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Anlagenbau

Die IBC SOLAR AG hat heute den Solarpark Küps (Landkreis Kronach, Oberfranken) mit einer Nennleistung von 3,5 Megawattpeak offiziell eingeweiht. Das Projekt wurde im Rahmen eines bundesweiten Ausschreibungsverfahrens für Solarparks auf sogenannten „110-m-Randstreifen entlang von Schienenwegen“ errichtet.
 
Der Solarpark Küps liegt direkt an der Bahnstrecke Lichtenfels-Kronach und produziert jährlich etwa 3.605.000 Kilowattstunden Solarstrom, der für die Versorgung von über 900 regionalen Haushalten ausreicht. Baubeginn des Solarparks war Mitte April, der Anschluss an das öffentliche Stromnetz erfolgte Anfang August.
 
Durch die ideale Lage des Standorts in der Nähe eines Netzverknüpfungspunktes, kann der Solarstrom zu sehr günstigen Kosten erzeugt und direkt in das Versorgungsnetz des Bayernwerks eingespeist werden.
 
Von den Einnahmen, die der Solarpark über die für 20 Jahre staatlich garantierte Vergütung erwirtschaftet, profitieren auch die Bürgerinnen und Bürger des Marktes Küps und der umliegenden Gemeinden. Die Raiffeisenbank Küps-Mitwitz-Stockheim eG, in deren Auftrag IBC SOLAR den Solarpark gebaut hat, bot den Einwohnern eine Beteiligung in Form einer Solar-Anleihe an. Dazu Hans Ulrich Fuchs, einer der Vorstände der Raiffeisenbank: „Wir sind überwältigt von der hohen Resonanz auf unsere Anleihe. Innerhalb von wenigen Wochen waren alle Anteile gezeichnet. Mit einer festen Laufzeit von zehn Jahren erzielen die Anleger eine attraktive Rendite mit Kapitalmarktgarantie.“ Andy Schindhelm, ebenfalls Vorstand der Raiffeisenbank fügt hinzu: „Über unsere Solar-Anleihe investieren die Einwohner in ein regionales, nachhaltiges Projekt und beteiligen sich aktiv an der Energiewende und am Klimaschutz.“
 
Auch die technische Betriebsführung und Wartung (O&M) der PV-Anlage in Küps übernimmt IBC SOLAR für die kommenden 20 Jahre. O&M-Dienstleistungen sind ein entscheidender Faktor für die langfristige Leistungsfähigkeit von Solaranlagen, die Einhaltung der angestrebten Produktionsmenge und die kontinuierliche Rendite unter allen klimatischen Bedingungen.
 
IBC SOLAR errichtet und betreibt PV-Großprojekte weltweit. Für das in Bad Staffelstein gegründete und dort bis heute ansässige Unternehmen sind aber auch lokale Vorhaben, wie der Solarpark Küps, wichtige Projekte, um die Energiewende vor Ort voranzutreiben.

Quelle: IBC SOLAR AG

Seit Anfang März speist ein 4,4 MW Photovoltaik-Kraftwerk im badischen Malsch jährlich rund 4.500 MWh an Solarstrom in das Stromnetz ein. Die Erdgas Südwest GmbH hat die Solar-Anlage auf den rund 55.000m² der ehemaligen Mülldeponie "Stützel" gebaut und die Brachfläche so in eine Anlage zur umweltfreundlichen Energiegewinnung verwandelt. Die Hanwha Q CELLS GmbH, deutsche Tochtergesellschaft des weltgrößten Herstellers von Solarzellen stellte dafür rund 16.000 Hochleistungssolarmodule mit Q.ANTUM Technologie bereit. Die PV-Module produzieren künftig ausreichend sauberen Strom, um den Energiebedarf von rund 1.200 durchschnittlichen Vier-Personen Haushalten mit Solarstrom zu decken. So werden im Vergleich zur konventionellen Energieerzeugung um die 2.600 Tonnen CO2 eingespart.

