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Solarmarkt

Die IBC SOLAR AG verändert ihr Führungsteam. Thomas Mart, bislang als Chief Sales Officer (CSO) zuständig für Technik und Vertrieb, hat das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen verlassen.
 
Thomas Mart gehörte dem Unternehmen seit Juni 2015 an. „Die Trennung erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen“, so Gertrud Moll-Möhrstedt, Aufsichtsratsvorsitzende der IBC SOLAR AG. „Wir danken Thomas Mart für seine Tätigkeit und seinen Einsatz für das Unternehmen. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“
 
Bis auf weiteres verantwortet Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender und Gründer der IBC SOLAR AG, die Aufgaben des CSO.
 
Quelle: IBC SOLAR AG

Die indische Regionalgesellschaft der IBC SOLAR AG hat einen EPC-Vertrag (Engineering, Procurement, Construction) für ein PV-Großprojekt mit 22,5 MWp Leistung in Rajasthan, Indien, unterzeichnet.
 
Die neue PV-Installation befindet sich bei Phalodi in Rajasthan, einem der Bundesstaaten mit der größten installierten Solarleistung in Indien und einer stringenten Zubaupolitik für Erneuerbare Energien, insbesondere Photovoltaik. Der Baubeginn ist für Oktober 2016 geplant, die Inbetriebnahme für April 2017. „Mit diesem Projekt erreichen wir einen wichtigen Meilenstein, nämlich die Installation von mehr als 50 MWp Solarleistung in Indien für EPC-Kunden“, so Shailendra Bebortha, Managing Director von IBC SOLAR Projects Private Ltd. mit Büros in Mumbai und Neu-Delhi. Für IBC SOLAR ist „Phalodi“ das bisher größte Solarprojekt außerhalb Deutschlands und der sechste EPC-Auftrag in Indien.
 
Die deutsche IBC SOLAR AG übernimmt neben Ingenieursdienstleistungen auch die technische Überwachung, während die indische IBC SOLAR Projects Private Ltd. für die Bauausführung vor Ort verantwortlich ist. Auftraggeber und Investor ist erneut die LN Bangur Group, die bereits in der Vergangenheit mit IBC SOLAR kooperierte, zuletzt in Bhadla (2014) und Pokhran (2015). Die Region Rajasthan bietet sowohl in topografischer wie auch in klimatischer Hinsicht Herausforderungen beim Anlagenbau. IBC SOLAR kann hier mit mehr als 30 Jahren Erfahrung bei der fristgerechten Inbetriebnahme schlüsselfertiger PV-Großprojekte aufwarten. Der neue Vertrag zeugt vom Vertrauen, das die LN Bangur Group in IBC SOLAR legt, hochwertige PV-Projekte in Indien zu realisieren.
 
IBC SOLAR ist weltweit in mehr als 30 Ländern mit eigenen Regionalgesellschaften, internationalen Partnerunternehmen sowie als Projektentwickler, Projektvermarkter und EPC-Dienstleister (Engineering, Procurement, Construction) vertreten. Das Systemhaus steht seinen Kunden bei PV-Projekten jeder Größenordnung zur Seite und überzeugt als finanzstarker Partner mit solarer Systemkompetenz aus Deutschland.
 
Quelle: IBC SOLAR AG

Die Restrukturierung der Schletter-Gruppe, einer der weltweit führenden Hersteller von Photovoltaik-Montagesystemen, hat die nächste Stufe erreicht: Nur zwei Monate nach Beginn der Verhandlungen hat sich die Geschäftsführung mit dem Betriebsrat auf einen Sozialplan geeinigt. Schletter-CEO Tom Graf hat die Arbeitnehmer am Stammsitz in Kirchdorf bereits informiert. Statt der ursprünglich geplanten rund 300 Entlassungen werden es lediglich 220 betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen. Die Produktion in Kirchdorf bleibt erhalten. Der Sozialplan hat ein Volumen in Millionenhöhe. Der Großteil der Kündigungen wird erst im nächsten Jahr wirksam.

Graf hatte bereits im Juni der Belegschaft mitgeteilt, dass aufgrund der anhaltenden Defizite außerhalb des Kerngeschäfts Solar die Zahl der Arbeitsplätze in Deutschland reduziert werden muss. Der Arbeitsplatzabbau seit unvermeidlich, um die Gruppe als Ganzes aus der Verlustzone zu führen und ihre Existenz langfristig zu sichern. In den Jahren 2013 bis 2015 ist die Schletter-Gruppe in Deutschland in eine schwere Ergebniskrise geraten; die Liquiditätsreserven waren aufgebraucht.

