photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bonn, 14. November 2011, Im dritten Quartal konnte die SolarWorld AG den Absatz gegenüber 2010 steigern. Der Umsatz beträgt im dritten Quartal dieses Jahres 237,8 Mio. Euro (Vorjahr: 342,1 Mio. Euro). Das EBIT lag bei 20,6 Mio. Euro (Vorjahr 2010: 49,8 Mio. Euro). Auf Grund von sich nicht steuersenkend auswirkenden Verlusten in den USA, belief sich das Konzernergebnis auf -0,9 Mio. Euro (Vorjahr: +19,9 Mio. Euro).

SolarWorld AG

Das Unternehmen hat ihre Absatzmenge in den ersten neun Monaten mit 576 MW (Q1-Q3 2010: 568 MW) ebenfalls gesteigert. Der Umsatz lag mit 772,9 Mio. Euro (Q1-Q3 2010: 958,3 Mio. Euro) unter Vorjahresniveau. Der operative Gewinn (EBIT) betrug in den ersten neun Monaten 88,7 Mio. Euro (Q1-Q3 2010: 133,6 Mio. Euro). Der Konzerngewinn belief sich auf 13,4 Mio. Euro (Q1-Q3 2010: 54,7 Mio. Euro).

„Im gesamten Markt hat sich die Nachfrage auch im dritten Quartal 2011 schlechter entwickelt als erwartet“, erklärte Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, „Auch wir blieben von den Preisrückgängen durch das starke Überangebot vor allem von staatlich subventionierten Billiganbietern nicht unberührt. Wir begrüßen daher die offizielle Aufnahme des Verfahrens gegen unlautere Handelspraktiken chinesischer Hersteller in den USA.“

Trotz der rückläufigen Preise kam es zu keiner Belebung des Gesamtmarktes. „In Deutschland wird der Markt zum Beispiel um ein Drittel von 7,5 GW auf voraussichtlich 5,0 GW für das gesamte Jahr 2011 zurückgehen“, so Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck.

Trotz der schwächeren Märkte weltweit konnte die SolarWorld AG ihre Absatzmenge leicht steigern und wird die Umsatzmilliarde zum Jahresende sauber überschreiten. Aufgrund der negativen preislichen Rahmenbedingungen wird die SolarWorld AG aber das Umsatzniveau des Vorjahres von 1,3 Milliarden Euro voraussichtlich nicht erreichen.

Quelle: SolarWorld AG

You have no rights to post comments