Ökonomie, Ökologie und regionale Verantwortung im Einklang

"Das Solarkraftwerk in Malsch ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie ehemalige Deponieflächen einer ökologisch sinnvollen Nutzung zugeführt werden können", sagte Oliver Auras, Leiter Projektentwicklung der Erdgas Südwest GmbH. "Damit Kraftwerke in dieser Größenordnung auch wirtschaftlich nachhaltig attraktiv sind, braucht man einen Modulpartner mit großer Erfahrung, dessen Produkte mit Top-Leistung und Qualität überzeugen und der Logistik und Service auf Top-Niveau anbietet. In Hanwha Q CELLS haben wir diesen Partner gefunden." Die Erdgas Südwest GmbH arbeitet an einer Reihe weiterer Projekte, um die Energiewende voranzutreiben und ökologische Verantwortung mit wirtschaftlichem Erfolg zu verbinden.

Quelle: Hanwha Q CELLS

Die ADSOBA GmbH, Fachpartner der IBC SOLAR AG, hat auf dem Dach eines neu errichteten Gesundheitszentrums in Hohberg (Baden-Württemberg) eine Photovoltaik-Anlage mit einer Gesamtleistung von 100 kWp installiert. Der erzeugte Solarstrom dient vorwiegend dem Eigenverbrauch durch die Mieter.
 
Mit Hilfe der Solarenergie wird die Immobilie durch Wärmepumpen sowie zwei Pufferspeicher im Winter geheizt und im Sommer klimatisiert. Der durch die Solarmodule des Typs IBC PolySol 260 ZX erzeugte Strom wird darüber hinaus den Mietern zum Verbrauch angeboten und dient des Weiteren der Versorgung der am Gebäude installierten Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Überschüssiger Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.
 
Eine Abnahmepflicht des Solarstroms für die insgesamt acht Mieteinheiten, darunter eine Apotheke, eine Gemeinschafts- sowie eine Zahnarztpraxis, besteht nicht. Durch die Eigenstromproduktion entstehen jedoch deutliche Kostenvorteile im Vergleich zum Stromkauf aus öffentlicher Hand. So liegen die Selbstkosten bei etwa 10 ct/kWh, während der Einkaufspreis 24 ct/kWh beträgt. Die Nutzung des Sonnenstroms aus Eigenproduktion generiert somit einen zusätzlichen Ertrag und senkt die Nebenkosten, wodurch sowohl Mieter als auch Vermieter profitieren.
 
Die Realisierung der PV-Anlage, welche pro Jahr rund 100.000 kWh Strom erzeugt, trug maßgeblich zur Klassifizierung des Gebäudes nach dem KfW 55 Standard bei. Infolgedessen konnte bei der KfW-Finanzierung ein Tilgungszuschuss von fünf Prozent erreicht werden, welcher im Volumen über den Investitionskosten des PV-Systems lag und dieses somit vollständig finanzierte.
 
Der Bauherr des Gesundheitszentrums, die Simon Assmus GmbH, investierte rund 130.000 Euro in die Photovoltaik-Anlage, welche Teil eines Gesamtenergiekonzepts mit Vorbildcharakter ist. So verfügt die Immobilie über einen Vollwärmeschutz und wurde dank der PV-Anlage, der Wärmepumpen sowie einer kontrollierten Be- und Entlüftung als sogenanntes Plus-Energie-Haus konzipiert.

Quelle: IBC Solar AG

IBC SOLAR Turkey hat im türkischen Eskişehir ein Großprojekt mit einer Gesamtkapazität von 1,1 MWp realisiert. Die Anlage wird pro Jahr rund 1,7 Millionen kWh Solarstrom zur Einspeisung in das öffentliche Netz produzieren. Die Einspeisevergütung für Photovoltaik in der Türkei von derzeit 13,3 US-Dollar-Cent pro kWh macht das Projekt für den Investor, Sarar & Ilgazlar Partnership, besonders attraktiv. Zudem sind die physikalischen und klimatischen Bedingungen im Land optimal für die Erzeugung von Solarstrom. So verfügt die Türkei über ähnlich hohe Einstrahlungswerte wie Spanien. Bei der PV-Anlage in Eskişehir handelt es sich um eines der größten Projekte, das 2016 von IBC SOLAR Turkey fertiggestellt wurde.
 
„Die IBC SOLAR AG und IBC SOLAR Turkey verfügen über langjährige, weltweite Erfahrung sowie umfassende Kenntnisse bei der Planung und Installation von Großprojekten, die sie auf dem türkischen Photovoltaikmarkt optimal nutzen können. Ich bedanke mich bei unserem Investor Sarar & Ilgazlar Partnership für die gute Zusammenarbeit in diesem Projekt und ihren Beitrag zum Wachstum der PV-Industrie in unserem Land“, so Hakan Daltaban, General Manager und Managing Partner bei IBC SOLAR Turkey.
 
