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Solarmarkt

Qualität und Service entscheiden: Bereits zum fünften Mal in Folge ist SMA Solar Technology AG (SMA) von allen Kundengruppen zur weltweit beliebtesten Wechselrichter-Marke gewählt worden. Das ist das Ergebnis der Studie „PV Inverter Customer Insight Survey 2016“ von IHS Markit, ein global führendes Institut für Analysen und Informationen. In über 45 Ländern hat IHS Markit dazu Großhändler, Installateure und EPC Unternehmen befragt. Die wichtigsten Kriterien für ihre Entscheidung waren Qualität, technischer Support und Service.

„Seit Einführung der Studie „PV Inverter Customer Insight Survey“ vor fünf Jahren ist SMA von allen Kundengruppen weltweit auf Rang eins der Wechselrichter-Hersteller gewählt worden“, sagt Cormac Gilligan, Research Manager for Solar, Power, and Energy bei IHS Markit. „Auch 2016 hat die Studie gezeigt, dass sich SMA auch im zunehmenden globalen Wettbewerb in den größten Solarmärkten klar auf dem ersten Platz behaupten kann.“

Bei der Frage nach der beliebtesten Wechselrichter-Marke nannten die von IHS Markit Befragten insgesamt 52 Marken. SMA erreichte dabei mit über 23 Prozent der Nennungen den ersten Platz in der Gesamtbewertung. Zum Vergleich: Die Plätze zwei und drei erreichten knappe zehn Prozent und rund sieben Prozent der Nennungen. SMA ist unter anderem in Deutschland, den USA, Großbritannien und Indien die bevorzugte Wechselrichter-Marke.

Neben der Qualität der Geräte stehen für die Kunden bei der Wahl der beliebtesten Wechselrichter-Marke technischer Support und Kundendienst nach Installation der Geräte im Fokus, so das Ergebnis des IHS Markit Reports. Das gilt für Wechselrichter jeder Größe, für Zentral-, String- und Mikroinverter.

Quelle: SMA Solar Technology AG

Statement von Udo Möhrstedt, Gründer und Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG, zum verabschiedeten EEG-Änderungsgesetz (EEG 2017): "Das EEG 2017 bietet eine gute Grundlage für ein erneutes Wachstum des deutschen Photovoltaikmarktes im kommenden Jahr. Niemals war Photovoltaik so günstig wie heute. Zum ersten Mal seit 2010 wird bei der Solarenergie nicht weiter ausgebremst, sondern beschleunigt."

Weitere wichtige Verbesserungen des EEGs wären die Abschaffung der anteiligen EEG-Umlage für gewerblich eigenverbrauchten Strom sowie die Abschaffung der Zölle und des Mindestimportpreises auf Solarmodule. Möhrstedt: "Sie gehören abgeschafft, weil sie nichts bringen, außer den Zubau zu bremsen. Wenn man diese Bremsen löst, steht der Erreichung des Zubauziels der Bundesregierung von 2.500 Megawatt pro Jahr nichts mehr im Weg."

IBC SOLAR erhält 25,5 MW im aktuellen Freiflächenausschreibungsverfahren

Zur gleichen Zeit erhält die IBC SOLAR AG im aktuellen Freiflächenausschreibungsverfahren der Bundesnetzagentur Zuschläge für drei PV-Großprojekte mit insgesamt 25,5 MW Leistung. Insgesamt wurden 163 MW bezuschlagt.
 
Die meisten Gebote der sechsten Ausschreibungsrunde wurden für Anlagen auf Konversionsflächen und Seitenrandstreifen von Autobahnen und Schienenwegen abgegeben. Auch IBC SOLAR wird die gewonnenen Projekte auf solchen Flächen realisieren.
 
Das Systemhaus hat sich in der aktuellen Gebotsrunde auf PV-Anlagen in den neuen Bundesländern konzentriert, da diese den Erneuerbaren Energien grundsätzlich sehr aufgeschlossen gegenüberstehen. Die drei Zuschläge mit zweimal 10 MW und einmal 5,5 MW Leistung werden in den kommenden Monaten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt umgesetzt.
 
