (National Solar Mission) gefördert. Halterungen, Module und einige elektrotechnische Bauteile stammen daher aus indischer Produktion.
 
Vom 15. bis 17. Februar 2015 nimmt IBC SOLAR an der Messe „Renewable Energy Global Investment Promotion Meet & Expo“ (RE-INVEST) in Neu-Delhi teil. Am Gemeinschaftsstand der Exportinitiative Erneuerbare Energien des deutschen Bundeswirtschaftsministeriums (Deutscher Pavillon, Stand 56.10) stehen die Experten des deutschen Projektierers und EPC-Dienstleisters IBC SOLAR und seiner indischen Tochtergesellschaft für Gespräche zur Verfügung.
 
Die  RE-INVEST 2015 wird vom indischen Ministerium für Neue und Erneuerbare Energien (MNRE) organisiert und richtet sich vornehmlich an Investoren, Projektierer und Finanzierer. Hintergrund ist der durch die neue Regierung geplante Ausbau Erneuerbarer Energien in der Stromerzeugung auf bis zu 55.000 MW in 2017.  Dabei sollen ausländische Investoren gezielt eingebunden werden.
 
Quelle: IBC SOLAR AG

Bad Staffelstein, 08. Oktober 2014 – Die IBC SOLAR AG und der japanische Projektentwickler Deneb Renewable Energy KK haben jetzt den Bau einer 1,6-MW-Pholtovoltaikanlage in Otawara (Tochigi), Japan, fertiggestellt. Am 24. September ging die Anlage offiziell ans Netz der Tokyo Electric Power Co. Ltd. (TEPCO). Das Projekt vereint deutsches Know-how beim Großanlagenbau und lokale Erfahrungen bei der Projektentwicklung. Diese Kombination ermöglichte es den Beteiligten, die Zeit- und Kostenvorgaben des Großprojekts einzuhalten.

IBC SOLAR AGDie Übergabe der schlüsselfertigen Anlage an das in Tokio ansässige Immobilienunternehmen, das in das Projekt investierte, fand am 26. September, zwei Tage nach dem Netzanschluss statt. Das Projekt erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen, um dem Anleger einen Einspeisetarif von 36 YEN pro kW/h plus Verbrauchssteuer zu gewährleisten. Ab dem Zeitpunkt der Netzanbindung hat der Eigentümer der PV-Anlage für einen Zeitraum von 20 Jahren einen staatlich garantierten Anspruch auf die Vergütung, die vom Netzbetreiber für den erzeugten Strom ausbezahlt wird. Dies macht das Projekt für den Investor besonders attraktiv.
 
Das PV-Kraftwerk besteht aus 6408 Modulen des Typs IBC PolySol 255 und wird ungefähr 2,1 Mio. kW/h Energie pro Jahr erzeugen. „Die Anbindung dieser beeindruckenden PV-Anlage an das Stromnetz stellt einen Meilenstein in der Firmengeschichte von IBC SOLAR dar. Sie liefert einen wertvollen Beitrag zum Umbau der Energieversorgung in Japan, der von der Nuklearenergie weg zu erneuerbarer Energie führt“, so Antoni Beltran, Director Project Business Development bei IBC SOLAR. Der Solarpark befindet sich zirka 150 Kilometer nördlich von Tokio in der Präfektur Tochigi. Da die Regierung der Präfektur den Ausbau erneuerbarer Energien anstrebt, unterstützte sie den Bau des PV-Kraftwerks in höchstem Maße.
 
„Wir sind sehr erfreut, dass wir bei diesem Projekt mit IBC SOLAR zusammenarbeiten konnten. Mit dem Know-how des Unternehmens und dem Einsatz lokaler Firmen beim Bau der Anlage ist es uns gelungen, die Erstellungskosten zu senken und eine hocheffiziente Anlage zu errichten. Zudem standen und stehen wir in engem Kontakt mit den Anrainern, um die Akzeptanz dieser PV-Anlage und deren reibungslosen Betrieb für mindestens die nächsten 20 Jahre zu gewährleisten“, so Dr. Steffen David, Representative Director bei Deneb Re.
 
