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Solarmarkt

Der deutsche Serviceanbieter Suncycle und der italienische Betriebsführer Stern Energy bieten ab sofort umfassende Serviceleistungen für italienische PV-Anlagen an. Dafür unterzeichneten die Unternehmen jetzt eine Kooperationsvereinbarung. Der erste gemeinsame Auftritt findet als Diamond Sponsor auf der Solar Asset Management Europe in Mailand statt.

Stern Energy betreut italienische PV-Projekte mit einer Gesamtleistung von 140 MWp an 60 Standorten. Die langjährige Erfahrung des Unternehmens wird nun durch die Test- und Reparaturkompetenz von Suncycle ergänzt. Gemeinsam kann nun ein flächendeckendes und einzigartiges Programm an solaren Dienstleistungen angeboten werden.

Mit der Kooperation treibt Suncycle seine Internationalisierung weiter voran. Bereits im vergangenen Jahr gründete das Unternehmen eine Niederlassung in den USA, im September dieses Jahres kam eine weitere Tochter in Großbritannien hinzu.

Dr. Mischa Paterna, Geschäftsführer von Suncycle: „Die Synergien aus unserer Zusammenarbeit bieten vor allem unseren internationalen Kunden aus den Bereichen After-Sales und Betriebsführung deutliche Vorteile. Wir können unsere Dienstleistungen nun vom Norden Schottlands bis in den Süden Europas mit kurzen Anfahrtswegen und aus einer Hand anbieten.“

„Im italienischen Markt sind mobile Labore und moderne Test- und Reparaturverfahren bisher kaum verbreitet“, sagt Stefan Torri, Geschäftsführer und Inhaber von Stern Energy. „Mit den mobilen Suncycle-Laboren sind wir nun in der Lage Leistungsprobleme von PV-Anlagen deutlich früher und besser zu erkennen. Dies bedeutet für unsere Kunden eine höhere Anlagenverfügbarkeit und mehr Ertrag.

Suncycle und Stern Energy sind Diamond Sponsoren der führenden O&M Konferenz in Europa. Vom 09. bis 10. November können Sie beide Partner auf der Solar Asset Management Europe in Mailand treffen.

Quelle: Suncycle

Trina Solar Limited hat die Photovoltaikmodule für ein solares Carportsystem mit einer Leistung von 4 MWp am Flughafen Weeze geliefert. Das Projekt, welches seinesgleichen in Deutschland sucht, wurde von der EEPro GmbH innerhalb von nur vier Wochen Planung sowie vier Wochen Bauzeit umgesetzt und bietet überdachte Stellplätze für rund 1350 Fahrzeuge.

Der internationale Verkehrsflughafen Weeze in Nordrhein-Westfalen ist einer der jüngsten Flughäfen Europas und einer der ersten privaten Airports in Deutschland. Auch aufgrund des Passagieraufkommens von derzeit ca. 1,9 Mio. Passagieren pro Jahr entschieden sich die Flughafenbetreiber dafür, mit einem Photovoltaik-Carportsystem am Parkplatz P2 gleich zwei Vorteile zu verbinden: Zum einen produziert der Flughafen mit dem Solarsystem regenerative Energie zur möglichen eigenen Nutzung sowie zur Einspeisung in das Netz, was zusätzliche Einnahmen und eine gute Umweltbilanz des Flughafens ermöglicht. Zum anderen fungiert das System gleichzeitig als Schutz für die darunter geparkten Fahrzeuge der Fluggäste, gegen Sonne, Regen oder Hagel.

Die insgesamt 66 Carports haben eine Länge von bis zu 35 Meter, und eine Breite von bis zu 13 Meter. Insgesamt wurde dabei 15.296 multikristalline Solarmodule der Honey-Serie (TSM-PC05A) von Trina Solar verwendet, die  insgesamt eine Peak-Leistung von über 4MW liefern. Die Module wurden von Trina Solar in der nur vierwöchigen Bauphase Ende Juli und Anfang August 2016 termingerecht „Just-in-Time“ geliefert. Die vom TÜV-Rheinland abgenommene PV-Anlage speist bereits Energie in das Netz des Verteilnetzbetreibers Westnetz ein. Als eine von Deutschlands größten Aufdachanlagen erhält die Anlage die reguläre EEG-Vergütung.

