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Berlin, 19. Oktober 2011, Wie die Stiftung Warentest nun in einer Onlinebefragung herausgefunden hat, bestehen für Photovoltaikanlagen gleicher Qualität extreme Preisunterschiede. Diese betragen mitunter mehrere tausend Euro. Wie das Institut folgert, würden einige Betriebe die fehlende Marktkenntnisse der Hauseigentümer ausnutzen, um so höhere Anlagenpreise durchzusetzen. Bei der Onlinebefragung nahmen mehr als 600 Solaranlagenbetreiber teil.

Ein Unternehmen rechnete eine Solaranlage zum „Sonderpreis“ von 3.050 Euro pro Kilowatt ab – zuzüglich rund 600 Euro für die Montage. Mit ihrem Kilowattpreis lag sie rund 1.000 Euro über Solarteure gerne in die Karten schauen. Nur in jeder fünften Rechnung, die Finanztest untersuchte, waren die Kosten detailliert aufgeschlüsselt.

Die Preise für Solarstromanlagen sind in den vergangenen Monaten deutlich gesunken. Im August kosteten Anlagen im Schnitt nur noch rund 2.360 Euro pro Kilowatt Leistung. Bei den momentanen Preisen bringt die Solarstromanlage über einen Zeitraum von 20 Jahren eine jährliche Rendite von 6 bis über 8 Prozent. Einnahmen bekommen Investoren vor allem aus der Vergütung des Netzbetreibers für den eingespeisten Strom und aus dem, was sie beim Eigenverbrauch sparen. Finanztest rät, sich mindestens drei Kostenvoranschläge von Solarfachbetrieben oder Elektroinstallateuren einzuholen, die in der näheren Umgebung schon viele Anlagen erfolgreich installiert haben.

Holen Sie sich jetzt mindestens drei Kostenvoranschläge von Solarfachbetrieben oder Elektroinstallateuren!

Quelle: Stiftung Warentest

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