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Hamburg, 24. Februar 2011, Die Conergy AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz um über 50 Prozent auf € 913,5 Mio. gesteigert (2009: € 600,9 Mio.). Dabei konnte das Solarunternehmen sowohl sein nationales als auch sein internationales Geschäft weiter ausbauen. Der Auslandsumsatz Conergys blieb mit 54% weiter auf hohem Niveau.

Gleichzeitig verbesserte das Solarunternehmen auch sein Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA): Erstmals seit 2006 schrieb Conergy hier mit € 30,1 Mio. (2009: € -10,7 Mio.) wieder schwarze Zahlen und hat die Prognose damit erfüllt. Hierzu trug neben dem erfreulichen Umsatzanstieg auch die deutlich verbesserte Rohertragsmarge bei, die Conergy um vier Prozentpunkte auf 23,7 Prozent steigern konnte. Dies wurde unter anderem durch den verstärkten Einsatz selbst hergestellter Conergy Produkte erreicht.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde insbesondere im vierten Quartal durch außerplanmäßige Abschreibungen negativ beeinflusst. Auf Ebene einzelner Tochtergesellschaften entstand aufgrund fortlaufender Restrukturierung ein liquiditätsneutraler Wertberichtigungsbedarf auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie sonstigem Anlagevermögen von rund € 17 Mio. Ebenso wurde das EBIT durch Beratungskosten in Zusammenhang mit der Refinanzierung in Höhe von rund € 13 Mio. beeinflusst. Trotz dieser Belastungen konnte der Verlust von € -36,8 Mio. in 2009 um € 23,0 Mio. auf € -13,8 Mio. verringert werden.

Die außerplanmäßigen Abschreibungen führten zusätzlich zu einer Wertberichtigung von aktiven Steuerlatenzen auf Verlustvorträge, wodurch das Nachsteuerergebnis zusätzlich mit ca. € 9,5 Mio. belastet wurde. Das Steuerergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen belief sich somit auf € -13,5 Mio. (2009: € -22,5 Mio.). Unter Berücksichtigung eines Finanzergebnisses von € -14,7 Mio. (2009: € -21,8) betrugdas Nachsteuerergebnis € -42,0 Mio. (2009: € -81,1 Mio.). Damit verringerte sich der Verlust im Vergleich zum Vorjahr um € 39,1 Mio.

 

Quelle: Conergy AG

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