Otawara ist das erste PV-Projekt von IBC SOLAR, das in Japan ans Netz ging. Dank der über 30-jährigen Erfahrung des international tätigen Unternehmens kann sich der Investor auf höchste deutsche Qualitäts- und Leistungsstandards sowie eine 25-jährige lineare Leistungsgarantie für die verwendeten Module verlassen. Das PV-Kraftwerk in Otawara ist eines von drei Projekten, die IBC SOLAR in Japan in Zusammenarbeit mit lokalen Projektentwicklern und Bauunternehmen realisiert. Die zweite japanische Solaranlage des Unternehmens in Sakura City, Tochigi, soll innerhalb der nächsten Wochen ans Stromnetz angeschlossen werden.

Autarke Energiefabrik EnFa: Energiezukunft beginnt schon heute
 
Das PV-Unternehmen Endreß & Widmann Solar GmbH hat in Neuenstadt am Kocher (Baden-Württemberg) einen vollständig energieautarken Büro- und Werkstattkomplex in Betrieb genommen. EnFa – Die Energiefabrik kommt zu 100 Prozent ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz aus und nutzt ausschließlich Erneuerbare Energien. Photovoltaik- und Speicheranlagen für die unabhängige Stromversorgung lieferte die IBC SOLAR AG. Entwickler und Bauherr der EnFa ist der Solarunternehmer Friedhelm Widmann, ein „Zertifizierter Fachpartner“ von IBC SOLAR und Visionär, wenn es um die Energieversorgung der Zukunft geht.
 
Nach neunmonatiger Bauzeit ist es geschafft: EnFa – Die Energiefabrik versorgt die Nutzer der gut 350 m² großen Produktions- und ca. 600 m² großen Bürofläche ausschließlich mit Erneuerbaren Energien. Einen Anschluss an das öffentliche Stromnetz gibt es nicht. Auf einer Grundfläche von rund 30 m² ist die komplette Energiezentrale als Herzstück des autarken Gebäudekomplexes aufgebaut worden.
 
„Die Motivation für den Bau der EnFa liegt in der unsäglichen Diskussion um die Machbarkeit und die Finanzierung der Energiewende“, sagt Bauherr und Diplom-Ingenieur Friedhelm Widmann. „Ich wollte zeigen, dass wir schon im Jahr 2014 in der Lage sind, eine stabile und wirtschaftlich interessante Energieversorgung zu realisieren, welche ausschließlich auf Erneuerbaren Energien basiert. Die EnFa zeigt schon jetzt eine Möglichkeit, wie Deutschland im Jahr 2050 einzig und allein mit Erneuerbaren Energien versorgt wird.“ Die Gestehungskosten für den EnFa-Strom sprechen für sich. Widmann kann, je nach Erzeugungsform, mit dauerhaft niedrigen Preisen zwischen 6 und 20 Cent pro Kilowattstunde (kWh) rechnen. Deutlich weniger, als jeder Energieversorger verlangt.
 
Photovoltaik liefert 80 Prozent

 

Die autarke Versorgung der EnFa basiert auf einem Mix verschiedener Erzeugungs- und Speicherarten. Ein Photovoltaiksystem mit 112 Kilowattpeak (kWp) stellt eine gleichmäßige Energieerzeugung über den gesamten Tag sicher. Dafür wurden die Module auf dem Dach und an der Fassade in unterschiedliche Himmelrichtungen ausgerichtet. Ist überschüssige Sonnenenergie vorhanden, die nicht direkt verbraucht werden kann, wird diese in einen 400 kWh großen Batteriespeicher geladen. Ein mit Biogas gespeistes Blockheizkraftwerk (BHKW) mit 40 kW elektrischer Leistung wird dann eingesetzt, wenn an strahlungsarmen Tagen die Sonnenenergie nicht ausreicht. Photovoltaik- und Batteriesystem wurden von IBC SOLAR geliefert. Der Anteil des Photovoltaiksystems an der Gesamtenergieversorgung der EnFa liegt bei rund 80 Prozent.
 
