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Berlin, 07. Dezember 2011, Zur Genehmigung des Szenariorahmens für die Netzentwicklungsplanung durch die Bundesnetzagentur erklärt Ingrid Nestle, Sprecherin für Energiewirtschaft:

Der Szenariorahmen liefert endlich eine gute Grundlage für den Netzausbau. Zum ersten Mal konnten Bürger Einfluss nehmen. Die Beteiligung von Öffentlichkeit und Verbänden hat die Szenarien deutlich verbessert. Erneuerbare Energien stehen im Mittelpunkt.

Mit den Szenarien ist aber nur die erste Etappe des Netzausbaus geschafft. Weitere entscheidende Festlegungen stehen noch aus. Denn der Netzausbaubedarf hängt entscheidend von den Standorten der Erzeugungskapazitäten, der Berücksichtigung von Lastmanagement oder Speichern ab. Auch alle zur Verfügung stehenden Technologien müssen einbezogen werden - von Hochtemperatur-Seilen, über Gleichstrom-Technik bis hin zu Temperaturmonitoring. Diese Festlegungen werden wieder alleine von den Netzbetreibern getroffen. Die Bundesregierung hat den Netzbetreibern dazu keine Vorgaben gemacht. Auch eine Beteiligung der Öffentlichkeit sieht sie nicht vor.

Die Annahmen und die Berechnungen zum Netzausbaubedarf muss von den Netzbetreibern transparent gemacht werden. Denn Bürgerbeteiligung führt zu besseren Ergebnissen. Diese Erkenntnis aus dem Szenariorahmen sollte für den gesamten Netzausbau genutzt werden. Neue Leitungen dürfen nicht mehr für Kohlekraftwerke, sondern nur noch für erneuerbare Energien gebaut werden.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen

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