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Solarmarkt

Der Augsburger Anlagenbauer und Automationsspezialist KUKA Systems erweitert sein Angebotsspektrum im Bereich der Photovoltaikindustrie. Neben den offerierten und bereits weltweit erfolgreich installierten Automationslösungen, -zellen und kompletten Fertigungsanlagen zur Herstellung von Solarmodulen bietet KUKA Systems mit der Übernahme der "Slicing Technology" des tschechischen Maschinenbauers Themis a.s. nun auch Technologie-Know-how und Prozessapparaturen für Draht-, Cropping- und Quadriersägen an.

Diese Schlüsselkomponenten für das Bearbeiten und Schneiden von Silizium-Ingots, die auch künftig optimiert und weiterentwickelt werden, ermöglichen nun die Lieferung von maßgeschneiderten Anlagen zur automatisierten Waferfertigung. Somit bietet KUKA Systems den Kunden nahezu die ganze Bandbreite für die kostenoptimierte automatisierte Produktion von kristallinen PV-Modulen.

Die innovativen Säge- und Schneide-Technologien finden aber auch Anwendung im Bereich der Halbleiterindustrie, General Industry und Industrial Solutions - unter anderem bei der Bearbeitung von Hartmaterial, wie Keramik oder Glas.

„Der konsequente Ausbau der Wertschöpfungskette im Photovoltaik-Produktionsbereich und die Erweiterung des Produktportfolios für den Sektor „Erneuerbare Energien“ sind ein weiterer wichtiger Schritt auf dem eingeschlagenen Weg der Diversifizierung unseres Angebotes“, so Albert Vontz, Produktgruppenleiter Bereich Solartechnologien der KUKA Systems GmbH, Augsburg.

 

Quelle: KUKA Systems

Die Solar Millennium AG gibt heute ihr Zwischenergebnis bekannt. Das auf solarthermische Kraftwerke spezialisierte Unternehmen erwirtschaftete vom 01.11.2008 bis zum 30.06.2009 einen Konzern-Umsatz nach IFRS von € 42,5 Millionen, was einem Anstieg um 245% gegenüber dem Vorjahr (€ 12,3 Millionen) entspricht.

Damit lag der Umsatz in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres 2008/2009 bereits deutlich über dem des gesamten Geschäftsjahres 2007/2008 von € 32,0 Millionen. Den Großteil der Umsatzerlöse hat Solar Millennium in den operativen Geschäftsfeldern Technologie und Projektfinanzierung erzielt. Maßgeblich hierfür waren die Abarbeitung der bestehenden Aufträge für die Andasol Projekte in Spanien sowie das Solarfeld des ägyptischen Hybridkraftwerks in Kuraymat und der Verkauf der Anteile an der Marquesado Solar S.L. an die Solanda GmbH, an der Solar Millennium zu 38,5% beteiligt ist. Die restlichen 61,5% werden von der MAN Ferrostaal AG gehalten.

Das Betriebsergebnis (EBIT) beläuft sich bis zum Stichtag auf € 5,9 Millionen. Damit konnte der Wert zum 30.06.2008 von € 1,1 Millionen bereits deutlich (+433%) übertroffen werden. Der Jahresüberschuss der ersten acht Monate lag bei € 4,6 Millionen (€ 0,3 Millionen im Vorjahr). Das ungewichtete Ergebnis je Aktie* stieg somit auf € 0,37 (€ 0,03 zum 30.06.2008). Die Bilanzsumme erhöhte sich von € 272,1 Millionen zum Ende des Geschäftsjahres 2007/2008 auf € 327,9 Millionen zum 30.06.2009. Die liquiden Mittel am Ende der Periode betrugen € 102,0 Millionen (31.10.2008: € 125,1 Millionen).

