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Sprendlingen, 31. August 2010,  Wie lange braucht es noch Atomenergie, wie weit sind die Erneuerbaren bereits? Die Energiediskussion gehört aktuell in Berlin zu den beherrschenden Themen. über "Chancen und Potentiale der Solarenergie" hat sich am Montag die Grünen-Bundestagsabgeordnete Ulrike Höfken (2.von links) im Solarpark Sprendlingen informiert.

Solarpark Sprendlingen Besuch MdB Höfken

Dieser nutzt die Kraft der Sonne besonders effektiv und ist obendrein in Bürgerhand. Damit sei der Solarpark ein Vorzeigeprojekt in Sachen Energieversorgung der Zukunft, so Markus Bernhart (rechts) von der GEDEA-Ingelheim, die den Solarpark betreibt. Der Besuch fand im Rahmen der Grüner wirtschaften-Tour Rheinland-Pfalz statt. Die Vertreter der Grünen Partei und die GEDEA-Ingelheim waren sich einig, dass die Energieversorgung weiter demokratisiert werden sollte. Mit dezentralen Energietechniken aus der Region für die Region wie der Photovoltaik könne man weg von den vier Großen der Energiebranche kommen, so das Fazit des Gesprächs. Dazu gehört auch, dass sich Bürger an den Anlagen beteiligen können und das wie in Sprendlingen unter professionellem Management. Die weiteren Mitglieder der Delegation (v.l.n.r.): Pia Schellhammer, Kandidatin für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2011, Ulrike Höfken, MdB, Jörg Kiesgen, Ingenieur des Solarparks, GEDEA-Ingelheim, Mitglied der Sprendlinger Grünen , Markus Bernhart, Leiter Vertrieb und Marketing, GEDEA-Ingelheim

Der Solarpark der GEDEA-Ingelheim in Sprendlingen ist mit vier Hektar Fläche die größte Freiflächenanlage mit nachgeführten Photovoltaikmodulen in Rheinland-Pfalz. Das besondere der Anlage: Die 3.600 Module richten sich wie Sonnenblumen stets optimal zum Stand der Sonne aus. Damit wird die in der Sonnenregion Rheinhessen ohnehin gute Einstrahlung der Sonne um 35 Prozent besser ausgenutzt.

Beteiligung für Bürger möglich

Seit der Solarpark im Juni för 1,35 Millionen Euro erweitert wurde, kann hier aus der Kraft der Sonne Strom für rund 225 Haushalte schadstofflos erzeugt werden. Der Solarpark Sprendlingen stellt damit einen großen Schritt dar auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbaren Energien in der Region und das unter Beteiligung der Bürger. Jeder kann Gesellschafter des Solarparks werden und damit nicht nur den Ausbau umweltfreundlicher Technologien unterstützen, sondern auch unabhängig von Konjunktur und Finanzkrisen eine sichere Rendite durch eine regionale Investition erzielen. Die GEDEA-Ingelheim betreibt in Rheinhessen mehrere Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen.

Quelle: GEDEA-Ingelheim

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