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Freiburg, 11. November 2010, Der Photovoltaikmarkt boomt, die 2010 installierte Leistung für PV-Anlagen wird erstmals 12 GW überschreiten. Dies entspricht 50 Prozent der gesamten in den vergangenen Jahrzehnten installierten PV-Leistung. Über 80 Prozent des PVMarkts basieren auf kristalliner Silicium-Technologie, was sich auch in der signifikant wachsenden Zahl von Forschern und wissenschaftlichen Veröffentlichungen in diesem Bereich widerspiegelt.

Vor diesem Hintergrund erschien eine neue Konferenzreihe als Plattform für eine intensive wissenschaftliche und technologische Diskussion zum Thema als logische Konsequenz. »Deshalb hat sich eine Gruppe von Wissenschaftlern aus internationalen Forschungseinrichtungen und der Photovoltaik-Industrie zusammengetan, um die ›SiliconPV‹ ins Leben zu rufen«, erläutert Dr. Stefan Glunz, Abteilungsleiter »Solarzellen – Entwicklung und Charakterisierung« am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Die Auftaktveranstaltung von »SiliconPV« findet vom 17.-20. April 2011 im Konzerthaus Freiburg statt, interessierte Teilnehmer können ihre Abstracts bis zum 26. November 2010 einreichen.

Die erste »SiliconPV – International Conference on Silicon Photovoltaics« legt den thematischen Schwerpunkt auf »Fortgeschrittene Zell- und Modulkonzepte«, eines der wichtigsten FuE-Themen in der Silicium-Photovoltaik. Ein internationales Komitee aus renommierten Wissenschaftlern stellt auf Basis der besten eingereichten Abstracts ein Konferenzprogramm mit hochkarätigen Vorträgen und Postern zusammen. Ein wichtiger Aspekt von »SiliconPV« wird ein intensiver Informationsaustausch sein, angeregt und inspiriert durch die wissenschaftlichen Diskussionen vorangegangener Veranstaltungen wie dem »Workshop on Metallization for Crystalline Silicon Solar Cells« in Konstanz oder dem »SiliconFOREST«, einem wissenschaftlichen Get- Together für junge Wissenschaftler im Bereich der Silicium-Photovoltaik.

Die »SiliconPV«-Konferenz in Freiburg greift folgende Aspekte auf: Silicium-Materialwissenschaften, fortgeschrittene Charakterisierungsmethoden, Halbleiterphysik und -simulation, Oberflächenmorphologie und -passivierung, Technologie der pn-Übergänge, Strukturierung und Metallisierung, Prozessintegration, Zellarchitektur sowie innovative Konzepte für Moduldesign und -integration. Begleitend zur Veranstaltung erscheint eine Publikation der Konferenzbeiträge. » ›SiliconPV‹ ist eine wichtige Veranstaltung für Wissenschaftler aus Forschungsinstituten und Unternehmen, die im Bereich der kristallinen Silicium-Photovoltaik tätig sind. Wir sind überzeugt, dass die neue Konferenzreihe schon bald ein Dreh- und Angelpunkt für diese wissenschaftliche Zielgruppe sein wird«, so Prof. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer ISE. In den folgenden Jahren wird die »SiliconPV«-Konferenz abwechselnd von verschiedenen Forschungsinstituten in Europa durchgeführt

werden.

Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

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