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Anlagenbau

Die SMA Solar Technology AG, die SolarWorld AG und die Solartechnik Stiens GmbH und Co. KG haben in Kooki/Uganda ein Schulzentrum mit einer Solarstromanlage ausgestattet. Das Schulzentrum, das auch ein Internat umfasst und zukünftig um eine Berufsschule ergänzt wird, verfügte bisher nur über wenige Stunden Elektrizität am Tag. Eine Photovoltaik-Inselanlage sorgt nun rund um die Uhr für eine zuverlässige Stromversorgung.

Träger des Projektes in Uganda ist der Verein "Together - Hilfe für Uganda e.V", in dem sich auch Mitarbeiter von SMA engagieren. Neben dem gesamten Schulareal wurde gleichzeitig die im Bau befindliche Berufsschule an die Stromversorgung der Photovoltaik-Anlage angeschlossen: In der Berufsschule soll künftig jungen Menschen eine praxisnahe Ausbildung in den Berufsfeldern Landwirtschaft, Elektrotechnik und Buchhaltung angeboten werden, um so die Basis für eine spätere Beschäftigung vor Ort und eine nachhaltige Verbesserung ihres Lebensstandards  zu schaffen.

Bisher verfügte das rund 200 Kilometer von Ugandas Hauptstadt Kampala entfernte Schulzentrum nur über eine unzureichende Stromversorgung von wenigen Stunden am Tag durch einen Dieselgenerator. So konnten beispielweise die rund 500 Schüler des Internats nach Einbruch der Dunkelheit, die in dieser Region bereits sehr früh einsetzt, nur noch ein bis zwei Stunden lernen. Häufig wurde jedoch der Generator gar nicht erst betrieben, da das Geld für Diesel fehlte.

Mit der erfolgreichen Installation der Photovoltaik-Anlage ist nun die für den Betrieb der Schule und der künftigen Lehrwerkstätten notwendige Stromversorgung sichergestellt: Eine Photovoltaik-Inselanlage mit einer Leistung von rund 10,4 kWp versorgt das Schulzentrum rund um die Uhr zuverlässig mit Strom. Dabei stellte SMA die Wechselrichter (Sunny Island IS 2224 / Sunny Boy 4000TL-20) zur Verfügung, die SolarWorld AG stiftete die Photovoltaik-Module. Die Materialien für die Montage und Verkabelung stammten von der Firma Solartechnik Stiens GmbH und Co. KG.

Die Unterstützung des Projekts durch SMA war aber nicht nur materiell: Acht SMA Mitarbeiter nutzten ihren Sommerurlaub, um die Anlage in Kooki aufzubauen. Unterstützt wurde das Team von einem Mitarbeiter von Solartechnik Stiens und drei Mitgliedern des Projektträgers "Together - Hilfe für Uganda e.V.".

Neben dem Aufbau der Anlage wurden auch Schulungen zur Photovoltaik-Anlage durchgeführt. "Uns ist es besonders wichtig, neben der eigentlichen Installation der Anlage auch die Menschen vor Ort intensiv mit einzubeziehen", erklärt Mario Vogel, Leiter des Projekts bei SMA. "Auf diese Weise stellen wir nicht nur den fachgerechten Betrieb und die Wartung der Anlage sicher, sondern fördern gleichzeitig auch den Wissenstransfer zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Photovoltaik-Anlagen".

Der Projektpartner SolarWorld AG bündelt unter dem Dach Solar2World Projekte, die einen wertvollen Beitrag zur regionalen Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern leisten. Der Vorstandsvorsitzende Frank H. Asbeck erklärt: "In den ärmeren Regionen dieser Erde ist Elektrifizierung eine entscheidende Grundlage für eine faire Entwicklung. Das Projekt zeigt einmal mehr, wie mit einfachen Mitteln vor Ort geholfen werden kann."

SMA unterstützt bereits seit einigen Jahren Entwicklungshilfeprojekte des Vereins "Together - Hilfe für Uganda e.V.", für die auch ein großer Teil der jährlichen Weihnachtsspende der Mitarbeiter verwendet wird. So wird sich SMA auch künftig an der weiteren Ausstattung und am Ausbildungskonzept der Berufschule in Kooki beteiligen.

Hintergrund Inselsysteme

Mehr als zwei Milliarden Menschen haben heute noch keinen Zugang zu elektrischem Strom. Inselanlagen bieten die Möglichkeit, Strom unabhängig von einer zentralen Versorgung und einem Stromnetz zu erzeugen. Mit diesen Systemen, bei denen eine Erweiterung um weitere Stromerzeuger und -verbraucher ohne größeren technischen Aufwand möglich ist, können auch entlegene, netzferne Gebiete versorgt und damit die Entwicklung dieser Regionen gefördert werden.

Quelle: SMA Solar Technology AG

Weltmarktführer First Solar, Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen, gab den Abschluss einer Absichtserklärung mit der chinesischen Regierung bekannt. First Solar plant mit der chinesischen Regierung, in der chinesischen Inneren Mongolei, einen Solarpark der Superlative. Das Solarkraftwerk soll eine Größe von über 2 GW (2 Gigawatt = 2.000 Megawatt) installierter Leistung haben und wird in der Stadt Ordos errichtet.

