photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Solarmarkt

Die erste Solarmodulserie von Hanwha Q CELLS mit monokristallinen Halbzellen sind ab sofort für Photovoltaik-Kunden in Europa erhältlich. Die Q.PEAK DUO-G5-Serie vereint eine ganze Reihe technologischer Innovationen, um die Stromerträge zu maximieren und die Stromgestehungskosten (LCOE) für den Kunden zu minimieren. Monokristalline Halbzellen mit sechs Busbars, die patentierte Q.ANTUM Solarzellentechnologie für höhere Effizienz und minimierte Degradation sowie Runddrähte ermöglichen es dem Modul, Leistungsklassen von bis zu 330 Wp aus 120 Halbzellen zu erreichen. In Europa ist die Q.PEAK DUO-G5 Serie in zwei Versionen erhältlich: Das Q.PEAK DUO-G5 erreicht Leistungsklassen von bis zu 330 Wp. Das Q.PEAK DUO BLK-G5 in komplett schwarzer Optik erzielt bis zu 320 Wp.

Maengyoon Kim, Vertriebsleiter für Europa bei Hanwha Q CELLS, sagte: „Wir sind überzeugt, unseren Kunden in Europa mit dem Q.PEAK DUO-G5 das beste Produkt in Sachen Euro pro kWh anzubieten, das aktuell auf dem Markt erhältlich ist.“ Er fügte hinzu: „Ihr herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis macht die Q.PEAK DUO-G5 Serie enorm attraktiv für Privatkunden sowie für kleine und mittlere Unternehmen, die ihre Stromkosten mit Solarstrom effektiv senken wollen. Dieses Produkt wird Hanwha Q CELLS den Weg zu unserem Ziel ebnen, im Jahr 2018 klarer Marktführer auf dem europäischen Solarmarkt zu werden.“

Daniel JW Jeong, Global CTO von Hanwha Q CELLS erklärte dazu: „Wir sind stolz, als erstes Unternehmen ein serienmäßig hergestelltes monokristallines Halbzellen-Solarmodul auf dem europäischen Markt zu präsentieren. Für unsere Kunden zählt, dass die Q.PEAK DUO-G5-Serie den neuen Maßstab für niedrigste Stromgestehungskosten setzt." Er führte weiter aus: „Um das zu erreichen, kombinieren wir unsere neuesten Technologien, sowohl auf Zell- als auch auf Modulebene. Damit ist die Q.PEAK DUO-G5 Serie ein weiterer deutlicher Beleg für die Technologieführerschaft von Hanwha Q CELLS in der Solarindustrie."

Maximale Effizienz auf allen Ebenen: Q.PEAK DUO-G5 Die Q.PEAK DUO-G5 Serie setzt monokristalline Halbzellen mit sechs Busbars, um Widerstandsverluste auf Zell- und Modulebene zu reduzieren und so die Leistungsausbeute zu erhöhen. Runddrähte verschatten die Zellen weniger als herkömmliche Bändchen und reflektieren teilweise Licht zurück auf die Zelle. Darüber hinaus maximiert die von Hanwha Q CELLS entwickelte Q.ANTUM Technologie die Effizienz auf Zellebene. Basierend auf der Passivierung der Rückseite von Solarzellen (PERC) bietet die Technologie viele zusätzliche Innovationen, die Q.ANTUM Solarmodule von herkömmlichen PERC-Modulen unterscheiden. So minimiert Q.ANTUM die Degradationseffekte LID (lichtinduzierte Degradation) und LeTID (Licht und erhöhte Temperatur induzierte Degradation), welche die Leistung herkömmlicher PERC-Solarmodule nicht nur in der ersten Betriebsphase, sondern auch während ihrer gesamten Lebensdauer stark reduzieren können. Daher ist es für Photovoltaik-Kunden von entscheidender Bedeutung, einen Modulhersteller zu wählen, der diese Effekte versteht und kontrolliert.

In diesem Sinne überzeugt die Q.PEAK DUO-G5-Modulserie nicht nur auf dem Papier mit hohen Leistungsklassen, sondern auch durch exzellente Erträge unter realen Bedingungen. Hanwha Q CELLS unterstreicht dies mit einer 12-jährigen Produktgarantie, ergänzt durch exklusive Leistungsgarantien von 98 % im ersten Jahr, mindestens 93 % nach von 10 Jahren und immer noch 85 % nach 25 Jahren.