Für das verbleibende Geschäftsjahr strebt Solar Millennium eine ähnliche Beteiligungsstruktur wie bei Andasol 3 für das Projekt Ibersol an. Bezüglich beider Projekte, vor allem aber für Andasol 3, erwartet der Vorstand für das Gesamtgeschäftsjahr einen deutlichen Umsatzanteil aus dem Bereich Kraftwerksbau. Der bereits im letzten Geschäftsjahr geplante Verkauf der Anteile an Andasol 1 und 2 wurde mittlerweile realisiert und wird im Jahresabschluss zum 31.10.2009 planungsgemäß als Sondereffekt ausgewiesen. Durch diesen Verkauf wurden bereits nach dem 30.06.2009 erhebliche liquide Mittel freigesetzt. Mit einem Zufluss weiterer liquider Mittel wird im Zusammenhang mit dem Verkauf von Andasol 3 und dem geplanten Einstieg von Investoren in Ibersol gerechnet.

Insgesamt bestätigt der Vorstand die Ziele für das Gesamtgeschäftsjahr 2008/2009 mit einem Konzern-Umsatz von € 150 Millionen und einem EBIT von € 30 Millionen plus Ergebnis-Sondereffekt in Höhe von rund € 12 Millionen. Thomas Mayer, Finanzvorstand von Solar Millennium, äußert sich zufrieden: „Unser Geschäft verlief in den ersten acht Monaten seit dem 1. November 2008 insgesamt Solar Millennium 2/3 August 2009 planmäßig. Auch für die verbleibende Zeit bis zum Geschäftsjahresende bin ich zuversichtlich. So konnten wir bereits kurz nach Ende der Berichtsperiode Anfang Juli die Früchte monatelanger, intensiver Vorarbeit ernten. Dazu gehören der Verkauf von Anteilen an Andasol 1 und 2 sowie der Einstieg der Großinvestoren Stadtwerke München, RWE Innogy und RheinEnergie in das Projekt Andasol 3, das sich bereits im Bau befindet. Wir haben damit abermals einen wichtigen Teil unseres Geschäftsmodells erfolgreich umgesetzt.“

Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium, ergänzt: „Bei Andasol 3 zeichnet Solar Millennium über ein Gemeinschaftsunternehmen mit MAN Ferrostaal, der MAN Solar Millennium GmbH, und in Zusammenarbeit mit der spanischen Duro Felguera S.A. erstmals für den Kraftwerksbau verantwortlich.Spannende Aufgaben erwarten uns auch in den USA, wo wir mittlerweile ein Power Purchase Agreement mit dem Energieversorger Southern California Edison von bis zu drei solarthermischen Kraftwerken mit einer Leistung von jeweils 242 MW unterzeichnet haben. In Ägypten werden wir Ende 2009 den Aufbau des Solarfeldes abschließen. Langfristige Perspektiven in den Wüstenregionen Nordafrikas und des Nahen Ostens eröffnet darüber hinaus die Desertec Industrie Initiative, deren Auftaktveranstaltung am 13. Juli in München stattfand. Ich freue mich, dass wir als Solar Millennium Gruppe an einer so wichtigen Wende der globalen Energiewirtschaft mitarbeiten.“

* = Jahresüberschuss / (Gesamte Aktienanzahl – eigene Aktien am Ende der Berichtsperiode)

Download Zwischenbericht

Quelle: Solar Millennium AG

Der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet 2009 mit Marktwachstum in Deutschland und in wichtigen Exportmärkten - 2010 wird Solarboom in den USA und China erwartet

Die Nachfrage nach Solarstromanlagen wird nach jüngsten Prognosen des Bundesverbandes Solarwirtschaft in diesem Jahr in Deutschland und in einigen wichtigen Exportmärkten trotz der Finanz- und Konjunkturkrise wachsen. Nach einem eher schwachen ersten Halbjahr verzeichnet die Mehrzahl der Solarunternehmen derzeit eine spürbare Geschäftsbelebung und rechnet mit einem weiteren Anziehen der Nachfrage, so die Ergebnisse des aktuellen Geschäftsklimaindex des BSW-Solar. Dieser konnte im zweiten Quartal um knapp zehn Punkte zulegen.

