photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Solarmarkt

Die IBC SOLAR AG hat für den Projektentwickler WVE GmbH Kaiserslautern in nur vier Wochen Bauzeit den Solarpark Hölzengraben um eine 750-kW-Anlage erweitert. Das Erfolgsmodell City-Solarpark Kaiserslautern, 2014 mit dem Intersolar Award prämiert, wird damit erfolgreich fortgeschrieben. Insgesamt stehen nun 2,3 MWp Leistung für den Eigenenergiebedarf eines weltweit führenden Wiege- und Positionierungstechnik-Unternehmens zur Verfügung. Ein bereits bestehender Anlagenteil mit 4,9 MWp speist ins Netz ein.

Bereits 2013 installierte die WVE GmbH den City-Solarpark Kaiserslautern auf einer ehemaligen, innerstädtisch gelegenen Deponie. Das Angebot, mittels Anlagensplitting eine Eigenversorgung für Gewerbekunden aufzubauen, nutzte bereits damals ein Industrieunternehmen als Anrainer des Solarparks. Durch eine Standorterweiterung am Stammhaus und der damit verbundenen Erhöhung des Energiebedarfs fiel Ende 2017 die Entscheidung, den Solarpark zu vergrößern. Mit Gestehungskosten von unter 10 Cent pro Kilowattstunde ist die Nutzung von Solarenergie für das abnehmende Unternehmen finanziell deutlich attraktiver als der Bezug von Netzstrom. Es nutzt die Sonnenenergie für die Versorgung des Firmensitzes, der Produktion und für E-Mobilitätstankstellen. Verantwortlich für die Erweiterung des Solarparks ist die WVE GmbH, eine Tochter der SWK (Stadtwerke), die als Projektentwickler und Flächeneigner erneut IBC SOLAR als EPC-Dienstleister beauftragte.

Die neue 750 kWp-Anlage wurde optisch an die Bestandsanlage angepasst. Dazu musste das Areal bis zu sechs Meter mit vorhandenem Bauaushub aufgeschüttet werden. Durch die Montage der Module in Ost-West-Ausrichtung wurde ein einheitliches Gesamtbild beibehalten. Der neue Anlagenteil produziert rund 712.500 kWh pro Jahr und spart 500 Tonnen CO2 ein.

Auch bei der Auswahl der Module wurde darauf geachtet, die vergleichsweise teure, da innerstädtisch gelegene Fläche bestmöglich auszunutzen. Die Wahl für den Erweiterungsteil fiel auf das Modul IBC MonoSol VL5 mit 315 Watt Leistung. Das in Deutschland entwickelte Modul eignet sich ideal dafür, eine kleine Fläche mit größtmöglicher Leistung zu belegen.

Für den Investor WVE GmbH ist die Erweiterung des Solarparks ein weiterer Baustein im Geschäftsfeld „Solare Eigenbedarfslösungen“. Dank der guten Erfahrungen aus dem Projekt Hölzengraben hat die WVE gemeinsam mit der Stadt Kaiserslautern systematisch in Eigenverbrauchsanlagen investiert. So wurden bereits PV-Systeme für stromintensive Pumpwerke im eigenen Wasser-/Abwassernetz umgesetzt sowie ein Pachtmodell für kommunale Partner entwickelt. Weiterhin wurden auch Schulen und Kindergärten mit Photovoltaik für den Eigenbedarf ausgestattet.

Quelle: IBC SOLAR AG

AVANCIS hat in einem feierlichen Festakt die Wiedereröffnung seiner CIGS Photovoltaik-Fabrik in Ochang (Südkorea) begangen. Die Zeremonie des symbolischen Produktionsstarts erfolgte durch Unternehmensvertreter von AVANCIS KOREA, AVANCIS Deutschland und deren Muttergesellschaft CNBM, vertreten durch President Prof. Peng Shou, sowie von Regierungsvertretern der Koreanischen Provinz Chungbuk.

AVANCIS hatte die 100 MW Fabrik in Korea im Jahr 2012 fertig gestellt, jedoch nicht angefahren. Die Bedingungen für das damalige Joint Venture Hyundai-Avancis waren nach sorgfältiger Prüfung als nicht optimal eingeschätzt worden. Aufgrund der im letzten Jahr verabschiedeten koreanischen Energiepolitik, die bis zum Jahr 2030 20% der gesamten elektrischen Energieerzeugung des Landes aus erneuerbaren Energien vorsieht, wird dem PV Markt in Südkorea ein entsprechendes Wachstum vorausgesagt. Umso mehr freut sich Oliver Just, CEO von AVANCIS, nun über die Wiedereröffnung von AVANCIS KOREA.