"Wir freuen uns, auch in dieser Ausschreibungsrunde wieder drei Zuschläge zu erhalten. In diesem Jahr haben wir acht im Ausschreibungsverfahren gewonnene Großprojekte realisiert. Mittlerweile haben wir alle Förderbescheide von der Bundesnetzagentur bekommen und damit die insgesamt 23,5 MW in der 18-Monats-Frist abschlagsfrei realisiert", so Oliver Partheymüller, Leiter Projektentwicklung & EPC Deutschland. "Wir haben in den bisherigen Ausschreibungen wertvolle Erfahrungen gesammelt. Dies wird uns in 2017 zu Gute kommen, wenn auch Dachanlagen ab 750 kW Leistung am Ausschreibungsverfahren teilnehmen müssen", ergänzt Partheymüller.
 
Auch die sechste Ausschreibungsrunde war mit Geboten in Höhe von 423 MW stark überzeichnet. Insgesamt erhielten 27 Gebote einen Zuschlag; der durchschnittliche Zuschlagswert beträgt 6,90 ct/kWh und ist damit noch niedriger als in den vorangegangenen deutschen Runden.

Quelle: IBC SOLAR AG

 

Betreiben, steuern und überwachen: Die E.ON Energie Deutschland GmbH mit Sitz in München hat eine Leitwarte eingerichtet, um Photovoltaikanlagen professionell zu überwachen und zu managen. Partner für das zentrale Monitoring ist die Augsburger meteocontrol GmbH mit der Monitoringlösung Virtueller Leitstand (VCOM). Die maßgeschneiderte Überwachungslösung ist neben der Erzeugung von Erneuerbaren Energien und Energienetzen Kernbestandteil der neuen Strategie von E.ON.

„Mittlerweile kümmern wir uns deutschlandweit bereits um mehr als 230 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 40 Megawatt“, erklärt Matthias Krieg, Leiter PV-Wartung/Services bei der E.ON. „Dank unseres zentralen Monitorings können wir die zuverlässige Betriebsführung sowohl für kleinere Anlagen auf Firmendächern als auch große Solarparks sicherstellen. Uns ist zudem wichtig, auf bewährte Technik aus Deutschland zurückzugreifen. Der Virtuelle Leitstand der meteocontrol ermöglicht uns die effiziente und zentrale Überwachung unseres stetig wachsenden Portfolios.“

Der Virtuelle Leitstand VCOM dient nicht nur der Analyse der eingehenden Alarmmeldungen, sondern auch dem gesamten Störfallmanagement. Dank einer präzisen und intelligenten Fehlererkennung können die Ursachen innerhalb kürzester Zeit ausgemacht und der Aufwand für eine mögliche Vor-Ort-Wartung auf ein Minimum reduziert werden. „Mit dieser Monitoringlösung bietet E.ON dem Kunden auf jeden Fall eine langfristig sichere und in allen Prozessschritten optimierte Betreuung“, erläutert Martin Schneider, Geschäftsführer der meteocontrol. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, denn daraus ergeben sich zudem Synergien für ein weltweit skalierbares Modell zur Renditeoptimierung von PV-Anlagen.“ Die Kunden der E.ON Energie Deutschland können über eine personalisierte Website auf die eigenen Daten zugreifen. Die Investorenansicht mit den wichtigsten Kennzahlen macht die Vorteile der professionellen Betreuung transparent.

Quelle: meteocontrol

Der Stromspeicherhersteller FENECON GmbH & Co. KG kooperiert ab sofort mit der Memodo GmbH & Co. KG beim Verkauf von Speicherlösungen. Neben dem eigentlichen Vertrieb der Systeme erstreckt sich die Zusammenarbeit auch auf gemeinsame Schulungen und Webinare für Installateure. Beide Unternehmen bauen so ihre Position im Markt für Batteriespeichersysteme kontinuierlich aus.