Quelle: Hanwha Q CELLS

Die SMA Solar Technology AG und Danfoss A/S planen die Gründung eines Joint Venture, um die verschiedenen technischen Komponenten im Segment Food Retail über die SMA Energiemanagement-Plattform ennexOS in Verbindung mit dem Danfoss System Manager SM800 zu vernetzen und Supermärkte in den Energiemarkt einzubinden. Supermarktbetreiber können durch die integrierte Lösung des geplanten Joint Venture ihre Betriebskosten nachhaltig senken, ihren CO2-Footprint optimieren und als zentraler Bestandteil des flexiblen Energiesystems der Zukunft zusätzliche Einnahmequellen erschließen. Das erste Pilotprojekt wird in Kürze starten. Das geplante Joint Venture steht voraussichtlich unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

Die Zukunft des Energiesystems hängt davon ab, ob wir Lösungen entwickeln, die Flexibilität schaffen, um Erneuerbare Energien effizient zu integrieren. Intelligente Gebäudetechnologie ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Mit dem geplanten Joint Venture verfolgen SMA und Danfoss das Ziel, Supermarktbetreibern eine integrierte Lösung anzubieten, die die Bereiche Kühl- und Kältetechnik, Photovoltaik, Speichertechnik und Elektromobilität vernetzt. Durch eine intelligente Steuerung der Verbraucher und die Einbindung des Gesamtsystems in den Energiemarkt können Supermarktbetreiber nicht nur die Betriebskosten senken, ihren CO2-Footprint optimieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig verbessern, sie werden auch ein zentraler Bestandteil des Energiesystems der Zukunft.

„Unsere Expertise auf dem Gebiet der Photovoltaik, der Batteriespeicher und des Energiemanagements ergänzt sich optimal mit der langjährigen Erfahrung von Danfoss im Bereich der Kühl- und Kältetechnik und ihrem Zugang zu den Kunden im Food Retail-Segment. Es freut mich außerordentlich, dass wir mit dem geplanten Joint Venture die strategische Partnerschaft mit Danfoss weiter ausbauen“, sagt Dr.-Ing. Jürgen Reinert, Vorstand Operations und Technologie der SMA Solar Technology AG.

„Das Food Retail-Segment ist für Danfoss Cooling nicht nur von strategischer Bedeutung, sondern ein Spielfeld für Innovationen“, sagt Jürgen Fischer, President von Danfoss Cooling. „Im Supermarkt der Zukunft werden innovative Produkte aus der Kälte- und Wärmetechnik in Verbindung mit Photovoltaik, Energiespeichern und Ladesäulen eingesetzt. In der Zukunft werden Supermärkte nicht nur frische Waren bieten, sondern darüber hinaus das Stromnetz transformieren, welches sicherer, grüner und flexibler wird. Danfoss und SMA sind hervorragend positioniert, um diesen neuen Markt zu erschließen. Im Rahmen des geplanten Joint Venture mit Sitz in Hamburg werden wir unsere bewährten Technologien gemeinsam weiterentwickeln und uns hier eine führende Marktposition sichern.“

Die von SMA neu gegründete Tochtergesellschaft coneva GmbH wird gemeinsam mit dem Geschäftsbereich Cooling von Danfoss ein Leistungsangebot konzipieren, das genau auf die individuellen Bedürfnisse des Segments Food Retail zugeschnitten ist. „Die SMA Energiemanagement-Plattform ennexOS eignet sich ausgezeichnet, um den Energieverbrauch der Einzelhändler anhand von Parametern wie dem aktuellen Strompreis, der Außentemperatur, der Sonneneinstrahlung und den temporären Netzanforderungen zu optimieren. Der überschüssige Eigenstrom kann entweder direkt vermarktet oder in den elektrischen und thermischen Speichern gespeichert werden. Durch die Einbindung in den Energiemarkt können wir auch den Bezug von kostengünstiger, umweltfreundlicher Energie sicherstellen. Darüber hinaus ist auch die Einbindung von Ladestationen möglich“, sagt Jochen Schneider, Geschäftsführer der coneva GmbH.

