photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

SolarWorld hat ein weiteres Megawattprojekt in den USA gewonnen. Die amerikanische Tochtergesellschaft SolarWorld Americas liefert 17,5 MW Solarstrommodule für eine Anlage in der Mojave-Wüste westlich von Las Vegas. Zum Einsatz kommen hocheffiziente 340-Watt-Module aus der SolarWorld-Produktion in Hillsboro/Oregon. Bombard Renewable Energy, langjähriges Partnerunternehmen von SolarWorld Americas, übernimmt die Installation der über 51.000 Module. Das Projekt soll noch diesen Sommer fertiggestellt werden.

Mit der Anlage in den USA setzt SolarWorld die Reihe erfolgreich abgeschlossener Megawattprojekte fort. Erst im Januar hatte das Unternehmen einen Auftrag für eine 10,5 MW-Anlage in Oregon/USA gewonnen. Eine 5-MW-Anlage in Großbritannien ist derzeit im Bau. Ende März hat der Spatenstich für einen 2 MW-Solarpark in den Niederlanden stattgefunden, der bis August installiert werden soll. „Die steigende Zahl der Großprojekte zeigt, dass auch im Megawattbereich Wert auf hohe Leistung und Qualität gelegt wird. Hochwertige Module, die über Jahrzehnte zuverlässig Strom erzeugen, sind auf lange Sicht eben günstiger“, erklärt Dr. Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender von SolarWorld.

Schon 2015 konnte SolarWorld eine deutliche Absatzsteigerung im Bereich solarer Großanlagen verzeichnen. Der Anteil der Lieferungen in Großprojekte stieg 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent. Das Solarunternehmen profitiert vom steigenden Qualitätsbewusstsein nicht nur bei kleineren Dachanlagen, sondern auch im Segment der Großprojekte. So kommen auch bei Megawattanlagen vermehrt Hochleistungsmodule auf Basis der neuen PERC-Technologie zum Einsatz, die aufgrund der langen Einsatzdauer zu einer höheren Rentabilität führen.  Auch die Zunahme von Repowering-Projekten trägt zum steigenden Anteil der Großprojekte bei. Neben Deutschland befindet sich der Großteil der Anlagen in Frankreich, den USA und Großbritannien. Auch die MENA-Region wird zukünftig eine wichtige Rolle bei Großprojekten spielen.

SolarWorld liefert 4,5 Megawatt Solarstromanlage für Flughafen Montpellier

Festakt am Himmel über Montpellier: Mit einem Überflug durch den Airbus 380 in niedriger Höhe hat der Flughafen der südfranzösischen Stadt Montpellier eine 4,5 Megawatt-Solarstromanlage von SolarWorld feierlich in Betrieb genommen. Frankreichs größte Solaranlage auf einem Flughafen wurde auf den Carports über 1.800 Parkplätzen installiert. 16.000 SolarWorld-Solarstrommodule (SW Sunmodule plus 280 mono) erzeugen künftig über 6,2 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom im Jahr. Zusätzlich können an zwei Solartankstellen Elektroautos Strom mit der Kraft der Sonne tanken.

Das Projekt war eine besondere Herausforderung, da hier keine Standardmodule eingesetzt werden konnten. Um die Sicherheit des Luftverkehres zu gewährleisten, müssen die Solarstrommodule frei von jeglicher Reflexion sein. Damit wird verhindert, dass die Piloten beim Start oder der Landung geblendet werden. Aus diesem Grund hat SolarWorld in einem aufwendigen Prozess den kompletten Laminierprozess umgestellt und die Module mit einem dickeren, reflexionsfreien Glas ausgestattet. Selbst bei stärkster Sonneneinstrahlung haben die Piloten beim Blick auf die SolarWorld-Anlage keine Spiegelung zu befürchten. Die Flexibilität im Umgang mit den speziellen Projektanforderungen, die hohe Qualität der Solarstrommodule Made in Germany, ihre Langlebigkeit sowie die extrem niedrige CO2-Bilanz bei der Herstellung waren für Energies du Sud die entscheidenden Argumente, bei dem Flughafen-Projekt Solarstrommodule von SolarWorld einzusetzen.

„Unsere drei Produktionsstätten in Freiberg, Arnstadt und Hillsboro laufen vollautomatisiert unter dem Einsatz von Spitzentechnologie. Mit diesem Projekt haben wir gezeigt, dass SolarWorld trotzdem in der Lage ist, auf spezielle Anforderungen flexibel zu reagieren und die Produktionsprozesse entsprechend anzupassen“, erklärt Dr. Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender von SolarWorld. Eigens für das ehrgeizige ökologische Projekt ist ein Konsortium aus den Unternehmen Energies du Sud, La Compagnie du Vent (ENGIE-Gruppe), der Caisse des Dépôts und dem Flughafen Montpellier Méditerranée gegründet worden. Die Ausführung des Projektes hatte die französische Tochtergesellschaft SolarWorld France S.A.S. mit Sitz in Grenoble übernommen.

Quelle: SolarWorld AG

You have no rights to post comments