Heute Mittag informierte Graf zusammen mit dem Betriebsrat die Mitarbeiter am Stammsitz in Kirchdorf über die Details des ausgehandelten Sozialplans: Von den 220 betriebsbedingten Kündigungen werden gut 50 noch in diesem Jahr wirksam. Der Rest der Kündigungen erfolgt in den ersten Monaten des nächsten Jahres. Alle ausscheidenden Mitarbeiter erhalten eine Abfindung in Höhe eine halben Monatsgehalts pro Jahr Betriebszugehörigkeit. Ergänzt wird der Sozialplan um ein Überbrückungsangebot für rentennahe Jahrgänge. Damit haben Graf und sein Kollege Renzow (CFO) ihr Ziel erreicht, den Personalabbau so sozialverträglich wie möglich zu gestalten; die für einen Sozialplan nötigen Mittel waren Bestandteil der Einigung mit den Hausbanken.

„Ich bedauere den Arbeitsplatzabbau außerordentlich, zumal die betroffenen Arbeitnehmer damit die Konsequenzen für Fehler tragen, für die sie nicht verantwortlich sind“, sagte Graf. „Immerhin ist es uns gelungen, einen Sozialplan zu finanzieren, der diesen Arbeitnehmern den Neustart ein wenig erleichtert.“

Graf und Renzow hatten im Juni mit den Hausbanken ein umfassendes Zukunftskonzept vereinbart. Kern der Strategie ist die Fortsetzung der internationalen Wachstumsstrategie der Unternehmensgruppe. Denn während der Solar-Markt in Europa seit Jahren schwächelt, bleibt Photovoltaik international ein wichtiger Zukunftsmarkt mit ausgezeichneten Wachstumsaussichten. Hier ist die Schletter-Gruppe mit ihrem internationalen Produktions- und Vertriebsnetz hervorragend aufgestellt. Die Vereinbarung beinhaltet ein Finanzierungspaket, das die Finanzierung des Unternehmens einschließlich der anstehenden Restrukturierung auf Jahre hinaus sichert. Graf und Renzow wollen die Gruppe bis 2018 zurück in die Gewinnzone führen.

Kernpunkt der Neuaufstellung bei Schletter ist die Konzentration auf Photovoltaik sowie die Konsolidierung des Deutschlandgeschäfts. Zwar erwirtschaftet Schletter im Geschäftsbereich Solar leichte Überschüsse. Doch die Fertigungstiefe am deutschen Standort muss reduziert werden, damit die Gruppe international wettbewerbsfähiger wird und flexibler auf Marktschwankungen reagieren kann. Die hochdefizitäre Leichtmetallbau(LMB)-Sparte wird hingegen zum Jahresende geschlossen und die internen Prozesse verschlankt. Zurzeit beschäftigt die Schletter-Gruppe weltweit rund 1.300 Mitarbeiter. Der Gruppenumsatz im Jahr 2015 lag bei rund 300 Mio. Euro.

Die Gruppe ist weltweit aktiv und als einziger deutscher Anbieter von Photovoltaik-Montagesystemen auf fast allen internationalen Schlüsselmärkten vertreten. Sämtliche ausländische Gesellschaften sind profitabel. Die Gruppe ist gut in das Jahr gestartet und hat vor allem in China und Nordamerika deutlich an Umsatz zugelegt und Marktanteile gewonnen.

Quelle: Schletter-Gruppe

Unter dem Motto „35 Jahre SMA – eine Vision wird Realität“ feierte die SMA Solar Technology AG (SMA) heute mit zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ihr 35-jähriges Bestehen. Gleichzeitig benannte das Unternehmen die SMA Solar Academy in Günther Cramer Solar Academy um. SMA würdigt mit der Namensgebung sowie mit einer neuen Ausstellung dauerhaft die einzigartige Leistung der Firmengründer Günther Cramer, Peter Drews, Reiner Wettlaufer und Prof. Werner Kleinkauf bei der Realisierung einer weltweit dezentralen und erneuerbaren Energieversorgung.

„Günther Cramer hat sich immer einen Schritt weiter gewagt als andere und damit ein Lebenswerk geschaffen, das uns den Weg in die Zukunft weist. Mit ansteckender Begeisterung hat er Politiker und Bürger auf der ganzen Welt von der Vision einer dezentralen Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien überzeugt. Die SMA Solar Academy steht für genau diese Überzeugung, denn dieses Gebäude ist der Beleg dafür, dass eine autarke Versorgung mit Erneuerbaren Energien realisierbar ist. Die Technologiekompetenz von SMA hat diesen Erfolg erst möglich gemacht“, sagt SMA Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon.