First Solar

Die Absichtserklärung wurde in Beisein von Wu Bangguo, Vorsitzender des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses Chinas, unterzeichnet.

Die Errichtung dieses Statussymbols sieht einen Zeitraum von mehreren Jahren vor. Das Projekt wird in mehreren Phasen eingeteilt. So wird in der ersten Phase eine 30 MW-Demonstrationsanlage errichtet. Der Baubeginn der ersten Phase ist für Juni 2010 vorgesehen. Die Ausbauphasen zwei bis vier umfassen jeweils 100 MW, 870 MW und 1 GW. Der Abschluss der Phasen zwei und drei soll im Jahr 2014 erfolgen, der Abschluss der vierten und letzen Phase im Jahr 2019.

„Dieses herausragende Engagement für Solarstrom ist das direkte Ergebnis der fortschrittlichen Energiepolitik Chinas, die das Ziel verfolgt, einen nachhaltigen und langfristigen Solarmarkt und eine Zukunft mit geringem CO2-Ausstoß zu gestalten", sagte Mike Ahearn, CEO von First Solar, anlässlich der Unterzeichnungs-Zeremonie. „Wir sind stolz darauf, dieses wegweisende Projekt heute vorstellen zu können. Es ist ein ermutigender Schritt zur weltweiten Anwendung von Solarenergie im grossen Maßstab um die Folgen des Klimawandels abzumildern."

Die erzeugte Solarenergie wird unter einem Einspeisetarif betrieben, der die Abnahme zu einer festgesetzten Vergütung über einen langen Zeitraum garantiert.

„Der chinesische Einspeisetarif wird entscheidend sein für dieses Projekt", sagte Ahearn weiter. „Diese zukunftsweisenden politischen Rahmenbedingungen sind notwendig, um einen starken Solarmarkt zu schaffen und Projekte dieser Größenordnung zu ermöglichen. Im Gegenzug dazu tragen solche Projekte dazu bei, die Kosten für Solarenergie zu reduzieren und sie der Netzparität anzunähern - dem Punkt, an dem Solarstrom wettbewerbsfähig mit traditionellen Energiequellen sein wird."

Unter anderem sieht die Absichtserklärung vor, dass First Solar während der ersten Bauphasen die Möglichkeit einer Modulproduktion in Ordos, sowie andere Überlegungen zur Unterstützung eines First Solar-Investments prüft. First Solar strebt außerdem eine massive Erweiterung der Versorgungsketten in China für die Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen sowie für das Recycling der Module an.

„Wir sind erfreut, mit einem der weltweiten Technologieführer in der Solarwirtschaft zusammen zu arbeiten und mit ihm gemeinsam ein Projekt dieser Bedeutung für die Energiezukunft von Ordos zu realisieren", sagte Cao Zhichen, stellvertretender Bürgermeister der Bezirksregierung von Ordos. „Die Gespräche mit First Solar über die Errichtung einer Produktionsanlage in China sind ein Beleg dafür, dass Investoren in China mit großem Vertrauen in modernste Zukunftstechnologien investieren können."

Die Absichtserklärung ist eine prinzipielle Übereinkunft zwischen den beiden Parteien über das Projekt und den damit verbundenen Aktivitäten und abhängig von weiteren Verhandlungen und Verträgen.

Quelle: First Solar

Die aleo solar AG wird im aufstrebenden Photovoltaik-Markt Australiens aktiv. Die ersten Lieferungen von Solarmodulen sind bereits erfolgt. Im Bundesstaat Victoria wurden unter anderem für eine Schule polykristalline Solarmodule geliefert. Nun schimmern auf dem Gebäude der deutschen Rudolf-Steiner-Schule in Mansfield, 24 Solarmodule des Typs aleo S-16. Die Lieferung erfolgte zusammen mit Wechselrichter und Montagesystem.

Ausführendes Unternehmen der 4 kW Solarstromanlage vor Ort, war der von aleo solar autorisierte Partner Remtron Automation aus Melbourne. Geschäftsführer Adrian Matthews von Remtron hebt besonders das Interesse seiner Kunden an deutschen Qualitätsmodulen hervor. "Unsere Kunden haben großes Interesse an deutschen Solarmodulen. aleo solar bietet hervorragende Qualität, langjährige Erfahrung im Aufdachanlagengeschäft und ist ein exzellenter Partner in punkto Service und Marketing." Weitere Anlagen sind bereits in der Realisierung.

Die Rahmenbedingungen in Australien für Photovoltaikanlagen sind durch das reiche Sonnenangebot hervorragend. Jahreserträge von bis zu 2.000 kWh/kW sind keine Seltenheit und fast doppelt so hoch wie in Deutschland.

Erst im August diesen Jahres hat die australische Regierung bekannt gegeben, dass bis zum Jahr 2020 mindestens 20 Prozent des Strombedarfs mit Erneuerbaren Energien gedeckt werden sollen. Dazu hat die Regierung ein Programm mit dem Namen "Solar Credits" gestartet.