Da für die autarke Versorgung nicht nur Strom benötigt wird, werden die Büroräume mit einer Wärmepumpe gekühlt und beheizt. Büros mit hohen Raumtemperaturen gehören damit der Vergangenheit an: Gerade im Sommer, wenn Kühlung benötigt wird, scheint die Sonne besonders  intensiv und versorgt so die Wärmepumpe. Reicht hingegen im Winter die Sonnenenergie für die Beheizung der EnFa durch die Wärmepumpe nicht aus, wird das BHKW zusätzlich als Energielieferant angefordert.
 
Genügend Kapazität auch für E-Mobilität

Bei der Nutzung der Energie geht die EnFa aber noch einen entscheidenden Schritt weiter. Über drei Elektrotankstellen werden die firmeneigenen E-Fahrzeuge vor Ort geladen: „Das Fahrgefühl mit Elektroautos, welche ausschließlich mit erneuerbarem Strom betrieben werden, ist fantastisch“, erläutert Friedhelm Widmann. Und günstig ist es obendrein: 100 Kilometer Fahrt mit dem grünstrombetanktem E-Auto kosten gerade mal 85 Cent, wohingegen der klassische Benzinbetrieb mit satten 9 Euro zu Buche schlägt.
 
Die Abstimmung zwischen Erzeugern und Verbrauchern erfolgt über eine eigens entwickelte Software. In diese hat der Diplom-Ingenieur Widmann das Know-how seiner 20-jähringen Berufserfahrung einfließen lassen. Die Software greift auf eine Wettervorhersage über drei Tage zu, errechnet daraus den Wärme- bzw. Kühlbedarf für das Gebäude und managt die variable Gestaltung der Raumtemperaturen, die Nutzung von abschaltbaren Verbrauchern, die optimierte Beladung der Elektroautos sowie die Stabilisierung des autarken Stromnetzes. EnFa – Die Energiefabrik zeigt damit in prototypischer Weise, wie ein vernetztes und intelligentes Stromnetz funktionieren sollte. Ganz so, wie man es sich für das Jahr 2050 deutschlandweit erhofft.

Quelle: IBC SOLAR AG

Bad Staffelstein/Vestby, 24. Oktober 2014, Der norwegische Fachpartner der IBC SOLAR AG und Solarteur, die Solenergi FUSen AS, hat innerhalb von nur neun Tagen Norwegens größtes Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Spitzenleistung von 370 kW errichtet. Norwegens Öl- und Energieminister Tord Lien weihte die PV-Anlage in Vestby am 7. Oktober offiziell ein. Die erzeugte Energie nutzt der Investor ASKO, der größte Lebensmittelgroßhandel in Norwegen, für die direkte Versorgung seines Logistikzentrums. Das Unternehmen verfügt über 14 Standorte und hat sich zum Ziel gesetzt, klimaneutral zu werden. Das erste von FUSen und IBC SOLAR realisierte PV-System für den Eigenverbrauch ist für ASKO ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel.
 
ASKO setzte mit seiner Investition einen neuen Maßstab hinsichtlich des direkten Verbrauchs von Solarstrom in Industrie und Gewerbe. Die PV-Anlage ist für das Unternehmen die erste Etappe auf dem Weg zur umfassenden Nutzung von Solarenergie. Am selben Standort, einem Logistikzentrum in Vestby, besteht die Möglichkeit, die Kapazität der Solaranlage zu verzehnfachen. Weiteres Potenzial für die Installation von Eigenverbrauchsanlagen besteht an den weiteren ASKO-Standorten in ganz Norwegen. ASKO und seine Dachgesellschaft Norgesgruppen haben das Ziel, ein klimaneutrales Unternehmen zu werden und damit einen wesentlichen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Norwegen zu leisten. Der Einsatz von Solar- und Windenergie sowie anderen erneuerbaren Kraftstoffen ist dafür ein wesentlicher Baustein.
 
