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Baar, 27. Juni 2011, Die Somont GmbH, eine Gruppengesellschaft der Meyer Burger Technology AG [Ticker: MBTN], hat einen neuartigen Löttisch zum halbautomatischen Verbinden von Solarzellen entwickelt. Modulhersteller sparen mit dem neuen Produkt des Spezialisten für die Verbindung von Solarzellen wertvolle Zeit und Kosten, Neuentwicklungen können am Markt schneller eingeführt werden.

Beim Löttisch handelt es sich um eine autarke Lötstation mit der Materialtests unter produktionsnahen Bedingungen durchgeführt werden können. Die Löteinheit ist identisch mit den auf den Stringern von Somont angebotenen Löteinheiten. Das neue kompakte und kosteneffiziente Instrumentarium kann platzsparend in jedem Labor und jeder Entwicklungsabteilung untergebracht werden. Neuentwicklungen/Materialien können getestet und anschließend viel schneller als bisher auf dem Stringer verifiziert werden. Dies führt zu einer deutlichen Zeit- und Kostenreduktion der benötigten Anlagen/Produktionskapazität für Entwicklungsprozesse.

Bisher standen die Entwicklungsabteilungen vor der Herausforderung, dass die Lötbarkeit von neuen, am Markt erhältlichen Solarzellen direkt auf dem Stringer in der Produktion des Unternehmens getestet werden musste. Damit ging kostbare Produktionszeit für Testzwecke verloren. Mit dem neuen Löttisch ist jetzt eine schnelle und vor allem kostengünstige Verifizierung von Neuentwicklungen (Solarzellen, Lötbändchen, Flussmittel, Pasten etc.) ohne Produktionsunterbrechung möglich. Es entsteht kein Interessenkonflikt zwischen Entwicklung und Produktion und eine Vielzahl von Materialien kann ohne Zeitdruck getestet werden. Ein weiterer grosser Nutzen ist, dass der Ramp-up in der Produktionsumgebung durch die genauen Kenntnisse der Parameterfenster deutlich verkürzt und dadurch die Kosten erheblich reduziert werden.

Die Nachfrage nach dem Löttisch hat sich in den vergangenen Monaten sehr positiv entwickelt. Mit dem neuen Löttisch spricht Somont nicht nur Hersteller von Solarmodulen an. Ein grosses Interesse findet sich auch unter Zell-, Pasten-, Lötband- und Flussmittelherstellern sowie bei verschiedenen Instituten und Laboren. Dies fördert den interaktiven Austausch, um neue Materialien in Zukunft noch besser zu verstehen und die Prozesse zu optimieren.

Quelle: Meyer Burger Technology AG

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