Im Fokus der Partnerschaft stehen die drei Speicherbaureihen „Mini“, „Pro“ und „Commercial“: Erstgenannter ist für den Gebrauch in Privathaushalten mit bis zu 5.000 kWh Jahresstrombedarf ausgelegt und zählt zu den derzeit nachfragestärksten notstromfähigen Kompaktsystemen. Für höhere Energiebedarfe und anspruchsvolle Kunden nimmt Memodo auch den dreiphasigen Pro-Speicher ins Programm, der sich über Apps in seinem Funktionsumfang erweitern lässt. Um auch Gewerbekunden bedienen zu können, liefert FENECON seinem Münchner Partner zudem die Commercial-Serie, die für einen Jahresstrombedarf ab 30.000 kWh ausgelegt ist. Die beiden größeren Baureihen lassen sich zur Überwachung und Steuerung in das FENECON-Energie-Management-System (FEMS) einbinden. Optional können Memodo-Kunden auch auf Regelleistungsmodelle des Herstellers und seiner Partner zurückgreifen. Damit verbunden ist auch der Zugang zum prämierten Energiepartnermodell „FENECON Energy Pool“, das dieses Jahr mit dem renommierten „ENERGY AWARD“ in der Kategorie „Smart Home“ ausgezeichnet wurde.

„Gerade im Gewerbesegment nehmen die Anfragen für Batteriespeicher stark zu. Wir können damit unser umfangreiches Angebot gut nach oben abrunden und bieten unseren Kunden dabei beste Konditionen“, erläutert Tobias Wenleder, einer der drei Memodo-Geschäftsführer. „Zudem werden Zusatzleistungen und Freistrommodelle bei Stromspeichern immer wichtiger. Während andere Anbieter den Handel außen vor lassen, bezieht FENECON für seinen Energy Pool die Partner aktiv mit ein – neben der Produkt- stimmt damit auch die Service-Qualität. Zu guter Letzt profitieren die Installateure, weil der Einbau und die Inbetriebnahme der Systeme besonders einfach ist.“

Speichernachfrage steigt auch durch Notstromdiskussion

Von Vorteil sei dabei laut Wenleder auch die Tatsache, dass die FENECON-Speicher alle voll notstromfähig sind: Während etliche Systeme lediglich eine Steckdose am Gerät anbieten oder aufwändige externe Umschalteinrichtungen benötigen, versorgen die Produkte des niederbayerischen Unternehmens serienmäßig angeschlossene Verbraucher über die integrierte Umschalteinrichtung unterbrechungsfrei und automatisch weiter – eine Funktionalität, die zuletzt durch die Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Ratgeber für Notsituationen wieder verstärkt ins Interesse gerückt war. Haushalte mit Photovoltaikanlage und Batteriespeicher können so inklusive Heizung, Beleuchtung und Kühlgeräte einige Tage auch ohne Netzstrom überstehen.

„Wir schätzen Memodo als überaus kompetente Partner sowie dynamisches Großhandelsunternehmen und freuen uns daher auf die Zusammenarbeit mit einem der Marktführer“, sagt Franz-Josef Feilmeier, Geschäftsführer der FENECON GmbH & Co. KG. „Im Gegenzug zeigte sich das Memodo-Team sehr erfreut über den großen Funktionsumfang unserer Speicherlösung sowie der weitgehenden Energiewende-Philosophie – Stichwort ‚Smartphone-Architektur‘. Damit haben wir beste Voraussetzungen, um gemeinsam den Markt für Speichersysteme in Deutschland zu prägen.“

Quelle: FENECON GmbH & Co. KG

 