„Wir haben hart und lange daran gearbeitet, um unsere Fabrik in Südkorea wieder anfahren zu können“, so Oliver Just, CEO von AVANCIS. „Natürlich funktioniert so etwas nicht ohne eine zukunftsorientierte und starke Muttergesellschaft wie CNBM. Das Entscheidende war und ist, dass wir in Zeiten von Überkapazitäten und Preisverfällen bei PV Modulen dennoch einen steigenden Bedarf nach unseren ästhetischen Premium-Modulen im Solarfassadenbereich erfahren. Und das weltweit. Mit dem Wiederanfahren von AVANCIS KOREA erhalten wir die Möglichkeit unsere hochwertigen CIGS-Module für Korea und den Asiatischen Markt herzustellen und zu vermarkten. Für uns ist das ein sehr wichtiger Meilenstein.

Quelle: AVANCIS GmbH

Die erste Solarmodulserie von Hanwha Q CELLS mit monokristallinen Halbzellen sind ab sofort für Photovoltaik-Kunden in Europa erhältlich. Die Q.PEAK DUO-G5-Serie vereint eine ganze Reihe technologischer Innovationen, um die Stromerträge zu maximieren und die Stromgestehungskosten (LCOE) für den Kunden zu minimieren. Monokristalline Halbzellen mit sechs Busbars, die patentierte Q.ANTUM Solarzellentechnologie für höhere Effizienz und minimierte Degradation sowie Runddrähte ermöglichen es dem Modul, Leistungsklassen von bis zu 330 Wp aus 120 Halbzellen zu erreichen. In Europa ist die Q.PEAK DUO-G5 Serie in zwei Versionen erhältlich: Das Q.PEAK DUO-G5 erreicht Leistungsklassen von bis zu 330 Wp. Das Q.PEAK DUO BLK-G5 in komplett schwarzer Optik erzielt bis zu 320 Wp.

Maengyoon Kim, Vertriebsleiter für Europa bei Hanwha Q CELLS, sagte: „Wir sind überzeugt, unseren Kunden in Europa mit dem Q.PEAK DUO-G5 das beste Produkt in Sachen Euro pro kWh anzubieten, das aktuell auf dem Markt erhältlich ist.“ Er fügte hinzu: „Ihr herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis macht die Q.PEAK DUO-G5 Serie enorm attraktiv für Privatkunden sowie für kleine und mittlere Unternehmen, die ihre Stromkosten mit Solarstrom effektiv senken wollen. Dieses Produkt wird Hanwha Q CELLS den Weg zu unserem Ziel ebnen, im Jahr 2018 klarer Marktführer auf dem europäischen Solarmarkt zu werden.“

Daniel JW Jeong, Global CTO von Hanwha Q CELLS erklärte dazu: „Wir sind stolz, als erstes Unternehmen ein serienmäßig hergestelltes monokristallines Halbzellen-Solarmodul auf dem europäischen Markt zu präsentieren. Für unsere Kunden zählt, dass die Q.PEAK DUO-G5-Serie den neuen Maßstab für niedrigste Stromgestehungskosten setzt." Er führte weiter aus: „Um das zu erreichen, kombinieren wir unsere neuesten Technologien, sowohl auf Zell- als auch auf Modulebene. Damit ist die Q.PEAK DUO-G5 Serie ein weiterer deutlicher Beleg für die Technologieführerschaft von Hanwha Q CELLS in der Solarindustrie."

Maximale Effizienz auf allen Ebenen: Q.PEAK DUO-G5 Die Q.PEAK DUO-G5 Serie setzt monokristalline Halbzellen mit sechs Busbars, um Widerstandsverluste auf Zell- und Modulebene zu reduzieren und so die Leistungsausbeute zu erhöhen. Runddrähte verschatten die Zellen weniger als herkömmliche Bändchen und reflektieren teilweise Licht zurück auf die Zelle. Darüber hinaus maximiert die von Hanwha Q CELLS entwickelte Q.ANTUM Technologie die Effizienz auf Zellebene. Basierend auf der Passivierung der Rückseite von Solarzellen (PERC) bietet die Technologie viele zusätzliche Innovationen, die Q.ANTUM Solarmodule von herkömmlichen PERC-Modulen unterscheiden. So minimiert Q.ANTUM die Degradationseffekte LID (lichtinduzierte Degradation) und LeTID (Licht und erhöhte Temperatur induzierte Degradation), welche die Leistung herkömmlicher PERC-Solarmodule nicht nur in der ersten Betriebsphase, sondern auch während ihrer gesamten Lebensdauer stark reduzieren können. Daher ist es für Photovoltaik-Kunden von entscheidender Bedeutung, einen Modulhersteller zu wählen, der diese Effekte versteht und kontrolliert.

