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Solarmarkt

Die solarSTEP Energie GmbH, ein langjähriger Fachpartner der IBC SOLAR AG, hat das Logistikzentrum von Arvato SCM Solutions in Landsberg (Halle/Queis) mit einer der größten Photovoltaik-Dachanlagen Sachen-Anhalts ausgestattet. Damit erzeugt der Fulfillment-Dienstleister zukünftig 70 Prozent seines Stroms selbst.
 
Arvato setzt bei seinem Landsberger Distributionszentrum gezielt auf die Verbindung von Ökologie und Ökonomie. In fünf Hallenmodulen setzt das Unternehmen dort Logistikdienstleistungen für Kunden unter anderem aus der Healthcare-, Consumer Products- und Telekommunikationsbranche um. Mithilfe eines Energieaudits wurden verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz geprüft. Immerhin werden in Landsberg jährlich 2,8 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom verbraucht, beispielsweise für den Betrieb der Fördertechnik, der Staplerfahrzeuge und der Klimaanlagen zur Kühlung von temperaturgeführter Ware. Schlussendlich fiel die Wahl auf ein individuell geplantes und modular erweiterbares PV-System von IBC SOLAR, mit dem sich Arvato weitgehend von externem Energiebezug unabhängig macht und zukünftig bis zu 70 Prozent des benötigten Stroms direkt vor Ort produzieren kann. Die hohe Autarkiequote der 1,7 MWp leistungsstarken Anlage wird durch eine direkte Anbindung des PV-Systems an die Gebäudetechnik und eine intelligente Steuerung erreicht.
 
Das PV-System verbessert mit 980 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr nicht nur die Umweltbilanz von Arvato, sondern wird durch den günstigen Gestehungspreis für Solarstrom auch die Strombezugskosten senken. „Wir stärken damit die klimaneutrale Logistik und sparen gleichzeitig Betriebskosten“, so Georg Oelze, Director Operations bei Arvato.
 
Arvato SCM Solutions vertraute nicht nur bei Planung und Montage auf die Erfahrung des IBC SOLAR Fachpartners solarSTEP, sondern setzte auch auf Qualitätsmodule der IBC SOLAR Line, die mit dem Montagesystem solarSTEP light von solarSTEP auf den Flachdächern installiert wurden. Die fast 6.500 Module wurden innerhalb von nur acht Wochen auf den Hallen montiert.

Quelle:  IBC SOLAR AG

Das Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien wurde im Jahr 2000 auf den Weg gebracht. Damals wurden sowohl der Klima- als auch der Umweltschutz als Ziel des Gesetzes festgelegt. Zudem sollte die Stromversorgung vermehrt durch erneuerbare Energien erfolgen. Seitdem sind 16 Jahre vergangen und es hat sich einiges getan. Der Begriff der erneuerbaren Energien ist weit verbreitet und die Menschen haben hierfür ein stärkeres Bewusstsein entwickelt. Mittlerweile sind nicht nur Solarenergie, Windenergie oder Wasserenergie ein Begriff sondern auch die Geothermie und Bioenergie sind weiter verbreitet denn je. Dieses Gesetz unterstützte die Entwicklung in der Photovoltaikbranche. Seitdem das Gesetz in Kraft getreten ist wurde jährlich immer mehr Energie durch Photovoltaiksysteme produziert und in das Netz eingespeist. Nachdem die Vergütungen der Einspeisung gekürzt wurden und vermehrt asiatische Konkurrenz am Markt tätig ist, ist die Stimmung am Markt angespannt.

