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Alzenau, 13. September 2010, Mit vollen Auftragsbüchern ist Leybold Optics von der führenden Photovoltaik-Messe in Valencia, Spanien, zurückgekehrt. „Wir konnten viele neue Kontakte knüpfen und die bestehenden Geschäftsbeziehungen vertiefen“, resümiert Torsten Winkler, Director Marketing & Sales der Division Solar von Leybold Optics. „Der Aufwärtstrend ist in der Branche wieder deutlich wahrnehmbar. Weltweit werden neue Standorte für die Produktion von Photovoltaik-Modulen errichtet und die bestehenden ausgebaut.“ Davon profitiert auch der deutsche Hersteller mit seinen Fertigungsstätten für Anlagen zur Beschichtung von Oberflächen in Alzenau und Dresden. „Wir erwarten eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr von mehr als 20 Prozent“, sagt Winkler.

Als einer der international führenden Hersteller von Va­­kuum­systemen in den beiden Bereichen Solar und Optik liefert die Leybold Optics ihre Beschichtungsanlagen an Kunden in aller Welt. Hier drei Beispiele des laufenden Geschäfts:

Generation 5 für Taiwan

Aktuell nimmt Leybold Optics im taiwanesischen Taichung bei NexPower eine Anlage zur Herstellung von Dünnschicht-Photovoltaik-Modulen in Betrieb. Sie wurde zuvor in Komponenten geliefert und vor Ort installiert. „Bei diesem PECVD-System handelt es sich um ein Upgrade innerhalb der bestehenden Silicon-Thin-Film-Factory von NexPower. Unser gemeinsames Ziel ist es, auch bei zukünftigen Dünn­schichtsilizium-Fabriken zu kooperieren“, erläutert Torsten Winkler, Director Marketing & Sales der Division Solar.

Leybold Optics stattet auch FAB 2 von Avancis in Torgau aus

Ende August 2010 legte der Solarmodulhersteller Avancis im sächsischen Torgau den Grundstein für seine zweite Fabrik. Leybold Optics liefert im ersten Halbjahr 2011 wesentliche Produktionsanlagen für Prozessschritte, die im Vakuum ablaufen. Nach 18-monatiger Bauzeit sollen nicht zuletzt dank dieser Maschinen zusätzliche Produktionskapazitäten von 100 MWp/a entstehen. „Damit bauen wir unsere 2006 begonnene Zu­sammen­arbeit aus und heben sie auf ein neues Niveau“, betont Torsten Winkler. Bereits die erste Avancis-Fabrik in Torgau statteten die Leybold-Optics-Standorte Alzenau und Dresden mit Beschichtungsanlagen aus.

Lücke schließen zwischen F&E und Produktion

In der Dünnschicht-Photovoltaik den Technologie-Transfer von Forschung und Entwicklung hin zur Massenproduktion zu vereinfachen, ist eines der Ziele der Division Solar von Leybold Optics. Das Unternehmen entwickel­t daher unter Anderem standardisierte Lösungen für F&E-Anlagen, mit denen Leybold Optics Forschergruppen ausstattet. „Technologisch und in den Prozess­abläufen sind diese Anlagen identisch mit Maschinen der Massen­produktion“, er­läutert Torsten Winkler. „Sie unterscheiden sich eigentlich nur in der Größe der verwendeten Trägerschichten.“ So lassen sich zukünftig beispiels­weise die Ergebnisse der Zentralen Forschung von Bosch in Stuttgart auf die Serienfertigung in den verschiedenen Werken des Konzerns übertragen. Zu diesem Zweck liefert Leybold Optics im vierten Quartal des Jahres eine Sputteranlage A600V7 sowie eine Anlage für die plasma­gestützte, chemische Gasphasenabscheidung, kurz PECVD. „Die Maschinen haben wir von großen Produktionsanlagen herunterskaliert, so dass im Labor zukünftige Technologien für die Photovoltaik entwickelt werden können, um die Ergebnisse dann auf vorhandene oder noch zu errichtende Produktionslinien von PV-Modulen zu übertragen“, so Winkler.

Quelle: Leybold Optics

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