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Standort einer Photovoltaikanlage

Die Einstrahlungswerte sind überall in Deutschland ausreichend, um eine Photovoltaikanlage rentabel betreiben zu können. Im Süden sind die Einstrahlungswerte höher als im Norden oder im Westen von Deutschland.

Während an einem Standort wie Dortmund bei optimalen Bedingungen mit einem jährlichen Ertrag von ca. 870 kWh pro installierten kWp gerechnet werden kann, erreicht man in Garmisch-Partenkirchen Rekordzahlen von etwa 1.150 kWh/kWp.

Ein Grund für diese Unterschiede ist die Entfernung des Standortes zum Äquator. Umso näher sich die Photovoltaikanlage am Äquator befindet, desto steiler verläuft die Bahn der Sonne. Die Sonnenstrahlen müssen dabei einen kürzeren Weg durch die Erdatmosphäre zurücklegen.

Negativ können sich ungünstige Bedingungen in Ballungszentren durch Smog oder Kondensstreifen durch hohen Flugverkehr auswirken.

Die Höhenlage einer Photovoltaikanlage ist insofern interessant, dass die Umgebungstemperatur im Vergleich zu Anlagen an niedrigeren Standorten geringer ist und sich damit die Effizienz der Anlage erhöht.

Zuletzt gibt es regional bedingte Unterschiede in den Solarstrahlungswerten. Dabei kann es sich um  Besonderheiten wie Nebelbildung in Fluss- und Seeniederungen handeln oder besondere Luftströmungen können für eine vermehrte oder verminderte Wolkenbildung verantwortlich sein.

Die Auswirkungen der lokalen Einflüsse können entweder anhand von Solarstrahlungskarten eingesehen, oder auf der Seite PVGIS (Photovoltaic Geographical Information System) der  Europäischen Kommission ermittelt werden.

Am geplanten Standort der Anlage sollten noch folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Keine oder nur geringfügige Verschattung der Photovoltaikmodule während den Hauptertragszeiten
  • Vorhandener Anschluss an das öffentliche Stromnetz
  • Keine Einschränkungen durch regionale Bauauflagen wie Denkmalschutz
  • Geeignete Statik und guter Zustand des Daches