Spätestens 2010 werde die Photovoltaikindustrie nach Einschätzung der Branche weltweit wieder auf ihren Wachstumskurs zurückkehren. Von dieser Entwicklung wird Deutschlands Solarindustrie trotz eines verschärften internationalen Wettbewerbs weiter profitieren. Dazu tragen ihr Technologievorsprung, eine hohe Qualität, ein erhebliches Fachkräftepotenzial und insbesondere die Stärke Deutschlands im Maschinen- und Anlagenbau bei.

Im letzten Jahr konnten deutsche Photovoltaikhersteller ihre Produktion um rund 65 Prozent steigern. Ihr Umsatz wuchs von sechs auf zehn Milliarden Euro und wurde zur Hälfte im Ausland realisiert. Zu einem inzwischen nahezu ausgeglichenen Exportsaldo trugen auch die besonders großen Absatzerfolge der Photovoltaik-Zuliefererindustrie bei, so die Ergebnisse einer jüngsten Marktstudie von EuPD Research im Auftrag des BSW-Solar. Im letzten Jahr wurden in Deutschland rund 150.000 Solarstromanlagen mit einer Spitzenleistung von 1,5 Gigawatt neu installiert.

Auch für dieses Jahr rechnet der BSW-Solar mit einem Wachstum der neu installierten Solarstromleistung in Deutschland im zweistelligen Prozentbereich. Nach einem eher schleppenden Jahresauftakt verzeichnet der Verband in den letzten Wochen wieder eine deutliche Belebung der Nachfrage. Zwar verzögerten sich weiterhin einige Großprojekte durch die Finanzkrise, 80 Prozent des inländischen Marktes sei davon aber nicht betroffen. Eigenheimbesitzer und Landwirte zeigen sich weiterhin sehr investitionsfreudig. Dazu trägt bei, dass die Preise für Solarstromanlagen seit Ende letzten Jahres um über 20 Prozent gesunken sind, so dass sich die Investition auf einer Vielzahl geeigneter Dachflächen derzeit rentiere.

Im Zusammenhang mit der Intensivierung weltweiter Klimaschutzmaßnahmen registriert die Solarbranche auch in den meisten Auslandsmärkten ein spürbares Marktwachstum. So rechnet der BSW-Solar bis zum Jahresende 2009 in Italien mit einem Absatzplus in Höhe von 20-30 Prozent, in den USA von mindestens 40 Prozent. In Frankreich und China werde sich der Photovoltaikmarkt binnen eines Jahres mindestens verdoppeln, so die Erwartung der dortigen Solarverbände. Davon werden auch deutsche Solarunternehmen profitieren können, ist sich der BSW-Solar sicher.

Nur in Spanien werde der Markt aufgrund einer Verschlechterung des dortigen Förderprogramms in diesem Jahr voraussichtlich deutlich schrumpfen. Die dadurch ausgelösten Absatzeinbußen hatten in den letzten Monaten maßgeblich zu einem verschärften Wettbewerb und in der Folge starken Preissenkungen im internationalen Photovoltaikmarkt geführt.

Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar: „Aufgrund des Marktrückgangs in Spanien und der Finanzkrise blieb das Auslandsgeschäft in den letzten Monaten hinter den Erwartungen zurück und trübte einige Geschäftsberichte. Trotz der Konjunkturdelle rechnen wir 2009 in Deutschland jedoch mit einer wachsenden Nachfrage. Derzeit entstehen weltweit viele neue Absatzmärkte. Spätestens 2010 wird unsere Branche deshalb auch weltweit wieder auf ihren Wachstumspfad zurückkehren. Einen regelrechten Solarboom erwarten wir dann insbesondere in den USA und in China. Der Ausbau der Solarenergie geht weiter und Deutschlands Solarwirtschaft wird davon profitieren!“

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.