In diesem Sinne überzeugt die Q.PEAK DUO-G5-Modulserie nicht nur auf dem Papier mit hohen Leistungsklassen, sondern auch durch exzellente Erträge unter realen Bedingungen. Hanwha Q CELLS unterstreicht dies mit einer 12-jährigen Produktgarantie, ergänzt durch exklusive Leistungsgarantien von 98 % im ersten Jahr, mindestens 93 % nach von 10 Jahren und immer noch 85 % nach 25 Jahren.

Quelle: Hanwha Q CELLS

Die IBC SOLAR AG hat in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Bau des Solarparks Marnitz begonnen. Die Freiflächenanlage hat eine Nennleistung von 5,35 Megawattpeak (MWp) und besteht aus insgesamt vier Teil-PV-Anlagen. Eine 750-Kilowattpeak-Anlage wird die Gemeinde Marnitz als Kommunal-Solarpark betreiben. Für den regionalen Energieversorger WEMAG ist der Solarpark ein Pilotprojekt, um erstmals einen Längsspannungsregler im Stromnetz zu integrieren. Damit soll ein aufwendiger Netzausbau vermieden werden.
 
Der Solarpark Marnitz wird pro Jahr über fünf Millionen Kilowattstunden Strom produzieren und kann damit rechnerisch über 1.300 Haushalte versorgen. Das Projekt wird im Rahmen eines bundesweiten Ausschreibungsverfahrens für Solarparks auf einem 110 Meter breiten Randstreifen entlang der Autobahn A24  errichtet. Ein Teil des Solarparks wird als gemeindeeigener Kommunal-Solarpark betrieben. Die Erlöse aus dem Verkauf des Stroms gehen in den Haushalt der 770 Einwohner umfassenden Kommune ein. Hans-Jürgen Buchholz, Bürgermeister der Gemeinde Marnitz: „Wir sind sehr stolz, dass wir diesen Solarpark in unserer kleinen Gemeinde verwirklichen konnten. Zum einen tragen wir damit einen wichtigen Teil zur Energiewende bei und zum anderen können wir mit den Einkünften aus dem Projekt unseren kommunalen Finanzverpflichtungen nachkommen.“
 
Die volatile Einspeisung von Solarstrom in das Stromnetz kann Auswirkungen auf dessen Stabilität haben. Um die Spannungshöhe im Verteilnetz stabil zu halten und Spannungsspitzen im Tagesverlauf zu vermeiden, setzt der Energieversorger WEMAG einen Längsspannungsregler ein. Dazu Holger Geetz, Leiter Netztechnik WEMAG Netz GmbH: „In Marnitz implementieren wir erstmals einen Längsspannungsregler im Mittelspannungsnetz. Er übernimmt automatisch den Ausgleich der Spannungsabweichungen und ist hier eine kostengünstigere Alternative zum klassischen Netzausbau.“
 
„Der Solarpark Marnitz zeigt, dass große dezentrale PV-Anlagen wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einer hundertprozentigen Versorgung mit Erneuerbaren Energien sind“, sagt Oliver Partheymüller, Leiter der Projektentwicklung Deutschland bei IBC SOLAR. „An dieser Stelle herzlichen Dank an die WEMAG, die einen lokalen Netzverknüpfungspunkt für den Solarpark geschaffen und so eine direkte Einspeisung in ihr Verteilnetz ermöglicht hat. Gleichfalls ein großer Dank an die Gemeinde Marnitz, welche das Projekt mit voller Unterstützung begleitet und unser Konzept zum Kommunal-Solarpark angenommen hat.“
 
Neben Projektentwicklung und -umsetzung wird IBC SOLAR auch die technische Betriebsführung (O&M) der PV-Anlage für die kommenden 20 Jahre übernehmen. Tägliches Monitoring, reguläre Wartungsarbeiten und zeitnahes Störungsmanagement bilden hierbei die Grundbausteine für den Erhalt der Leistungsfähigkeit und tragen damit wesentlich zur nachhaltigen Ertragssicherung bei.

