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Bonn, 02. Februar 2011, Der deutsche Solarkonzern SolarWorld will ein neues Geschäftssegment für sich erschließen und in die Förderung des Rohstoffes Lithium einsteigen. Obwohl dieses Segment offenbar nur ein Nebenschauplatz für die Bonner ist, schlägt der Anteilsschein nach oben aus. Bei Redaktionsschluss dieser Meldung (13:45 Uhr) notiert das Papier mit 3,47 Prozent im Plus bei 7,73 Euro. In zwei Jahren will SolarWorld-Chef Frank Asbeck mit der Lithium-Förderung beginnen.

"Größtes Lithium-Vorkommen Europas"

Wie Asbeck beiläufig gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erwähnt, hat sich der Konzern für den Start des neuen Geschäftsfeldes die Rechte auf die Lithium-Förderung rund um das sächsische Zinnwald gesichert. Dort, so CEO Asbeck, "liegt höchstwahrscheinlich das größte Lithium-Vorkommen in ganz Europa". Der Solarriese will in die Exploration rund fünf Mio. Euro stecken. Läuft alles nach Plan, könne die Förderung in zwei bis drei Jahren starten.

Ob das Geschäft mit der Lithium-Förderung langfristig aufgehen wird, bleibt abzuwarten. Der Rohstoff könnte vor allem in der Weiterentwicklung von Batterien jedoch interessant bleiben. Denn künftig sollen Elektroautos vor allem von leistungsfähigen Lithium-Batterien betrieben werden. Aber auch zur Speicherung von Solarenergie dürften die neuen Batterien langfristig herkömmliche Blei-Gel-Batterien ersetzen. Derzeit sind Lithium-Aggregate noch sehr teuer.

Redakteur: Florian Fügemann

Quelle: pressetext

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