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Hamburg/Frankfurt/Brilon, 23. November 2011, Die solarhybrid AG veranstaltete am 16. November 2011 ihren ersten Energy Day in Berlin. Zu diesem internationalen Photovoltaik-Forum begrüßte das Unternehmen etwa 700 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien, Sport und Entertainment. Wesentliche Programmpunkte waren die Pressekonferenz im axica Kongresszentrum am Brandenburger Tor, die Besichtigung des im Bau befindlichen größten Solarstrom-Kraftwerkes in Europa „FinowTower“ sowie die glamouröse Energy Night in der Abflughalle des ehemaligen Flughafen Tempelhof.

solarhybrid AG

Pressekonferenz am Brandenburger Tor

Auf der Pressekonferenz im axica Kongresszentrum am Brandenburger Tor informierte der Vorstandsvorsitzende / CEO der solarhybrid AG, Tom Schröder, über jüngste Erfolge des Unternehmens, dessen Partnerschaften sowie aktuelle und künftige Großprojekte. Als eines der weltweit wenigen Unternehmen konzentriert sich solarhybrid auf die Realisierung von großen Solarstrom-Kraftwerken bis in den dreistelligen Megawattbereich. Dabei deckt solarhybrid die gesamte Wertschöpfungskette ab: Projektentwicklung, Finanzierung, Errichtung, Betrieb und Wartung.

Die Summe der Projekte, die in 2010 / 2011 bereits realisiert sind oder fertiggestellt werden, beträgt 266 Megawatt an 17 Standorten. Bei Projekten mit insgesamt 253 Megawatt fungierte solarhybrid als Projektentwickler oder Co-Entwickler. Sieben große Solarstrom-Kraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 199 Megawatt wurden schwerpunktmäßig auf ehemaligen Militärflughäfen entwickelt, sechs davon in Brandenburg.

Der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Henning Heidemanns, unterstrich auf der Pressekonferenz die Bedeutung von derartigen Großprojekten für das Land Brandenburg. Zum einen profitieren die Gemeinden durch Verkaufserlöse von öffentlichem Grund und Boden, langfristige Gewerbesteuereinnahmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Zum anderen steigern solche Großprojekte die landespolitisch gewollte Erzeugung von Regenerativen Energien erheblich.

Wachstum wird bei solarhybrid nicht durch Projektanzahl, sondern durch Projektgröße erzielt. Betrug die durchschnittliche Projektgröße in 2010 noch sieben Megawatt, beträgt sie in 2011 bereits 20 Megawatt und wird 2012 etwa 60 Megawatt betragen. Tom Schröder begründete die Erfolgsgeschichte von solarhybrid mit schlanken und flexiblen Unternehmensstrukturen, hochspezialisierten Fachkompetenzen und einem Netzwerk aus bewährten Partnern: Enerparc und Conecon für Engineering und Construction; Suntech, Trina Solar, Ja Solar, SMA, Mounting Systems für Komponenten; Altira und Commerzbank für Finanzierung.

Der Vorstand der Altira AG, Peter Brumm, bewertete solarhybrid als wichtigen Partner des Eigenkapitalinvestors aus Frankfurt/Main. Nahezu alle Brandenburg-Projekte hat solarhybrid gemeinsam mit Altira auf der Eigenkapitalseite entwickelt. Mit solarhybrid-Projekten erzielt Altira aktuell rund sechs bis sieben Prozent Rendite für Investoren.

Abschließend gab Tom Schröder einen Ausblick auf die künftige Geschäftstätigkeit der solarhybrid AG, deren Aktien ab dem 17. November 2011 im General Standard der Deutschen Börse gehandelt werden. In 2012 ist die Projektpipeline bereits mit 369 Megawatt in Deutschland und Italien gut gefüllt. Ab 2013 wird der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit in den USA und in Südafrika liegen.

Rundflüge über das Solarstrom-Kraftwerk „FinowTower“

Die Gäste des solarhybrid Energy Day besichtigten die Baustelle des Solarstrom-Kraftwerkes „FinowTower II“. Die derzeitige Erweiterung des Kraftwerkes „FinowTower“ umfasst 60,2 Megawatt und steigert die Kraftwerksleistung auf insgesamt 84,5 Megawatt. Damit entsteht das größte Solarstrom-Kraftwerk in Europa, das sich auf einer Fläche von 260 Fußballfeldern erstreckt. Die Baustelle befindet sich auf dem ehemaligen Militärflughafen Eberswalde/Finowfurt in der Gemeinde Schorfheide 60 Kilometer nördlich von Berlin.

Die Gäste, die von den Projektleitern Matthias Hüfner und Hannes Huckebrink über die Baustelle geführt wurden, informierten sich über den Baufortschritt des Projektes. Zudem bestand die Möglichkeit, sich einen Gesamtüberblick aus der Luft im Rahmen der angebotenen Rundflüge zu verschaffen.

Um die geplante Fertigstellung innerhalb von vier Monaten bis Ende Dezember 2011 sicherzustellen, arbeiten täglich 350 Mitarbeiter auf der Baustelle. Von den rund 317.000 Photovoltaik-Modulen des Herstellers Suntech ist inzwischen die Hälfte verbaut. Zudem sind 75 Prozent der rund 8.800 Modultische System Sigma des Herstellers Mounting Systems montiert. 1.850 Kilometer Kabel von 2.500 Kilometer Kabel sind verlegt und 75 Prozent aller Wechselrichter sowie Trafos von SMA installiert. Unterm Strich wird täglich rund eine Million Euro (netto) auf der Baustelle FinowTower II verbaut.

700 Gäste und Stars auf der solarhybrid Energy Night

Zur glamourösen Energy Night hatten solarhybrid und die Partnerunternehmen Altira, Commerzbank, Conecon, Enerparc, Ja Solar, Mounting Systems, SMA, Suntech und Trina Solar in die Abflughalle des ehemaligen Flughafen Tempelhof geladen. Etwa 700 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien, Sport und Entertainment waren der Einladung gefolgt.

Die Vorstände der solarhybrid AG, Tom Schröder, Albert Klein, Olaf Krückemeier, Claus Mattheis und Michael F. Spitz, begrüßten die Gäste persönlich und bedankten sich im Rahmen einer charmanten Bühnenshow bei allen Partnerunternehmen recht herzlich für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Gastgeber und Gäste der ersten solarhybrid Energy Night hatten allen Grund zum Feiern: Die Summe der Projekte, die in 2010 / 2011 bereits realisiert sind oder fertiggestellt werden, beträgt 266 Megawatt an 17 Standorten. Mit dieser Leistung könnte eine Stadt mit etwa 300.000 Einwohnern mit sauberen Solarstrom versorgt werden.

Unter den Gästen befanden sich Ursula Karven, Cherno Jobatey, Florentine Lahme, Raul Richter, Bruno Eyron, Dunja Hayali, Peer Kusmagk, Frank Kessler, Stefan Aust, Jan Sosniok, Dr. Clemens Prokop, Alexandra Oetker, Eve-Maren Büchner und Pinar Atalay. Stargast David Garret bot einen Ausschnitt aus seinem aktuellen Konzert-Repertoire auf der Violine.

Quelle: solarhybrid AG

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