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Anlagenbau

 

Ichtershausen, 28. Juni 2012, Der Hersteller für Dünnschicht-Solarmodule Masdar PV lieferte 11.000 Dünnschicht-Solarmodule für einen Solarpark in Nordindien. Der 1 MW Solarpark in Roorkee, etwa 180 Kilometer nördlich von Neu-Delhi, wurde nun fertiggestellt. Betreiber und Investor des Parks ist die indische Metro Frozen Pvt Ltd.

In dem Projekt kommen Masdar PVs a-Si-Module in einer Größe von jeweils 1,4 qm zum Einsatz, die nun im indischen Distrikt Haridwar, zwei Autostunden südlich des Himalajas, eine Fläche von rund 25.000 qm bedecken. Den Investor und Betreiber der Photovoltaik-Anlage haben vor allem die Produkteigenschaften überzeugt, die unter den lokalen Gegebenheiten auf dem indischen Subkontinent zum Tragen kommen.

Hier spielt die Technik von Masdar PV ihre Stärken aus: Denn Dünnschicht-Produkte von Masdar PV liefern selbst bei diffusen Lichtverhältnissen und hohen Umgebungstemperaturen konstante Energieerträge. So produziert der neue Solarpark grüne Energie für rund 2.600 indische Haushalte und trägt damit zur sicheren und dezentralen Stromversorgung der Region bei.

 

Quelle: Masdar PV

 

Berlin, 27. Juni 2012, Das Solarunternehmenb Parabel AG hat mit drei verschiedenen Solarherstellern Lieferverträge für Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung von über 40 MW abgeschlossen. 25,6 MW kommen von Trina Solar und sind für das südliche Baufeld bestimmt. Die drei nördlichen Baufelder des Solarparks Jännersdorf mit 9,6 und 5,3 MW werden mit PV-Modulen des PV-Hersteller Suntech und Hareon bestückt.

Parabel-Vorstand Holger Ruletzki: „Trotz des großen Zeitdrucks machen wir keine Kompromisse in Bezug auf unsere hohen Qualitätsvorgaben. Wir sind deshalb sehr zufrieden, auf der Solarmodulseite drei Partner gefunden zu haben, die für Verlässlichkeit und gute Produktstandards stehen. Das gilt auch für alle weiteren Komponenten. Mit Schletter im Bereich der Montagesysteme wie auch mit Siemens auf Wechselrichterseite arbeiten wir bereits seit Jahren vertrauensvoll zusammen. Im Solarpark Jännersdorf werden rund 1.900 dezentrale Siemens Sinvert PVM 20 Wechselrichter verbaut.“

Die Montage der Solaranlage läuft indessen auf Hochtouren. Von frühmorgens bis Anbruch der Dunkelheit werden Modultische gebaut, Wechselrichter installiert, Module verschraubt und verkabelt. Mittlerweile arbeiten bis zu 100 Monteure und Installateure auf dem Gelände, da die Anlage bis Ende Juni fertiggestellt werden soll.

Quelle: Parabel AG

 

Pompogne/Reußenköge, 26. Juni 2012, In der französischen Region Aquitaine, in unmittelbarer Nähe von Bordeaux, geht mit Fertigstellung des letzten Teilstücks der Solarpark Pompogne ans Netz. Die Photovoltaikanlage zählt zu den größten Frankreichs und hat eine Leistung von 40 MW. Es liefert CO2-freien Strom für zirka 11.000 Haushalte. Geplant und gebaut wurde die aus vier Parkabschnitten und einem zentralen Umspannwerk bestehende Solaranlage von dem Generalunternehmer GP JOULE.
 
Der Solarpark speist die erzeugte Energie aus den Photovoltaikparks auf vier Trassen mit einer Gesamtlänge von 57 Kilometern mittels eines hierfür in Castelajoux errichteten Umspannwerks auf der Hochspannungsebene von 63 Kilovolt ein. Auf den vier Teilflächen, die insgesamt rund 75 Hektar groß sind und zu den Gemeinden Pompogne, Barbaste und Fargues gehören, wurden rund 175.000 Module des Herstellers REC Solar und 57 Zentralwechselrichter der Firma Refusol verbaut. Von den ersten Vorbereitungsarbeiten, über die Errichtung bis hin zur Fertigstellung vergingen knapp fünf Monate.
 
Ove Petersen, Geschäftsführer von GP JOULE: „Der Solarpark in Aquitaine ist unser bislang größtes Projekt im Ausland. Das internationale Geschäft gewinnt für uns zunehmend an Bedeutung; weitere Projekte im Bereich Photovoltaik, Windkraft und Biogasanlagen in Nordamerika und ganz Europa sind bereits in Planung.“
 
Als Investor für den Solarpark Pompogne konnte die bankenunabhängige Investment-gesellschaft Aquila Capital gewonnen werden, die auf alternative und nicht-traditionelle Anlagen spezialisiert ist. Der Solarpark wird an einen Spezialfonds für institutionelle Investoren angebunden, der sich auf Investments in Erneuerbare Energien fokussiert.
 
Quelle: GP JOULE

 

Gilching, 27. Juni 2012, Das Solarsystemhaus Donauer Solartechnik nimmt eine Solarstromanlage auf dem Dach der Universität Witwatersrand im südafrikanischen Johannesburg in Betrieb. Die Photovoltaik-Anlage liefert künftig einen Jahresertrag von rund 2.800 Kilowattstunden und ist Teil eines Projektes zur umweltfreundlichen Stromversorgung von zwei Bildungseinrichtungen vor Ort.
 