„Das ASKO-Solarkraftwerk ist ein beeindruckender Bau. Es wird wertvolle Erkenntnisse über die Erzeugung von Solarstrom in Norwegen liefern. Unternehmen wie ASKO sind wegbereitend im Bestreben, eine CO2-arme Gesellschaft zu schaffen“, so Minister Tord Lien. Torbjørn Johannson, ASKO-Geschäftsführer ergänzt: „Wir haben die Absicht, in den nächsten Jahren genügend Photovoltaik-Anlagen zu installieren, um 20 Prozent unseres Energiebedarfs mit Sonnenstrom decken zu können. Um den verbleibenden Strombedarf abzudecken, werden wir in Windenergieanlagen investieren.“
 
André Tangerud, CEO ASKO Øst: „Die Beteiligung an einer so wichtigen Entwicklung wie Photovoltaik in Norwegen, ist aufregend. ASKO möchte dabei eine Führungsrolle einnehmen. Wir haben nur neun Tage vom Beginn der Montagearbeiten bis zur Erzeugung der ersten Energie benötigt. Zusätzlich zu den Komponenten für die Energieerzeugung wurden Sensoren und Messeinrichtungen installiert, sodass Universitäten und Studierende die Anlage wissenschaftlich nutzen können.“
 
Das norwegische Unternehmen Solenergi FUSen AS übernahm für ASKO das Projektmanagement für die schlüsselfertige Installation der Anlage. Thor Christian Tuv, CEO FUSen, leitete die Arbeiten: „Wir haben dieses Kraftwerk zusammen mit örtlichen Elektrikern und Dachdeckern errichtet. So wurden lokale Kompetenzen geschaffen, was zukünftig den Weg für mehrere kleine und große Solarprojekte bereitet.“
 
„Die Einweihung des bis dato größten Solarkraftwerks durch ASKO bringt die gesamte norwegische Solarenergiesparte einen Schritt nach vorn“, so Åse Lekang Sørensen, Generalsekretärin des norwegischen Solarverbands.
 
Solenergi FUSen entwickelte das Projekt zusammen mit seinem Vertriebs- und Projektpartner IBC SOLAR. Das in Deutschland ansässige PV-Systemhaus unterstützte die Auslegung und die Montage der Solarstromanlage mit seinen über 30 Jahren Erfahrung bei Solarsystemen jeder Größe. Zudem lieferte IBC SOLAR PV-Module mit einer linearen Leistungsgarantie von 25 Jahren, das eigens für Flachdächer entwickelte Montagesystem IBC AeroFix sowie weitere Komponenten. Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen ist eine hochwertige Installation, die exakt auf die klimatischen Verhältnisse am Standort abgestimmt ist und nun jahrzehntelang saubere Solarenergie liefern wird.
 
Quelle: IBC SOLAR AG

Bad Staffelstein, 14. April 2014, Die IBC SOLAR AG hat im indischen Bundesstaat Rajasthan mit dem Bau einer 5,5 Megawatt großen Photovoltaikanlage begonnen. Das neue Photovoltaikkraftwerk nahe der Stadt Bhadla ist das erste Megawattprojekt, das IBC SOLAR als Generalunternehmer (EPC) in Kooperation mit seiner indischen Tochtergesellschaft realisiert. IBC SOLAR ist für das Management des gesamten Projektes verantwortlich und sichert dem Investor eine laufende Qualitätskontrolle einschließlich der abschließenden Zertifizierung durch den TÜV Rheinland zu. IBC SOLAR hat in Indien bereits fünf Projekte mit einer Gesamtleistung von 18 MW realisiert. Angesichts der über 30-jährigen Erfahrung des weltweit tätigen Systemhauses kann sich der neue Investor auf höchstmögliche deutsche Qualitätsstandards und eine hohe Kosteneffizienz verlassen.