Die Algatec Solar AG, mit Sitz in Großräschen, baut ihre Produktionskapazität am Standort um über 80 MW aus und schafft über 100 neue Arbeitsplätze. Dieser Kapazitätsausbau bedeutet für das Unternehmen ein Umsatzvolumen von ca. 200 Millionen Euro.

„Die Schaffung neuer, sicherer Arbeitsplätze ist ein großes Anliegen von uns,“ so Rainer Ruschke, Vorstandsvorsitzender der Algatec, „dabei können wir den Kapazitätsausbau bankenunabhängig durchführen, was weitere Vorteile bringt.“ Das Unternehmen hat guten Grund mit Optimismus in die Zukunft zu blicken. Das Thema Photovoltaik als Wachstumsbranche und erteilte Großaufträge bedeuten derzeit volle Auslastung bis in das Jahr 2010.

Mit Investitionen in die weitere Expansion und den weiteren Stellenaufbau, möglichst auch in Zukunft bankenunabhängig finanziert, an unseren Heimatstandorten dazu der internationale Aufbau von Fertigungsanlagen, in Tschechien, der Türkei und den USA zeigt das Wachstum auf, das die Algatec für die nächsten Jahre anstrebt. „Erneuerbare Energien und hier besonders der Solarstrom sind aus der weltweiten Energieversorgung nicht mehr wegzudenken,“ erklärt Rainer Ruschke. „Der weitere Aufbau von kleinen und großen Photovoltaikanlagen nimmt zu. Dabei sind wir in der Lage auch große Kraftwerke zu beliefern.“

 

Quelle: ALGATEC Solar AG

Die centrotherm photovoltaics AG erzielt einen weiteren Erfolg im Geschäftsbereich Silizium: Beim Kunden Shaanxi Tianhong Silicon Industrial Corporation im chinesischen Xian hat die hundertprozentige Tochtergesellschaft, centrotherm SiTec GmbH, eine Anlage zur Produktion von Polysilizium in Betrieb genommen. Die Gesellschaft, in der centrotherm photovoltaics seit Herbst 2008 ihre Siliziumkompetenz bündelt, erstellte das Fabrikkonzept, entwickelte den Prozessfluss und begleitete Planung und Umsetzung.

Auch das Schlüsselequipment stammt aus Blaubeuren. Die erste Ausbaustufe ist auf eine jährliche Produktion von rund 1.250 Tonnen Polysilizium angelegt. Zukünftig soll in Mikroelektronik-Qualität produziert werden, wie sie vor allem für die Chip-Fertigung benötigt wird, aber auch in Solarzellen zum Einsatz kommt.

„Dieses Projekt, bei dem wir für Shaanxi Kernleistungen im Zusammenhang mit dem Aufbau einer kompletten Silizium-Fabrik erbracht haben, stellt für uns einen Meilenstein dar“, sagt Robert M. Hartung, Sprecher des Vorstands der centrotherm photovoltaics. „Shaanxi ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Siliziumprojekte auch im derzeit schwierigen Marktumfeld durchgeführt werden. Unsere starke Marktposition in Asien und der langfristige Investitionshorizont unserer Kunden hilft uns, auch in Krisenzeiten weiter zu wachsen.“

Erst im März 2009 hatte centrotherm photovoltaics erfolgreich ihr erstes Polysilizium-Equipment in Betrieb genommen und am Standort eines asiatischen Kunden erstmals Silizium produziert. Dr. Albrecht Mozer, CEO und CTO der centrotherm SiTec, betont: „Mit der Realisierung dieses Projekts zeigen wir, dass wir den kompletten Prozess, von der Konzeption und Planung, über die Bereitstellung und Installation des Schlüsselequipments bis hin zur Inbetriebnahme aus einer Hand liefern können.“ centrotherm photovoltaics unterstreicht mit diesem zweiten Erfolg in Asien ihre Kompetenz im Bereich der Siliziumproduktion und bestätigt das Potenzial dieses Geschäftsbereiches.

Quelle: centrotherm photovoltaics