Quelle: SMA Solar Technology AG

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. hat ein 10-Punkte-Papier zur weiteren erfolgreichen Markteinführung von Solarstromspeichern veröffentlicht, das der Politik als Richtschnur für die neue Legislaturperiode dienen soll. Bereits 75.000 Solarstromspeicher machen gegenwärtig in Deutschland preiswerten Solarstrom rund um die Uhr verfügbar und reduzieren den mit der Energiewende verbundenen Netzausbaubedarf.

Die Nachfrage nach Solarstromspeichern steigt Jahr für Jahr kräftig an. Gleichzeitig haben sich die Preise solarer Heim- und Gewerbespeicher nach aktuellen Erhebungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft in den letzten vier Jahren halbiert. Führende Anbieter von Solarstromspeichern stammen aus Deutschland und exportieren ihre Produkte in alle Welt.

„Jetzt kommt es darauf an, den Markt für Solarstromspeicher weiter zu öffnen und zu beleben“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). „Ein starker Heimatmarkt für Speicher beschleunigt die Energiewende und ist Voraussetzung für den weiteren Erfolg und die Technologieführerschaft hiesiger Anbieter.“

Als Einstieg in eine Speicherstrategie schlägt der BSW eine Reihe von Sofortmaßnahmen vor, mit denen sich Speicher aus eigener Kraft am Markt behaupten können und die heimische Hightech-Branche ihre Spitzenposition ausbauen kann. Nicht hohe Zuschüsse seien dabei entscheidend, sondern der Abbau von Marktbarrieren. „Speicher sollten neben Erzeugung, Netz und Verbrauch endlich als eigenständiges Element des Energiesystems definiert und anerkannt werden“, so Körnig. „Belastungen mit Steuern und Umlagen müssen abgebaut, netzdienliche Wirkungen dagegen honoriert werden.“ Längst überfällig sei etwa die Abschaffung der EEG-Umlage auf die solare Eigen- und Direktversorgung, von der gespeicherte Solarenergie sogar teils doppelt betroffen sei. Außerdem sollten Speicher künftig auch gleichzeitig an allen Strommärkten teilnehmen dürfen, so die politische Forderung des Solar- und Speicherverbandes BSW.

Der BSW ist zuversichtlich, dass seine Wünsche in der Politik auf offene Ohren stoßen werden. Der Verband verweist dabei auf eine bereits zwischen Union, FDP und GRÜNEN in den Sondierungsgesprächen erzielte Übereinkunft, Speichertechnologien „durch den Abbau von bürokratischen Hemmnissen sowie Umlagen und Abgaben voranzubringen und weiter zu fördern“.

Carsten Körnig: „Wir erwarten, dass eine neue Bundesregierung diese Aufgabe sehr ernst nehmen wird. Jetzt entscheidet sich, wer bei dieser globalen Schlüsseltechnologie langfristig technologisch und industriell die Nase vorne hat.“

Das vollständige Impulspapier Stromspeicherpolitik.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.

 

Die IBC SOLAR AG hat zusammen mit seinen Partnern Krisch Energietechnik GmbH und DHYBRID eine 95-kWp-PV-Anlage auf einer Produktionshalle des Druckzentrums Regler in Altenstadt an der Waldnaab (Oberpfalz) installiert. Der Wunsch nach maximaler Unabhängigkeit vom Stromversorger und die damit verbundene Senkung der hohen Energiekosten waren für die Druckerei die ausschlaggebenden Punkte für die Solaranlage.
 
Das Druckzentrum Regler ist eine der technisch führenden Spezialdruckereien Deutschlands und bedruckt nahezu alles, außer Papier. Neben dem konventionellen Sieb- und Textildruck setzt das Unternehmen vor allem auf hochwertigen Großformat-Digitaldruck beispielsweise für Werbeschilder, Fahnen und Messesysteme. Bislang deckte während der Produktionszeiten ein Dieselgenerator den sehr hohen Strombedarf von etwa 350.000 kWh pro Jahr. So war die Druckerei unabhängig vom örtlichen Energieversorger und konnte zudem die Abwärme des Generators für die Erwärmung der Produktionshallen und die Erzeugung von Prozesswärme nutzen. Im Sommer 2017 wurde der Produktionsprozess weiter modernisiert und für die Zukunft gerüstet. Im Zuge der Modernisierung hat der IBC SOLAR Fachpartner Krisch Energietechnik GmbH im August auf einer der Hallen eine PV-Anlage mit einer Nennleistung von 95,4 kWp installiert. Die Anlage entlastet fortan die Stromproduktion des Dieselgenerators.
 
