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Anlagenbau

Trina Solar Limited hat die Photovoltaikmodule für ein solares Carportsystem mit einer Leistung von 4 MWp am Flughafen Weeze geliefert. Das Projekt, welches seinesgleichen in Deutschland sucht, wurde von der EEPro GmbH innerhalb von nur vier Wochen Planung sowie vier Wochen Bauzeit umgesetzt und bietet überdachte Stellplätze für rund 1350 Fahrzeuge.

Der internationale Verkehrsflughafen Weeze in Nordrhein-Westfalen ist einer der jüngsten Flughäfen Europas und einer der ersten privaten Airports in Deutschland. Auch aufgrund des Passagieraufkommens von derzeit ca. 1,9 Mio. Passagieren pro Jahr entschieden sich die Flughafenbetreiber dafür, mit einem Photovoltaik-Carportsystem am Parkplatz P2 gleich zwei Vorteile zu verbinden: Zum einen produziert der Flughafen mit dem Solarsystem regenerative Energie zur möglichen eigenen Nutzung sowie zur Einspeisung in das Netz, was zusätzliche Einnahmen und eine gute Umweltbilanz des Flughafens ermöglicht. Zum anderen fungiert das System gleichzeitig als Schutz für die darunter geparkten Fahrzeuge der Fluggäste, gegen Sonne, Regen oder Hagel.

Die insgesamt 66 Carports haben eine Länge von bis zu 35 Meter, und eine Breite von bis zu 13 Meter. Insgesamt wurde dabei 15.296 multikristalline Solarmodule der Honey-Serie (TSM-PC05A) von Trina Solar verwendet, die  insgesamt eine Peak-Leistung von über 4MW liefern. Die Module wurden von Trina Solar in der nur vierwöchigen Bauphase Ende Juli und Anfang August 2016 termingerecht „Just-in-Time“ geliefert. Die vom TÜV-Rheinland abgenommene PV-Anlage speist bereits Energie in das Netz des Verteilnetzbetreibers Westnetz ein. Als eine von Deutschlands größten Aufdachanlagen erhält die Anlage die reguläre EEG-Vergütung.

Ein zuverlässiger und reibungsloser Materialfluss ist bei einer so kurzen Bauzeit besonders wichtig, wie die  Projektleitung von EEPro bestätigt. „Bei der Auswahl von Partnern bzw. Produkten setzen wir auf modernste, qualitativ hochwertige Technik, hohe Verlässlichkeit und Investitionssicherheit. Trina Solar konnte uns als führender Anbieter in allen diesen Punkten überzeugen“, erklärt Jan Kiermaier, Geschäftsführer von EEPro. „Besonders beeindruckt hat uns zudem die außerordentliche Kundenorientierung seitens Trina Solar, welche uns bei jedweden Herausforderungen hilfreich und zielgerichtet zur Seite stand. Ein starker und verlässlicher Partner ist bei solch zeitkritischen Projekten oftmals entscheidend für den Projekterfolg.“

„Wir sind sehr erfreut, über die hervorragende Zusammenarbeit mit EEPro. Gemeinsam haben wir erneut belegt, wie schnell und effizient Photovoltaik-Projekte heute umgesetzt werden können, wenn Projektkenntnis, Qualitätsprodukte und eine reibungslose Abwicklung durch erfahrene Partner zusammenkommen“, erklärt Gonzalo de la Viña, Vertriebsleiter bei Trina Solar. „Der Flughafen Weeze profitiert nun nicht nur von den wirtschaftlichen Vorteilen sauberen Solarstroms sondern auch von einer neuen Parkplatzüberdachung, die die Fahrzeuge schützt.“

Quelle: Trina Solar Limited

Die solarSTEP Energie GmbH, ein langjähriger Fachpartner der IBC SOLAR AG, hat das Logistikzentrum von Arvato SCM Solutions in Landsberg (Halle/Queis) mit einer der größten Photovoltaik-Dachanlagen Sachen-Anhalts ausgestattet. Damit erzeugt der Fulfillment-Dienstleister zukünftig 70 Prozent seines Stroms selbst.
 
Arvato setzt bei seinem Landsberger Distributionszentrum gezielt auf die Verbindung von Ökologie und Ökonomie. In fünf Hallenmodulen setzt das Unternehmen dort Logistikdienstleistungen für Kunden unter anderem aus der Healthcare-, Consumer Products- und Telekommunikationsbranche um. Mithilfe eines Energieaudits wurden verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz geprüft. Immerhin werden in Landsberg jährlich 2,8 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom verbraucht, beispielsweise für den Betrieb der Fördertechnik, der Staplerfahrzeuge und der Klimaanlagen zur Kühlung von temperaturgeführter Ware. Schlussendlich fiel die Wahl auf ein individuell geplantes und modular erweiterbares PV-System von IBC SOLAR, mit dem sich Arvato weitgehend von externem Energiebezug unabhängig macht und zukünftig bis zu 70 Prozent des benötigten Stroms direkt vor Ort produzieren kann. Die hohe Autarkiequote der 1,7 MWp leistungsstarken Anlage wird durch eine direkte Anbindung des PV-Systems an die Gebäudetechnik und eine intelligente Steuerung erreicht.
 