Mit diesem Programm sollen vornehmlich private Haushalte ermuntert werden, den Schritt zur eigenen Dach-Solaranlage zu wagen. Besonders Kleinanlagen kommen in den Genuss einer hohen Förderung. Australien möchte für entsprechende Förderprogramme sowie Großprojekte ca. 4 Milliarden AUD bereitstellen.

Quelle: aleo solar AG

Scheuten Solar unterzeichnet einen EPC-Vertrag (Engineering, Procurement, Construction) sowie einen Vertrag für die Inbetriebnahme und Wartung zweier  Photovoltaik-Großprojekte in Italien.

Als Investoren dieser zwei Projekte haben sich die italienischen Unternehmen Molino Casillo S.p.A. und Ascoenergy s.r.l. zusammengeschlossen. Bei dem einen Projekt handelt es sich um einen Solarpark mit einer Leistung von 1 MW, bei dem anderen  Projekt um eine Aufdachanlage mit einer Leistung von 950 kW, das auf zwei Dächern in der Nähe des Produktionsstandorts des Mehlherstellers Molino Casillo S.p.A. angebracht werden soll. Die beiden Projekte, die insgesamt eine Gesamtleistung von etwa 2 MW aufweisen, werden in der Region Apulien realisiert.

Die Arbeiten dieser beiden Projekte beginnen im Herbst 2009 und sollen noch vor Ende dieses Jahres abgeschlossen werden.

Die grüne Energie, die von den beiden Dachprojekten erzeugt wird, wird hauptsächlich für die Fabriken von Molino Casillo S.p.A. verwendet. Bei Projektabschluss wird Scheuten Solar die Verantwortlichkeit für die Inbetriebnahme und die Wartung sowohl für den Solarpark als auch für die Aufdachsolaranlage übernehmen. Ascoenergy s.r.l. und Molino Casillo S.p.A. werden diese und zukünftige Photovoltaik-Projekte als Investor verwalten.

Scheuten Solar entwickelt weltweit als EPC-Auftragnehmer Solarenergie-Projekte. “Mit diesen neuen Projekten setzen wir einen zusätzlichen Fuß in den italienischen Markt. Ich freue mich darauf, die Projekte zur Zufriedenheit von Molino Casillo S.p.A. und Ascoenergy s.r.l. durchzuführen. Eine viel versprechende Pipeline für PV-Projekte im Megawattbereich mit diesen beiden geschätzten Partnern ist bereits verfügbar”, erläutert Evert Vlaswinkel, CCO von Scheuten Solar.

Quelle: Scheuten Solar

Scheuten Solar hat vor kurzem ein Turnkey-Projekt, das aus der gebrauchsfertigen Lieferung und Installation von 1.800 Solarmodulen besteht, für das Obstbauunternehmen Devos in Belgien abgeschlossen.

Vorher hatte Scheuten Solar schon einen EPC-Vertrag (Engineering, Procurement & Construction) für die Lieferung und Installation von ungefähr 1.200 Solarmodulen unterzeichnet. Mit der Erweiterung des Dachsystems wird die Anzahl der Solarmodule insgesamt 3.000 und die gemeinsame Energieabgabe ungefähr 0,6 MW betragen.

Die Solarmodule wurden auf den verschiedenen Gebäuden des Obstbauunternehmens Devos in Bekkevoort (Belgien) installiert. Die Dachfläche der Gebäude besteht aus Wellblech. Um ein optimales und stabiles System zu erzielen, wurde eine so genannte Doppelstruktur angebracht, auf der dann die Solarmodule montiert wurden.

Die Montagearbeiten wurden inzwischen abgeschlossen; die gesamte Arbeitszeit für die Erweiterung nahm lediglich zwei Monate in Anspruch. Mit der Installation der Solarmodule schont Devos die Umwelt vor einem jährlichen CO2-Ausstoß von 200 Tonnen.

Die Installation des Dachsystems für das Obstbauunternehmen Devos gehört zu einer Reihe erfolgreicher Projekte, die Scheuten Solar in der letzten Zeit in Belgien umgesetzt hat. Ad Verbaas, Director Project Realization: “Die Zusammenarbeit mit Devos ist ausgezeichnet verlaufen. Auch mit diesem Projekt haben wir bewiesen, dass wir für fast alle bestehenden Dächer ein passendes System liefern können.”

Stefaan Devos: “Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Scheuten Solar. Wir hatten schon positive Reaktionen von anderen Obstbauunternehmen bekommen, die mit Scheuten zusammen gearbeitet hatten. Unserer Meinung nach gibt es zurzeit zu viele neue Unternehmen im Markt, deren weitere Existenz langfristig sehr schwierig einzuschätzen ist. Wir haben uns bewusst für ein größeres Unternehmen mit einem soliden Management entschlossen, weil es sich um größere Investitionen handelt. Wir haben unser vollstes Vertrauen darauf, dass auch die weitere Zusammenarbeit ausgezeichnet verlaufen wird.”

Quelle: Scheuten Solar