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Lieberose/Frankfurt (Oder), 19. Mai 2011, Am kommenden Samstag, den 21. Mai, laden der Projektentwickler juwi und der Solarmodulhersteller First Solar zum Tag des offenen Unternehmens ein. Laut den Veranstaltern erwartet die Gäste im Solarpark Lieberose, dem größten Solarpark Brandenburgs, ein umfangreiches Programm. Die Bürger Brandenburgs können einen praxisnahen Einblick in die umweltfreundliche Produktion von Solarenergie gewinnen.

„Wir freuen uns, dass unser größter Solarpark am Samstag die Türen öffnet, um allen interessierten Bürgern die vielfältigen Möglichkeiten der Solarenergie in Brandenburg nahe zu bringen. Eine der Hauptaufgaben der Solarregion Berlin-Brandenburg ist die Fachkräftesicherung für die Region. Solarparks wie Lieberose tragen maßgeblich zur regionalen Wertschöpfung bei und schaffen zukunftssichere Jobs.“ erklärt Thoralf Schapke, Geschäftsführer des Vereins Solarregion Berlin-Brandenburg.

Der Tag des offenen Unternehmens im Solarpark Lieberose ist aber nicht nur ein Erlebnis für technisch Begeisterte aus Brandenburg. Experten erläutern den Gästen des Solarparks auf geführten Touren die technischen und umweltpolitischen Aspekte der Anlage und zeigen, dass Solarparks auch einen wertvollen Beitrag für die Artenvielfalt leisten können. Ein Revierförster erkundet mit den Kindern die Spuren der Tiere, die im nahegelegenen Wald heimisch sind. Abgerundet wird das Programm durch die Besichtigung einer Ausstellung zur Entstehungsgeschichte des Projektes.

Das Gelände des Solarparks ist ein ehemaliger russischer Truppenübungsplatz. Im Jahr 2009 ging der Solarpark, der eine Fläche von 220 Fußballfeldern abdeckt, dort mit einer Leistung von 53 Megawatt in Betrieb. Etwa 15 000 Haushalte pro Jahr versorgt die Anlage seitdem mit sauberem Strom. Das Gelände musste vor Errichtung des Solarparks von alter Munition befreit werden, so dass die Anlage seither als ökologisches Leuchtturmprojekt und Meilenstein für die Energiewende in Deutschland gilt. Solche Projekte sollen neben ihrer eigentlichen Aufgabe auch als Vorbild für ähnliche Vorhaben dienen.

Quelle: Solarregion Berlin-Brandenburg

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