Ein zuverlässiger und reibungsloser Materialfluss ist bei einer so kurzen Bauzeit besonders wichtig, wie die  Projektleitung von EEPro bestätigt. „Bei der Auswahl von Partnern bzw. Produkten setzen wir auf modernste, qualitativ hochwertige Technik, hohe Verlässlichkeit und Investitionssicherheit. Trina Solar konnte uns als führender Anbieter in allen diesen Punkten überzeugen“, erklärt Jan Kiermaier, Geschäftsführer von EEPro. „Besonders beeindruckt hat uns zudem die außerordentliche Kundenorientierung seitens Trina Solar, welche uns bei jedweden Herausforderungen hilfreich und zielgerichtet zur Seite stand. Ein starker und verlässlicher Partner ist bei solch zeitkritischen Projekten oftmals entscheidend für den Projekterfolg.“

„Wir sind sehr erfreut, über die hervorragende Zusammenarbeit mit EEPro. Gemeinsam haben wir erneut belegt, wie schnell und effizient Photovoltaik-Projekte heute umgesetzt werden können, wenn Projektkenntnis, Qualitätsprodukte und eine reibungslose Abwicklung durch erfahrene Partner zusammenkommen“, erklärt Gonzalo de la Viña, Vertriebsleiter bei Trina Solar. „Der Flughafen Weeze profitiert nun nicht nur von den wirtschaftlichen Vorteilen sauberen Solarstroms sondern auch von einer neuen Parkplatzüberdachung, die die Fahrzeuge schützt.“

Quelle: Trina Solar Limited

Das Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien wurde im Jahr 2000 auf den Weg gebracht. Damals wurden sowohl der Klima- als auch der Umweltschutz als Ziel des Gesetzes festgelegt. Zudem sollte die Stromversorgung vermehrt durch erneuerbare Energien erfolgen. Seitdem sind 16 Jahre vergangen und es hat sich einiges getan. Der Begriff der erneuerbaren Energien ist weit verbreitet und die Menschen haben hierfür ein stärkeres Bewusstsein entwickelt. Mittlerweile sind nicht nur Solarenergie, Windenergie oder Wasserenergie ein Begriff sondern auch die Geothermie und Bioenergie sind weiter verbreitet denn je. Dieses Gesetz unterstützte die Entwicklung in der Photovoltaikbranche. Seitdem das Gesetz in Kraft getreten ist wurde jährlich immer mehr Energie durch Photovoltaiksysteme produziert und in das Netz eingespeist. Nachdem die Vergütungen der Einspeisung gekürzt wurden und vermehrt asiatische Konkurrenz am Markt tätig ist, ist die Stimmung am Markt angespannt.

Der effiziente Einsatz von Energie – ein wichtiges Thema

In der Zeit günstiger Kredite spielen einige Unternehmen mit dem Gedanken größere Investitionen zu tätigen. Beispielsweise könnte die Erstellung einer dringend benötigten Lagerhalle realisiert werden. Neben der Finanzierung müssen natürlich noch andere Themen durchdacht und entschieden werden. Manche dieser Entscheidungen können für den späteren Erfolg des Projektes entscheidend sein. Denn nicht nur die Ausstattung der Lagerhalle sowie die Anbindung an die Unternehmensprozesse muss festgelegt werden, sondern auch die Energieversorgung des neuen Unternehmensteils ist ein wichtiges Thema. Oftmals ist die Wärmeversorgung von großen Hallen nicht billig. Beispielsweise können offen stehende Hallentoren im Nu dafür sorgen, dass eine Halle erkaltet und neu beheizt werden muss. Dies ist natürlich nicht energieeffizient und kostet viel Geld. Eine Investition in effiziente Technologien stellt daher eine interessante Option dar. Hierfür bieten sich Technologien an, die mittlerweile am Markt verfügbar sind und ein erhöhtes Potenzial zur Einsparung von Wärmekosten aufweisen. Wenn Sie sich genauer über das Thema der Wärmelösung für Hallen informieren möchten empfiehlt sich Schwank.de. Die Kosteneinsparung im Wärmebereich kann sich günstig auf die wirtschaftliche Rentabilität des Gebäudes auswirken. Damit kommt dieser Thematik eine überaus wichtige Rolle bei. Als positiver Nebeneffekt kann das effiziente Arbeiten mit Energie als Marketingeffekt genutzt werden. Zu Zeiten des Klimawandels ist Energieeffizienz ein gern gewähltes Thema um sich von der Konkurrenz abzuheben. Dies kann ein entscheidender Erfolgsfaktor für die gesamte Unternehmung sein. Denn nur wer sich dauerhaft und nachhaltig von der Konkurrenz abhebt kann langfristig am Markt überleben. Somit kann der effiziente Einsatz von Energie nicht nur eine Möglichkeit zur Einsparung von Kosten bieten sondern auch zukunftsweisend sein.