Das PV-System verbessert mit 980 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr nicht nur die Umweltbilanz von Arvato, sondern wird durch den günstigen Gestehungspreis für Solarstrom auch die Strombezugskosten senken. „Wir stärken damit die klimaneutrale Logistik und sparen gleichzeitig Betriebskosten“, so Georg Oelze, Director Operations bei Arvato.
 
Arvato SCM Solutions vertraute nicht nur bei Planung und Montage auf die Erfahrung des IBC SOLAR Fachpartners solarSTEP, sondern setzte auch auf Qualitätsmodule der IBC SOLAR Line, die mit dem Montagesystem solarSTEP light von solarSTEP auf den Flachdächern installiert wurden. Die fast 6.500 Module wurden innerhalb von nur acht Wochen auf den Hallen montiert.

Quelle:  IBC SOLAR AG

Solar Frontier Europe lieferte seine CIS-Module für eine Anlage auf dem Dach des Einkaufszentrums Il Centro in Arese in der Nähe der italienischen Metropole Mailand. Mit rund 200 Läden auf einer Fläche von 100.000 Quadratmetern ist dieses Einkaufszentrum das größte in Italien und eines der größten in Europa.

Die Anlage verfügt über eine Nennleistung von 1,4 MW und bedeckt das gesamte Dach des Einkaufszentrums Il Centro. Während das Unternehmen P.M. Service aus Pontassieve die Rolle des Lieferanten übernahm, lag sowohl die Installation des Wärmekraftwerks als auch der PV-Anlage, die zur Verringerung des Energiebedarfs des riesigen Einkaufszentrums beitragen, in den Händen der Firma ING srl (ING).

„Um die Sicherheit und den Komfort unserer Gäste zu gewährleisten, benötigen wir täglich große Mengen an Energie. Für uns war es wichtig, erneuerbare Energien einzusetzen, um unser Engagement für eine saubere Umwelt deutlich zu machen“, sagte Gabriele Ghilardi, Inhaber von ING. „Wir entschieden uns dafür, die Module von Solar Frontier mit ihrer höheren Leistung und Qualität im Vergleich zu kristallinen Technologien als alternative Lösung anzubieten“, fügte er hinzu.

Die erzeugte Energie wird für die Beleuchtung des Gebäudes und für den Betrieb der Klimaanlage verwendet. Überschüssige Energie wird an das öffentliche Netz verkauft. Die Anlage deckt mehr als 50 Prozent des gesamten täglichen Energiebedarfs des Einkaufszentrums, das im April dieses Jahres eröffnet wurde. Die Anlage besteht aus 8.295 Solar Frontier CIS-Modulen mit einer Leistung von 170 Wp je Modul und wurde zwischen Oktober 2015 und Januar 2016 auf dem Dach montiert.

„Wir freuen uns darüber, dass Solar Frontier an einem so zukunftsweisenden Projekt mitwirkt, das als Modell für europäische Großverbraucher dienen kann. Mit einer Sonneneinstrahlung von jährlich etwa 1.400 Kilowattstunden pro Quadratmeter eignet sich die Region um Mailand hervorragend für die Nutzung von Solarenergie. Durch die Anlage lassen sich jedes Jahr mehr als 800 Tonnen CO2 einsparen. Außerdem macht sie das Einkaufszentrum unabhängig von steigenden Strompreisen“, sagte Wolfgang Lange, Managing Director von Solar Frontier Europe.

P.M. Service hat sich aus mehreren Gründen dafür entschieden, für dieses prestigeträchtige Projekt CIS-Module von Solar Frontier zu verwenden: „Solar Frontier war über mehr als fünf Jahre hinweg ein verlässlicher Partner. Wir haben für dieses Projekt die CIS-Module ausgewählt, weil sie eine ausgezeichnete Temperaturstabilität sowie einen hohen Ertrag auch bei geringer Einstrahlung aufweisen“, erläuterten Massimo Innocenti und Andrea Parrini, Inhaber von P.M. Service.

Quelle: Solar Frontier

Auf dem Dach der neu errichteten Logistikhalle ging im Juli eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1,4 Megawatt Peak ans Netz: 5.060 Module produzieren dort auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern jährlich mehr als 1,3 Millionen Kilowattstunden regenerativen Strom. Der erzeugte Strom wird für die Logistikprozesse, automatisierte Hochregale und Flurförderzeuge nahezu vollständig eigengenutzt. Mit der Anlage spart das Unternehmen jährlich 755.000 Kilogramm CO2.