Der effiziente Einsatz von Energie – ein wichtiges Thema

In der Zeit günstiger Kredite spielen einige Unternehmen mit dem Gedanken größere Investitionen zu tätigen. Beispielsweise könnte die Erstellung einer dringend benötigten Lagerhalle realisiert werden. Neben der Finanzierung müssen natürlich noch andere Themen durchdacht und entschieden werden. Manche dieser Entscheidungen können für den späteren Erfolg des Projektes entscheidend sein. Denn nicht nur die Ausstattung der Lagerhalle sowie die Anbindung an die Unternehmensprozesse muss festgelegt werden, sondern auch die Energieversorgung des neuen Unternehmensteils ist ein wichtiges Thema. Oftmals ist die Wärmeversorgung von großen Hallen nicht billig. Beispielsweise können offen stehende Hallentoren im Nu dafür sorgen, dass eine Halle erkaltet und neu beheizt werden muss. Dies ist natürlich nicht energieeffizient und kostet viel Geld. Eine Investition in effiziente Technologien stellt daher eine interessante Option dar. Hierfür bieten sich Technologien an, die mittlerweile am Markt verfügbar sind und ein erhöhtes Potenzial zur Einsparung von Wärmekosten aufweisen. Wenn Sie sich genauer über das Thema der Wärmelösung für Hallen informieren möchten empfiehlt sich Schwank.de. Die Kosteneinsparung im Wärmebereich kann sich günstig auf die wirtschaftliche Rentabilität des Gebäudes auswirken. Damit kommt dieser Thematik eine überaus wichtige Rolle bei. Als positiver Nebeneffekt kann das effiziente Arbeiten mit Energie als Marketingeffekt genutzt werden. Zu Zeiten des Klimawandels ist Energieeffizienz ein gern gewähltes Thema um sich von der Konkurrenz abzuheben. Dies kann ein entscheidender Erfolgsfaktor für die gesamte Unternehmung sein. Denn nur wer sich dauerhaft und nachhaltig von der Konkurrenz abhebt kann langfristig am Markt überleben. Somit kann der effiziente Einsatz von Energie nicht nur eine Möglichkeit zur Einsparung von Kosten bieten sondern auch zukunftsweisend sein.

Die insolvente Solar-Fabrik AG hatte im Frühjahr 2015 im Rahmen einer dauerhaften Bewertung ihrer Photovoltaik-Module eine mögliche Fehlerquelle bei den Anschlussdosen der Baujahre 2011 und 2012 festgestellt und im April 2015 eine entsprechende Produktwarnung* herausgegeben. Seitdem bieten Europe Solar Concept und ADLER Solar den Betreibern der betroffenen Photovoltaik-Anlagen eine exklusive Lösung an: Zum Austausch der fehlerhaften Steckverbindung liefern die Unternehmen von der KOSTAL Industrie Electric GmbH entwickelte Anschlussdosen-Deckel, zertifiziert und in höchster Qualität. Auch die De- und Remontage wird von den Unternehmen angeboten.

Nach aktuellen Informationen des Insolvenzverwalters stehen die Chancen für die betroffenen Kunden nun sehr gut, die Kosten für die Anschlussdosen-Deckel und die Montagearbeiten erstattet zu bekommen – ein entsprechendes Forderungsformular muss ausgefüllt und dem Insolvenzverwalter vorgelegt werden. Die Übernahme der Kosten würde dann nach Abschluss des Verfahrens erfolgen.
 
Laut DGAP-Meldung vom 04.05.2016 lassen […] „die derzeit erwarteten Gesamtverwertungserlöse und noch aus der Masse zu zahlenden Verbindlichkeiten […] eine hohe Quote auf die zur Insolvenztabelle festgestellten bzw. festzustellenden Forderungen erwarten; nicht auszuschließen ist, dass sogar eine 100%-Quote erreicht wird“.

Christian Laibacher, Geschäftsführer von Europe Solar Concept, betont: „Aufgrund der großen Nachfrage im vergangenen Jahr sind nur noch ca. 3.000 Stück der Anschlussdosendeckel verfügbar. Daher empfehlen wir betroffenen Kunden, zeitnah auf uns zuzukommen, solange noch Ersatzteile verfügbar sind. Die Chancen, dass die Kosten für den Austausch vergütet werden, stehen sehr gut.“

Quelle: Europe Solar Concept

Auf dem Dach der neu errichteten Logistikhalle ging im Juli eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1,4 Megawatt Peak ans Netz: 5.060 Module produzieren dort auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern jährlich mehr als 1,3 Millionen Kilowattstunden regenerativen Strom. Der erzeugte Strom wird für die Logistikprozesse, automatisierte Hochregale und Flurförderzeuge nahezu vollständig eigengenutzt. Mit der Anlage spart das Unternehmen jährlich 755.000 Kilogramm CO2.