In Zusammenarbeit mit einem deutschen Projektierer und einem südafrikanischen Installationsbetrieb ermöglicht Donauer den beiden Bildungsstätten eine zuverlässige und nachhaltige Stromversorgung. Eine erste Solaranlage stellte Donauer für die Mafa Max Motloung Schule im 70 Kilometer entfernten Delmas bereit. Sie ging bereits am 28.12.2011 ans Netz. Ihr erwarteter Jahresertrag liegt bei etwa 3.000 Kilowattstunden, die ins Netz eingespeist werden sowie dem Eigenverbrauch dienen. Seit der Inbetriebnahme vor wenigen Monaten hat die Anlage bereits so viel Energie erzeugt, dass die Stromkosten der Schule um 40 Prozent reduziert werden konnten.
 
Stromversorgung mit Lerneffekt
 
Darüber hinaus sollen die Photovoltaikanlagen den Schülern und Studenten die Gelegenheit geben, ihr Bewusstsein für Erneuerbare Energien durch interaktives Lernen zu schärfen. Mithilfe von Datenloggern, PCs und Laptops werden die Studenten künftig die Anlagenüberwachung und die Datenauswertung übernehmen.
 
Auch die Schüler in Delmas haben die Möglichkeit, auf die Anlagenüberwachung zuzugreifen und so spielerisch den Umgang mit neuen Technologien zu erlernen. Sie erfahren praxisnah und verständlich, wie Solarenergie einen erheblichen Beitrag zur Energieversorgung leisten kann.
 
Vorzeigeprojekte für die Solarenergie
 
Bisher produzieren Kohlekraftwerke rund 90 Prozent der Energie Südafrikas. Dabei kann das vorhandene Energieangebot die rasant steigende Nachfrage durch Wirtschaftsboom und fortschreitende Elektrifizierung nicht bedienen. Es kommt immer wieder zu Stromausfällen.
 
Benedikt Böhm, Regional Sales Manager bei Donauer: „Es bedarf nachhaltiger Vorzeigeprojekte im Solarsektor, um das enorme Potenzial von Solarenergie in Südafrika zu demonstrieren. Wichtig für die Kohleregion in Delmas ist darüber hinaus, dass besonders der jungen Generation mit der Photovoltaik eine Alternative zu konventionellen Energieträgern aufgezeigt werden kann. Donauer legt hier besonderen Wert auf die Einbindung von lokalen Projektpartnern, die für uns ein wichtiger Schlüssel zur erfolgreichen Projektumsetzung sind“.
 
Mit einer Sonneneinstrahlung von bis zu 2.500 Kilowattstunden pro Quadratmeter gehört die Region am Horn von Afrika zu den sonnigsten Gebieten der Erde. Derzeit fördert die südafrikanische Regierung vor allem große Solarkraftwerke.
 
„Der südafrikanische Markt ist aufgrund der klimatischen Verhältnisse für Solarprojekte verschiedener Größenklassen gut geeignet. Mit unseren Partnern vor Ort werden wir dieses Jahr weitere Projekte realisieren“, so Böhm abschließend.
 
Quelle: Donauer Solartechnik

Hamburg, 19. Juni 2012, Nachdem der Solarsystemanbieter Conergy AG auf den Dächern einer Kaffeerösterei auf Gran Canaria eine 1,7 MW Photovoltaikanlage errichtet hat, folgt nun auf der Insel ein Solarpark mit 0,5 MW. Dieser befindet sich ebenfalls in der Kleinstadt Aqüimes. Der Solarpark wurde innerhalb von vier Wochen fertiggestellt, bei dem die Conergy AG als Generalunternehmer fungiert. Verantwortlich zeichnete sich das Photovoltaikunternehmen auch für die Anlagenplanung, den Bau und die Komponentenlieferung. Das Unternehmen übernimmt zusätzlich die Wartung und Betriebsführung des Solarparks.

Conergy AG
 
Künftig produzieren rund 2.200 Conergy PH Solarmodule auf einer Fläche von 9.300 Quadratmetern 930.600 kWh sauberen Sonnenstrom pro Jahr. Zusammen mit der Conergy Aufdachanlage profitiert Aqüimes so von mehr als 3.500 Megawattstunden Sonnenstrom pro Jahr. Das ist genug, um mehr als 15 Prozent der Dorfbevölkerung mit sauberer Energie zu versorgen. Dabei vermeiden die beiden Anlagen zusammen mehr als 1.700 Tonnen schädlicher CO2 Emissionen.
 
Conergy Spanien-Chef Luis Jiménez Gutierrez: „Wir freuen uns, auf Gran Canaria auch in 2012 ein neues Projekt zu realisieren. Es wird sicher nicht unser letztes sein. Auf den Kanaren haben wir insgesamt rund 13 MW Solarleistung installiert. Die sonnenverwöhnte Insel hat beste Voraussetzungen, zeitnah die Netzparität zu erreichen. Bereits heute sind wir hier sehr gut aufgestellt und freuen uns deshalb auf die solare Zukunft der Kanaren.“

 

Quelle: Conergy AG