IBC SOLAR übernimmt auch die technische Betriebsführung und Wartung (O&M) der PV-Anlage. „O&M-Dienstleistungen sind ein entscheidender Faktor für die langfristige Leistungsfähigkeit von Solaranlagen, die Einhaltung der angestrebten Produktionsmenge und die kontinuierliche Rendite unter allen klimatischen Bedingungen“, erklärt Bülent Yildiz, General Manager bei IBC SOLAR Turkey.
 
Um auch nach der Installation des PV-Systems in Eskişehir effektiven Support und Service sicherzustellen, kooperiert IBC SOLAR Turkey mit dem lokalen Franchise-Partner Demir Engineering. Das standardmäßige Servicepaket beinhaltet die Anlagenkontrolle, Unterstützung bei der Störungsbehebung, vorbeugende Wartungsdienste sowie die Grünflächenpflege und das Reporting. Zusätzlich bietet IBC SOLAR optional eine Leistungsgarantie für die komplette PV-Anlage.

Quelle: IBC SOLAR AG

Die IBC SOLAR AG hat aktuell acht Projekte mit Zuschlägen aus dem bundesweiten Ausschreibungsverfahren für Freiflächen-Solarparks im Bau – darunter Projekte von IBC SOLAR selbst sowie mehrere EPC-Aufträge von Kunden. Zu allen Anlagen werden noch in diesem Jahr die Förderbescheide beantragt und die Projekte damit in der 18-Monats-Frist abschlagsfrei realisiert.

Zu den acht Projekten zählt auch das 10-MW-Projekt „Solarpark Seßlach“ (Landkreis Coburg, Oberfranken). Die sogenannte „Ackerfläche in benachteiligtem Gebiet“ wurde innerhalb von nur sieben Monaten zu einem Freiflächen-Solarpark umgewandelt und wird noch im November ans öffentliche Stromnetz angeschlossen. Die 17 Hektar große Fläche befindet sich in der Nähe des bereits bestehenden Umspannwerks. Eine ideale Lage, um den Solarstrom zu sehr günstigen Kosten zu erzeugen und direkt in das Übertragungsnetz einzuspeisen. Bereits in der ersten Ausschreibungsrunde vom 15. April 2015 erhielt IBC SOLAR zwei Zuschläge. Auch diese beiden Anlagen gehen fristgerecht ans Netz.

Für das Jahr 2017 plant IBC SOLAR den Bau weiterer Freiflächen-Anlagen in ganz Deutschland. Aus vergangenen Gebotsrunden im Jahr 2016 erhielt das Unternehmen bereits zwei Zuschläge von der Bundesnetzagentur über insgesamt 20 Megawatt. Aktuell läuft die sechste öffentliche Gebotsrunde mit einem Ausschreibungsvolumen von 160 Megawatt. Im Oktober hat die Bundesnetzagentur eine zusätzliche grenzüberschreitende 50-Megawatt-Ausschreibung in Kooperation mit Dänemark gestartet. IBC SOLAR hat in diesen beiden Ausschreibungen insgesamt fünf Projekte eingereicht.

„Wir freuen uns sehr über die positive Entwicklung im Projektgeschäft und speziell über die neu hinzu gekommene grenzüberschreitende Ausschreibung“, so Oliver Partheymüller, Leiter Projektentwicklung & EPC Deutschland. „Generell sind die Mengen im Ausschreibungsverfahren in Deutschland immer noch viel zu niedrig und führen nicht zum politisch gewünschten Zubau-Korridor von 2,5 GW pro Jahr. In Deutschland steckt noch viel mehr Potential für Solarstrom“, ergänzt Partheymüller.

IBC SOLAR verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in Planung, Bau und Betrieb von solaren Großprojekten weltweit. Neben mehr als 50 eigenen Solarparks, die als Bürgerbeteiligungsparks geführt werden, ist IBC SOLAR auch als Generalunternehmer für Kommunen, Stadtwerke und Privatinvestoren tätig. Das Systemhaus bietet Projektentwicklern und Investoren dabei als Dienstleister eine optimierte Kostenstruktur, höchste Qualität und termingenaue Fertigstellung ihrer Projekte.

Quelle: IBC SOLAR AG