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Die Strompreise für Haushalte mit geringem Verbrauch unterscheiden sich innerhalb derselben Stadt um bis zu 46 Prozent. Das hat eine Untersuchung des unabhängigen Verbraucherportals Verivox in den 200 größten deutschen Städten ergeben.

Singlehaushalte: Durchschnittliches Preisgefälle von 37 Prozent

Für einen Singlehaushalt mit einem Verbrauch von 1.500 Kilowattstunden beträgt der Preisunterschied zwischen der örtlichen Grundversorgung und dem günstigsten Anbieter durchschnittlich 188 Euro. Das entspricht einem Gefälle von 37 Prozent.

„Mittlerweile leben rund 40 Prozent der Deutschen allein. Auch für diese rund 16 Millionen Haushalte mit vergleichsweise geringem Stromverbrauch kalkulieren viele Versorger attraktive Angebote“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox.

Die mit 247 Euro größte Preisdifferenz ermittelte Verivox für Singlehaushalte in Schweinfurt. Hier können Alleinlebende ihre Kosten mit einem Wechsel nahezu halbieren. Aber auch in Darmstadt (240 Euro), Marl (237 Euro), Weimar (236 Euro) und Fürth (233 Euro) sind deutliche Preisdifferenzen zu beobachten.

Die Top 5 der Singlehochburgen Deutschlands weisen folgende Preisunterschiede auf: Regensburg (193 Euro), Würzburg (214 Euro), Leipzig (208 Euro), Berlin (194 Euro) und Flensburg (165 Euro).

Großes Gefälle auch bei Preisen für Vierpersonenhaushalte

Für einen Vierpersonenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh liegen die Preise in Rüsselsheim am weitesten auseinander. Während der örtliche Grundversorgungstarif hier mit durchschnittlich 1.275 Euro zu Buche schlägt, kostet die gleiche Strommenge beim günstigsten Anbieter lediglich 712 Euro. Das entspricht einem Preisunterschied von 563 Euro oder 44 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen Pforzheim (538 Euro), Schwäbisch Gmünd (507 Euro), Göppingen (502 Euro) und Ludwigsburg (498 Euro). Durchschnittlich beträgt das Preisgefälle für eine vierköpfige Familie in den untersuchten Städten 404 Euro. Das entspricht 34 Prozent der Jahresrechnung.

Quelle: Verivox

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