IBC SOLAR AGMit über 300 Sonnentagen im Jahr ist Indien einer der vielversprechendsten und am stärksten wachsenden Solarmärkte der Welt. Das neue, 5,5 MW große Solarkraftwerk entsteht derzeit im Bundesstaat Rajasthan im Distrikt Jodhpur, nahe der pakistanischen Grenze. Der entlegene Standort in einer Wüstenregion macht die Projektrealisierung zu einer topographischen wie logistischen Herausforderung. So ist die nächste Zugverbindung über eine Fahrtstunde entfernt, ein Flughafen vier Stunden. Die Fläche liegt in einem Wüstengebiet, das von der Regierung Rajasthans für die Errichtung von mehreren PV-Anlagen in Megawattgröße ausgewiesenen und an mehrere Investoren verpachtet wurde.
 
„Das Projekt in Bhadla ist unsere erste Kooperation mit IBC SOLAR und seiner indischen Tochtergesellschaft. Wir haben uns für die Zusammenarbeit mit einem deutschen Generalunternehmer entschieden, weil dieser uns verlässliche Bankgarantien und ein optimales Projektmanagement bieten kann. IBC SOLAR kennen wir bereits durch seine bisherigen Aktivitäten in Indien und wissen, dass das Unternehmen über die erforderliche Kenntnis unserer Geschäftskultur verfügt“, so Shreeyash Bangur, Direktor des Investors LNB Renewable Energy (LN Bangur Group).
 
Die anspruchsvollen Klima- und Bodenbedingungen in Bhadla erfordern maßgeschneiderte technische Lösungen. Vor der Ausführung der eigentlichen Baumaßnahmen musste die Fläche begradigt, von der Wüstenvegetation befreit und der Boden verdichtet werden. Um den besonderen Herausforderungen des lockeren, sandigen Untergrunds gerecht zu werden, verwendet IBC SOLAR spezielle Pfahlfundamente für die Unterkonstruktion. Später werden dezentrale Strangwechselrichter direkt unter den Modulen installiert, um die Bauteile vor Sand und Hitze zu schützen. Dasselbe Konzept wird auch auf die extrem belastbar gewählte Verkabelung angewendet. So können Leistungsverluste schon im Vorfeld minimiert werden.
 
„Nur sorgfältig geplante und installierte Solarstromanlagen bieten Investoren langfristig stabile Erträge und damit sichere Renditen. Durch eine umfassende Qualitätssicherung und Kontrolle entlang der gesamten Wertschöpfungskette sichern wir die maximale Leistungsfähigkeit der Anlage und bieten unseren Kunden damit Planungssicherheit für ihr Investment“, so Reinhard Ling, Business Manager der IBC SOLAR Projects Private Limited in Mumbai. „Insbesondere in aufstrebenden Märkten wie Indien ist unser Ziel nicht nur die Einhaltung höchster deutscher Ingenieursstandards, sondern auch ein effektiver Wissenstransfer. Deshalb werden wir in der Bauphase in Bhadla auch möglichst viele lokale Handwerker und Spezialisten einsetzen und schulen.“
 
Der entlegene Standort der Anlage erfordert weitere besondere Maßnahmen. So wurde die gesamte Fläche durch eine Mauer eingefasst und wird sowohl in der Bauphase wie auch später im Betrieb Tag und Nacht bewacht. Während IBC SOLAR als Generalunternehmer den Anschluss des PV-Kraftwerks an das Mittelspannungsnetz übernimmt, errichtet die Regierung von Rajasthan ein Umspannwerk, das die Übertragung des Solarstroms in das Hochspannungsnetz sicherstellt.
 
Als weitere Qualitätssicherungsmaßnahme erhalten unabhängige Prüfer des TÜV Rheinland den Auftrag, die Anlage für eine abschließende Zertifizierung gemäß des internationalen Standards IEC 62446 zu prüfen. Auch die deutschen Site Manager von IBC SOLAR sind vom TÜV Rheinland als „Authorised Experts for Photovoltaic Equipment“ zertifiziert. Die Anlage soll im Juni 2014 fertiggestellt werden.
 
Quelle: IBC SOLAR AG