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Konstanz, 10. Juni 2011, Die Sunways AG hat als einer der ersten Hersteller von Zentralwechselrichtern für ihre Geräte der PT-Serie das Einheitenzertifikat gemäß der Richtlinie „Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz“ des Bundesverbandes der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erhalten. Mit der Erfüllung aller Bedingungen für den Einspeisebetrieb in das öffentliche Mittelspannungsnetz können die Sunways Solar Inverter PT 30k und PT 33k – sowie die jeweiligen Outdoor-Varianten - uneingeschränkt in Deutschland eingesetzt werden. Damit profitieren insbesondere große Photovoltaik-Anlagen mit Leistungen von mehreren 100 Kilowatt peak von höchsten Wirkungsgraden. Denn die Sunways Zentralwechselrichter erreichen mit einem Spitzenwirkungsgrad von bis zu 98 Prozent die höchsten Werte in der 33 kW Leistungsklasse.

Mit der Zertifizierung dokumentieren die Solarinverter der PT-Serie ihren Beitrag zum Netzsicherheitsmanagement: Die so genannte „Fault Ride Through“-Fähigkeit gewährleistet, dass sich die Anlage bei Auftreten von Netzfehlern nicht vom Netz trennt. Außerdem sorgen sie auch unter voller Auslastung für eine ausreichende Bereitstellung von Blindleistung. Der Sunways Solar-Inverter PT 33k verfügt z.B. über eine Scheinleistung von bis zu 37 kVA. Damit entfällt die Installation zusätzlicher Geräte zur Einspeisung von Blindleistung, was zusätzliche Kosten für den Anlagenbetreiber vermeidet. Über den Sunways Browser, einen integrierten Webserver, lassen sich alle Einstellungen vornehmen. Onlinehilfe und Kennlinienanzeige unterstützen den Inbetriebnehmer bei der erforderlichen Konfiguration. Die Sunways Power Control Box bildet die Schnittstelle zum Energieversorger. Sie gibt Anforderungen zur Reduzierung von Wirkleistung per CAN-Bus an die Solarinverter weiter.

Über die MittelspannungsrichtlinieDie „Richtlinie für den Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz“ des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist seit dem 01. April 2011 in Kraft und dient der Sicherung der Netzstabilität. Die Richtlinie schreibt für Anlagen, die in das Mittelspannungsnetz einspeisen, ein so genanntes EZE-Zertifikat vor, das für die Netzanschlussgenehmigung neuer Photovoltaik-Anlagen in Deutschland verpflichtend ist. Mit der Zertifizierung erfüllen die Erzeugungsanlage und ihre Bauteile die technischen Voraussetzungen für eine vollständige dynamische Netzstabilisierung. In diesem Zusammenhang müssen Wechselrichter gewährleisten, dass sich die Anlage bei Auftreten von Netzfehlern nicht vom Netz trennt – in Fachkreisen auch als „Fault Ride Through“-Fähigkeit bekannt – und eine ausreichende Blindleistung für die Aufrechterhaltung der Netzspannung bereitstellen.

Quelle: Sunways AG

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