SMA hat sich seit der Gründung 1981 vom kleinen Ingenieurbüro für Regelsysteme zum weltweiten Markt- und Technologieführer für PV-Systemtechnologie entwickelt. Dabei hat SMA immer wieder Trends in der Photovoltaik gesetzt und maßgeblich zur globalen Verbreitung der Erneuerbaren Energien beigetragen. „Mit Mut, Ausdauer, Kompetenz und Leidenschaft haben Günther Cramer, Peter Drews und Reiner Wettlaufer sowie ihr Mentor Prof. Werner Kleinkauf den Grundstein für die außergewöhnliche Erfolgsstory von SMA gelegt. Ihre Vision einer weltweit zu 100 Prozent dezentralen und erneuerbaren Energieversorgung wird heute in immer mehr Ländern Realität“, so Pierre-Pascal Urbon. Auch von der weiteren Entwicklung werde SMA profitieren: „Uns steht bereits heute klar vor Augen, dass mit den niedrigen Kosten der Photovoltaik und der Digitalisierung der Energiewirtschaft die traditionellen Geschäftsmodelle an Bedeutung verlieren. Die neuen Geschäftsmodelle basieren auf dem Netzwerkeffekt von Spezialisten. SMA ist als Spezialist für PV-Anwendungen ein wichtiger Gesprächspartner in dieser neuen Welt. Genau aus diesem Grund sind wir strategische Partnerschaften eingegangen. Die PV-Systemtechnik von SMA wird ein wichtiger Erfolgsfaktor im zukünftigen System sein – SMA wird quasi integraler Bestandteil des neuen Energiemarkts.“

Quelle: SMA Solar Technology AG

Die IBC SOLAR AG kooperiert mit dem Schweizer Energieversorger EKZ (Elektrizitätswerke des Kantons Zürich). Im Mittelpunkt steht die Lieferung von Qualitätskomponenten der Marke IBC SOLAR für die PV-Komplettanlagen von Privathaushalten.
 
Die Kooperation mit einem der größten Schweizer Energieversorger ist bereits jetzt ein Erfolgsmodell: Nachdem im Rahmen von Ausschreibungen seit längerer Zeit bereits Module für größere Anlagen bis ein MW an EKZ geliefert wurden, unterstützt IBC SOLAR den Energieversorger nun auch im Privatkunden-Segment. Verkauf und Planung der Eigenverbrauchsanlagen erfolgen durch EKZ, die Installation wird durch EKZ-Partnerunternehmen abgeschlossen. IBC SOLAR liefert für die Komplettsysteme passende Module, Halterungssysteme und weitere Komponenten seiner Eigenmarke. „Für unsere Kunden steht Qualität im Vordergrund“, erläutert Marcel Schürch, Leiter Solartechnik bei EKZ. „Die Zuverlässigkeit und kontinuierliche Qualitätsprüfung von IBC SOLAR ermöglicht es uns, diese Erwartungshaltung zu erfüllen.“
 
Hohe Qualitätsstandards als Voraussetzung

Zentraler Bestandteil des Angebots von EKZ an die Kunden ist die komplette Übernahme aller Arbeitsschritte von der Planung bis zur Inbetriebnahme einer schlüsselfertigen Eigenverbrauchsanlage. Das Vertrauen der Kunden, sich auf einen einzigen Ansprechpartner verlassen zu können, erfordert besonders hohe Qualitätsstandards von den Partnern des Schweizer Energieversorgers. Nur so können auch attraktive Preise und Garantien an den Endverbraucher weitergegeben werden. IBC SOLAR gewährleistet diese Standards durch die hohe Qualität der eigenen Komplettsysteme.
 
Starke Partnerschaft mit langfristigen Erfolgsaussichten

IBC SOLAR hat speziell für Stadtwerke und regionale Energieversorger eine umfangreiche Palette an Dienstleistungen entwickelt und begleitet die Versorger damit als strategischer Partner bei der Erschließung des Geschäftsfelds Photovoltaik. Die Stadtwerke können Dienstleistungen aus dem Portfolio je nach ihren individuellen Anforderungen wählen. Dazu gehört neben schlüsselfertigen PV-Komplettpaketen auch Unterstützung bei Vertrieb, Beratung, Planung und Montage.
 
Quelle: IBC SOLAR AG