Die solarSTEP Energie GmbH, ein langjähriger Fachpartner der IBC SOLAR AG, hat das Logistikzentrum von Arvato SCM Solutions in Landsberg (Halle/Queis) mit einer der größten Photovoltaik-Dachanlagen Sachen-Anhalts ausgestattet. Damit erzeugt der Fulfillment-Dienstleister zukünftig 70 Prozent seines Stroms selbst.
 
Arvato setzt bei seinem Landsberger Distributionszentrum gezielt auf die Verbindung von Ökologie und Ökonomie. In fünf Hallenmodulen setzt das Unternehmen dort Logistikdienstleistungen für Kunden unter anderem aus der Healthcare-, Consumer Products- und Telekommunikationsbranche um. Mithilfe eines Energieaudits wurden verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz geprüft. Immerhin werden in Landsberg jährlich 2,8 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom verbraucht, beispielsweise für den Betrieb der Fördertechnik, der Staplerfahrzeuge und der Klimaanlagen zur Kühlung von temperaturgeführter Ware. Schlussendlich fiel die Wahl auf ein individuell geplantes und modular erweiterbares PV-System von IBC SOLAR, mit dem sich Arvato weitgehend von externem Energiebezug unabhängig macht und zukünftig bis zu 70 Prozent des benötigten Stroms direkt vor Ort produzieren kann. Die hohe Autarkiequote der 1,7 MWp leistungsstarken Anlage wird durch eine direkte Anbindung des PV-Systems an die Gebäudetechnik und eine intelligente Steuerung erreicht.
 
Das PV-System verbessert mit 980 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr nicht nur die Umweltbilanz von Arvato, sondern wird durch den günstigen Gestehungspreis für Solarstrom auch die Strombezugskosten senken. „Wir stärken damit die klimaneutrale Logistik und sparen gleichzeitig Betriebskosten“, so Georg Oelze, Director Operations bei Arvato.
 
Arvato SCM Solutions vertraute nicht nur bei Planung und Montage auf die Erfahrung des IBC SOLAR Fachpartners solarSTEP, sondern setzte auch auf Qualitätsmodule der IBC SOLAR Line, die mit dem Montagesystem solarSTEP light von solarSTEP auf den Flachdächern installiert wurden. Die fast 6.500 Module wurden innerhalb von nur acht Wochen auf den Hallen montiert.

Quelle:  IBC SOLAR AG

Auf dem Dach der neu errichteten Logistikhalle ging im Juli eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1,4 Megawatt Peak ans Netz: 5.060 Module produzieren dort auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern jährlich mehr als 1,3 Millionen Kilowattstunden regenerativen Strom. Der erzeugte Strom wird für die Logistikprozesse, automatisierte Hochregale und Flurförderzeuge nahezu vollständig eigengenutzt. Mit der Anlage spart das Unternehmen jährlich 755.000 Kilogramm CO2.

„Gerade in der Logistik bieten sich PV-Anlagen an“, erläutert Geschäftsführer von Goldbeck Solar Björn Lamprecht. Sein Unternehmen aus Hirschberg deckt im Jahr etwa 50 Solar-Dächer, vermehrt auch in der Logistik. Große Dachflächen sollten nicht ungenutzt bleiben und die immer automatischer ablaufenden Prozesse brauchen Energie, die man bestenfalls regenerativ erzeugt. Dazu kommt, dass eigenverbrauchter grüner Strom auch wirtschaftliche Vorteile bietet: Denn die Energie von der Dachanlage kostet den Nutzer nach durchschnittlichen Marktpreisen zwischen fünf und acht Cent pro Kilowattstunde. Der Tarif vom Energieversorger liegt aber meist bei zwölf und mehr. Die Differenz sorgt dafür, dass sich Anlagen in sieben bis zwölf Jahren amortisiert haben. Insgesamt spricht der Solar-Experte bei guter Ausrichtung und einem hohen Anteil an Eigennutzung von Renditen bis zu zwölf Prozent. In der Regel speisen seine Kunden überschüssigen Strom, der in Randzeiten oder am Wochenende anfällt, ins öffentliche Netz ein. Dafür gibt es durchschnittlich auch noch neun Cent pro Kilowattstunde. „Solarstrom bietet zudem stabile Erträge und vorhersehbare, planbare Stromkosten. Eine Sicherheit, die die schwankenden Preise der Energieversorger so nicht garantieren können“, ist sich Björn Lamprecht sicher.

Das Solarunternehmen, das aktuell mit 85 Mitarbeitern 135 Millionen Euro im Jahr umsetzt, realisiert neben Dachanlagen zwischen 100 KWp und 1,5 MWp auch große Freiflächenanlagen im In- und Ausland. Die Anlage auf dem Logistikcenter in Germersheim ist bisher eines der größeren Projekte des Hirschberger Unternehmens.

Quelle: Goldbeck Solar