Quelle: IBC SOLAR A

Die SMA Solar Technology AG und Danfoss A/S planen die Gründung eines Joint Venture, um die verschiedenen technischen Komponenten im Segment Food Retail über die SMA Energiemanagement-Plattform ennexOS in Verbindung mit dem Danfoss System Manager SM800 zu vernetzen und Supermärkte in den Energiemarkt einzubinden. Supermarktbetreiber können durch die integrierte Lösung des geplanten Joint Venture ihre Betriebskosten nachhaltig senken, ihren CO2-Footprint optimieren und als zentraler Bestandteil des flexiblen Energiesystems der Zukunft zusätzliche Einnahmequellen erschließen. Das erste Pilotprojekt wird in Kürze starten. Das geplante Joint Venture steht voraussichtlich unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

Die Zukunft des Energiesystems hängt davon ab, ob wir Lösungen entwickeln, die Flexibilität schaffen, um Erneuerbare Energien effizient zu integrieren. Intelligente Gebäudetechnologie ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Mit dem geplanten Joint Venture verfolgen SMA und Danfoss das Ziel, Supermarktbetreibern eine integrierte Lösung anzubieten, die die Bereiche Kühl- und Kältetechnik, Photovoltaik, Speichertechnik und Elektromobilität vernetzt. Durch eine intelligente Steuerung der Verbraucher und die Einbindung des Gesamtsystems in den Energiemarkt können Supermarktbetreiber nicht nur die Betriebskosten senken, ihren CO2-Footprint optimieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig verbessern, sie werden auch ein zentraler Bestandteil des Energiesystems der Zukunft.

„Unsere Expertise auf dem Gebiet der Photovoltaik, der Batteriespeicher und des Energiemanagements ergänzt sich optimal mit der langjährigen Erfahrung von Danfoss im Bereich der Kühl- und Kältetechnik und ihrem Zugang zu den Kunden im Food Retail-Segment. Es freut mich außerordentlich, dass wir mit dem geplanten Joint Venture die strategische Partnerschaft mit Danfoss weiter ausbauen“, sagt Dr.-Ing. Jürgen Reinert, Vorstand Operations und Technologie der SMA Solar Technology AG.

„Das Food Retail-Segment ist für Danfoss Cooling nicht nur von strategischer Bedeutung, sondern ein Spielfeld für Innovationen“, sagt Jürgen Fischer, President von Danfoss Cooling. „Im Supermarkt der Zukunft werden innovative Produkte aus der Kälte- und Wärmetechnik in Verbindung mit Photovoltaik, Energiespeichern und Ladesäulen eingesetzt. In der Zukunft werden Supermärkte nicht nur frische Waren bieten, sondern darüber hinaus das Stromnetz transformieren, welches sicherer, grüner und flexibler wird. Danfoss und SMA sind hervorragend positioniert, um diesen neuen Markt zu erschließen. Im Rahmen des geplanten Joint Venture mit Sitz in Hamburg werden wir unsere bewährten Technologien gemeinsam weiterentwickeln und uns hier eine führende Marktposition sichern.“

Die von SMA neu gegründete Tochtergesellschaft coneva GmbH wird gemeinsam mit dem Geschäftsbereich Cooling von Danfoss ein Leistungsangebot konzipieren, das genau auf die individuellen Bedürfnisse des Segments Food Retail zugeschnitten ist. „Die SMA Energiemanagement-Plattform ennexOS eignet sich ausgezeichnet, um den Energieverbrauch der Einzelhändler anhand von Parametern wie dem aktuellen Strompreis, der Außentemperatur, der Sonneneinstrahlung und den temporären Netzanforderungen zu optimieren. Der überschüssige Eigenstrom kann entweder direkt vermarktet oder in den elektrischen und thermischen Speichern gespeichert werden. Durch die Einbindung in den Energiemarkt können wir auch den Bezug von kostengünstiger, umweltfreundlicher Energie sicherstellen. Darüber hinaus ist auch die Einbindung von Ladestationen möglich“, sagt Jochen Schneider, Geschäftsführer der coneva GmbH.

Quelle: SMA Solar Technology AG