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Berlin, 19. Juli 2011, Solon SE hat eine Gewinnwarnung herausgegeben. Das Management des Solarmodulproduzenten rechnet für das Gesamtjahr mit einem Konzernumsatz von rund 500 Mio. Euro. Noch Ende März ist man von einem Umsatz in der Höhe von 619 Mio. Euro ausgegangen. Auch beim EBIT und beim Konzernergebnis rechnet das Unternehmen mit einem deutlichen Verlust. "Wir haben eine höhere Produktnachfrage in Deutschland und Italien erwartet, aber das Unglück ins Fukushima ist uns dazwischen gekommen", so Sylvia Ratzlaff, Pressesprecherin der Solon SE, gegenüber pressetext.

Nach der Atomkatastrophe sei es nämlich zu Unsicherheiten am Energiemarkt gekommen. "Viele Investoren wollen noch die Preisentwicklung von Erneuerbare Energien beobachten und haben daher eine abwartende Stellung eingenommen", meint Ratzlaff.

In Italien ist es im Vorfeld der am 1. Juni 2011 in Kraft getretenen Änderung der Förderbedingungen zu einem Einbruch der Nachfrage gekommen. "Auch dort ist bislang nur eine verhaltene Erholung des Geschäfts zu verzeichnen, da sich die Marktteilnehmer erst auf die veränderten Rahmenbedingungen einstellen müssen", so Ratzlaff. Italien bevorzugt zwar Solarunternehmen, die sich auf private und gewerbliche Dachanlagen spezialisiert haben, benachteiligt aber große Projektbauer.

Weitaus besser sind die Aussichten für das Geschäft in den USA. "Die Vereinigten Staaten sind ein starker Solarwachstumsmarkt. Wir haben gute Kontakte mit Energieerzeugern und verfügen über eine entsprechende Produktpipeline", freut sich Ratzlaff. Die USA mache jedoch nur zehn Prozent des Gesamtgeschäfts aus.

Redaktuer: Dieter N. Unrath

Quelle: pressetext

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