Ein auf dem Gamification-Ansatz basierendes Mentorenprogramm mit dem Motto „See – Believe – Act“ soll das Müllaufkommen in Berlins Schulen vermeiden. Eine interdisziplinäre Gruppe entwickelte diese Idee beim Berliner Climathon als Konzept für eine Zero-Waste Schule. „Das Konzept ist insofern interessant und innovativ, da es versucht, bisherige Initiativen und Ansätze in diesem Bereich zu verknüpfen, und es ein langfristiges Engagement anstrebt. Die Verbindung mit einem Mentorenprogramm bietet das Potenzial aus einmaligen Workshop-Formaten anknüpfende Bildungsprogramme zu entwickeln, um übergreifend die Idee einer Kreislaufwirtschaft nahezubringen und auch umzusetzen“, so das Fazit von Organisatorin Julia Milbredt, Education Managerin bei Climate-KIC.

Am 28. Oktober brachte Climate-KIC, Europas Initiative für klimafreundliche Innovationen, engagierte Bürger und Akteure beim Berliner Climathon zusammen. Aufgabe war, es innerhalb von 24 Stunden zukunftsweisende Ideen zu konkreten Herausforderungen für den Klimaschutz in Deutschlands Hauptstadt zu entwickeln. Neben dem Konzept für eine Zero-Waste Schule, entstanden auch Ideen für die Reduktion des Entsorgungsverkehrs für die Abholung der Abfälle aus den privaten Haushalten sowie Anreizmodelle für die Nutzung von Bike-Sharing im Quartier Moabit West.

Der Climathon gab an diesem Wochenende Bürgern weltweit die Möglichkeit, sich direkt an Lösungen für den Klimawandel in ihrer Stadt zu beteiligen. Zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft arbeiteten die Teilnehmer parallel in 59 Städten verteilt auf 36 Länder und 6 Kontinente an lokalen Problemstellungen für den Klimaschutz.

In Berlin unterstützten Experten der BSR, Veolia, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, dem Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) und dem Fachgebiet CHORA city & energy der TU Berlin die 27 Teilnehmer dabei, Ideen zu entwickeln, die vielversprechendsten Ansätze auszuwählen und innerhalb von 24 Stunden innovative Klimaschutzkonzepte zu erarbeiten. Sieben Teams entwickelten die ganze Nacht über in intensiven Sessions mit Business-Coaches ihre Ideen, die sie am Samstagmorgen der Expertenjury präsentierten.

Als vielversprechendes Konzept für eine Zero-Waste Schule wurde von einem Team das “Action-Oriented Engagement” Programm namens „SBA – See – Believe – Act“ entwickelt, welches ein Mentorenprogramm in Schulen basierend auf einem Gamification Ansatz impliziert. Für die erste Phase kommt hierbei ein durchsichtiger Mülleimer zum Einsatz.
Eine weitere Gruppe mit dem Namen „Kommuting Koala“ überzeugte mit der Idee eine integrierte Reiseplanung zwischen einer Bike-Sharing App und dem ÖPNV herzustellen, um den Anreiz für die Nutzung von Bike-Sharing zu erhöhen.

Um den Entsorgungsverkehr für die Abholung der Abfälle aus den privaten Haushalten zu reduzieren, punktete das Team I.M.S. mit der Idee, durch eine Sensortechnik für Mülltonnen den Verkehr flexibler und effizienter zu gestalten.

„Der erste Climathon Berlin war ein voller Erfolg! Die sieben durchweg internationalen Teams leisteten 24 Stunden lang hervorragende Arbeit, welche durch die jeweiligen Experten vor Ort und die drei Coaches optimal unterstützt wurde. Es war sehr spannend dies mitzuverfolgen und ich gehe davon aus, dass einige der Ideen das Potenzial haben, zusammen mit den involvierten Partnern weiterentwickelt zu werden“, fasst Julia Milbredt, den Climathon Berlin zusammen.

Während der 24 Stunden waren die Teilnehmer über Skype und Twitter mit den anderen 58 teilnehmenden Standorten verbunden. So haben sich die Städte gegenseitig unterstützt und wurden Teil einer globalen Klimaschutzbewegung.

Quelle: Climathon