Dabei reduziert die PV-Anlage nicht nur erheblich den Treibstoffbedarf, sondern vermeidet auch Überlastungen des Dieselaggregates durch Lastspitzen. Zur Anbindung der Solaranlage an das Aggregat kommt ein Hybrid-Controller der Firma DHYBRID zum Einsatz. Der Controller versorgt den Generator zu jedem Zeitpunkt mit der optimalen Photovoltaik-Leistung und stellt sicher, dass dieser störungsfrei in Kombination mit der Solaranlage läuft.
 
DHYBRID ist seit 2016 Partner von IBC SOLAR. Die beiden Unternehmen haben schon viele gemeinsame Projekte, vor allen in Ländern Afrikas, Asiens und der Karibik durchgeführt. Tobias Reiner von DHYBRID: „Wir haben unsere Lösungen schon weltweit installiert, aber dies ist das erste Mal, dass wir hier in Europa eine kommerziell genutzte Dieselgenerator-Anwendung optimieren. Wir merken immer öfter, dass solche Anwendungen auch hierzulande aufgrund der hohen Stromkosten gefragt sind.“
 
Für das kommende Jahr ist bereits in Ergänzung zu einer erweiterten PV-Anlage ein Lithium-Ionen-Speicher im Gespräch. Die Kapazität des vorhandenen Dieselaggregates wird bald erreicht sein. Zudem kommt es produktionsbedingt mehrmals täglich zu Lastspitzen. Diese könnten mit dem Strom, der durch die PV-Anlage erzeugt und im Speicher gespeichert werden kann, ausgeglichen werden. In Perioden geringerer Last könnte der Speicher wieder von der PV-Anlage oder vom Aggregat aufgeladen werden. Das würde die Anschaffung eines zweiten Dieselgenerators vermeiden.
 
Erich Regler, Geschäftsführer des Druckzentrums, freut sich: „Bereits seit 1984 versuchen wir, uns unabhängig von Anschluss- und Bezugskosten der Stromversorger zu machen. Damals haben wir mit einer Lösung zur Kraft-Wärme-Kopplung erfolgreich den ersten Schritt gemacht. Mit der Installation der Solaranlage haben wir wieder eine sehr gute Lösung gefunden. Damit sind wir im Druckereibereich einmal mehr technologischer Vorreiter in Deutschland und engagieren uns dabei auch noch für die Umwelt“.
 
Quelle: IBC Solar AG

Der TÜV Rheinland lädt in Kooperation mit der EnergieAgentur NRW zum ersten internationalen Forum "PV Module Technology & Applications" nach Köln ein. Mit dem umfassenden Anspruch "All Quality Matters" setzt der Branchentreff am 29. und 30. Januar 2018 die langjährige Tradition des bekannten Photovoltaik-Modultechnik-Workshops fort.

"Seit 1999 hat unser Modultechnik-Workshop als einer der führenden Branchenveranstaltungen die technischen Entwicklungen ebenso wie die Trends in den Märkten begleitet. Dies setzen wir nun in internationalem Rahmen fort", so Jörg Althaus, verantwortlich für das Solargeschäft bei TÜV Rheinland in Deutschland und Chairman der Konferenz. Konferenzsprachen der Veranstaltung bei TÜV Rheinland sind Deutsch und Englisch; die Vorträge und Diskussionen werden simultan übersetzt.

Das zweitätige Konferenzprogramm beleuchtet Veränderungen und Trends in der Produktion, Modultechnologie sowie auf den Solarenergiemärkten weltweit. Weitere Programm-Sessions beschäftigen sich mit der Entwicklung von Prüf- und Messtechnologien sowie Speichersystemen. Das Forum "PV Module Technology & Applications" richtet sich an Hersteller, Entwickler, Planer und Investoren sowie Entscheidungsträger der Solarbranche.

Quelle: TÜV Rheinland