„Gerade in der Logistik bieten sich PV-Anlagen an“, erläutert Geschäftsführer von Goldbeck Solar Björn Lamprecht. Sein Unternehmen aus Hirschberg deckt im Jahr etwa 50 Solar-Dächer, vermehrt auch in der Logistik. Große Dachflächen sollten nicht ungenutzt bleiben und die immer automatischer ablaufenden Prozesse brauchen Energie, die man bestenfalls regenerativ erzeugt. Dazu kommt, dass eigenverbrauchter grüner Strom auch wirtschaftliche Vorteile bietet: Denn die Energie von der Dachanlage kostet den Nutzer nach durchschnittlichen Marktpreisen zwischen fünf und acht Cent pro Kilowattstunde. Der Tarif vom Energieversorger liegt aber meist bei zwölf und mehr. Die Differenz sorgt dafür, dass sich Anlagen in sieben bis zwölf Jahren amortisiert haben. Insgesamt spricht der Solar-Experte bei guter Ausrichtung und einem hohen Anteil an Eigennutzung von Renditen bis zu zwölf Prozent. In der Regel speisen seine Kunden überschüssigen Strom, der in Randzeiten oder am Wochenende anfällt, ins öffentliche Netz ein. Dafür gibt es durchschnittlich auch noch neun Cent pro Kilowattstunde. „Solarstrom bietet zudem stabile Erträge und vorhersehbare, planbare Stromkosten. Eine Sicherheit, die die schwankenden Preise der Energieversorger so nicht garantieren können“, ist sich Björn Lamprecht sicher.

Das Solarunternehmen, das aktuell mit 85 Mitarbeitern 135 Millionen Euro im Jahr umsetzt, realisiert neben Dachanlagen zwischen 100 KWp und 1,5 MWp auch große Freiflächenanlagen im In- und Ausland. Die Anlage auf dem Logistikcenter in Germersheim ist bisher eines der größeren Projekte des Hirschberger Unternehmens.

Quelle: Goldbeck Solar

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Pierre-Pascal Urbon, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG (SMA), die „grüne Karte“ für ein besonders umweltfreundliches Dienstfahrzeug verliehen. Die DUH untersucht jährlich die Motorisierung und CO2-Werte der Vorstandslimousinen, die Zusammensetzung der Fahrzeugflotten sowie die Mobilitätsstrategien von 193 börsennotierten und ausgewählten mittelständischen Unternehmen in Deutschland. In diesem Jahr erhielten deutschlandweit nur vier Firmenchefs die „grüne Karte“. Die Auszeichnung unterstreicht das Engagement der SMA für eine nachhaltige Mobilität der Mitarbeiter und für die Weiterentwicklung der Elektromobilität. So baut das Unternehmen aktuell unter anderem die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge auf dem Firmengelände aus.
 
„Die Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein für die  Energieversorgung der Zukunft. SMA treibt die Entwicklung nicht nur mit technologischen Innovationen zur Einbindung der E-Mobilität in das Energiemanagement von Haushalten voran, sondern fördert im Rahmen der nachhaltigen Unternehmensstrategie auch eine umweltfreundliche Mobilität der Mitarbeiter. Viele SMA‘ler sind bereits auf E-Fahrzeuge umgestiegen“, sagt Pierre-Pascal Urbon.

Die SMA Vorstände gehen dabei mit gutem Beispiel voran: Neben Pierre-Pascal Urbon fährt auch Technologievorstand Jürgen Reinert ein Elektroauto Tesla Model S. Damit noch mehr Mitarbeiter auf umweltfreundliche E-Fahrzeuge setzen,  baut SMA bis Ende Oktober die Ladeinfrastruktur auf dem Firmengelände massiv aus. Dann können die Mitarbeiter ihre Elektroautos an mehr als 30 über den Hauptsitz verteilten Ladepunkten während der Arbeitszeit aufladen. Für den CO2-neutralen Strom, der teilweise aus firmeneigenen Solarstromanlagen kommt, zahlen sie einen geringen Jahresbeitrag. Darüber hinaus startet SMA ein Pilotprojekt zum Leasing von E-Autos für Mitarbeiter. Vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen bereits eine Leasing-Möglichkeit für E-Bikes für die Mitarbeiter eingeführt. Auch sie können am Arbeitsplatz mit umweltfreundlichem Strom aufgeladen werden.

Quelle: SMA Solar Technology AG