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Rom/Bozen, 09. September 2010, Italien hat die Einspeisevergütung für Solarstrom neu geregelt. Das so genannte „Conto Energia III“ sieht vor, dass die Fördersummen in den nächsten Monaten gesenkt werden. Diese Reduktion fällt jedoch so moderat aus, dass Italien weiterhin ein interessanter Standort für Photovoltaikanlagen in Europa ist.

Wer zwischen Januar und April 2011 eine Photovoltaikanlage ans italienische Netz anschließt, erhält je nach Anlagenleistung und -art zwischen 29,7 und 40,2 Cent pro Kilowattstunde. Derzeit liegen die Fördersummen zwischen 34,6 und 47 Cent pro Kilowattstunde. Der Betrag sinkt bis Ende 2011 auf zwischen 25,1 und 38 Cent, in den beiden Folgejahren sind Anpassungen um jeweils weitere sechs Prozentpunkte vorgesehen. Für besonders innovative gebäudeintegrierte Anlagen gibt es 2011 noch Einspeisevergütungen bis zu 44 Cent pro Kilowattstunde: Hier werden die Fördersätze erst 2012 und 2013 um jeweils sechs Prozentpunkte reduziert.

„Mit dem Conto Energia III schafft Italien Planungssicherheit für Investoren“, sagt Ulrich Stofner, Direktor der Business Location Südtirol. „Im europäischen Vergleich bleibt Italien ein attraktiver Standort für die Solarbranche, und Südtirol innerhalb Italiens der beste Standort für deutsche Unternehmen.“

Das „Conto Energia III“ vereinfacht zudem das italienische Fördersystem. Künftig unterscheidet es nur noch zwischen gebäudeintegrierten und sonstigen Anlagen.

Italien ist laut der European Photovoltaik Association einer der wachstumsstärksten Märkte in Europa. 2009 wurden Anlagen für 711 Megawatt neu installiert, damit nimmt das Land den zweiten Platz hinter Deutschland ein.

Quelle: Business Location Südtirol – Alto Adige

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