„Gerade in der Logistik bieten sich PV-Anlagen an“, erläutert Geschäftsführer von Goldbeck Solar Björn Lamprecht. Sein Unternehmen aus Hirschberg deckt im Jahr etwa 50 Solar-Dächer, vermehrt auch in der Logistik. Große Dachflächen sollten nicht ungenutzt bleiben und die immer automatischer ablaufenden Prozesse brauchen Energie, die man bestenfalls regenerativ erzeugt. Dazu kommt, dass eigenverbrauchter grüner Strom auch wirtschaftliche Vorteile bietet: Denn die Energie von der Dachanlage kostet den Nutzer nach durchschnittlichen Marktpreisen zwischen fünf und acht Cent pro Kilowattstunde. Der Tarif vom Energieversorger liegt aber meist bei zwölf und mehr. Die Differenz sorgt dafür, dass sich Anlagen in sieben bis zwölf Jahren amortisiert haben. Insgesamt spricht der Solar-Experte bei guter Ausrichtung und einem hohen Anteil an Eigennutzung von Renditen bis zu zwölf Prozent. In der Regel speisen seine Kunden überschüssigen Strom, der in Randzeiten oder am Wochenende anfällt, ins öffentliche Netz ein. Dafür gibt es durchschnittlich auch noch neun Cent pro Kilowattstunde. „Solarstrom bietet zudem stabile Erträge und vorhersehbare, planbare Stromkosten. Eine Sicherheit, die die schwankenden Preise der Energieversorger so nicht garantieren können“, ist sich Björn Lamprecht sicher.

Das Solarunternehmen, das aktuell mit 85 Mitarbeitern 135 Millionen Euro im Jahr umsetzt, realisiert neben Dachanlagen zwischen 100 KWp und 1,5 MWp auch große Freiflächenanlagen im In- und Ausland. Die Anlage auf dem Logistikcenter in Germersheim ist bisher eines der größeren Projekte des Hirschberger Unternehmens.

Quelle: Goldbeck Solar

Die österreichische Regionalgesellschaft der IBC SOLAR AG hat in Zusammenarbeit mit Vienna Airport Technik und Elektro Ecker zwei Photovoltaikanlagen mit zusammen 509 Kilowattpeak Leistung auf Dachflächen des Wiener Flughafens installiert. Die von IBC SOLAR Austria geplanten Anlagen wurden im Juli 2016 in Betrieb genommen und produzieren zusammen künftig mehr als 500.000 kWh Solarstrom pro Jahr für den Eigenverbrauch.
 
Mit der Installation der PV-Systeme positioniert sich IBC SOLAR Austria einmal mehr als starker Partner auf dem Solarmarkt. „Am Flughafen Wien wird auf rund 3.200 qm künftig umweltfreundlicher Solarstrom produziert“, erklärt Heinz Schuld, Projektleiter bei der IBC SOLAR Austria, die Leistung der Photovoltaikanlage. Die beiden PV-Anlagen, die auf den Dachflächen eines Hangars sowie einer Gerätehalle montiert wurden, tragen zu einer klimafreundlichen und nachhaltigen Stromversorgung sowie der kontinuierlichen Reduzierung der CO2-Emissionen am Flughafen Wien bei. Der aus den Anlagen entstehende Gleichstrom wird durch Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und anschließend über die nächstgelegenen Trafostationen in das Flughafen-Netz eingespeist, sodass der Strombezug aus dem öffentlichen Netz verringert wird.
 
Ziel ist es darüber hinaus, in den kommenden Jahren jährlich bis zu 4.000 qm zusätzliche Modulfläche am Flughafen Wien zu errichten. So werden in weiteren Ausbauschritten Dachflächen bestehender und neu errichteter Immobilien am Standort verwendet. Als nächstes Großprojekt wird das Dach des Air Cargo Centers mit Photovoltaikanlagen im Ausmaß von rund 5.000 qm bestückt, was mehr als eine Verdoppelung der Anlage im Jahr 2017 bedeutet.
 
Durch die Inbetriebnahme der PV-Anlagen führt die Flughafen Wien AG ihre Nachhaltigkeitsstrategie konsequent fort. So wurde der CO2-Ausstoß in den letzten drei Jahren bereits um rund 20 Prozent reduziert. Auch in den kommenden Jahren setzt das Unternehmen auf Energieeffizienz und will bis zum Jahr 2022 deutliche Effizienzsteigerungen bei Strom-, Wärme-, Kälte- und Treibstoffverbrauch erreichen, um den CO2-Ausstoß weiterhin kontinuierlich zu verringern. Für das vorbildliche Umweltmanagement wurde die Flughafen Wien AG vom österreichischen Umweltminister mit dem EMAS-Preis 2016 ausgezeichnet.
 
Quelle: IBC SOLAR AG